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Rolf

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Ende Oktober 2008 entdeckte ich den damals fast 15-jährigen Schäferhund Rolf auf der Couch gesucht-Seite. Seine traurigen Augen und das hübsche Gesicht sprachen mich, den großen Schäferhund-Fan, sofort an. Also sandte ich eine Anfragemail an das Tierschutzliga Dorf.

Dort hatte man die Hoffnung schon aufgegeben, für diesen alten Hund noch mal ein Zuhause zu finden. Da stand mein Entschluß fest.

Ich nehme immer einen alten Hund zu meinen beiden berufstätigen Hunden dazu. Mein Haus - eine Tierpension ohne Zwinger - ist groß genug. Und der alte Cocker Bobby war einige Monate zuvor gestorben.

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Da ich hier nie weg komme, zeigte sich wieder mal das Engagement echter Tierschützer. Frau Dr. Stange brachte Rolf 150 Kilometer zum Verein Zwerge in Not in der Nähe von Berlin, für den ich immer wieder als Pflegestelle fungiere. Die Zwerge brachten mir Rolf mit einem Pflegehund zusammen die 300 Kilometer bis in den Norden. Alles ging innerhalb recht kurzer Zeit vonstatten und so konnte Rolf schon nach zwei Wochen, gerade 15 geworden, bei mir einziehen.

Mir war klar, daß sich mein 12-jähriger Schäferhund- rüde Benny und Rolf, der ja unkastriert ist, niemals verstehen würden und ich die Beiden würde trennen müssen. Hah, weit gefehlt:

Die beiden Großen waren vom ersten Tag an die dicksten Kumpel die man sich nur vorstellen kann. Als ich meinen Benny im Juli in den Hundehimmel schicken mußte, hat Rolf die ersten Tage getrauert.

Im Januar 2009 war noch die inzwischen 15-jährige Schäfermischlingshündin Cora vom Verein Casa Animales bei mir gelandet. Paßte ja so gut, da sie den Namen meiner Pension trägt. Sie sollte nur in Pflege bleiben, allerdings war für mich nach der Diagnose Krebs klar, daß auch Cora bleibt. Und Rolf hat immer noch einen Hund, der sich mit ihm mal den Korb teilt.

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Zudem habe ich vor zwei Wochen noch eine dreibeinige und eine blinde Katze aufgenommen. Wer will "die" denn schon haben...

Wenn die Menschen wüßten, was ihnen entgeht...

Die beiden alten Hunde, sowohl Rolf als auch Cora hatten vorher noch nie in einem Haus gelebt. Beide Hunde waren vom ersten Tage an stubenrein, völlig problemlos, verstehen sich mit allen Gasthunden und meiner Katze und machen mir nur Freude.

Zu sehen, wie sich diese alten Tiere, die es noch nie so wirklich gut hatten, entwickeln, wärmt mir immer wieder das Herz. Die Augen werden wacher, das Fell fängt an zu glänzen, sie nehmen zu, "erkämpfen" sich ihren Platz an meiner Seite und kosten insgesamt so wenig Zeit.

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Sie schlafen viel, wollen von meinem großen Hof gar nicht weg, also entfällt auch das Gassigehen (hier ist schließlich genug los). Und sie holen sich viele Streicheleinheiten von meinen Kunden, die alle die alten Tiere ins Herz geschlossen haben. Jede Form der Zuneigung saugen sie auf wie ein Schwamm.

Natürlich kosten die alten Tiere mehr Geld beim Tierarzt, Rolf alleine benötigt täglich Entwässerungs-, Herz- und Schmerztabletten. Cora hat glücklicherweise sehr großzügige Paten. Aber ein Blick in diese glücklichen Hundeaugen, die so langsam blind werden, entschädigt für alle Aufwendungen.

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Also liebe Tierfreunde, überlegt doch mal, ob ihr nicht auch ein Plätzchen für ein altes Tier frei habt. Sie geben es 1000-fach zurück. Und haben es nicht gerade diese Tiere, die es nie gut hatten, verdient, daß am Ende jemand den letzten Weg mit ihnen geht und um sie weint?

Inzwischen ist Rolf seit einem Jahr bei mir und diesen Monat stolze 16 Jahre alt geworden. Nach wie vor dreht er seine Runden auf dem Grundstück und erfreut mich mit seinem unerschütterlichen Lebensmut. Ich hoffe sehr, noch einige Zeit mit dem alten Herrn verbringen zu dürfen.

06.12.2009

08.12.2009


© 2003 - 2021 Couch gesucht

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Oder einen Gutschein über einen Tierheimbesuch im neuen Jahr!

Niemals ein Tier verschenken, ohne zuvor gefragt zu haben, ob es erwünscht ist!!
Eltern sollten sich immer bewußt sein, daß SIE die letztendliche Verantwortung für ein Tier haben und nicht das Kind - Egal ob Hund, Katze oder Meerschweinchen und egal, was man vorher sagt!!

Alles für Euer Tier! 

  

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