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Felix

(ehemals STREUNERHerz Greto)

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Für uns ein ganz besonderer Hund!

Felix, jetzt ist DEIN großer Tag gekommen. Der 21.10.2018!

DEIN Start in DEIN neues Leben 2.0!

Du ziehst in dein Forever–Home!

Wir haben dich im März 2018 in der LIDA Olbia auf Sardinien kennengelernt, als wir unseren Pflegehund Junas abgeholt haben. Du warst gerade 2 Tage in der LIDA.

Und wir haben immer noch die Bilder im Kopf wie du in der LIDA ausgesehen hast:
Wenig Fell. Klapperdürr. Du sahst einfach furchtbar aus.

Du kamst auf mich zu und wärst am liebsten in mich reingekrochen. Ich habe dich lange gestreichelt.
Dann hieß es für uns Abschied nehmen. Von Dir. Von den ganzen anderen Hunden und Katzen der LIDA. Dem LIDA–Team & dem STREUNERHerzen–Team.
Unser Flieger ging nach Hause.

Vergessen habe ich Dich nicht. Ich habe immer wieder auf die STREUNERHerzen–Seite gesehen.
Und dann stands Du auf der Homepage!

Als ich Dein Video gesehen habe, bin ich zu meinem Mann und habe es ihm gezeigt. Denn das STREUNERHerzen–Team hat uns beide gefilmt und dieses Video auf deine Vermittlungsseite gestellt.

Mein Mann sah mich nur an und sagte: „Nach Junas sollte doch Schluss sein mit uns als Pflegestelle. Drei eigene Hunde. Schaffen wir 4? Kommt dann keiner zu kurz?"

Wir haben noch genau einen Tag überlegt, denn Du warst als Notfall eingestellt und musstest dringend aus der LIDA, da Du Leishmaniose-poitiv getestet wurdest.

Ich habe unserer STREUNERHerzen–Vermittlerin geschrieben, dass wir doch weiter machen als PS und habe gefragt, ob sie Dich fürs nächste Wochenende auf einen Flug kriegen würden. Denn wir hatten dann eine Woche Urlaub.

Schicksal? Fügung?
Nenn es wie du willst! Hauptsache, Du konntest aus der LIDA raus!

Der 29.05.2018 war auf jeden Fall Dein erster Glückstag, denn da konntest Du die LIDA verlassen!

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Wir waren schon fast auf dem Weg zum Flughafen, da kam die Nachricht aus der LIDA: „Achtung! Es kann sein das er schnappt!" Ups!
Egal. Es gab kein zurück.

Du kamst mit einer Stunde Verspätung in Frankfurt an. Unsere Tochter und ich sind mit dir in einen Waschraum, damit wir Dir das Sicherheitsgeschirr anlegen können.
Wir haben Dich aus der Box geholt, und Du bist sofort zu unserer Tochter und wärst am liebsten in sie reingekrochen. Du konntest von Nähe und streicheln nicht genug bekommen.

Dein Fell sah schon sehr gut aus und auch Dein Gesicht. Du warst zwar immer noch dünn, aber nicht mehr so klapperdürr wie in der LIDA. Das LIDA –Team hat mal wieder ganze Arbeit geleistet.

Zuhause angekommen hast Du erst mal Lupo, Ketty und Junas kennengelernt. Ihr habt euch sofort verstanden. Die 3 haben Dich sofort freundlich aufgenommen.

Nach einer kleinen Gartenrunde sind wir rein und Du hast das erste Mal einen ganzen Napf voll Futter (Kleine Portion, da es schon 2 Uhr nachts war) für dich alleine gehabt. Du hast uns fragend angesehen: „Darf ich?"
Ja. Du durftest. Du hast ganz in Ruhe den Napf leer gemacht.

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Dann ging es ab unter die Dusche, den LIDA–Duft abwaschen.
Ich habe ehrlich gesagt gar nicht darüber nachgedacht, dass Du schnappen könntest. Hast Du auch nicht.

Dafür dann am Morgen.
2 x hast du nach mir geschnappt. Du hast von mir eine klare, deutliche und freundliche Ansage bekommen. Du hast nie wieder nach mir geschnappt!

2 Tage später hast Du dann meinen Mann angeknurrt und einen Tag später nach ihm geschnappt!
Aber auch das haben wir hinbekommen!

Keiner weiß, was du erlebt hast.

Du wirst auf 7 Jahre geschätzt. Hast Du 7 Jahre auf der Straße gelebt?
Hattest Du ein Zuhause?
Bist Du geschlagen, getreten oder angefahren worden?

Keiner weiß, was für ein Leben Du geführt hast!
Führen musstest!

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Du hast die ersten Tage viel geschlafen. Hast einfach nur die Ruhe genossen. Die Wärme. Keinen Stress mehr und Kampf um Futter und Schlafplatz. Wir haben immer nachgesehen ob du überhaupt noch atmest. So ruhig warst du.

Anfangs wolltest Du nicht wirklich fressen. Du warst so unsicher und wusstest nichts mit deinem Napf anzufangen. Mein Mann hat sich dann sehr mit Dir befasst. Schon wegen der Schnapperei.

Erst warst Du noch ganz vorsichtig und zaghaft. Aber schon nach ein paar Tagen hast Du dich wahnsinnig gefreut, wenn es Futter gab.

Spaziergänge findest Du toll. Du läufst an der Leine als ob Du nie was anderes gemacht hast. Du bist völlig entspannt. Andere Hunde findest du toll. Bei Menschen bist Du vorsichtig.

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Du hast dich schnell an unseren Tagesablauf gewöhnt.
Und wenn Ketty & Junas beim Toben über Dich gesprungen sind und noch so wild waren. Du bist einfach cool geblieben. Es gab keinen Futterneid bei Euch und auch kein Theater bei den Kauknochen.

Du hattest schnell raus, wo die Leckerlis stehen und das es abends vor dem Schlafengehen noch ein Stückchen Käse gab.

Du hast uns gelehrt noch genauer hinzusehen. Zu beobachten. Dein Gesicht zu lesen. Deine Augen.

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Wir sind davon ausgegangen, dass Du länger bei uns bleibst, weil Du geschnappt hast. Dass es mit Deiner Vermittlung schwieriger wird. Wir wissen auch nicht, was die Menschen abgeschreckt hat, Deine Leishmaniose oder dein „Männerproblem".

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Dabei bist einfach eine coole Socke.
Du brauchtest einfach nur Zeit. Die muss man dir einfach geben. Geduld haben und sich auf Dein Tempo einlassen. Mehr nicht!

Wir hatten Geduld! Und wir haben uns auf Dein Tempo eingelassen!

Du wolltest z. B. die erste Zeit abends/nachts immer allein im Wohnzimmer schlafen. Ich wollte Dich dort aber nicht alleine lassen und hab Dich immer nach oben getragen.
Dann bekam ich den Tip, Dich einfach unten zu lassen. Du würdest schon kommen.
Und genau so war es auch. Ich war gerade oben, dann kamst Du schon hinterher.

Dann lief alles wie von selbst.

Du hast deinem Namen „Felix" (der Glückliche) jeden Tag mehr alle Ehre gemacht.
Du bist immer mehr aufgetaut. Hast immer mehr Vertrauen gefasst.
Es war eine Freude dir zuzusehen wie Du grinsend durch den Garten gerannt bist.
Wie Du geschnüffelt und Dich gewälzt hast.
Wie Du dir morgens den Schlaf aus den Augen gerieben hast. Über die Kissen und Decken schubberst und so deine einzigartige Felix–Sturmfrisur kreiert hast.

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Nach 2 ½ Monaten bist Du endlich mal den ganzen Abend entspannt auf der Couch liegen geblieben.

Ende August bist Du dann noch gebissen worden. Du hattest an dem Vorfall absolut keine Schuld. Und Du bist danach noch anhänglicher geworden.

Aber wir haben Dir trotzdem angemerkt, dass Du bei uns nicht richtig ankommen konntest. Als ob Du geahnt/gewusst hast, dass Du bei uns „nur" auf Pflegestelle bist.
Du hast dich bei uns schon wohl gefühlt. Auch mit Lupo, Ketty und Junas.
Du wolltest ankommen, aber irgendwie ging es nicht so wirklich.

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Dann haben sich die Ereignisse überschlagen.

Deine Familie hat Dich donnerstags gesehen und sich mit Deiner Vermittlerin in Verbindung gesetzt.
Samstags waren sie mit ihrer Hündin Paula bei uns.

Was sollen wir sagen?
Es hat einfach gepasst!

Du bist auf Deine neue Familie zugegangen. Auch zum Herrn des Hauses. Gerade das hat uns sehr gewundert. Aber du bist immer wieder hin. Hast Dich an ihn gedrückt. Hast Dich an ihm geschubbert. Streicheleinheiten eingefordert.

Da war klar: Forver–Home gefunden!

Und schon am Sonntag, 21.10.2018, bist Du in dein Zuhause gezogen.

Am Samstag, 20.10.2018 (Deine letzte Nacht bei uns), hast Du das allererste Mal die Nacht bei mir im Bett geschlafen.

Du bist am Sonntag schon sehr aufgeregt aufgestanden, als ob Du wüsstest, dass dies DEIN Tag ist. Dabei war morgens noch gar nicht klar, dass Du noch am gleichen Tag umziehst.

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, (Du hast am ersten Abend gleich einmal geschnappt) hast du Dich super eingelebt.

Anfangs haben wir uns für dich einen Platz als Einzelprinz gewünscht, damit du deine Menschen ganz für dich allein hast. Heute sind wir froh, dass du mit Paula eine supertolle Hundekumpeline an deiner Seite hast.

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Auch Du wirst, genauso wie Mia (STREUNERHerz Cuore), immer etwas Besonderes für uns sein.
Auch Du wirst immer einen Platz in unseren Herzen haben.
Auch Du wirst immer unser Felix, unser Großer & unser Felix–Son bleiben.

Wir vermissen Dein tiefes, zufriedenes Brummen.
Wir vermissen Deine tiefen Seufzer, wenn Du dich zufrieden hingelegt hast.
Wir vermissen Dein Tanzen, wenn es Futter gab oder wenn es los zur Gassirunde ging.
Ich vermisse Deinen Kopf auf meiner Hand oder auf meinem Arm, wenn wir auf der Couch gelegen haben.

Danke Felix, dass du uns Dein Vertrauen geschenkt hast.
Wir wissen dies sehr zu schätzen, da wir wissen wie schwer es dir gefallen ist, Menschen zu vertrauen. Gerade auch bei meinem Mann.

So sehr wir uns für jeden unserer STREUNERHerzen–Pflegehunde freuen, dass sie IHR Zuhause und IHRE Menschen gefunden hat, es wird uns immer wieder schwer fallen sie in IHR Zuhause ziehen zu lassen.

Genau eine Woche später kam STREUNERHerz Franchino mit dem ersten Landtransport zu uns.

Und es geht schon wieder los...

10.12.2018

12.12.2018


© 2003 - 2020 Couch gesucht

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Oder einen Gutschein über einen Tierheimbesuch im neuen Jahr!

Niemals ein Tier verschenken, ohne zuvor gefragt zu haben, ob es erwünscht ist!!
Eltern sollten sich immer bewußt sein, daß SIE die letztendliche Verantwortung für ein Tier haben und nicht das Kind - Egal ob Hund, Katze oder Meerschweinchen und egal, was man vorher sagt!!

Alles für Euer Tier! 

  

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