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Klopfer

Hallo, ich bin's, der Klopfer und ich habe eine lange Geschichte zu erzählen...

An dem Tag, an dem alles begann, wurde ich mit meiner Schwester einfach in einen Karton gesteckt und irgendwo anders hingebracht.

Wir fanden uns in einem großen Gehege mit ganz vielen anderen Kaninchen wieder. Sie beobachteten uns neugierig und mit Trixi, auf die ich später noch einmal zu sprechen komme, habe ich mich sofort verstanden.

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Einige Wochen später kam ein Mädchen und schaute uns an. Sie nahm mich auf den Arm und streichelte mich, das war wirklich schön! Sie blieb noch ein wenig und beobachtete wie ich Trixi die Ohren leckte, dann ging sie wieder weg. Jedoch ahnte ich nicht, dass ich sie wieder sehen würde....

Zwei Monate später, als ich mich mit Trixi in unsere Kuschelecke zurückzog, kam sie. Sie packte mich und steckte mich in eine seltsam riechende Box.

Ich wurde weggetragen und verlor Trixi aus den Augen, die Box wurde abgestellt und der Boden begann zu wackeln und ich vernahm ein lautes Brummen. Ein Auto.

Wir fuhren relativ lange, aber schließlich verstummte das Brummen und die Box wurde hochgehoben. Ich wurde in ein Gehege gesetzt.

Neugierig aber doch etwas ängstlich schaute ich mich um, und erblickte hinter dem Gitter eine Häsin.

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Wir durften uns durch das Gitter beschnüffeln, aber als die Dämmerung einsetzte, wurde ich wieder weggebracht und kam erst am nächsten Tag wieder zu der Häsin. So ging es einige Tage.

Doch dann, als ich eines schönen Morgens wieder in das Gehege kam, war das Gitter verschwunden und die Häsin saß direkt vor mir.

Ich stürzte mich auf sie, um sie zu begrüßen, doch sie rannte nur panisch weg. Ich versuchte sie zu beruhigen, doch sie war nur am Rennen wenn ich in ihre Nähe kam.

So ging es fast einen ganzen Monat, bis sie beschloss, dass ich wohl doch ein ganz netter Kerl sei...

Wir kuschelten seit dem jeden Tag. Und bald darauf bekamen wir ein riesiges Gehege!

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Es ging uns wirklich gut, wir konnten buddeln ohne Ende und unsere Liebe blühte nur so.

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Wir hatten viel Spaß das Leben war einfach nur toll!

Susi erzählte mir ihre Geschichte:

"Ich lebte lange Zeit in einem winzigen Käfig, wo es kaum Licht und Grünzeug gab. Ich wurde meist jeden Tag hochgenommen, obwohl ich gar nicht wollte. Und irgendwann wurde ich weggebracht und wohnte in einem viel größeren Stall, bei dem Mädchen, von dem Du mir auch erzählt hast.

So lebte ich zwei Jahre, bis die Familie beschloss, dass ich nicht mehr allein sein sollte. Und so lernte ich dich kennen" schloss Susi ihren Bericht.

Wir lebten fast zwei Jahre glücklich zusammen.

Aber eines Tages merkte ich dass etwas nicht stimmte. Susi saß in einer Ecke, voll von Fliegen, und wollte ihre Ruhe. Ich dachte mir nichts dabei und legte mich auch in eine Ecke. Doch bald darauf kam das Mädchen und setzte Susi in die Box und trug sie weg.

Bald kam sie wieder, sie nahm mich auf den Arm und weinte lange und drückte mich ganz fest an sich. Ich verstand nicht was los war, warum sie so traurig war. Aber bald verstand ich, dass Susi nicht zurückkommen würde.

(Wir mussten sie beim Tierarzt aufgrund eines Fliegenmadenbefalls leider einschläfern lassen, sie wurde knapp fünf Jahre alt, kein Alter für ein Kaninchen... Trotz regelmäßiger Kontrolle haben sie sich bei der Hitze im Sommer so schnell entwickelt, daß es keine Chance gab... :-( )

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Die Tage verstrichen und ich war allein, bis ich bemerkte, dass draußen etwas passierte. Ich rannte aus dem Stall und erblickte vor mir Trixi.

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Ich wollte sie freudig begrüßen, doch sie war anders als früher. Scheinbar hatte sie vergessen wer ich war, denn sie zickte mich an und wollte nicht, dass ich in ihre Nähe kam. Ich hatte Angst vor ihr und zog mich in eine Ecke des Geheges zurück, wo sie mich in Ruhe ließ.

Ich war froh als das Mädchen sie bald darauf wieder zurück brachte und ich, zwar allein, aber relativ glücklich war. Doch das sollte sich am selben Tag noch ändern.

Denn etwas später sah ich wieder eine Häsin, Sternchen.

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Sie war flink und rannte mir hinterher, doch ich hatte, wie damals Susi, panische Angst.

Doch das änderte sich bald, denn sie war netter, als ich gedacht hatte. Auch sie kam, wie sie mir erzählte, aus schlechter Haltung und war froh ein schönes neues zu Hause gefunden zu haben. 

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Sternchen ist jetzt drei Jahre und ich bin fünf Jahre alt.

Wir leben glücklich zusammen und werden den Winter gemeinsam draussen, mit dickem Winterfell, überstehen.

Und ich sage euch Sternchen hält mich alten Kerl ganz schön auf Trab!!!

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29.11.2009

Ich habe mich in den letzten Wochen noch mehr mit Sternchen angefreundet, aber dann wurde sie mir weggenommen. Ich war ziemlich traurig, weil ich schon wieder allein sein musste.

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(Leider starb Sternchen wegen Magenproblemen. Am Freitag war sie noch top-fit, am Samstagmorgen wollte sie nicht essen. Wir also gleich zum Tierarzt, der sagte: Bauch aufgebläht, Verdauungsstörungen... Sie hat eine Medizin bekommen mit der wir sie gefüttert und aufgepäppelt haben, aber am folgenden Tag ist sie gestorben... ;-( )

Heute ist eine Neue eingezogen, Bailey heißt sie.

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Aus uns werden bestimmt gute Freunde!

15.12.2009

Mittlerweile haben wir uns schon ganz doll lieb!

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Hier ein Video: www.youtube.com/v/1Ubx0S4r9jY

(Anne, 13 Jahre)

17.12.2009

19.12.2009


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Oder einen Gutschein über einen Tierheimbesuch im neuen Jahr!

Niemals ein Tier verschenken, ohne zuvor gefragt zu haben, ob es erwünscht ist!!
Eltern sollten sich immer bewußt sein, daß SIE die letztendliche Verantwortung für ein Tier haben und nicht das Kind - Egal ob Hund, Katze oder Meerschweinchen und egal, was man vorher sagt!!

Alles für Euer Tier! 

  

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