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Denn die Hoffnung stirbt zuletzt

Es war am 25.11.2005 - ein eisiger Wintertag - die Temperaturen lagen im Minusbereich. Zwei Menschen kamen mit einem winzig kleinem Hundebaby im Karton ins Tierheim. Sie hatten ihn an einem Grabenrand gefunden.

Das kleine Hundebaby lag regungslos in diesem Karton.  Pures Entsetzen kam in mir hoch, lebt der Kleine noch?

Seine Augen waren geschlossen und er fühlte sich so schrecklich kalt an, aber der Welpe hatte noch eine ganz flache Atmung. Dann ging alles ganz schnell. Es wurde eine Wärmflasche vorbereitet, ein anderer massierte und rubbelte vorsichtig den ganzen Körper des Welpen, damit wurde versucht, die Durchblutung wieder anzuregen.

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Auf der Fahrt zum Tierarzt lag der Kleine auf der Wärmflasche, er wurde zugedeckt und immer wieder massiert.

In der Praxis wurden wir schon erwartet. Wir legten den Welpen auf den Behandlungstisch und ein kurzes lautes Stöhnen war von dem Welpen zu hören, was mich noch tagelang verfolgte. Der Winzling sah auf diesen riesigen Behandlungstisch so klein und verloren aus.

Mein Herz krampfte sich zusammen - wieso wurde dem circa 10 Wochen alten Welpen so etwas furchtbares angetan. Er wurde bei Temperaturen um den Gefrierpunkt in einem unübersichtlichen Gelände entsorgt. und mir wurde bewusst, wie grausam manche Menschen sein können.

Wir wussten alle nicht, ob der Welpe die nächsten Stunden überlebt. Er wurde sofort tierärztlich versorgt und dann hieß es nur hoffen und warten. Die Tierärztin behielt ihn die erste Nacht zur Überwachung. Ich fuhr nach Hause und wurde diese Bilder nicht mehr los. Zuhause waren meine Gedanken nur bei den Kleinen. Ich drückte alle Daumen und wenn ich gekonnt hätte auch die Fußzehen dazu.

Um 22.30 Uhr am gleichen Abend klingelte das Telefon. Ein ungutes Gefühl überkam mich - hoffentlich keine Schreckensnachricht von dem Welpen. Am anderen Ende der Leitung war die Tierärztin. Sie teilte mir freudig mit, das unser Sorgenkind winzig kleine Fortschritte macht.

Er versucht aufzustehen und hat schon etwas getrunken. Seine Körpertemperatur ist wieder normal ,aber wir dürfen das nicht zu positiv sehen. Der Welpe hat viel durchgemacht, er ist unterernährt und sehr geschwächt.

Aber trotzdem  saß ich auf dem Sofa und ein riesengroßer Stein fiel mir vom Herzen. Die Welt hätte ich umarmen können! Es war mehr als einen Sechser im Lotto - es war ein kleiner Hoffnungsschimmer am Ende des Tunnels. Der Kleine wollte seinem Schicksal trotzen und kämpfte.

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Die ganze Nacht wurde Dobbie - so wurde er getauft - betreut und der Welpe kämpfte weiter, er wollte einfach leben!

Am nächsten Morgen erkundigte ich mich gleich nach Dobbie's Befinden. Er hatte die erste kritische Nacht überstanden. Auch der nächste Tag war der Welpe unter tierärztlicher Aufsicht und dann wurde er von seinen Pflegeeltern abgeholt.

Er bekam ein ganz kuscheliges Körbchen unter Rotlicht und wurde liebevoll aufgepäppelt. Die ersten Tagen waren sehr kritisch, sein Husten war schlimm und sein Zustand war instabil. Aber seine Pflegeeltern kämpften ganze 10 Tage um das Leben von Dobbie. Es war eine Achterbahn der Gefühle. Ging es Dobbie an einem Tag gut, sah es am anderen Tag ganz anders aus. Wir bangten um sein Leben.

Aber dank der liebevollen Betreuung und dem unermüdlichen Einsatz schaffte Dobbie den Sprung ins Leben zurück.

Dobbie hat sich zu einem gesunden, niedlichen und fröhlichen Gesellen entwickelt, der wirklich jeden um den Finger wickelt. Die pure Lebensfreude strahlt aus seinen Augen!

Im Januar 2006 fand Dobbie ein liebevolles Zuhause.

Dobbie, wir wünschen Dir alles Liebe und Gute dieser Welt.
 

19.12.2006

21.12.2006


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Oder einen Gutschein über einen Tierheimbesuch im neuen Jahr!

Niemals ein Tier verschenken, ohne zuvor gefragt zu haben, ob es erwünscht ist!!
Eltern sollten sich immer bewußt sein, daß SIE die letztendliche Verantwortung für ein Tier haben und nicht das Kind - Egal ob Hund, Katze oder Meerschweinchen und egal, was man vorher sagt!!

Alles für Euer Tier! 

  

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