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Krankheiten

Diese Seite soll Ihnen einen kurzen Überblick über verschiedene Krankheiten bei Hunden und Katzen verschaffen, so daß Sie sich gleich informieren können, sollten Sie sich für ein infiziertes oder erkranktes Tier interessieren. Die Konzentration liegt hierbei bei den Krankheiten, welche gerade die Auslandstiere häufig mitbringen können. Gleichzeitig sollen Ihnen diese Informationen aber auch ein wenig den Schrecken nehmen, der häufig aus Unwissenheit oder Panikmache in Zusammenhang mit verschiedenen Krankheiten verbreitet wird.

Zu den verschiedenen Krankheiten

Couch gesucht macht es zur Bedingung, daß alle Tiere aus dem Ausland, die auf auf dieser vorgestellt werden, vor einer Vermittlung auf diese Krankheiten untersucht sowie geimpft und entwurmt werden, so daß die neuen Besitzer keine bösen Überraschungen erleben. Wir müssen uns hierbei natürlich auf die Angaben der Vermittler verlassen und können keine Garantien übernehmen, daß diese stimmen. Bitte fragen Sie darum, wenn Sie sich für ein Tier interessieren, immer explizit nach und lassen sich die Laborergebnisse schriftlich bestätigen!

Auch die Einreisebestimmungen sollten zum Schutz aller - des einreisenden Tieres selbst, aber auch der hier bereits lebenden Tiere und Menschen - unbedingt beachtet werden!

Der Import von Auslandshunden, die nicht ordnungsgemäß und unter Einhaltung der notwendigen Fristen gegen Krankheiten wie Parvovirose, Staupe und Tollwut geimpft sind, ist unverantwortlich und auf das Schärfste zu kritisieren.

Diese Praktiken gefährden die hier heimischen Tiere, zumal sich in Deutschland eine gewisse “Impfmüdigkeit” ausbreitet und bringen den Auslandstierschutz, dessen Stand eh schon schwer genug ist, noch mehr in Verruf! Sollten Sie einen kranken Hund als angeblich gesund von einer Tierschutzorganisation vermittelt bekommen, würden wir uns über eine Meldung an uns via E-Mail freuen. Auf Wunsch behandeln wir diese natürlich vertraulich!

Es muß auch darauf hingewiesen werden, daß die Testergebnisse, z.B. auf Leishmaniose oder Borreliose, nur Momentaufnahmen sein können. Ein Hund kann heute negativ getestet werden und morgen von einer Mücke gestochen oder von einer Zecke gebissen werden, die die Erreger überträgt. Selbst wenn Sie ein negativ getestetes Tier bei sich aufnehmen, kann es also durchaus noch erkranken. Wir empfehlen daher unbedingt, Ihr neues Familienmitglied nach einigen Monaten noch einmal auf die verschiedenen Krankheiten testen zu lassen, um sicher zu gehen.

Es sollte übrigens jeden stutzig machen, wenn ein Welpe aus dem Ausland mit angeblich vollständigem Impfschutz angeboten wird, der noch keine 15 Wochen alt ist. Um z.B. einen vollständigen Tollwut-Impfschutz zu erlangen, kann die Impfung frühestens mit 12 Wochen erfolgen und es dauert 21 Tage, bis der Impfschutz aufgebaut ist.

Aus diesem Grund dürfen jüngere Welpen, die nicht in Begleitung der Mutter ins Land kommen, gar nicht aus einem anderen EU-Land eingeführt werden. Die Einfuhr aus einem Nicht-EU-Land (z.B. Türkei) ist noch wesentlich komplizierter. Ausgewachsene Hunde dürfen frühestens 4 Monate nach Impfung, Welpen mit knapp 7 Monaten in die EU eingeführt werden und auch eine Titerbestimmung ist notwendig.

Bitte beachten Sie: Alle folgenden Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Dennoch kann ich keine Gewähr für die Richtigkeit übernehmen. Sollte Sie den Eindruck haben, daß Ihr Tier krank sein könnte, suchen Sie unbedingt einen Tierarzt auf!

 

Mittelmeerkrankheiten

Dieser Begriff wird häufig als Oberbegriff für bestimmte Krankheiten genutzt, die vorwiegend in Süd-, teils auch in Osteuropa vorkommen. Erläuterungen zu den einzelnen Krankheiten finden Sie im Anschluß.

Hunde

Leishmaniose   Ehrlichiose   Borreliose   Babesiose   Dirofilariose   Giardiose   Magendrehung   Staupe   Parvovirose

Katzen

Leukose   FIV   FIP   Katzenschnupfen   Giardiose

 

 

Leishmaniose

Leishmaniose kann sich NUR mit dem Vorkommen der Sandmücke (Gattung Phlebotomus) als Überträger verbreiten.

Es gibt Sandmücken in allen mediterranen Ländern, in Regionen von Tunesien, Griechenland, Türkei, Belgien, Portugal, Südfrankreich, Spanien, Italien,  aber auch in Österreich, Deutschland (bisher Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz,  Region bis Offenburg) und der Schweiz. Durch die globale Erwärmung wird für die nächsten Jahre und Jahrzehnte eine weitere Verbreitung der Sandmückenvorkommen nach Norden (langfristig sogar bis England) erwartet.

Bisher ging man fälschlicherweise davon aus, dass die Alpen eine natürliche Begrenzung für die Sandmücken seien. Aktuelle Forschungen belegen, dass dem nicht so ist und erstmals 1999 konnten Sandmücken in Deutschland nachgewiesen werden. Genaue Untersuchungen zur Verbreitungsgrenze in Deutschland laufen derzeit.

Weltweit gibt es zahlreiche Arten von Leishmanien.

Im Europäisch-Mediterranen Raum handelt es sich hauptsächlich um den Erreger der inneren Leishmaniose bei Mensch und Tier, Leishmania infantum, mit derzeit mindestens 10 verschiedenen (Unter-)Stämmen (Zymodeme), davon sind manche mehr, andere weniger krankheitserregend und auch die klinischen Symptome der infizierten Tiere weichen stark voneinander ab.

Nicht alle 10 Stämme kommen in den gleichen Regionen vor, deshalb ist es auch für die Therapie wichtig, eine Stammbestimmung durchzuführen und jedes Tier individuell zu behandeln.

Eine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch oder Tier zu Tier oder Tier zu Mensch (und umgekehrt) ist nicht möglich. Leishmanien können nur durch Sandmücken übertragen werden. Hin und wieder wird behauptet, dass Leishmanien durch Zecken, Flöhe oder Milben, durch Beissereien zwischen Hunden oder durch Speichel übertragen werden, für diese Aussagen gibt es jedoch bislang keinen einzigen wissenschaftlichen Nachweis.

Allerdings ist eine Übertragung transplazentar von der Hündin auf die Föten (im Mutterleib)  gesichert nachgewiesen.

Eine Übertragung von Leishmanien kann somit nur durch die Sandmücke erfolgen:

Von Tier über Sandmücke zu Tier
Von Tier über Sandmücke zu Mensch
Von Mensch über Sandmücke zu Tier
Von Mensch über Sandmücke zu Mensch

Die Leishmanien gelangen über das Blut beim Hund und Mensch in die Zellen von Leber, Milz und Knochenmark. Sie sind in den Makrophagen, die für den körpereigenen Schutz zuständig sind. Damit schädigen sie das Immunsystem und die entsprechenden Organe. Eine Übertragung durch Hundespeichel ist somit auszuschließen, da sich dort keine Makrophagen befinden.

Infektionsrate

bei Hunden hängt von den vorhandenen Sandmückenpopulationen und deren Stechgewohnheiten ab und ist besonders im mediterranen Raum sehr hoch.

Die Infektionsrate von Hunden liegt

- in Portugal bis 20% (Abranches et al.1993)
- in Zentral-und Süditalien bis 23% (Maroli et al.1999), auf Sizilien bis 60%(Orndorff 2000)
- in Katalonien 10% (Fisa et al.1999)
- in Andalusien bis 42% (Morillas Marquez et al.1996)
- auf Mallorca 67% (Solano Gallego et al. 2001)
- Athener Gebiet 22% (Sideris et al. 1999)
- Nordgriechenland bis 6% (Argyriadis & Litke 1991)

Den Erreger Leishmania infantum findet man in Europa außer in Mensch und Hund auch in Fuchs, Katze, und Nagetieren (Maus, Ratte und Ziesel). Im Jahr 2000 lag die Durchseuchungsrate bei Füchsen in Zentralspanien bei über 70%, bei Katzen auf Sizilien 2002 bei über 40%.

Symptome

Weltweit sind etwa 12 Mio Menschen mit Leishmanien infiziert.

Seit 1994 gibt es immer wieder neue Untersuchungen in Europa. Besonders in manchen Regionen  Europas kann man inzwischen davon ausgehen, dass etwa die Hälfte der Bevölkerung Träger von Leishmanien ist, besonders in Südfrankreich 30-40% der Bevölkerung, in Spanien (Provinz Granada und Malaga) 40-45%.

Auch viele Touristen werden jedes Jahr neu infiziert , ohne je ein Symptom zu zeigen oder es überhaupt zu bemerken. Ernste Gefahr besteht nur für Schwerstkranke (HIV-pos. z.B.) oder Säuglinge, deren Immunsystem geschwächt oder noch nicht ausreichend ausgebildet ist.

Der Erreger, Leishmania infantum, äußert sich sekundär über die Haut, primär sind die inneren Organe befallen. Deshalb wird oft fälschlicherweise von Hautleishmaniose in diesem Zusammenhang gesprochen.

Jeder Mensch oder Hund, der sich im EUROPÄISCHEN-Mittelmeerraum eine Leishmaniose eingefangen hat, ist mit einem oder mehreren (von derzeit 10 möglichen) Erregerstämmen von Leishmania infantum infiziert. Wie beim Hund so kann sich L. infantum auch (sekundär) beim Menschen über Hautläsionen darstellen - befallen sind aber immer auch die inneren Organe (Leber, Milz, Knochenmark).

Inwieweit ein Tier überhaupt erkrankt , hängt von verschiedenen Faktoren ab:

- vom Leishmania Stamm, der mehr oder weniger krankmachend ist (Kein Stamm hat sich nur auf Hunde „spezialisiert“)

- vom Immunstatus und Alter des Hundes (ein gesunder, junger Hund kann die Infektion selbst gut bekämpfen)

- von der Hunderasse (Bobtail, Schäferhund, Husky in Italien oder Spanien sind stärker gefährdet)

Besonders für die wachsende Zahl der Hunde, die ihre Halter ungeschützt auf Reisen in mediterrane Länder begleiten, ist die Prognose bei einer Leishmaniose-Erkrankung leider nicht so günstig.

Hunde, die in Leishmaniose-Gebieten leben und aufgewachsen sind, haben sich oft bereits mit der Krankheit auseinandersetzen müssen. Ist ihr Immunsystem stabil (und das ist es meist), haben sie einen natürlichen Immunschutz erworben. Sie zeigen dann zwar einen Antikörper-Titer im Test, haben aber KEINE Leishmaniose.

Allerdings kann eine Leishmaniose unter ungünstigsten Gegebenheiten lebenslang ausbrechen.

Ein infizierter Hund kann sehr vielfältige Symptome zeigen, die aber auch auf andere Erkrankungen hinweisen können. Das Fehlen von Symptomen ist aber kein Hinweis darauf, dass der Hund nicht infiziert ist. Nur Tests bringen einen Nachweis. Dabei muß immer auch ein „Großes Blutbild“ gemacht werden, um eine eventuelle Schädigung der Organe erkennen zu können.

Symptome treten oft schubweise auf und können sein: schleichender Gewichtsverlust, Lahmheit, Trägheit, Appetitlosigkeit, Haarverlust (besonders um die Augen), Schuppenbildung, Hautwunden (oft nässend, schlecht heilend, meist kreisrund- an Ohren, Kopf, Nase, an den Beinen), Nasenbluten, Lymphknotenschwellung, Blutarmut (Anämie), “Ausfransen“ der Ohrränder mit Schuppenbildung, Nierenschädigung.

Bluttest:

IFAT-Tests:
Dabei wird untersucht, ob vom Körper Antikörper gebildet wurden und wie viel (Antikörper-Titer). Relativ ungenau, da das Ergebnis von vielen Faktoren beeinflusst werden kann.

Der Titer kann hoch sein, wenn der mediterrane Hund sich gerade mit der Infektion selbst auseinandersetzt und schon eine natürlich Immunabwehr gebildet hat. Dieser Hund erkrankt nicht.

Streß kann das Immunsystem des Hundes durcheinander bringen und zu falschen Ergebnissen führen. Ein Hund sollte also nicht unbedingt in einer Streßphase (also unmittelbar nachdem er gefunden oder nach Deutschland gebracht worden ist) getestet werden.

Es kann eine „Kreuzreaktion“ mit einer anderen Infektion geben (Ehrlichiose, Filarien, Babesiose u.a.), d.h. das Immunsystem arbeitet auf „Hochtouren“. Ein erhöhter Titer  wird angezeigt, obwohl der Hund nie eine Sandmücke gesehen hat.

Ebenso beeinflussen kürzlich durchgeführte Impfungen oder Kastrationen, Operationen das Testergebnis.

Im Labor werden oftmals nicht die richtigen Testsubstanzen für die entsprechende Region verwendet, d.h. z.B. ein Labor in Italien nutzt Substanzen, die nur Leishmanienstämme aus Indien oder Spanien anzeigen (oft auch eine Preisfrage).

Auch der sogenannte Schnelltest, der häufig in südlichen Ländern angeboten wird, hat nur wenig Aussagekraft.

In Deutschland bieten zur Zeit leider nur 2 Labore einen Leishmaniose-Test mit einer standardisierten mediterranen Grundsubstanz an, die amtlich geprüft wurde und eine Zulassungsnummer erhielt. Nur dort sind die Ergebnisse noch nach Jahren vergleichbar.

Genauere Nachweisverfahren sind  Knochenmark und Lymphknotentest, die auch nur in speziellen Labors durchgeführt werden können. Hier wird ein direkter Parasitennachweis geführt und der Erregerstamm lässt sich identifizieren. Eine Knochenmarkspunktion ist aber nur sinnvoll, wenn der Hund zum Zeitpunkt der Punktion NICHT unter Behandlung (mit Allopurinol) steht. Sonst sind die Ergebnisse ebenfalls verfälscht.

Ein weiteres Verfahren ist das sogenannte  ELISA-Verfahren, das die Uni Zürich anbietet und das besonders für eine Verlaufskontrolle eine hohe Aussagekraft hat.

Auch wenn ein Hund negativ getestet zu Ihnen kommt, sollten Sie nach ihn nach einer gewissen Zeit noch einmal testen lassen. Es kann leicht passieren, daß er zum Zeitpunkt des Tests keine Leishmaniose hat, aber schon kurze Zeit später durch den Biß einer Sandmücke infiziert wird.

Therapie

Für den Hund stehen zahlreiche therapeutische Verfahren zur Verfügung, die aber individuell, je nach Erregerstamm, Konstitution, Alter und Hunderasse eingesetzt werden müssen.

Grundvoraussetzung in jedem Fall ist eine Erhöhung und Stabilisierung des Immunsystems des Hundes. Kein Stress, Geborgenheit, ausgewogenes Futter - all das verbessert seine Konstitution, sein Wohlbefinden und stärkt damit sein Immunsystem. Damit wird das Tier in die Lage versetzt ,sich selbst mit dem Erreger auseinander zu setzen und damit fertig zu werden.

Besonders Tiere, die keine Symptome zeigen, haben dabei sehr gute Chancen.

Eine „Spontanheilung“ ist bei Hunden unter ca. 5 Jahren möglich und auch bekannt.
Als pflanzliche Unterstützung zur Erhöhung der Immunabwehr kann z.B. ECHINACEA kurweise gegeben werden

Eine regelmäßige Überprüfung der Blut-und Organwerte sind lebenswichtig. (Großes Blutbild, incl. Leber-und Nierenwerte).

Für die individuelle Behandlung stehen verschiedene Präparate zur Verfügung , die grundsätzlich in Kombination und auf den jeweiligen Hund abgestimmt gegeben werden müssen (Allopurinol, Amphotericin B, Antimon, Ketoconazol, Interferon, Oleyl-PC u.a.) Die so oft vorgeschlagene Therapie nur mit Allopurinol reicht nicht aus, da dieser Wirkstoff allein die Leishmanien nicht abtötet!

Allopurinol ist ein perfekter Wachstumshemmer, d.h. das Wachstum von Leishmanien wird gehemmt. Allopurinol verdrängt Leishmanien aus Knochenmark, Leber und Milz ins Bindegewebe; dort sind sie kaum mehr nachweisbar in Tests. Selbst nach Absetzen der Allopurinol-Behandlung dauert es etwa 3 Monate bis die Parasiten wieder in Milz, Knochenmark oder Leber angesiedelt sind und nachgewiesen werden können. Allerdings kann, besonders bei stark krankmachenden Erregerstämmen ein plötzliches Absetzen einer bereits begonnenen Behandlung den Tod des Tieres bedeuten.

Die zu erwartenden Kosten sind stark abhängig von der jeweiligen Therapie und können unter Umständen (incl. der ständigen Labortests ) weit über 1000 EUR liegen.
Es wird ständig an neuen Präparaten und Behandlungsmöglichkeiten mit  guten Aussichten  geforscht. Auch eine zusätzliche homöopathische Unterstützung des Tieres zeigte schon oft gute Ergebnisse, reicht aber als alleinige Therapie NICHT aus.

Leishmaniose- Grund zur Panik ?

Sicher nicht!  Auch diese Krankheit muß ihren Schrecken endlich verlieren! Ein leishmaniose-positiver Hund kann durchaus ein hohes Lebensalter mit sehr guter Lebensqualität erreichen.

Ein kompetenter Tierarzt wird Sie gern beraten und für Ihr Tier die passende Behandlung empfehlen. Immer wieder hört man von Tierärzten, die bei einem Leishmaniose-positiven Hund zum Einschläfern raten, selbst wenn die Krankheit nicht ausgebrochen ist. Dies ist natürlich absolut nicht gerechtfertigt und auch der Ausgebruch einer Leishmaniose ist für einen Hund kein grundsätzliches Todesurteil. In diesem Fall empfehlen wir, einen Tierarzt aufzusuchen, der sich mit der Behandlung der Krankheit auskennt.

Im verantwortungsvoller Umgang mit infizierten Tieren besteht für den gesunden Menschen keine Gefahr, sich zu infizieren. Natürlich müssen trotzdem entsprechende Hygieneregeln (Händewaschen, Vorsicht im Umgang mit offenen Wunden etc.) eingehalten werden, die für jeden Hundehalter aber sowieso selbstverständlich sein sollten.

Wissenschaftlich gesehen gibt es KEINEN einzigen nachgewiesenen Fall, bei dem sich der Mensch durch seinen Hund infiziert hat, eben weil inzwischen der Entwicklungsweg der  Leishmanien bekannt und erforscht ist.

In Anlehnung an und mit freundlicher Genehmigung von
S.Otto
Mai 2004

Weitere Informationen

 

 

Ehrlichiose

Ehrlichiose ist eine durch Bakterien verursachte Infektionskrankheit der Hunde, die durch Zeckenbisse verbreitet wird. Diese Krankheit tritt erst seit einigen Jahren in Deutschland auf; es muß jedoch mit einer weiteren Verbreitung gerechnet werden.

Die Inkubationszeit beträgt 8 bis 20 Tage.

Symptome

Phase 1 - Unspezifische Krankheitsanzeichen

Hohes, wiederkehrendes Fieber, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und blasse Schleimhäute (Anämie). Die Anzahl der weißen Blutkörperchen und Blutplättchen sinkt.
Phase 2 – Subklinische Phase (Dauer 40 Tage – mehrere Jahre)

In dieser Zeit erfolgt entweder die spontane Ausscheidung des Erregers (= Heilung) oder es kommt zum dauerhaften Festsetzen des Erregers im Organismus (maximal 5 Jahre).

Die Hunde sind meist unauffällig, fressen schlecht und nehmen ab. Sie stellen eine Ansteckungsgefahr für gesunde Tiere dar.

Phase 3  - Chronische Phase

Wird der Erreger in Phase 2 nicht aus dem Körper ausgeschieden, kann es zur chronischen Phase kommen. Knochenmarksveränderungen führen zu einer milden bis schweren Verlaufsform.

Ein milder Verlauf bringt Lustlosigkeit und Müdigkeit, Appetitmangel, Abmagerung, Milz- und Lymphknotenschwellungen. Verdächtig für Ehrlichiose ist das Auftreten von Nasenbluten, Hautblutungen und Gliedmaßenödeme (Wasseransammlungen in den Beinen).

Bei der schweren Verlaufsform treten oben genannte Symptome auf, zusätzlich sind innere Organe betroffen. Es laufen autoimmune Prozesse ab, körpereigene Strukturen werden so verändert, dass sie vom Körper als fremd erkannt und vom eigenen Abwehrsystem bekämpft werden.

Seltene schwere Fälle führen zur Veränderung der Augenfarbe und zum Erblinden. Bei E. canis und E. ewingii können Gehirn- und Gehirnhautentzündungen zu epileptischen Anfällen und Bewegungsstörungen führen. Weiterhin werden Muskelentzündungen, -schwäche und –schwund mit Gelenkschmerzen beobachtet.

Behandlung

Zur Behandlung wird ein bestimmtes Antibiotikum aus der Gruppe der Tetracycline, das sogenannte Doxycyclin verwendet.  Es muss mindestens 10, besser 21 Tage lang verabreicht werden. Schon innerhalb der ersten 24 bis 48 Stunden tritt in den meisten Fällen eine Besserung ein.

Bei schwerwiegenden Fällen sind Bluttransfusionen unterstützend notwendig, um die Zeit bis zur ausreichenden, körpereigenen Blutzellen-Bildung zu überbrücken.

Zusätzliche, kurzzeitige Gaben von Kortison fördern den Heilungsprozess. Zur Stimulierung der Knochenmarks-Aktivität (Nachbildung von Blutzellen) werden zum Teil Anabolika gegeben.

Starkes Nasenbluten kann durch spezielle Nasentropfen zum Stillstand gebracht werden.

Homöopathische Präparate und Vitamin B können den Heilungsprozess unterstützen.

Quelle und weitere Informationen

 

 

Borreliose

Borreliose, wird durch Zeckenbisse hervorgerufen.

Inkubationszeit:

Von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit können mehrere Wochen bis Monate vergehen.

Symptome

Viele Infektionen verlaufen symptomlos. Im Gegensatz zum Menschen scheint beim Hund das Stadium der Lokalreaktion (Erythema migrans) nicht aufzutreten. Hierbei tritt beim Menschen eine halbmondförmige bis kreisrunde, feuerrote Stelle an oder in der Nähe der Zeckenbissstelle auf.

Die Krankheit beginnt oft erst Tage oder sogar Wochen bis Monate nach dem Zeckenbiss. Sichtbare Symptome entstehen häufig erst bei einer erneuten Infektion (Re-Infektion) oder bei Reaktivierung der Erreger, die irgendwo im Körper schlummern.

Die anfänglichen Symptome sind nicht sehr krankheitsspezifisch. Es treten

  • Müdigkeit
  • Appetitlosigkeit und
  • Fieber

auf, so wie man es bei vielen Infektionskrankheiten im Anfangsstadium antrifft. Im weiteren Verlauf beobachtet man Symptome wie

  • Steifigkeit der Gliedmaßen
  • Lahmheiten (Paresen)
  • Schwellungen und Schmerzen der Gelenke, meist wechselnd zwischen den Gelenken der Vorder- und Hintergliedmaßen.

Auch die Muskulatur kann betroffen sein, die Hunde bewegen sich dann wie bei hochgradigem Muskelkater. Die dadurch gezeigten Lahmheiten sind meist besonders intensiv nach dem Aufstehen. Die Gelenkveränderungen sind immunbedingt.

Im weiteren Verlauf der Erkrankung können auch andere Organe in Mitleidenschaft gezogen werden. Es treten Nervenentzündungen (Polyneuritiden) und Überempfindlichkeiten (Hyperästhesien) im Rückenbereich auf. Auch das Herz und die Nieren (Glomerulonephritis) können befallen sein. Seltener treten akute Hautentzündungen (Dermatitiden) auf. Die Haut wird dann flammend rot mit wässrigen Ausschwitzungen. Dieses Erscheinungsbild nennt man Hot Spot.

Therapie

Eine zwei bis vier Wochen lange Antibiotikabehandlung mit:

  • Tetracyclinen (Doxycyclin)
  • Amoxicillin
  • Cephalosporin

Über die Wirksamkeit von Erythromycin gibt er unterschiedliche Meinung.

Borreliose muss lange behandelt werden, da sich diese Erreger sehr langsam vermehren. Zur Behandlung der Schmerzen können Aspirin und nicht kortisonhaltige Schmerzmittel verwendet werden. Um die Heilung von Nerven zu unterstützen, erfolgt eine Vitamin B-Gabe. Je nach Erkrankungsbild und betroffenen Organen können auch homöopathische Medikamente eingesetzt werden.

Prognose

Die Prognose ist immer mit Vorsicht zu stellen, da es zu Rückfällen und Reinfektionen kommen kann.

Quelle und weitere Informationen

 

 

Babesiose

Die Erreger der Babesiose werden durch Zecken übertragen. Diese leben vornehmlich in den süd- und osteuropäischen Ländern, aber auch in Deutschland und anderen mitteleuropäischen Ländern ist es bereits zu Ansteckungen gekommen. Wichtig ist daher immer (auch gerade im Urlaub) eine wirksame Zecken-Prävention!

Die Babesien zerstören die roten Blutkörperchen. Bei zu später Erkennung kann die Babesiose zum Tod des Hundes führen.

Ab dem 4. Tag nach der Infizierung kann es zu leichten Symptomen kommen, ab dem 10. Tag werden diese Anzeichen bei einer akuten Infektion deutlich:

  • Anämie (Blutarmut)
  • Fieber
  • Appetitlosigkeit, Übelkeit
  • Lethargie, Schwäche
  • Dunkel verfärbter Urin (dunkelgelb bis rotbraun)
  • Vergrößerte Lymphknoten, geschwollene Milz
  • Evtl. Nierenversagen oder Gelbsucht

Neben der klinischen Untersuchung wird die Babesiose durch eine Blutuntersuchung diagnostiziert. Rechtzeitig behandelt sind die Chancen sehr gut. Sind jedoch bereits zu viele rote Blutkörperchen zerstört, wirken Medikamente nicht mehr.

Bei einem chronischen Verlauf der Krankheit sind die hauptsächlichen Symptome wechselndes Fieber sowie ein ein Abbau der Körperkondition. Es kann jedoch auch zu Verdauungs- und Kreislaufstörungen, Störungen des zentralen Nervensystems, Ödemen oder respiratorischen Symptomen kommen.

Gerade bei Hunden aus dem Süden wird die Babesiose oft durch eine Ehrlichiose begleitet.

Quelle 1   Quelle 2

 

 

Dirofilariose
(Falaria, Difilaria, Herzwurm)

Die Übertragung der Larven des Herzwurms geschieht durch Mücken. Erst im Körper des Wirts entwickeln sich die Würmer, die ca. 1 cm dick und bis zu 25 cm lang sind, und siedeln sich in den Lungengefäßen und in der rechten Herzkammer an.

Das größte Infektionsrisiko herrscht in den Mittelmeerländern, aber es gibt auch Vorkommen in den USA und in Ungarn. Filarien können erst endgültig 6 – 7 Monate nach der Übertragung nachgewiesen (oder ausgeschlossen) werden, wenn die Herzwürmer geschlechtsreif geworden sind. Hierbei wird mit einem Antigen-Nachweis im Serum gearbeitet.

Symptome:

  • Husten
  • Blutiger Speichel
  • Atemprobleme
  • Venenstauung
  • Wasseransammlungen
  • Lebervergrößerung
  • Rechte Herzkammer vergrößert

Die Laufleistung und allgemeine Belastbarkeit des Tieres ist deutlich vermindert.

Die Behandlung erfolgt medikamentös unter ständiger Überwachung. Die Behandlung ist nicht ungefährlich, da durch die absterbenden Würmer die Gefahr einer Thrombose besteht. In schweren Fällen kann versucht werden, die Würmer operativ zu entfernen; das Risiko und auch die Kosten hierbei sind jedoch sehr hoch.

Bei Reisen in die Verbreitungsgebiete können Medikamente verabreicht werden, die verhindern dass die Wurmlarven zu erwachsenen Würmern heranreifen können.


In Anlehnung an und mit freundlicher Genehmigung vom Tierheim Kronach

 

 

Giardiose

Giardien sind Parasiten, die sowohl im Darm des Menschen als auch bei Hunden und Katzen vorkommen. Die Übertragung erfolgt durch das Trinken von verschmutztem Wasser oder nicht korrekt zubereitete Rohkost.

Giardien verursachen Durchfall. Da mit dem Kot auch Parasiten ausgeschieden werden, ist die Ansteckungsgefahr bei schlechten hygienischen Bedingungen recht groß. Daher sollte gerade bei Hunden aus dem südlichen und östlichen Europa unbedingt eine Kotprobe auf Giardien untersucht werden, sollten sie unter Durchfall, evtl. verbunden mit Erbrechen, leiden. Doch auch in Mitteleuropa kann ein Hund oder eine Katze durchaus Giardien haben.

In den meisten Fällen verschwinden die Giardien nach kurzer Zeit von allein. Es gibt jedoch Menschen und Hunde, die nicht allein mit den Parasiten fertig werden. Es gibt Medikamente gegen Giardien, die Behandlung kann jedoch langwidrig sein. Im Anschluß ist häufig eine Darmsanierung notwendig.

Quelle und weitere Informationen

Ein weiterer interessanter Link

 

 

Magendrehung

Bei einer Magendrehung dreht sich der nur vorne und hinten durch Bänder befestigte Magen einmal um seine eigene Achse. Dadurch ist der Magen nach vorn und hinten verschlossen, so daß der Hund weder Erbrechen noch Kot absetzen kann.

Besonders betroffen sind großgewachsene Rassen und solche mit einem tiefen Brustkorb wie Doggen, , Windhunde, Irish Setter, Boxer oder Schäferhunde. Generell kann es aber jeden Hund treffen!

Symptome:

Eine Magendrehung tritt immer plötzlich auf. Der Bauch ist gespannt und aufgebläht. Der Hund ist unruhig, speichelt stark, atmet schwer und versucht vergeblich, sich durch würgen zu erbrechen. Das Blut staut sich in den Bauchorganen und der Hund ist in akuter Lebensgefahr! Rufen Sie sofort den nächstgelegenen Tierarzt an und sagen Sie, daß Sie mit einem Hund mit Verdacht auf Magendrehung kommen, so daß der Arzt bereits alles für die notwendige Operation vorbereiten kann. Im Fall einer Magendrehung geht es um Sekunden!

Ausgeschlossen werden kann eine Magendrehung nicht, die Wahrscheinlichkeit kann jedoch durch einfache Schritte verringert werden:

  • Füttern Sie mehrere kleinere Mahlzeiten anstelle einer großen Mahlzeit, damit die Magenbänder und die Wandmuskulatur sich nicht dauerhaft dehnen.
  • Nach der Mahlzeit sollte der Hund mindestens 1 – 2 Stunden ruhen und nicht herumtoben. Auch ca. 1 Stunde vor der Mahlzeit sollte der Hund körperlich nicht zu stark belastet werden.
  • Versuchen Sie einem Hund, der beim Fressen schlingt, dieses abzugewöhnen. Dabei wird viel Luft geschluckt, die den Magen zusätzlich ausdehnt, was eine Magendrehung begünstigen kann.
  • Der Hund sollte auch nicht zuviel Wasser auf einmal zu sich nehmen. Trockenfutter sollte daher eingeweicht werden.

Quelle

 

 

Staupe

Die Staupe ist eine Infektionskrankheit, von der man schon dachte, sie sei in Deutschland so gut wie verschwunden. Durch eine beginnende Impfmüdigkeit sowie die Einfuhr von Hunden aus dem Ausland, insbesondere Osteuropa, kommt es jedoch auch in Deutschland wieder vermehrt zu Staupe-Erkrankungen.

Die Ansteckung erfolgt via einer Tröpfcheninfektion von Hund zu Hund, kann aber auch durch Marder und Frettchen übertragen werden.

Erste Anzeichen, die ca. 1 Woche nach der Ansteckung auftreten, sind:

  • Hohes Fieber
  • Appetitlosigkeit
  • Mattigkeit
  • Wässrig-klarer Augen- und Nasenausfluß, der später zähflüssig-eitrig wird (hochansteckend!)
  • Entweder sofort oder nach einer Phase scheinbarer Erholung können weitere Symptome auftreten:
  • Erbrechen, wässriger bis blutiger Durchfall, Abmagerung (Darmform der Staupe, bei jungen Hunden führt sie oft zum sogenannten „Staupegebiߓ)
  • Husten, Atembeschwerden, Lungenentzündung (Lungenform der Staupe)

Besonders gefürchtet ist die Nervöse Staupe, bei der das Gehirn geschädigt wird.

Symptome:

  • Psychische Veränderungen
  • Zittern
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Lähmungen und Krampfanfälle (ähnlich der Epilepsie)

Gegen das Staupe-Virus selbst gibt es keine Therapie. Die zusätzlichen bakteriellen Infektionen müssen jedoch mit Antibiotika behandelt werden.

Die Nervöse Staupe endet fast immer tödlich und eine Einschläferung ist häufig anzuraten. Auch bei der Lungenform sind die Heilungschancen eher ungünstig.

Nur die vollständige Grundimmunisierung und jährliche Auffrischungen der Impfung bieten einen sicheren Schutz gegen eine Staupeinfektion.

Quelle

 

 

Parvovirose

Parvovirose ist eine für Hunde tödliche Virusinfektion, dessen Erreger über den Hundekot ausgeschieden wird, der somit die Quelle für eine Ansteckung ist. Der Erreger ist sehr langlebig und kann über Jahre gefährlich sein.

Erste Symptome:

  • Fieber
  • Mattigkeit
  • Erbrechen
  • Schwerer, meist blutiger Durchfall

An Parvovirose (kurz: Parvo) erkrankte Hunde müssen unbedingt und umgehend intensiv medizinisch betreut werden. Gegen das Virus selbst gibt es keine Medikamente, weshalb die Krankheit insbesondere bei jungen Hunden oft tödlich verläuft. Bei Welpen kann es sogar zum akuten Herztod kommen, obwohl sie keine Krankheitssymptome gezeigt haben. Bei Hunden, die Parvovirose überleben, kann es zu dauerhaften Herzschäden kommen.

Hunde sollten unbedingt gegen Parvovirose (mindestens Zweifach-Impfung) geimpft werden, darauf muss insbesondere bei aus dem Ausland kommenden Hunden geachtet werden!

Quelle

 

 

KATZENKRANKHEITEN

 

 

 

Leukose

Die durch das Feline Leukämievirus (FELV) verursachte Leukose oder Leukämie ist die häufigste schwerwiegende Infektionskrankheit der Katze.  Eine infizierte Katze - sie muß noch nicht sichtbar erkrankt sein - scheidet das Virus in großen Mengen über den Speichel aus. Die Ansteckung gesunder Katzen erfolgt meist direkt von Tier zu Tier durch gegenseitiges beschnüffeln und belecken. Der Erreger kann aber auch indirekt zum Beispiel bei der Benutzung derselben Eß- und Trinknäpfe übertragen werden. Die Infektion ist sogar von der infizierten Mutterkatze auf das ungeborene oder neugeborene Kätzchen möglich. Nach der Ansteckung können Monate bis Jahre vergehen bis die Krankheit ausbricht.

Die Krankheitsanzeichen sind derart vielfältig daß man keine allgemeingültige Auflistung machen kann.

Eine Behandlung gegen das Virus ist nicht möglich. Ist die Krankheit noch nicht zu weit fortgeschriten, können die Symptome behandelt und das Immunsystem der Katze gestärkt werden. Eine erkrankte Katze muß sofort von allen anderen Katzen separiert werden. Gegen die Leukose kann man die Katze vorbeugend impfen, dies bietet einen guten wenn auch nicht 100%igen Schutz.

Quelle: Hauptsache Katzen (Homepage nicht mehr aktiv)

 

 

Katzenschnupfen

Der ansteckende Katzenschnupfen wird durch verschiedene Erreger übertragen. Die Erreger werden von der infizierten Katze durch Speichel, Augen- und Nasenflüssigkeit übertragen. Die Ansteckungsgefahr ist hoch da sie durch Tröpfcheninfektion geschieht.

Die Inkubationszeit beträgt einen bis fünf Tage. Die Katze ist matt, hat keinen Appetit und muß häufig niesen. Fieber tritt auf und die Lymphknoten im Bereich des Kopfes schwellen an. Eitriger  Nasen- und Augenausfluß sind festzustellen.

Bei den ersten Krankheitsanzeichen muß die Katze sofort zum Tierarzt!
Gegen den wichtigsten, den ansteckenden Schnupfen kann (und sollte!) die Katze geimpft werden.

Quelle: Hauptsache Katzen (Homepage nicht mehr aktiv)

 

 

FIP
Feline Infektiöse Peritonitis

Die FIP wird ebenfalls durch ein Virus hervorgerufen. Übertragen wird sie von Katze zu Katze, wobei auch Tiere, die einen völlig gesunden Eindruck machen, das Virus weitergeben können. Der Krankheitsausbruch wird vor allem vom Zustand des Immunsystemes der betreffenden Katze bestimmt.

Die frühesten Anzeichen sind Fieber und Appetitlosigkeit. In den meisten Fällen entwickelt sich dann die "feuchte Form" der Krankheit, die mit Ergüssen in die Bauchhöhle einhergeht (Bauchwassersucht). Bei der seltener vorkommenden 'trockenen Form' fehlen diese Ergüsse.

Ist die Krankheit einmal ausgebrochen gibt es keine Heilung. Es steht aber vorbeugend ein Impfstoff zur Verfügung, der guten Schutz verspricht.

Quelle: Hauptsache Katzen (Homepage nicht mehr aktiv)

 

 

FIV
Feline Immunschwäche

Das Feline Immunschwäche Virus ist verwandt mit dem AIDS-Virus (HIV) des Menschen. Eine mit dem FIV infizierte Katze stellt jedoch keine Gefahr für den Menschen dar!

Übertragen wird das Virus durch Körperflüssigkeiten wie Blut oder Sperma. Bei einem friedlichen Zusammenleben von Katzen ist die Ansteckungsgefahr nicht sehr hoch. Gefährdet sind vor allem unkastrierte Freigänger, die in blutige Kämpfe verwickelt werden.

Das Virus schwächt die Immunabwehr. Die Krankheitsanzeichen können Zahnfleisch- und Mundschleimhautentzündungen sowie bakterielle Infektionen von Haut, Harnblase und Atmungsapparat sein. Erkrankte Tiere haben häufig Durchfall. Die Symptome sind jedoch so vielgestaltig, daß nur ein Bluttest über das mögliche Vorhandensein des Virus Aufschluß geben kann.

Eine Heilung ist nicht möglich. Die Behandlung muß sich auf das bekämpfen der Symptome sowie das stärken der Abwehrkräfte beschränken.

Quelle: Hauptsache Katzen (Homepage nicht mehr aktiv)

 

 

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