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Franchino

Ein kurzes Gastspiel

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Unser Pflegehund Felix war gerade in seinem Forever–Home, da sagte unsere Vermittlerin, dass am nächsten Sonntag, 28.10.2018 der erste Landtransport kommt, die LIDA völlig überfüllt ist & ob wir ein STREUNERHerz aufnehmen können.

Ups! Das ging aber schnell.
Da hatte wohl jemand gerochen, dass ich ab dem 29.10.2018 eine Woche Urlaub habe?

Da ich noch gar nicht auf der Homepage nachgesehen hatte, bat ich sie, mir Vorschläge zu schicken, die dringend aus der LIDA raus müssen. Also Notfälle!

Tja, und da war Franchino bei!

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Ich hatte ihn schon im Blick, aber aufgrund der Größe und der Beschreibung hatte ich immer wieder weiter gescrollt. Wir waren etwas unsicher wegen seiner „Beschreibung":
Unruhig. Lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen.

Franchino wurde uns ans Herz gelegt, da er schon seit Ewigkeiten in der LIDA war. Er kam 2014 als Welpe dort an! 4 Jahre LIDA!
Nach einiger Überlegung haben wir „OK" gesagt!

Da ich ursprünglich nur eine Woche Urlaub hatte und dies uns das aufgrund seiner Beschreibung zu kurz erschien, habe ich mit meinem Chef gesprochen und ich konnte noch eine zweite Woche dran hängen.

Am Sonntag, 28.10.2018, kam Franchino dann nach einer sehr langen Reise in Köln an. Er war mit Armida in einer Box und völlig ruhig.

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Als er endlich aus seiner Box konnte war er erst total hibbelig. Da war es schon ein bisschen schwierig ihm das Sicherheitsgeschirr anzulegen.

Wir sind dann erst mal ein kleines Stückchen mit ihm gelaufen. Da wurde er auch schon ruhiger und er war dann auch den ganzen Weg nach Hause total ruhig.

Schon auf dem Weg nach Hause haben wir überlegt welchen Namen wir ihm geben. Irgendwie fiel uns nichts Passendes ein.

Zuhause angekommen, 0.30 Uhr, haben wir noch die Zusammenführung mit Lupo, Ketty und Junas gestartet. Wie auch Pflegehund Felix zuvor wurde auch Franchino freundlich von unseren drei Raub- tieren aufgenommen.

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Nach einer Runde durch den Garten ging es erst mal rein. Haus erkunden und auch für Franchino den ersten eigenen Napf mit Futter - Nach 4!!! Jahren LIDA.

Franchino war die nächsten Tage noch etwas unsicher, vorsichtig, zaghaft, zurückhaltend. Lief viel hin und her. Klar, Franchino kannte kein Haus. Keinen Garten. Einfach nichts!

Weiche Kissen und Decken fand er sofort toll. Auch die erste Gassi–Runde hat er super gemeistert.
Nach ein paar Tagen war er dann auch stubenrein.

Und es zeigte sich auch sehr schnell, dass Franchino da beste Beispiel dafür ist, dass Hunde sich im Tierheim ganz anders geben als sie sind.

Franchino ist das genaue Gegenteil von dem was in der Beschreibung stand.
Deshalb: Lasst euch nicht davon abschrecken, wenn Hunde an die Zwingerwand springen. Bellen. Unruhig sind. Usw. Es hat – meistens – nichts zu bedeuten!

Von daher stand auch sehr schnell sein Name fest: Mio (der Liebe)!

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Mio passte sich schnell unserem Tagesablauf an, auch als ich wieder arbeiten musste, und war einfach nur ein Schatz. Er kommt super mit Lupo, Ketty & Junas zu recht. Bei ihm gibt es keinen Futterneid. Auch die Kauknochen haben die 4 friedlich miteinander gekaut.

Mio geht eher zurück als nach vorne. Wenn einer unserer Hunde seinem Napf zu nah kam, ging er einfach.

Er schmust gerne. Möchte gestreichelt werden. Chillt einfach. Genießt die Ruhe.

Mio kam immer mehr aus sich raus.
Tobte nach einer Woche mit Junas auf der Couch.
Gassi – Runden findet er toll.
Menschen findet er toll. Andere Hunde findet er toll.

Ich blogge für unsere Pflegehunde auf deren STREUNERHerzen–Vermittlungsseite, damit Interessenten sehen wie sich unsere Pflegehunde entwickeln.

Tja, und dann ging alles ganz schnell.

Eigentlich sollten wir mit Mio nach Köln zur Aufzeichnung von „Tiere suchen ein Zuhause" fahren. Er war schon „angemeldet".

Am Wochenende meldete sich dann eine Familie für Mio, die ihn gerne kennenlernen wollten.
Sonntagabend erhielt ich von Mio´s Vermittlerin einen Anruf, ob wir am Montag zur Familie fahren könnten. Vorkontrolle und ob wir Mio mitnehmen könnten, damit sie ihn kennenlernen können.

Gesagt. Getan.

Mio hat sich vorbildlich benommen. Seine Familie hat ihn gesehen und war hin und weg.
Nach dem alles soweit geklärt war (Fragen gestellt. Fragen beantwortet), haben wir uns wieder auf den Heimweg gemacht.
Die Familie sollte noch mal alles sacken lassen, denn es waren ja viele Informationen.

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Von unserer Seite aus gab es keine Bedenken Mio in diese Familie zu geben. Für uns war klar, wenn die Familie sich für Mio entscheidet, dann hat er den 6er im Lotto.

Am nächsten Tag bekam ich dann von Mio´s Vermittlerin Bescheid, dass alles ok ist und wir einen Termin für die „Übergabe" machen können.

Und dann war es soweit.

Am Freitag, den 23.11.2018, ist unser Mio in sein Forever–Home gezogen.

Mio war „nur" 4 Wochen bei uns, aber er hat sich in unsere Herzen geschlichen. (Sonst könnte man, so glauben wir, auch nicht Pflegestelle sein)

Mio heißt jetzt PACO.

Aber für uns wird er immer unser Mio, unser Großer und unser MioMore bleiben.

Und auch er wird, wie unsere STREUNERHerzen–Pflegehunde Mia & Felix (Bei Junas sind wir ja zum Pflegestellenversager geworden) immer in unseren Herzen bleiben.

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So hat jetzt das nächste STREUNERHerz die Chance die LIDA zu verlassen.
Und das noch am Weihnachtswochenende.

Kann Weihnachten schöner sein?

20.12.2018

22.12.2018


© 2003 - 2019 Couch gesucht

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Oder einen Gutschein über einen Tierheimbesuch im neuen Jahr!

Niemals ein Tier verschenken, ohne zuvor gefragt zu haben, ob es erwünscht ist!!
Eltern sollten sich immer bewußt sein, daß SIE die letztendliche Verantwortung für ein Tier haben und nicht das Kind - Egal ob Hund, Katze oder Meerschweinchen und egal, was man vorher sagt!!

Alles für Euer Tier! 

  

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