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Notfälle der Woche

Die Notfälle der Woche sind - wie der Name schon sagt - nur 1 Woche auf dieser Unterseite online.
Bis zur Vermittlung sind sie dann aber immer in der regulären Tiervermittlung zu finden!

Diese Woche: 3 Tiere
Dazu 6 Dauernotfälle, die hier noch einmal eine Extra-Chance bekommen sollen (4 Hunde & 3 Katzen)
Alle diese Tiere sind aber nur eine kleine Auswahl an Notfällen in der regulären Tiervermittlung!

River

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RIVER wurde regungslos am Straßenrand gefunden

Rüde
geb. ca. September 2013
Mischling
gechipt, geimpft, kastriert

im Tierheim Schumen, Bulgarien

River (No. 976) ist ein besonderer Hund.
Wenn man ihn sieht hat man das Gefühl, die Sonne geht auf! Und das, obwohl River in seinem vorherigen Leben wahrscheinlich nichts Schönes erlebt hat.

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Er kam ungefähr im Mai 2020 ins Tierheim in Schumen, mehr tot als lebendig.

Die ersten beiden Wochen verbrachte er in der Quarantäne, bis er ein bisschen zu Kräften gekommen war und in einen Auslauf gesetzt werden konnte. Eine Tierfreundin hatte ihn regungslos am Straßenrand liegend gefunden, nicht lange gezögert und ihn mitgenommen.

River fehlt ein Auge, aber auch mit dem Verbliebenen kann er nichts mehr sehen.
Trotzdem findet er sich in seinem Auslauf wunderbar zurecht und beim Spaziergang merkte man ihm seine Blindheit gar nicht an. Er meisterte den kurzen Ausflug mit Bravour und folgte seiner Gassigängerin sehr brav.

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Es erstaunt uns immer wieder, wie gut und problemlos blinde Hunde sich orientieren und zurechtfinden. Jedenfalls soll Rivers Blindheit kein Hindernis dafür sein, dass er es noch einmal richtig schön in seinem Leben hat.

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Rivers Alter ist nicht ganz einfach zu schätzen, wir gehen von etwa 7 Jahren aus (geb. ca. September 2013). Er könnte aber auch etwas älter oder jünger sein. Eins können wir jedoch mit Gewissheit sagen:

River ist so lebensfroh und aktiv.
Er gehört noch lange nicht zum alten Eisen!

Mit seinen Artgenossen harmoniert River wunderbar. Diese sind aber abgeschrieben, sobald ein Zweibeiner seinen Auslauf betritt. Dann weicht er diesem nicht mehr von der Seite. Das Größte für ihn ist, von morgens bis abends gekrault und gestreichelt zu werden!

Wir würden uns sehr freuen, wenn sich eine Familie mit ganz vielen Händen dafür finden würde.

Natürlich muss zwischendurch pausiert werden, denn River genießt auch Spaziergänge, um neue Gerüche zu erschnüffeln und die Zeitung zu lesen.

River wird sich ganz sicher in einen Haushalt eingewöhnen und den Komfort eines eigenen Körbchens genießen. Allerdings sollte man nicht unbedingt ständig die Möbel rücken...

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River ist gechipt, geimpft und kastriert und damit allzeit zur Ausreise bereit.

Informationen:

Grund-zur-Hoffnung e.V.
Gabi Flückiger
Tel.: 06039 – 938 938 oder Mobil: 0175 – 886 7881
Mail: gabiflueckiger@googlemail.com
Link zum Hund: https://www.grund-zur-hoffnung.org/hunde/r%C3%BCden/river
 

Kalle

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(SK123/20)

Rasse: EKH
Farbe: schwarz
Geschlecht: männlich / kastriert
Geboren: 01.05.2014

FIV-positiv

Geeignet für: Familie, Anfänger

Wohnungskatze

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Superlieber Schmusekater

Der liebe Kalle wurde aufgefunden, übersät mit Kampfwunden.

Wir haben ihn zu uns in die Station geholt und stellten dann fest, dass er schwer Urin absetzen konnte. Kalle kam dann in die Tierklinik und dort wurden dann die vielen Harn- steine aus der Blase gespült.

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Durch die Gabe eines Futterzusatzmittels (ähnlich einem Leckerli) haben wir momentan keine weiteren Probleme mit Harnsteinen und Kalle keine Schmerzen mehr. Das Futterzusatzmittel kostet monatlich ca. 15 Euro. Er wird es ein Leben lang benötigen.

Leider ist der super liebenswerte Kater FIV-positiv (Katzenaids) und kann daher nur zu anderen FIV Katzen vermittelt werden.

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Kalle möchte am liebsten den ganzen Tag gekuschelt werden.
Er ist anhänglich und einfach ein richtig toller Familienkater, unheimlich gutmütig und extrem auf den Menschen bezogen.

Für Kalle wünschen wir ein Zuhause als Wohnungskatze mit vernetztem Balkon. Kalle braucht sehr viel Zuwendung.

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Kontakt:

Tierschutzliga-Dorf
Ausbau Kirschberg 15
03058 Groß Döbbern
Telefon: 035608 - 40 124
tägl. 7:30 - 16:00 Uhr, auch Sonntags, außer an Feiertagen
info@tierschutzligadorf.de

Naira

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Einer unserer Notfälle

Hündin
geb. ca. Januar 2019
Mischling
gechipt, geimpft, wird noch kastriert

im Tierheim Schumen, Bulgarien

Dieses Schätzchen ist einer unserer Notfälle.

Wir haben sie Naira genannt, das bedeutet auf indianisch „die mit den großen Augen“.

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Die hübsche Hündin wurde ca. im Januar 2019 geboren und hat strahlend weiße Zähne. Sie ist noch so jung und hat ihr ganzes Leben noch vor sich – aber leidet schon unter einem Handicap.

Aus einem Dorf in der Nähe von Schumen ereilte das Tierheim ein Anruf, dass eine behinderte Hündin sich dort aufhalten würde. Unser Hundefänger Pavlin fuhr los und holte Naira ins Tierheim.

Als wir ihre Füßchen gesehen haben, haben wir uns richtig erschrocken:
Ihr linkes Hinterfüßchen fehlt komplett, das rechte ist verkürzt und völlig deformiert.

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Trotzdem gelingt es Naira, sich gut fortzubewegen. Was diese Behinderung verursacht hat, wissen wir nicht.

Wir können aber sagen, dass Naira eine dem Menschen gegenüber sehr offene und freundliche Hündin ist. Nähe und Aufmerksamkeit genießt sie, Streicheln findet sie klasse! Auch am Spazieren gehen hatte sie Freude.

Sie zeigte uns ein sanftes Wesen, das erst einmal ankommen muss, aber nicht übermäßig verschüchtert ist.

Trotzdem darf ihre Behinderung nicht darüber hinwegtäuschen, dass Naira keineswegs das „arme Hascherl“ ist, denn sie weiß sich bei den anderen Hunden schon durchzusetzen und ihre Grenzen aufzuzeigen. Im Moment teilt sie den Auslauf mit anderen kleineren und jungen Hunden.

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Naira ist gechipt und geimpft und wird in Kürze kastriert. Es wäre so schön, wenn die liebe Hündin bald ein Zuhause finden würde, damit sie nicht allzu lange im stressigen und lauten Tierheim bleiben muss.

Informationen:

Grund-zur-Hoffnung e.V.
Gabi Flückiger
Tel.: 06039 – 938 938 oder Mobil: 0175 – 886 7881
Mail: gabiflueckiger@googlemail.com
Link zum Hund: https://www.grund-zur-hoffnung.org/hunde/h%C3%BCndinnen/naira
 

Schwester S

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(SK052/20)

EKH
Farbe: getigert
Geschlecht: weiblich / kastriert
Geboren: 05.2019

Geeignet für: Handicap-Katzen-Erfahrnung muss vorhanden sein!

Blindes Pflegefellchen sucht Menschen mit großem Herzen und viel, viel Zeit

Schwester S wurde von den Behörden aufgrund schlechter Haltung beschlagnahmt.

Schon bei ihrer Ankunft bei uns hielt sie das Köpfchen schief. Bei der Untersuchung in der Klinik wurden Polypen in den Innenohren festgestellt.
Schwester S musste opiert werden, da die Ohren bereits eiterten.

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Während der OP hörte jedoch ihr Herz auf zu schlagen. Erst viele Minuten später konnten die Tierärzte und Helferinnen Schwester S wieder ins Leben holen.
Leider blieb der Herzstillstand nicht ohne Folgen:

Schwester S ist seitdem blind, hört nur noch sehr wenig und hat teilweise Orientierungs- probleme.

Erst dachten wir nicht, dass die junge Miez es überhaupt wieder ins Leben zurück schafft. Doch Aufgeben war für die kleine Schwester S keine Option. Schwester S hat so viel Lebenswillen, ist munter, will am Leben teilhaben und vor allem Zuwendung durch den Menschen erfahren.

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Leider haben wir hier im Tierheim nicht die Zeit für sie, die sie braucht. Oft steht sie daher hinter der Tür und ruft nach uns.

Schwester S ist ein Pflegefell.
Seit dem Herzstillstand findet sie ihr Katzenklo nicht mehr zuverlässig. Auch braucht sie Unterstützung bei der Fellpflege. Sie kann nicht springen und kommt damit nicht klar, wenn Gegenstände im Raum umgestellt werden. Besonders wenn sie aufgeregt ist, läuft sie auch schnell mal irgendwo gegen. Sie ist eben eine junge Katze.

Womit sie gut klar kommt, sind freundlich andere Katzen.
Diese müssen wirklich sehr sozial sein, denn wenn Schwester S durch den Raum läuft, läuft sie auch schon mal in die anderen Katzen hinein.

Auch mit sozialen Hunden hat sie kein Problem.

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Für Schwester S suchen wir Menschen wirklich mit Handicap-Katzen-Erfahrung.
Sie ist eben nicht nur blind, sondern auch geistig nicht völlig fit. Sie braucht Unter- stützung im täglichen Leben und sehr viel Pflege.

Kontakt:

Tierschutzliga-Dorf
Ausbau Kirschberg 15
03058 Groß Döbbern
Telefon: 035608 - 40 124
tägl. 7:30 - 16:00 Uhr, auch Sonntags, außer an Feiertagen
info@tierschutzligadorf.de
 

Tilly-Hope

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(SK731/19)

EKH
Farbe: schwarz mit weißem L
Geschlecht: weiblich
Geboren: 01.09.2019

Geeignet für: Menschen mit viel Erfahrung im Umgang mit behinderten Katzen

Fast blindes und geistig stark zurückgebliebenes Kätzchen sucht ganz besondere Menschen

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Die kleine Tilly-Hope kam im Dezember 2019 vermutlich nach einem Autounfall in unsere Obhut. Sie erlitt schwere Kopfverletzungen. Leider führte dies dazu, dass Tilly fast blind ist und auch geistig stark zurückgeblieben.

Tilly sucht nun ganz besondere Menschen, die sie so lieben, wie sie ist.

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Tilly braucht Menschen, die wirklich Zeit für sie haben. Sie muss beim Fressen unterstützt werden. Sie ist nicht stubenrein. Allerdings liebt sie ihr Leben. Sie spielt, sie läuft herum, sie sucht Anschluss und sie braucht Streicheleinheiten.

Wer sich für Tilly-Hope interessiert, sollte sich im Klaren sein, dass die Kleine vermutlich niemals eine normale Katze werden wird und zeitlebens auf Unterstützung durch ihren Menschen angewiesen sein wird.

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Interessenten können sich gerne an die Tierheimleiterin Frau Stange für weitere Informa- tionen wenden.

Kontakt:

Tierschutzliga-Dorf
Ausbau Kirschberg 15
03058 Groß Döbbern
Telefon: 035608 - 40 124
tägl. 7:30 - 16:00 Uhr, auch Sonntags, außer an Feiertagen
info@tierschutzligadorf.de
 

Mira

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Mischlingshündin Mira ist ca. 2011 geboren und hat eine Schulterhöhe von ca. 42 cm. Sie kam bereits am 02.06.2019 zu uns ins Tierheim.

Die ängstliche Hündin haben wir von einem deutschen Verein übernommen, der bei der Auflösung eines Tierheims geholfen hatte.

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Mira hatte wohl kaum Kontakt zu Menschen und weicht immer noch vor ihnen zurück.

Alle Versuche, mit ihr Gassi zu gehen, scheiterten bislang. Zu stark war ihre Angst vor der Leine. Sobald sie merkt, dass eine Leine am Geschirr befestigt ist, wirft sie sich auf den Boden und windet sich wie doll. Das geht leider nur langsam und Schritt für Schritt.

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Setzt man sich neben sie, lässt sie sich sogar schon Streicheleinheiten gefallen. Aber bis man ihr Vertrauen gewinnt, ist wohl noch ein langer Weg.

Mit Artgenossen kommt sie klar, hält aber auch hier eher Abstand um Ärger aus dem Weg zu gehen.

Für Mira werden besonders geduldige Hundefreunde gesucht.

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Kontakt:

Tierheim Paderborn
Tel.: 05254 - 123 55
info@tierheim-paderborn.de


Knut

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(SH154/15)

Rasse: Harzer Fuchs-Terrier-Mischling
Farbe: braun
Geschlecht: männlich / kastriert
Geboren: 2013
Größe: 52 cm

Geeignet für: sehr Hundeerfahrene, Einzelperson, Ehepaar

Nur für Hundeprofis!

Knut kam auf Anweisung der Behörden im Sommer 2015 zu uns ins Tierschutzliga-Dorf.

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Mehrfach war der völlig unterforderte und unerzogene Rüde aus dem Grundstück seiner Familie ausgebrochen und hatte Fahrradfahrer gebissen.

Dass Knut mit Sicherheit keine schöne Kindheit hatte und sich nie ernsthaft mit ihm beschäftigt wurde, konnten wir hier schnell feststellen.

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Knut ist aufgrund seines starken und schwierigen Charakters nur ein Hund für absolute Hundeprofis.

Knut ist fremden Menschen gegenüber sehr misstrauisch und ablehnend.
Er würde auch sofort beissen, wenn jemand Fremdes einfach an ihn herantritt.

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Er ist sehr territorial und reagiert mit Jagdtrieb auf alles was sich bewegt.
Leider überwindet er problemlos auch 2 Meter hohe Zäune.

Knut lässt sich nicht unterordnen und folgt nur, wenn er jemanden vertraut und er es auch selbst möchte.

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Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Paten für Knut finden, damit er hier bei uns im Tierschutzliga-Dorf gut versorgt ist und es ihm nie an etwas mangeln muss. Ein Zuhause wäre natürlich ein Traum.

Kontakt:

Tierschutzliga-Dorf
Ausbau Kirschberg 15
03058 Groß Döbbern
Telefon: 035608 - 40 124
tägl. 7:30 - 16:00 Uhr, auch Sonntags, außer an Feiertagen
info@tierschutzligadorf.de
 

Noa

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Die Bewegende

Geburtsdatum: 01.11.2018
Rasse: Mischling (Maremmano)
Geschlecht: weiblich
Schulterhöhe: ca. 65 cm
Kastriert/sterilisiert: ja
Chip: ja
Handicap: Wasserkopf
 
Katzenverträglichkeit: ja sehr
Jagdtrieb: unbekannt

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Mittelmeercheck: nach Einreise
Impfstatus: Grundimmunisierung
 
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Wie der Name schon sagt hat die kleine Noa und ihr Schicksal sehr viele Menschen berührt.

Der sie damals behandelnde Tierarzt hatte die Familie an unser Kooperationstierheim der LIDA verwiesen, denn die Tochter der schon älteren Besitzer hatte sofort bemerkt, dass mit Noa etwas nicht stimmt und brachte sie zur Untersuchung in die Klinik

Der Familie wurde schnell klar, dass man weder der schwierigen Situation gewachsen sein, noch über die finanziellen Mittel verfüge, um Noa bestmöglich behandeln zu können.
 
Für Noa ist es Normalität, uns zerreißt es beim Anblick der kleinen Maus das Herz:

Noa hat neurologische Ausfälle – dennoch verbringt sie den Tag voller Freude und spielend mit ihren Hundekumpels. Erste Untersuchungen und ein CT hatten ergeben, dass NOA einen Hydrocephalus, also einen Wasserkopf hat.
 
Die mit Liquor gefüllten Flüssigkeitsräume des Gehirns sind erweitert, so steigt der Druck an, drückt auf Gefäße und Nerven und verursacht Schäden am Gehirn. Ein Spezialist wurde kontaktiert - die Zeit drängte. Die einsetzenden Athrophie des Gewebes stellte ein hohes Risiko für weitere mögliche Komplikationen dar.

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Noa trat die Reise aufs Festland zu Spezialisten in Rom für einen chirurgischen Eingriff an.
 
Zwischenzeitlich ist einige Zeit vergangen - sie wächst und gedeiht, entwickelt sich trotz ihrer Behinderung prächtig.

Es ist unglaublich wie NOA sich entwickelt hat.

Sie ist nun bald 1 Jahr alt und eine richtig stattliche Junghündin geworden.

Ihre Behinderung hat sie inzwischen ganz gut im Griff und bewegt sich etwas sicherer... Manchmal stolziert sie richtig majestätisch daher und freut sich wie immer über Streicheleinheiten.

Sie ersteigt sogar allein die Treppe!!!!
 
Ein aktuelles Video ist unserer Webseite unter
https://www.sardinienhunde.org/2-chance/huendinnen/noa/ zu entnehmen.

NOA liebt nicht nur Menschen, sondern kümmert sich ganz lieb um ihren Schicksals- kameraden Salvo. Sie ist mit Katzen aufgewachsen und hatte zu den frechsten Kitten Dauerkontakt; daher ist sie mit ziemlicher Sicherheit katzenverträglich!
 
Wir wünschen uns von ganzem Herzen, dass am Ende dieses langen Kampfes eine liebevolle Familie die tapfere Maus mit offenen Armen empfangen wird!

Wenn Sie NOA einen Platz als Familienmitglied auf einer Pflegestelle oder Endstelle anbieten möchten, melden Sie sich bitte bei:

Sardinienhunde e.V.
E-Mail: kontakt@sardinienhunde.org
Telefon: 0170 - 238 8654
 

Jenny

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(SH118/18)

Deutscher Schäferhund-Mix
Farbe: grau
Geschlecht:  weiblich / kastriert
Geboren: 11.01.2014
Größe: 53 cm

Jenny sucht auch Paten

Jenny übernahmen wir von einem anderen Tierschutzverein.

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Die Hündin hat schon eine bewegte Vergangenheit, stammt wohl ursprünglich aus Rumänien von einer Müllkippe. Dann wurde Jenny nach Deutschland verkauft, entlief ihrer neuen Familie, irrte ein halbes Jahr durch Brandenburg, bis sie wieder eingefangen werden konnte und kam in ein Tierheim.

Da Jenny extrem ängstlich ist und mit Menschen nichts anfangen konnte, kam sie im Juni 2018 zu uns.

Jenny hat in der Zeit bei uns nun bereits einiges gelernt.
Sie läuft an der Leine, freut sich über Spaziergänge, lässt Berührungen zu.

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Jedoch ist Jenny bis heute ein scheuer Hund. Sie hat gelernt, ohne den Menschen zu überleben und lässt sich daher nicht auf eine Bindung mit dem Menschen ein. Lieber lebt sie unter Hunden. Sie würde jede Chance zum Entlaufen nutzen.

Jenny kann nur an absolut Angsthunde-erfahrene Menschen mit Haus und hoch und sicher eingezäunten Grundstück vermittelt werden. Sie muss mindestens als Zweithund gehalten werden.

Jenny wird nie ein Kuschelhund werden und Hunde immer dem Menschen vorziehen.

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Wir wissen, dass es sehr schwer wird, eine erfahrene und verständnisvolle Familie für Jenny zu finden. Daher bitten wir um Ihre Unterstützung in Form einer Patenschaft für Jenny.

Jenny soll es nie wieder an etwas mangeln.

Kontakt:

Tierschutzliga-Dorf
Ausbau Kirschberg 15
03058 Groß Döbbern
Telefon: 035608 - 40 124
tägl. 7:30 - 16:00 Uhr, auch Sonntags, außer an Feiertagen
info@tierschutzligadorf.de
 

Tomi

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Liebe Interessenten,

unserem Vermittlungstext möchten wir ein paar Worte voranstellen:

Wir haben überwiegend ganz besondere Fellchen in unserer Vermittlung, die chronisch krank, körper- behindert oder auf andere Weise speziell sind.
Diese Tere warten oft lange auf ihre Menschen und ihre Vermittlungen sind nicht immer einfach.

In der Vergangenheit mussten wir leider häufiger er- leben, dass auch bei Tieren, die an sich unproble- matisch sind, bei Problemen jeder Art Rückgaben an uns erfolgten. Diese Rückgaben stellen uns immer vor ein großes Problem, da wir nur mit wenigen Pflegestellen zusammenarbeiten, Ihnen jedoch garantieren, dass wir unsere Tiere stets zurücknehmen.

Daher bitten wir um Verständnis, dass wir erwarten, dass nicht gleich „die Flinte ins Korn geworfen wird“, sondern auch Menschen, die diese Tiere vielleicht schon jahrelang betreuen, versuchen, Lösungen zu finden und sich selbständig Hilfe suchen, anstatt uns die Tiere ohne jeden persönlichen Einsatz wieder zurück zu geben. Es gibt immer Situationen, wo es keine andere Lösung gibt, jedoch muss man Verständnis haben, dass es uns auch nicht möglich ist, von jetzt auf gleich Tiere unterzubringen.

Daher ist es für uns selbstverständlich, dass unser Vertrag eingehalten und interessierte Menschen sich diesen bereits im Vorfeld auf unserer Homepage www.anaa-katzen.de durchlesen und sich über unseren Vermittlungsablauf informieren.

Sollten für Sie Vorkontrollen, Fahrten zwecks Abholung Ihres Tieres sowie eine lebens- lange Verantwortung ebenso selbstverständlich wie für uns sein, freuen wir uns sehr über Ihre Vermittlungsanfrage!


Tomi

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* 06/2015

Gelähmte Hinterbeine, Blase muss ausmassiert werden

Tomi wurde in Bulgarien, in Dimitrovgrad, einer Kleinstadt, ca. 200 km von Sofia entfernt, mit einem Projektil im Rücken hilflos aufgefunden.

Liebe Menschen brachten ihn dort in eine Tierklinik, die jedoch eigentlich mit solch einem Fall überfordert waren. Zwar entfernten sie das Projektil (kleine Splitterstücke sind verblieben), überließen alles andere aber Mutter Natur in der Hoffnung, es würde schon alles gut werden.

Leider traf das natürlich nicht zu. Niemand massierte die Blase aus, die so immer nur soweit entleerte, wie sie überlief.

Durch das Auslaufen des Urins hatten sich Wunden gebildet, quasi vom Urin zerfressenes Fleisch. Im Penis und auch in den Hoden waren Nekrosen , so dass zeitweilig eine Penisamputation im Raum stand. In der Blase hatte sich eine Entzündung gebildet, da die Blasenwand mit ständigem Urin konfrontiert wurde.
Unsere Kollegin Denitsa hatte von Tomi gehört und ihn nach Sofia in eine Klinik gebracht, wo all das attestiert wurde.

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Tomis Zustand war so schlimm, dass man überlegt, ob so etwas noch zumutbar ist – aber Tomi kämpfte, und er schnurrte sich in die Herzen der Menschen dort. Fortan wurde die Blase ausmassiert und die Wunden heilten auch etwas ab, durch die Käfighaltung allerdings nicht optimal, die Tatsache, dass seine Hinterbeine gelähmt sind und er immer liegen musste tat das übrige.

So kam Tomi im Januar 2016 zu mir als Pflegestelle und hat mir gezeigt hat, dass viele meiner Bedenken umsonst waren.

Er bewegt sich in unserem Haus über 3 Etagen frei und allein.
Er kommt trotz der gelähmten Hinterbeine auf Möbel und Kratzbäume, er „läuft“ Treppen rauf und runter. Wo ich Probleme sah, hat er sie einfach aus dem Weg geräumt.

Offene Treppe – na und?
Die nehm’ ich doch mit links - Aber ein ebenerdiges Zuhause wäre traumhaft.

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Er lässt sich bei mir problemlos die Blase und 1x tgl. (dann ist das erledigt) den Kot ausmassieren, das dauert kaum eine Minute. Bei fremden Menschen verspannt er sich anfangs und grummelt und meckert vor sich hin.

Für das große Geschäftchen muss man schon etwas Zeit und Geduld einplanen, ansonsten ist es dabei tatsächlich so, dass er den Kot von allein verliert, aber es nicht merkt und so schon eine Schleifspur hinter sich her ziehen kann, wenn der Kot nicht ganz fest ist. Damit ist auf jeden Fall ein leicht zu reinigender Bodenbelag angezeigt. Allerdings sollten auch Liegemöglichkeiten und kleine Teppiche vorhanden sein, da Tomi sonst schnell eine Blasenentzündung auf Grund des kalten Bodens bekommt.

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Bei regelmäßiger Blasenentleerung alle 7-8 Stunden und einem gut und schnell zu reinigendem Boden und dem Verständnis, dass er niemanden ärgern will, wenn er Kot verliert, ist das alles recht einfach zu bewältigen.

Tomi verliert in Stresssituationen allerdings Urin, z.B. wenn er in andere Umgebung kommt, bei Tierarztbesuchen oder wenn es tatsächlich mal Stress mit anderen Katzen gibt. Wenn man das akzeptiert, bekommt man dafür einen kleinen Mann, der absolut liebenswert ist und in aller Regel unkompliziert mit anderen Katzen und auch mit Hunden.

Für ihn wäre es wichtig, dass er endlich ein festes Zuhause bekommt, in dem er auf Grund von Ferienzeiten oder Berufseinsätzen nicht häufig woanders untergebracht werden muss.

Wichtig ist es, strikt nur das eine Futter zu füttern, welches er verträgt und das ist aktuell das Royal Canin gastro intestinal. Sobald er auch nur einen Krümel anderes Futter bekommt, reagiert er mit schlimmstem Durchfall, der dann auch blutig wird.

Tomi konnte 2x (erfolglos) vermittelt werden. Die erste große Chance ist leider fehlgeschlagen, da der vorhandene Kater Tomi auflauerte und ihn auch attackierte. Auf Grund seiner gelähmten Hinterbeine kann er sich nicht wehren und hat mit den bekannten Stress-Symptomen reagiert. Zurück in seiner Pflegestellen hat er sich die Blase ausmassieren lassen, die ständig überlief, hat die anderen Katzen mit Köpfchen geben und putzen begrüßt und alles war wieder in Ordnung.

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Bei der 2. Vermittlung sollte Tomi Gesellschaft für einen ebenfalls schwer behinderten Kater sein. Dieser hat sich leider vor Tomi so gefürchtet, dass er seine Toiletten nicht mehr benutzte, so musste Tomi wieder ausziehen.

Im Dezember 2017 zog der kleine Juanje (05/2017) als Kater, dem ebenfalls manuell die Blase entleert werden muss, ein. Mein Plan war, diese beiden zusammen bei einer Kollegin vor Ort unter zu bringen, damit ich weiterhin meine beruflichen Tätigkeit an Wochenenden in Form von deutschlandweiten Messen und Ausstellungen ausüben kann.

Leider ist dieser Plan nicht aufgegangen:
Juanje ist völlig fasziniert von Tomis gelähmten Hinterbeinen und Schwanz und findet es toll, das Fell dort büschelweise auszuzupfen.

Zudem ist er ein kleiner total verspielter Bursche, der seine Kraft leider nicht einschätzen kann. Tomi ist – kurz gesagt – völlig überfordert mit ihm.

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Auch möchte die Kollegin während meiner Messeeinsätze diese Katzen nicht mehr aufnehmen, da Tomi in Stress-Situationen ausläuft, und das Zimmer schon kurz nach seiner Ankunft nach Urin riecht.
Ich möchte ausdrücklich nochmals betonen, dass er das hier nicht tut, sondern nur, wenn er gestresst ist wie oben beschrieben. Da es dort aber dann nach Urin riecht, gehen die eigenen Kater hin und markieren drüber. Meine Messen können bis 2x im Monat sein und sie bekommt das Zimmer nicht wieder sauber.

Da ich jedoch finanziell darauf angewiesen bin, diese Messen mitzuarbeiten und das nicht- ausüben sich bereits bemerkbar macht, suche ich jetzt mit Hochdruck für beide Kater getrennt nach einem neuen Zuhause.

Für Tomi sollte es am besten ebenerdig sein, mit Teppich belegte Stufen wären möglich, sind für ihn machbar aber natürlich auch anstrengend.

Seine Familie sollte nette Katzen haben, einen pflegeleichten Bodenbelag und in der Lage sein, tagsüber alle 7-8 Stunden die Blase auszumassieren. Die Anleitung dazu kann jeder Tierarzt geben, der nicht die Meinung vertritt, solchen Katzen hätten keine Lebensqualität!

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Tomi ist kastriert, geimpft und natürlich gechipt.
Stets im Auge behaltern werden muss der Punkt Blaseninfektion, die leider häufiger auftritt und auch mit Struvitkristallen einhergehen kann. Da das dafür geeignetes Spezialfutter nicht vertragen wird, bekommt Tomi tgl. eine Guardacid-Tablette (Kostenpunkt: 1000 Stck. um die 75 Euro), die den PH-Wert senkt und damit Struvitkristallen vorbeugt.

Tomi ist eine Katze mit tollem Charakter.
Zu Menschen ist er immer freundlich, andere Katzen findet er meistens klasse.

Hunde sind nach kurzer Anlaufphase o.k., jedoch sollte man bedenken, dass ein Hund von ihm durchaus verunsichert sein könnte und in Tomi keine Katze sieht sondern eine Beute. Und obwohl Tomi unglaublich schnell ist, hätte er dann vermutlich keine Chance.

Diese 2 Videos zeigen, wie sehr Tomi andere Katzen mag:

www.youtube.com/watch?v=sONDz_FMaBo

www.youtube.com/watch?v=-PNBuvMIR5g

Im vergangenen Sommer hat er auch das Außengehege kennen gelernt und er liebt es.
Sofern ein entsprechender Weg für ihn präpariert ist, schafft er es alleine über Treppen/ Kratzbäume hinaus und hinein; darum wäre ein gesicherter Balkon traumhaft.

Tomi lebt in 32457 Porta Westfalica auf einer Pflegestelle und wartet jetzt auf seine Menschen.

Menschen, die ihn so mögen wie er ist, die bereits sind, seine Futteranforderungen strikt einzuhalten, Urin auszumassieren und evtl. Kot weg zu putzen.

Dafür bekommt man einen Traumkater!

Weitere Bilder von Tomi findet man auf unserer Homepage www.anaa-katzen.de

Wir würden uns sehr freuen, wenn es nun auch endlich einmal für Tomi klappen würde, DEN einen Menschen für ihn zu finden, der ihm ein gesichertes Zuhause bietet mit allem was er benötigt.

Kontakt:

K. Ridder
05751 - 982 797
kerstin@anaa-katzen.de

Eingestellt 14.02.2016
Text- & Photo-Update 15.07.2018 (4)
 

 

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Bitte beachten Sie, daß viele den Tierschutz ehrenamtlich neben ihrem Beruf betreiben und es daher durchaus etwas dauern kann, bis Sie eine Antwort erhalten. Im Zweifelsfall schicken Sie noch einmal eine E-Mail und/oder rufen an
 

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