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Notfall der Woche

Die Notfälle der Woche sind - wie der Name schon sagt - nur 1 Woche auf dieser Unterseite online.
Bis zur Vermittlung sind sie dann aber immer in der regulären Tiervermittlung zu finden!

Diese Woche: 4 Tiere (2 Hunde & 2 Katzen)
Dazu 8 Dauernotfälle, die hier noch einmal eine Extra-Chance bekommen sollen (8 Hunde & 1 Katze)
Alle diese Tiere sind aber nur eine kleine Auswahl an Notfällen in der regulären Tiervermittlung!

Circe

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Katze
geboren ca. 05.05.2017

FIV-positiv

Im Tierheim Sierra Nevada/Spanien seit 10/2018

Ruhige Katzendame sucht ihr Für-Immer-Zuhause

Circe streunte in einem Dorf in den Alpujarras bei Granada herum. Sie lief zu einem Restaurant und versuchte von den Gästen etwas zum Fressen abzubekommen.

Eine Frau informierte uns darüber und fragte, ob wir helfen können. Seitdem ist Circe bei uns.

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Leider wurde festgestellt, dass Circe FIV-positiv ist, daher hat sie leider eine immer wiederkehrende Zahnfleischentzündung.

Die hübsche Circe ist eine wunderschöne Tigerkatze mit grünen Augen, die vom Charakter eine eher ruhige und unabhängige Katze ist. Zu Beginn zeigt sie sich zurückhaltend und braucht ihre Zeit um sich an neue Situationen und Menschen zu gewöhnen. Fremden gegenüber ist sie immer etwas misstrauisch. Dies legt sich nach einiger Zeit jedoch.

Hat sie sich jedoch erst einmal eingelebt, zeigt sie sich als freundliche und ruhige Katze.

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Circe liebt es, in der Sonne zu liegen und geht es gerne ruhig an. Sie beobachtet gerne ihre Umgebung und mag es in der Gesellschaft ihrer Menschen zu sein. Jedoch möchte sie nur ungern zu etwas gezwungen werden und möchte selbst entscheiden, wann sie kuscheln will und wann nicht.

Circe hat leider Gingivitis (chronische Zahnfleischentzündung), die mit Antibiotikum zwar weggeht, aber wiederkommt. Leider ist dies bei FIV-positiven Tieren oft der Fall.

Aufgrund Circe‘s Problemen mit ihrem Zahnfleisch sollte sie hauptsächlich Nassfutter bekommen, da sie viel leichter fressen und kauen kann.

Circe ist ein kleines Schleckermäulchen. Im Tierheim geht sie auch an das Trockenfutter, obwohl man ihr anmerkt, dass ihr das Fressen nicht leichtfällt, aber sie mag eben auch Trockenfutter essen. Sie bekommt dann immer welches mit kleinen Stückchen. Leider mussten ihr auch schon ein paar Zähne entfernt werden und es kann sein, dass weitere irgendwann folgen werden.

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Da die hübsche Tigerkatze sehr dichtes Fell hat und sich durch die Probleme mit ihrem Zahnfleisch nicht immer richtig putzten kann, sollte sie regelmäßig gebürstet werden, damit ihr Fell nicht verknotet.

Leider ist Circe jedoch kein Fan davon. Daher kann es sein, dass sie schon mal wegläuft und sich versteckt, wenn man sie bürsten will. In der Regel wird sie jedoch nicht aggressiv und beißt oder kratzt auch nicht, obwohl ihr die Situation nicht gefällt.

Mit viel Ruhe und Geduld bekommt man Circe jedoch recht gut dazu überredet sich dann doch bürsten zu lassen.

Wir hoffen sehr, dass sich in einer ruhigeren Umgebung, in der Circe die Liebe und Auf- merksamkeit bekommt, die sie verdient, sich ihre Zahnfleischprobleme verbessern werden.

Momentan wird die Zahnfleischentzündung mit Antibiotika behandelt.
Sie geht durch die Behandlung auch immer schnell weg, taucht jedoch nach einiger Zeit wieder auf.

Stress ist hierfür natürlich nicht förderlich. Daher suchen wir ein ruhiges Zuhause für Circe.

Circe_kw17_kron_5

Circe kann ohne Probleme einige Zeit zu Hause bleiben.

Sie bemüht sich sehr die Katzentoilette zu benutzten, jedoch fällt es ihr wegen ihrer Erkrankung manchmal schwer stubenrein zu sein. Circe macht dies nicht aus böser Absicht oder aus Protest. Sie hat aufgrund ihrer immer wiederkehrenden Entzündung Schmerzen und kann leider manchmal nicht anders.

Wer kann der süßen Circe das schon verübeln?

Mit Artgenossen beiderlei Geschlechts versteht sich Circe gut.
Jedoch sollte ein vorhandener Artgenosse in ihrem neuen Zuhause weder aggressiv noch allzu dominant sein, dass macht der sensiblen Circe Angst und sie sucht sich ein Versteck. Hunden gegenüber verhält sich Circe vollkommen neutral. Sie ignoriert sie einfach.

Für die hübsche Circe suchen wir ein Zuhause bei katzenerfahrenen Menschen, die mit Circes Erkrankung umgehen können und ihr viel Liebe und Verständnis entgegenbringen. Kinder im Haus sollten daher auch besser schon im Teenageralter sein.

Die hübsche Circe soll als Wohnungskatze mit abgesichertem Balkon leben. Da Circe FiV positiv ist, darf sie auf keinen Fall in Freigang vermittelt werden.

Wir wünschen und für Circe ein Zuhause, in dem sie zur Ruhe kommen kann. Zudem sollte die soziale Circe nicht in Einzelhaltung vermittelt werden. Gerne bringt sie einen Katzenfreund oder eine Katzenfreundin aus dem Tierheim mit in ihr neues Zuhause.

Circe ist negativ auf FeLV und positiv auf FIV getestet und wird kastriert, gechipt und geimpft übergeben.

Kontakt:

Tierschutzverein Albolote/Granada
Ansprechpartner (in Deutschland): Carmen Dreher
Telefon: 0170 - 885 5007
E-Mail: tierheim.albolote@gmx.de
 

Inga

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Gezeichnet vom Leid

Geburtsdatum: 01.01.2004
Rasse: Jagdhund-Mischling
Geschlecht: weiblich
Schulterhöhe: ca. 60 cm 
Kastriert/sterilisiert: ja (kastriert)
Chip: ja
Handicap: Kieferschiefstellung

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Katzenverträglichkeit: nein
Jagdtrieb: unbekannt
 
Mittelmeercheck: nach Einreise
Impfstatus: Grundimmunisierung

Aufenthaltsort:  Rifugio Arca Sarda, Sardinien

Die Hündin Inga wurde vor ca. einem Jahr am Straßenrand blutüberströmt aufgefunden.

Ihr Gebiss und die Schnauze waren stark verletzt. Inga muss unfassbare Schmerzen gehabt haben.

Wir wissen leider nicht, wie genau es zu diesen Ver- letzungen kam, wir vermuten einen Autounfall, einen Wildunfall oder aber, sie wurde misshandelt.

Inga gehörte wahrscheinlich einmal zu einem Jäger, bei dem sie, wie fast alle Jagdhunde, ein tristes, entbehrungsreiches Leben im Zwinger geführt haben wird und nur in der Jagdsaison herausgelassen wurde.

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Die Hündin hat in ihrer Vergangenheit leider ein paar Verletzungen einstecken müssen, die bis heute nicht verheilt sind und sie auch für immer zeichnen werden.

Durch ihre Gebissschiefstellung sabbert Inga unkontrolliert, was sie selbst aber keinesfalls einschränkt oder sie an etwas hindert.

Inga muss erst noch lernen, dass es auch Menschen gibt, die es gut mit ihr meinen, die ihr Liebe, Fürsorge und Aufmerksamkeit schenken. Hat sie diese Erfahrung aber erst einmal bei einem Menschen gemacht, ist sie ein grandioser, liebevoller und ausgeglichener Hund, dem man sein eigentlich hohes Alter kaum anmerkt.
 
Wir suchen für Inga eine Familie, die sich der Schiefstellung des Kiefers bewusst sind und keine Probleme damit haben, dass Inga ihren Speichelfluss nicht immer kontrollieren kann.

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Trotz ihres Alters ist sie immer noch agil und würde sich in Zukunft über Kopfarbeit und auch ausgiebige Spaziergänge freuen.

Andere Hunde im neuen Zuhause sind gar kein Problem, aber Katzen kann Inga leider gar nicht leiden.
 
Video:
https://vimeo.com/383871553
 
Bei Fragen zu unserem Schützling oder wenn Sie INGA einen Platz als Familienmitglied auf einer Pflegestelle oder Endstelle anbieten möchten, melden Sie sich bitte bei:

Sardinienhunde e.V.
Telefon: 0170 - 238 8654
E-Mail: kontakt@sardinienhunde.org
 
Die von uns in die Vermittlung genommenen Hunde kennen wir alle persönlich, die Beschreibung der Hunde schildert das aktuelle Verhalten bei unserem Kooperationspartner. Wertvolle Informationen dazu erhalten wir auch regelmäßig von unseren Kollegen vor Ort (Pflegern und Tierärzten).
 

Blümchen & Dilos

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Katze + Kater
altersbedingt noch nicht kastriert
EKH-Mixe
geb. August 2019

Leiden seit ihrer Geburt an Ataxie

sozial mit Katzen
kennen Hunde
kennen Kinder

Blümchen (schwarz-weiß) und Dilos wurden in einem Schrebergarten von einer wilden Katzenmama zur Welt gebracht. Der Tierschutzverein wurde informiert und hat Mama und alle Babys eingesammelt.

Leider war die Mutter noch sehr jung und konnte sich aufgrund eigener Krankheit nicht richtig um die Babys kümmern, so dass sie mit der Flasche aufgezogen werden mussten.

Beide Katzenkinder haben leider Ataxie und könne sich daher nicht richtig bewegen.
Sie haben aber sehr viel Spaß am Leben und robben lustig durch die Gegend und spielen auch gerne.

Durch die Vorgeschichte sind sie etwas kleiner als gesunde Katzen ihres Alters.

Beide sind lieb und verschmust und an den Menschen gewöhnt.

Sie suchen gerne zusammen ein Zuhause in Wohnungshaltung, bei Menschen mit Zeit und Verständnis für ihre Behinderung.

Tierschutzverein Neuss e. V.
Astrid Weitz-Schneider
Tel. 02182 - 833 9561
astrid.weitz-schneider@tsv-neuss.de
www.tsv-neuss.de
 

Mira

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Mischlingshündin Mira ist ca. 2011 geboren und hat eine Schulterhöhe von ca. 42 cm. Sie kam bereits am 02.06.2019 zu uns ins Tierheim.

Die ängstliche Hündin haben wir von einem deutschen Verein übernommen, der bei der Auflösung eines Tierheims geholfen hatte.

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Mira hatte wohl kaum Kontakt zu Menschen und weicht immer noch vor ihnen zurück.

Alle Versuche, mit ihr Gassi zu gehen, scheiterten bislang. Zu stark war ihre Angst vor der Leine. Sobald sie merkt, dass eine Leine am Geschirr befestigt ist, wirft sie sich auf den Boden und windet sich wie doll. Das geht leider nur langsam und Schritt für Schritt.

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Setzt man sich neben sie, lässt sie sich sogar schon Streicheleinheiten gefallen. Aber bis man ihr Vertrauen gewinnt, ist wohl noch ein langer Weg.

Mit Artgenossen kommt sie klar, hält aber auch hier eher Abstand um Ärger aus dem Weg zu gehen.

Für Mira werden besonders geduldige Hundefreunde gesucht.

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Kontakt:

Tierheim Paderborn
Tel.: 05254 - 123 55
info@tierheim-paderborn.de
 

Umo

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Rüde
geboren ca. 09/2010
Schulterhöhe: ca. 50-52 cm

Stummelschwanz
kupierte Ohren

Aufenthaltsort: Tierheim Albolote

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Ein Leben jenseits von Zwingern und Gitterstäben - gibt es das für Umo und seine Schwester Ula?

Unser Schützling Umo wurde mit seinen Schwestern Uva und Ula als Welpe ausgesetzt. Sie waren wohl der unerwünschte Wurf einer nicht kastrierten Mutter.

Bevor man die drei Kleinen aber loswurde, amputierte man noch Umo‘s Ohren und Rute und Uva‘s und Ula‘s Ruten. Wie grausam!

Wohl wissend, dass man die drei Kleinen auf die Straße setzt, quält man sie vorher auch noch?
Was müssen die Mäuse gelitten haben?!

Wie viele "unserer" Welpen kamen die drei Geschwister vorerst auf eine Nebenstelle des Tierheims Albolote, einer kleineren Hundepension, unter. Als Umo, Ula und Uva alt genug waren, zogen sie ins Tierheim Albolote um.

Uva durfte schon vor einiger Zeit auf eine Pflegestelle nach Deutschland umziehen; sucht aber auch noch nach einer eigenen Familie. Für Umo und Ula hat sich bisher leider überhaupt nichts verändert. Sie leben nun schon seit 2010 (!) im Tierheim. (s. Update unten)

Früher lebten sie mit anderen Hunden zusammen und haben natürlich in all den Jahren jede Menge Hunde kommen und gehen sehen. Da sie nun schon älter sind und sie es ein bisschen ruhiger haben sollen, leben sie nun nur noch zu zweit im Zwinger.

Niemand wollte je einem der Hunde ein Zuhause schenken, niemand hat in all der langen Zeit je nach ihnen gefragt.

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Zugegeben, vielleicht ist Umo ein bisschen unscheinbar, die abgeschnittenen Ohren und die kupierte Rute tun ihr Übriges, dass Umo nicht unbedingt dem gängigen Schönheitsideal entspricht.

Noch dazu ist Umo, der Menschen eigentlich sehr mag, auch noch zurückhaltend.
Niemand schenkt ihm einen zweiten Blick, jeder Besucher geht an seinem Zwinger vorbei, Umo ist scheinbar unsichtbar.

Umo spielt nur wenig, ist eher ein unabhängiger Hund, der still beobachtet.

Wie erwähnt mag Umo Menschen eigentlich sehr, tut sich aber schwer, über seinen Schatten zu springen. Man sieht ihm die Freude regelrecht an, aber er traut sich nicht, sich zu nähern. Er würde so gerne, aber dem armen Kerl fehlt schlicht der Mut.

Seine vertrauten Pfleger begrüßt er freudig, hält ihnen das Pfötchen entgegen und möchte gekrault werden. Ganz viel Potential also, das im Tierheim brachliegt.

Umo hatte nie ein Zuhause, nie eine Familie, er kennt viele Dinge nicht - auch daher rührt natürlich seine Unsicherheit. Tägliche Spaziergänge, regelmäßige Zuwendung, Streichel- einheiten, Menschen, die sich mit ihm beschäftigen, all das kennt er nicht.

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Er durfte in all den Jahren erst ein paar Mal das Tierheim zum Gassi verlassen. Umo geht sehr gut und ruhig an der Leine. Er geht offen mit der Situation um:

Natürlich ist er vorsichtig, vor allem aber auch sehr interessiert. Er beschnuppert und untersucht glücklich das Gras, Büsche, Bäume, alles was ihm vor die Nase kommt.

Und er passiert problemlos Autos und fremde Menschen. Umo bleibt zwar vorsichtig und immer auf der Hut, aber er scheint die Spaziergänge sehr zu genießen und neugierig auf die Welt "da draußen" zu sein.

Wie seine Schwestern braucht auch Umo eigentlich nur drei Dinge:

Menschen, die ihn lieben - sowie Zeit und Geduld.

Wir wünschen uns für Umo genau diese Menschen, die sich nicht von seinem "gefährlichen" Aussehen durch die kupierten Ohren beeindrucken lassen, sondern die die Hundeseele sehen, die in diesem Pelz steckt.
 
Die spanischen Kollegen haben uns die Geschwister ans Herz gelegt, weil sie in ihrer Heimat keinerlei Chance auf Vermittlung haben.

Wir hoffen also nun alle, dass SIE jetzt diese Beschreibung lesen und sich aus ganzem Herzen für eines unserer Sorgenkinder entscheiden und dass Umo endlich die Zuneigung und Liebe erfahren darf, die ihm sein ganzes bisheriges Leben lang so gefehlt haben.
Vielleicht sogar zusammen mit Ula?

Umo ist entwurmt, kastriert, geimpft und gechipt und wird vor seiner Vermittlung auf Mittelmeerkrankheiten getestet.

Update 09.02.2020

Nach 10 Jahren im Tierheim, nach 10 Jahren Eintönigkeit und ohne eine einzige Chance auf ein normales Hundeleben, ist Umo‘s Schwester Ula vor 2 Tagen gestorben.

Nun ist Umo ganz allein – Bekommt wenigstens er eine Chance?

Kontakt:

Tierschutzverein Albolote/Granada
Ansprechpartner (in Deutschland): Carmen Dreher
Telefon: 0170 - 885 5007
E-Mail: tierheim.albolote@gmx.de

Eingestellt 26.08.2018

Knut

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(SH154/15)

Rasse: Harzer Fuchs-Terrier-Mischling
Farbe: braun
Geschlecht: männlich / kastriert
Geboren: 2013
Größe: 52 cm

Geeignet für: sehr Hundeerfahrene, Einzelperson, Ehepaar

Nur für Hundeprofis!

Knut kam auf Anweisung der Behörden im Sommer 2015 zu uns ins Tierschutzliga-Dorf.

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Mehrfach war der völlig unterforderte und unerzogene Rüde aus dem Grundstück seiner Familie ausgebrochen und hatte Fahrradfahrer gebissen.

Dass Knut mit Sicherheit keine schöne Kindheit hatte und sich nie ernsthaft mit ihm beschäftigt wurde, konnten wir hier schnell feststellen.

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Knut ist aufgrund seines starken und schwierigen Charakters nur ein Hund für absolute Hundeprofis.

Knut ist fremden Menschen gegenüber sehr misstrauisch und ablehnend.
Er würde auch sofort beissen, wenn jemand Fremdes einfach an ihn herantritt.

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Er ist sehr territorial und reagiert mit Jagdtrieb auf alles was sich bewegt.
Leider überwindet er problemlos auch 2 Meter hohe Zäune.

Knut lässt sich nicht unterordnen und folgt nur, wenn er jemanden vertraut und er es auch selbst möchte.

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Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Paten für Knut finden, damit er hier bei uns im Tierschutzliga-Dorf gut versorgt ist und es ihm nie an etwas mangeln muss. Ein Zuhause wäre natürlich ein Traum.

Kontakt:

Tierschutzliga-Dorf
Ausbau Kirschberg 15
03058 Groß Döbbern
Telefon: 035608 - 40 124
tägl. 7:30 - 16:00 Uhr, auch Sonntags, außer an Feiertagen
info@tierschutzligadorf.de
 

 Mumy

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Hündin
kastriert
Irish Soft Coated Wheaten Terrier-Mix
dreibeinig + zahnlos
geb. ca. 2004

verträglich mit Artgenossen
kennt keine Katzen
kinderlieb

Mumy ist eine ca. 15-jährige Hündin, die schon viel erlebt hat.
Zuletzt lebte sie in einer Tötungsstation in Rumänien und wurde dort von engagierten Tierschützern heraus gerettet.

Sie hat ein Hinterbein verloren und die Staupe überlebt.

Mumy hat keine Zähne mehr und möchte gerne noch einen ruhigen Lebensabend verbringen.

Sie ist freundlich zu allem und jedem, absolut verträglich mit Artgenossen.

Im zukünftigen Zuhause sollten im besten Fall keine Treppen vorhanden sein.

Gesucht wird eine Pflegestelle im erreichbaren Umkreis des TSV Neuss e. V. oder natürlich im besten Fall ein Endplatz.

Tierschutzverein Neuss e. V.
Astrid Weitz-Schneider
02182 – 833 9561
astrid.weitz-schneider@tsv-neuss.de
 

Basco

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Vermittlungsnummer 17/3595

männlich, kastriert
Staffordshire-Mix
Größe: mittel
Geburtsdatum: 06/2015

Im Tierheim seit 15.09.2017

Basco wurde mit hohem Fieber an einem Baum ange- bunden gefunden und wartet bei uns schon sehr lange auf eine neue Chance.

Obwohl der hübsche Rüde mit Menschen sehr viel Schlechtes erlebt haben muss, hat er sich sein nettes Wesen nicht nehmen lassen.

Basco liebt seine Bezugspersonen und ist eine unheimlich niedliche und anhängliche Schmusebacke.

Gemütliche Spazierrunden sind ihm sehr recht, insgesamt ist er aber eher der Typ „Couch- hund“. :)

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Tierarztbesuche erträgt er mit heldenhafter Gelassenheit und hat mit seiner freundlichen Art schon längst alle Pfleger verzaubert.

Nun wird es endlich Zeit, dass dieser tolle Kerl ein schönes eigenes Plätzchen findet.

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Update Dezember 2019

Basco litt genetisch bedingt unter einem enorm hohen, schmerzhaften Augendruck, deshalb mussten ihm vor kurzem erst das eine und dann leider auch noch das andere Auge entfernt werden.

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Was auf den ersten Blick sehr befremdlich wirkt, ist für Basco inzwischen kaum noch ein Problem.

Er orientiert sich sehr gut am Menschen und lässt sich über Stimmkomandos schon gut helfen, wenn ihm mal ein Hindernis im Weg ist. Trotzdem sind von seinen zukünftigen Zweibeinern natürlich besonders viel Umsicht und Verantwortungsbewusstsein gefragt.

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Andere Hunde sind zB. nicht so sein Ding, schon gar nicht, wo er sie nun noch schlechter einschätzen kann.

Fremde Vierbeiner auf ihn zustürmen zu lassen, anstatt ihm Schutz zu bieten, ist ein absolutes No-Go. Basco muss sich darauf verlassen können, dass er in Gegenwart seiner Menschen nicht überrumpelt wird.

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Seine künftigen Zweibeiner sollten bereits hundeerfahren sein und zwei bis drei Besuche im Tierheim einplanen, um ihn in Ruhe kennenzulernen.

Für eine Familie mit Kleinkindern ist er nicht geeignet, umsichtige Kinder im jugendlichen Alter wären aber denkbar.

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Bitte beachten Sie außerdem, dass er aufgrund seiner Rasse - je nach Bundesland - der Maulkorb- und Leinenpflicht unterliegt und für seine Haltung eine Vermietergenehmigung erforderlich ist.

Können Sie Basco sicher durch sein weiteres Leben führen?

Er freut sich im Benji-Haus auf Ihren Besuch.

Nähere Informationen erhalten Sie gern im

Tierheim Berlin
Tel: (030) 76 888-212
tiervermittlung@tierschutz-berlin.de
(Bitte eine Telefonnummer für unseren Rückruf angeben)

Eingestellt 01.09.2019
Text- & Photo-Update 15.12.2019 (6)
 

Gioia

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   Hund, Mix
   Farben: schwarz, braun
   Geschlecht: Weiblich
   Kastriert: Nein
   Geburtstag: 01-01-13
   Größe: Mittel

Mischlingshündin Gioia kam am 07. Oktober 2019 wegen Überforderung des Besitzers zu uns ins Tierheim.

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Gioia wurde 2013 geboren und ist nicht kastriert.

Die Hündin ist aufgrund eines Bandscheibenschadens stark behindert.

Gioias Bandscheibenschaden wurde leider nicht behandelt.
Nun ist die Behinderung der Bewegungsapparate in den Hinterläufen soweit eingeschränkt, dass sie nur mehr in einem Wägelchen spazieren gefahren werden kann bzw. mit Spezialgeschirren Gassi geführt werden kann.

Wir wissen, dass die Haltung von behinderten Tieren für den Besitzer äußerst strapaziös ist und auch mit hohen Kosten verbunden ist.

Bekommt Sie dennoch eine Chance?

Vermittlung über:

Tierheim München
Riemer Straße 270
81829 München
089 - 921 000-43
info@tierheim-muenchen.de

Besuchszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 13 bis 16 Uhr
 

Noa

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Die Bewegende

Geburtsdatum: 01.11.2018
Rasse: Mischling (Maremmano)
Geschlecht: weiblich
Schulterhöhe: ca. 65 cm
Kastriert/sterilisiert: ja
Chip: ja
Handicap: Wasserkopf
 
Katzenverträglichkeit: ja sehr
Jagdtrieb: unbekannt

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Mittelmeercheck: nach Einreise
Impfstatus: Grundimmunisierung
 
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Wie der Name schon sagt hat die kleine Noa und ihr Schicksal sehr viele Menschen berührt.

Der sie damals behandelnde Tierarzt hatte die Familie an unser Kooperationstierheim der LIDA verwiesen, denn die Tochter der schon älteren Besitzer hatte sofort bemerkt, dass mit Noa etwas nicht stimmt und brachte sie zur Untersuchung in die Klinik

 Der Familie wurde schnell klar, dass man weder der schwierigen Situation gewachsen sein, noch über die finanziellen Mittel verfüge, um Noa bestmöglich behandeln zu können.
 
Für Noa ist es Normalität, uns zerreißt es beim Anblick der kleinen Maus das Herz:

Noa hat neurologische Ausfälle – dennoch verbringt sie den Tag voller Freude und spielend mit ihren Hundekumpels. Erste Untersuchungen und ein CT hatten ergeben, dass NOA einen Hydrocephalus, also einen Wasserkopf hat.
 
Die mit Liquor gefüllten Flüssigkeitsräume des Gehirns sind erweitert, so steigt der Druck an, drückt auf Gefäße und Nerven und verursacht Schäden am Gehirn. Ein Spezialist wurde kontaktiert - die Zeit drängte. Die einsetzenden Athrophie des Gewebes stellte ein hohes Risiko für weitere mögliche Komplikationen dar.

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Noa trat die Reise aufs Festland zu Spezialisten in Rom für einen chirurgischen Eingriff an.
 
Zwischenzeitlich ist einige Zeit vergangen - sie wächst und gedeiht, entwickelt sich trotz ihrer Behinderung prächtig. Es ist unglaublich wie NOA sich entwickelt hat.

Sie ist nun bald 1 Jahr alt und eine richtig stattliche Junghündin geworden.

Ihre Behinderung hat sie inzwischen ganz gut im Griff und bewegt sich etwas sicherer... Manchmal stolziert sie richtig majestätisch daher und freut sich wie immer über Streicheleinheiten.

Sie ersteigt sogar allein die Treppe!!!!
 
Ein aktuelles Video ist unserer Webseite unter
https://www.sardinienhunde.org/2-chance/huendinnen/noa/ zu entnehmen.

NOA liebt nicht nur Menschen, sondern kümmert sich ganz lieb um ihren Schicksals- kameraden Salvo. Sie ist mit Katzen aufgewachsen und hatte zu den frechsten Kitten Dauerkontakt; daher ist sie mit ziemlicher Sicherheit katzenverträglich!
 
Wir wünschen uns von ganzem Herzen, dass am Ende dieses langen Kampfes eine liebevolle Familie die tapfere Maus mit offenen Armen empfangen wird!

Wenn Sie NOA einen Platz als Familienmitglied auf einer Pflegestelle oder Endstelle anbieten möchten, melden Sie sich bitte bei:

Sardinienhunde e.V.
E-Mail: kontakt@sardinienhunde.org
Telefon: 0170 - 238 8654

Jenny

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(SH118/18)

Deutscher Schäferhund-Mix
Farbe: grau
Geschlecht:  weiblich / kastriert
Geboren: 11.01.2014
Größe: 53 cm

Jenny sucht auch Paten

Jenny übernahmen wir von einem anderen Tierschutzverein.

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Die Hündin hat schon eine bewegte Vergangenheit, stammt wohl ursprünglich aus Rumänien von einer Müllkippe. Dann wurde Jenny nach Deutschland verkauft, entlief ihrer neuen Familie, irrte ein halbes Jahr durch Brandenburg, bis sie wieder eingefangen werden konnte und kam in ein Tierheim.

Da Jenny extrem ängstlich ist und mit Menschen nichts anfangen konnte, kam sie im Juni 2018 zu uns.

Jenny hat in der Zeit bei uns nun bereits einiges gelernt.
Sie läuft an der Leine, freut sich über Spaziergänge, lässt Berührungen zu.

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Jedoch ist Jenny bis heute ein scheuer Hund. Sie hat gelernt, ohne den Menschen zu überleben und lässt sich daher nicht auf eine Bindung mit dem Menschen ein. Lieber lebt sie unter Hunden. Sie würde jede Chance zum Entlaufen nutzen.

Jenny kann nur an absolut Angsthunde-erfahrene Menschen mit Haus und hoch und sicher eingezäunten Grundstück vermittelt werden. Sie muss mindestens als Zweithund gehalten werden.

Jenny wird nie ein Kuschelhund werden und Hunde immer dem Menschen vorziehen.

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Wir wissen, dass es sehr schwer wird, eine erfahrene und verständnisvolle Familie für Jenny zu finden. Daher bitten wir um Ihre Unterstützung in Form einer Patenschaft für Jenny.

Jenny soll es nie wieder an etwas mangeln.

Kontakt:

Tierschutzliga-Dorf
Ausbau Kirschberg 15
03058 Groß Döbbern
Telefon: 035608 - 40 124
tägl. 7:30 - 16:00 Uhr, auch Sonntags, außer an Feiertagen
info@tierschutzligadorf.de
 

Tomi

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Liebe/r Interessent/in,

wir freuen uns, dass Sie sich für eine unserer Katzen interessieren.

Leider müssen wir aus aktuellem Anlass auf zwei Punkte besonders hinweisen, die eigentlich selbstverständlich sein sollten:

Wenn Sie einen Vertrag unterschreiben, halten sich natürlich auch alle Vertragspartner an die Vertragsbedingungen. Dies erfordert auch, dass Sie sich unsere Verträge im Vorfeld aufmerksam durchlesen. Unsere Verträge sind alle von unserer Rechtsanwaltskanzlei ausgearbeitet worden und dienen einzig dem Schutz unserer Tiere, deswegen sind sie grundsätzlich nicht verhandelbar. Sollten Sie mit unseren Bedingungen nicht einverstanden sein, sehen Sie bitte von einer Anfrage ab!

Seien Sie sich bewusst, dass Sie mit der Übernahme eines Tieres die Verantwortung für ein ganzes Katzenleben übernehmen und wir erwarten von Ihnen, dass Sie diese auch wahrnehmen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Katzen bei auftauchenden Problemen viel zu leichtfertig an uns zurückgegeben werden.

Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren Vermittlungs- ablauf sowie den Übernahmevertrag auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR Anfrage durch; einige Fragen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme vermieden werden.

Wir vermitteln unsere Tiere deutschlandweit und erwarten von unseren Übernehmern, dass sie bereit sind für die Abholung des Tieres, welches oftmals selber schon eine lange Reise hinter sich hat, auch weite Strecken zurückzulegen.

Tomi

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* 06/2015

Gelähmte Hinterbeine, Blase muss ausmassiert werden

Tomi wurde in Bulgarien, in Dimitrovgrad, einer Kleinstadt, ca. 200 km von Sofia entfernt, mit einem Projektil im Rücken hilflos aufgefunden.

Liebe Menschen brachten ihn dort in eine Tierklinik, die jedoch eigentlich mit solch einem Fall überfordert waren. Zwar entfernten sie das Projektil (kleine Splitterstücke sind verblieben), überließen alles andere aber Mutter Natur in der Hoffnung, es würde schon alles gut werden.

Leider traf das natürlich nicht zu. Niemand massierte die Blase aus, die so immer nur soweit entleerte, wie sie überlief.

Durch das Auslaufen des Urins hatten sich Wunden gebildet, quasi vom Urin zerfressenes Fleisch. Im Penis und auch in den Hoden waren Nekrosen , so dass zeitweilig eine Penisamputation im Raum stand. In der Blase hatte sich eine Entzündung gebildet, da die Blasenwand mit ständigem Urin konfrontiert wurde.
Unsere Kollegin Denitsa hatte von Tomi gehört und ihn nach Sofia in eine Klinik gebracht, wo all das attestiert wurde.

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Tomis Zustand war so schlimm, dass man überlegt, ob so etwas noch zumutbar ist – aber Tomi kämpfte, und er schnurrte sich in die Herzen der Menschen dort. Fortan wurde die Blase ausmassiert und die Wunden heilten auch etwas ab, durch die Käfighaltung allerdings nicht optimal, die Tatsache, dass seine Hinterbeine gelähmt sind und er immer liegen musste tat das übrige.

So kam Tomi im Januar 2016 zu mir als Pflegestelle und hat mir gezeigt hat, dass viele meiner Bedenken umsonst waren.

Er bewegt sich in unserem Haus über 3 Etagen frei und allein.
Er kommt trotz der gelähmten Hinterbeine auf Möbel und Kratzbäume, er „läuft“ Treppen rauf und runter. Wo ich Probleme sah, hat er sie einfach aus dem Weg geräumt.

Offene Treppe – na und?
Die nehm’ ich doch mit links - Aber ein ebenerdiges Zuhause wäre traumhaft.

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Er lässt sich bei mir problemlos die Blase und 1x tgl. (dann ist das erledigt) den Kot ausmassieren, das dauert kaum eine Minute. Bei fremden Menschen verspannt er sich anfangs und grummelt und meckert vor sich hin.

Für das große Geschäftchen muss man schon etwas Zeit und Geduld einplanen, ansonsten ist es dabei tatsächlich so, dass er den Kot von allein verliert, aber es nicht merkt und so schon eine Schleifspur hinter sich her ziehen kann, wenn der Kot nicht ganz fest ist. Damit ist auf jeden Fall ein leicht zu reinigender Bodenbelag angezeigt. Allerdings sollten auch Liegemöglichkeiten und kleine Teppiche vorhanden sein, da Tomi sonst schnell eine Blasenentzündung auf Grund des kalten Bodens bekommt.

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Bei regelmäßiger Blasenentleerung alle 7-8 Stunden und einem gut und schnell zu reinigendem Boden und dem Verständnis, dass er niemanden ärgern will, wenn er Kot verliert, ist das alles recht einfach zu bewältigen.

Tomi verliert in Stresssituationen allerdings Urin, z.B. wenn er in andere Umgebung kommt, bei Tierarztbesuchen oder wenn es tatsächlich mal Stress mit anderen Katzen gibt. Wenn man das akzeptiert, bekommt man dafür einen kleinen Mann, der absolut liebenswert ist und in aller Regel unkompliziert mit anderen Katzen und auch mit Hunden.

Für ihn wäre es wichtig, dass er endlich ein festes Zuhause bekommt, in dem er auf Grund von Ferienzeiten oder Berufseinsätzen nicht häufig woanders untergebracht werden muss.

Wichtig ist es, strikt nur das eine Futter zu füttern, welches er verträgt und das ist aktuell das Royal Canin gastro intestinal. Sobald er auch nur einen Krümel anderes Futter bekommt, reagiert er mit schlimmstem Durchfall, der dann auch blutig wird.

Tomi konnte 2x (erfolglos) vermittelt werden. Die erste große Chance ist leider fehlgeschlagen, da der vorhandene Kater Tomi auflauerte und ihn auch attackierte. Auf Grund seiner gelähmten Hinterbeine kann er sich nicht wehren und hat mit den bekannten Stress-Symptomen reagiert. Zurück in seiner Pflegestellen hat er sich die Blase ausmassieren lassen, die ständig überlief, hat die anderen Katzen mit Köpfchen geben und putzen begrüßt und alles war wieder in Ordnung.

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Bei der 2. Vermittlung sollte Tomi Gesellschaft für einen ebenfalls schwer behinderten Kater sein. Dieser hat sich leider vor Tomi so gefürchtet, dass er seine Toiletten nicht mehr benutzte, so musste Tomi wieder ausziehen.

Im Dezember 2017 zog der kleine Juanje (05/2017) als Kater, dem ebenfalls manuell die Blase entleert werden muss, ein. Mein Plan war, diese beiden zusammen bei einer Kollegin vor Ort unter zu bringen, damit ich weiterhin meine beruflichen Tätigkeit an Wochenenden in Form von deutschlandweiten Messen und Ausstellungen ausüben kann.

Leider ist dieser Plan nicht aufgegangen:
Juanje ist völlig fasziniert von Tomis gelähmten Hinterbeinen und Schwanz und findet es toll, das Fell dort büschelweise auszuzupfen.

Zudem ist er ein kleiner total verspielter Bursche, der seine Kraft leider nicht einschätzen kann. Tomi ist – kurz gesagt – völlig überfordert mit ihm.

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Auch möchte die Kollegin während meiner Messeeinsätze diese Katzen nicht mehr aufnehmen, da Tomi in Stress-Situationen ausläuft, und das Zimmer schon kurz nach seiner Ankunft nach Urin riecht.
Ich möchte ausdrücklich nochmals betonen, dass er das hier nicht tut, sondern nur, wenn er gestresst ist wie oben beschrieben. Da es dort aber dann nach Urin riecht, gehen die eigenen Kater hin und markieren drüber. Meine Messen können bis 2x im Monat sein und sie bekommt das Zimmer nicht wieder sauber.

Da ich jedoch finanziell darauf angewiesen bin, diese Messen mitzuarbeiten und das nicht- ausüben sich bereits bemerkbar macht, suche ich jetzt mit Hochdruck für beide Kater getrennt nach einem neuen Zuhause.

Für Tomi sollte es am besten ebenerdig sein, mit Teppich belegte Stufen wären möglich, sind für ihn machbar aber natürlich auch anstrengend.

Seine Familie sollte nette Katzen haben, einen pflegeleichten Bodenbelag und in der Lage sein, tagsüber alle 7-8 Stunden die Blase auszumassieren. Die Anleitung dazu kann jeder Tierarzt geben, der nicht die Meinung vertritt, solchen Katzen hätten keine Lebensqualität!

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Tomi ist kastriert, geimpft und natürlich gechipt.
Stets im Auge behaltern werden muss der Punkt Blaseninfektion, die leider häufiger auftritt und auch mit Struvitkristallen einhergehen kann. Da das dafür geeignetes Spezialfutter nicht vertragen wird, bekommt Tomi tgl. eine Guardacid-Tablette (Kostenpunkt: 1000 Stck. um die 75 Euro), die den PH-Wert senkt und damit Struvitkristallen vorbeugt.

Tomi ist eine Katze mit tollem Charakter.
Zu Menschen ist er immer freundlich, andere Katzen findet er meistens klasse.

Hunde sind nach kurzer Anlaufphase o.k., jedoch sollte man bedenken, dass ein Hund von ihm durchaus verunsichert sein könnte und in Tomi keine Katze sieht sondern eine Beute. Und obwohl Tomi unglaublich schnell ist, hätte er dann vermutlich keine Chance.

Diese 2 Videos zeigen, wie sehr Tomi andere Katzen mag:

www.youtube.com/watch?v=sONDz_FMaBo

www.youtube.com/watch?v=-PNBuvMIR5g

Im vergangenen Sommer hat er auch das Außengehege kennen gelernt und er liebt es.
Sofern ein entsprechender Weg für ihn präpariert ist, schafft er es alleine über Treppen/ Kratzbäume hinaus und hinein; darum wäre ein gesicherter Balkon traumhaft.

Tomi lebt in 32457 Porta Westfalica auf einer Pflegestelle und wartet jetzt auf seine Menschen.

Menschen, die ihn so mögen wie er ist, die bereits sind, seine Futteranforderungen strikt einzuhalten, Urin auszumassieren und evtl. Kot weg zu putzen.

Dafür bekommt man einen Traumkater!

Weitere Bilder von Tomi findet man auf unserer Homepage www.anaa-katzen.de

Wir würden uns sehr freuen, wenn es nun auch endlich einmal für Tomi klappen würde, DEN einen Menschen für ihn zu finden, der ihm ein gesichertes Zuhause bietet mit allem was er benötigt.

Kontakt:

K. Ridder
05751 - 982 797
kerstin@anaa-katzen.de

Eingestellt 14.02.2016
Text- & Photo-Update 15.07.2018 (4)
 

 

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