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Notfälle der Woche

Die Notfälle der Woche sind - wie der Name schon sagt - nur 1 Woche auf dieser Unterseite online.
Bis zur Vermittlung sind sie dann aber immer in der regulären Tiervermittlung zu finden!

Diese Woche:
7 Tiere (4 Hunde & 2 Katzen)
Dazu 4 Dauernotfälle, die hier noch einmal eine Extra-Chance bekommen sollen (3 Hunde & 1 Katze)

Rufus

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Wer bereitet ihm endlich ein Happy End?

Dringender Notfall!

Rufus ist ein  kastrierter, 2009 geborener Mischlingsrüde mit einer ca. Schulterhöhe von 63 cm und einem Gewicht von 37 kg.

Rufus wurde als junger Hund zusammen mit einem anderen Hund in eine spanische Familie vermittelt und wurde dort unter schrecklichen Bedingungen gehalten.

Erst vor kurzem erfuhr das spanische Tierheim von der nicht artgerechten Haltung und holte die beiden Fellnasen zurück ins Tierheim.

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Rufus hatte eine chronische Ohreninfektion beidseits und muss über die Jahre schreckliche Schmerzen gelitten haben. Bei seiner Ankunft im Tierheim hatte die Ohrenentzündung eines der Ohren vollständig zerstört und es drohte eine Blutvergiftung.  Deshalb musste Rufus das Ohr entfernt werden.

Inzwischen hat sich Rufus von der Operation erholt und ist aus der Tierklinik wieder ins Tierheim gezogen. Allerdings hört er nicht mehr gut und als alter und fast tauber Hund ist er ständig in Gefahr, von den jüngeren Hunden attackiert zu werden, so dass wir jetzt dringend ein Zuhause für ihn suchen.

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Rufus ist trotz seiner schlechten Haltung ein superlieber Rüde, der für sein Leben gern mit allen Menschen schmust und bestens mit allen Artgenossen, egal welchen Geschlechts oder Grösse, auskommt.

Bitte lasst Rufus noch erfahren, wie schön ein Hundeleben sein kann!

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Rufus hat all die furchtbaren Jahre ausgehalten, trotz übelster Haltung und seiner ständigen Schmerzen. Er hat es sooo verdient, endlich Liebe und Geborgenheit erfahren zu dürfen!

Gibt es noch ein Happy End für Rufus?

Wenn Sie RUFUS  ein neues Zuhause geben möchten, füllen Sie bitte den Fragebogen aus und informieren sich über den Vermittlungsablauf.

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Beides finden Sie hier:

https://www.tierschutzverein-vip.de/zuhause-gesucht/vermittlungsablauf/

Dort finden Sie auch Videos von Rufus  und weitere Fotos
https://www.tierschutzverein-vip.de/zuhause-gesucht/notfelle-maxi-ab-55-cm/rufus/

Kontakt:

Tierschutzverein VIP e.V.
Iris Beck
0157 - 835 458 75
info@tierschutzverein-vip.de
 

Konga

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Rasse: EKH
Geb.: 01.01.2017
Farbe: tricolor
Geschlecht: weiblich, kastriert

Charakter:
sehr lieb und freundlich, schüchtern, devot, sehr freundlich verschmust, einfach nur nett, sehr sozial

Konga, Kimba und Kassiopeia lebten in einer Katzenkolonie, wo regelmäßig Kastrations- aktionen durchgeführt werden. So waren auch die drei Damen an der Reihe.
Die Kastrationen verliefen ohne Probleme, und die Mädels wurden wieder an ihren angestammten Platz zurückgebracht.

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Aber leider war dieser Platz ein brachliegendes Grundstück, und es war nun geplant, dort ein Haus zu errichten. Also erschienen eines Tages die Bagger und Baufahrzeuge und fingen an, eine Baugrube auszuheben. Und spätestens jetzt musste man eine Lösung für die Katzenkolonie finden. So kamen die Tiere also ins Tierheim nach Orihuela.

Konga ist ein liebenswertes Katzenmädel, das im Tierheim sehr sehr unglücklich ist. Sie ist nicht sehr selbstbewusst und anfänglich fremden Menschen gegenüber schüchtern. Sie lässt sich von Silvia streicheln, und sie würde so gerne mehr und enger kuscheln, aber sie ist nicht entspannt. Konga hat einen ganz liebevollen Charakter und ist niemals aggressiv.

Sie ist eine eher unterwürfige Katze und sehr freundlich zu ihren Katzenkollegen. Im Tierheim sind aber effektiv zu viele Katzen - das verunsichert sie, und vor allem hat sie Angst vor dem ständigen Hundegebell. Konga sollte schnell aus dem Tierheim raus - es stresst sie einfach zu sehr und sie ist ständig in Alarmbereitschaft.

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Wir würden uns auch über einen Pflegeplatz freuen - Hauptsache, Konga kommt erst mal zur Ruhe und kann entspannen.

Konga wird nicht als Einzelkatze vermittelt. Gern in eine Familie, in der bereits 1-2 Katzen leben oder auch mit einer Katze aus ihrer derzeitigen Gruppe.

Zudem soll sie ungehinderten Freigang in sicherer Umgebung bekommen in einem Haushalt mit Katzenklappe.

Konga wird auf FIV und Leukose getestet, gegen Schnupfen, Seuche, Tollwut und Leukose geimpft sowie entwurmt, gechipt und auch kastriert abgegeben.
Die Schutzgebühr kommt allein den Tieren selbst und dem Tierschutz zugute.

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Wir vermitteln deutschlandweit nach Abschluss eines Schutzvertrages und einem Kontakt- besuch.

Kontakt:

Tierhilfe-Anubis e.V.
Sybille Rienmüller
06220 - 5578
tierhilfe-anubis@cananyeni.de
 

Flower

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Geboren: ca. 08.08.2010
Rasse: Mischling
Geschlecht: männlich
Schulterhöhe: ca. 50 cm
Gewicht: unbekannt
Kastriert: ja
Geimpft: ja
Gechippt: ja
Farbe: schwarz- braun

Mittelmeercheck: erfolgt nach Einreise
Krankheiten: keine bekannt

Katzenverträglich: unbekannt
Hundeverträglich: ja
Kinder: unbekannt
Handicap: -

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Aufenthalt: L.I.D.A., Olbia, Sardinien
Zuhause: ja
Pflegestelle: ja

Geeignet für: hundeerfahrene Menschen
Garten: gerne
Zweithund: gerne
Hundeschule: ja
Jagdtrieb: unbekannt

Die  Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt - so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich.

Videolink: https://youtu.be/K4-Bosa2nJk

Selbst wenn man wollte, würde man dich in deinem Gehege nicht sehen

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Wir waren Anfang April wieder in der L.I.D.A., unserem Partnertierheim in Olbia auf Sardinien.
Ein jährliches Ereignis, wo wir unsere verbliebenen Hunde, die es nicht in ein Zuhause geschafft haben, besuchen können, neue Bilder machen usw. Aber auch, um dann neue Hunde aufzunehmen, sie zu bewerten, sie zu beobachten.

Wir wollten Flower und Fiorello besuchen. Dazu führte uns Marco, einer der Pfleger, in ein Gehege. Dieses mussten wir erstmal durchqueren, um dann an ein weiteres Gehege zu kommen. Dort fanden wir Flower und seinen Kumpel Fiorello vor.

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Durch die wirklich blöde Lage dieses Geheges hat man als Besucher überhaupt  keine Chance, an die beiden ranzukommen. Dadurch wird  ihr Menschenkontakt auf ein Minimum reduziert. Das wiederum wirkt sich auf das Vertrauen bzw. Misstrauen zu uns Menschen aus.

Flower ist genauso wie sein Kumpel Fiorello anfangs sehr, sehr schüchtern. Sie flüchteten direkt hinter ihre Hütten. Marco holte sie nach vorne und setzte sie vor sich ab. Nein, man kann hier nicht von Entspannung sprechen, aber sie blieben liegen und hofften, dass ihnen nichts passieren würde.

Marco streichelte sie und man merkte den beiden an, dass sie im Prinzip nur Gefangene ihres Misstrauens sind, denn irgendwie war das, was Marco da tat, ja gar nicht so schlecht.

Ihre Neugier konnten wir spüren, den Blick auf uns gerichtet, die Nase im Wind, um wenigstens einen Hauch von uns zu erhaschen, so saßen die beiden da.

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Natürlich brauchen wir für Flower hundeerfahrene Menschen, die ihn selbstsicher und souverän aus der Unsicherheit herausführen. Seine Unsicherheiten werden sich auch höchstwahrscheinlich in einem Zuhause nochmals verstärken, da ihm das Leben in einer Familie gänzlich unbekannt ist. 

Flower wird nicht stubenrein sein und auch alltägliche Dinge in einem Zuhause nicht kennen.

Ich wünsche mir für ihn so sehr, dass er schnell ein Zuhause oder eine Pflegestelle findet und er nicht irgendwann mal zu den vergessenen Hunden der L.I.D.A. gehört.

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Wir vermitteln bundesweit.
Die Koffer sind gepackt und Flower kann nach Deutschland ausreisen.

Ihr Ansprechpartner:

STREUNERHerzen e.V.
Alexandra Sieber
Tel. 07144 - 861 022 oder 0170 - 994 1956
alexandra.sieber@streunerherzen.com
 

Minnele

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(SK450/18)

EKH
getigert
weiblich / kastriert
Geboren: 2006

Geeignet für: ruhiges Ehepaar, Einzelperson, Haus und Grundstück

Uralte Freigängerkatze

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Für Minnele brach eine heile Welt zusammen, als sie im November 2018 zu uns ins Tierheim gebracht wurde.

Dort wo sie bisher lebte und versorgt wurde, konnte sie nicht mehr bleiben. Sie hatte dort eine Bezugsperson, die Minnele sogar streicheln und auf den Arm nehmen durfte.

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Nur schwer hat sich Minnele an den Tierheimalltag gewöhnt. Noch heute beobachten wir sie, wie sie immer wieder am Zaun ihres Geheges sitzt und sehnsüchtig in die Ferne blickt.

Leider lässt sich Minnele bis heute von uns nicht freiwillig anfassen. Bedrängt man sie, wird Minnele sehr ungehalten. Wir lassen sie in Ruhe.

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Doch immer wieder wird unser Herz schwer, wenn wir dieses alte Miezchen in ihrem Auslauf sitzen sehen.

Wie sehr würden wir uns für sie einen ruhigen Platz mit Freilauf wünschen, wo sie nach der Eingewöhnung rein und raus darf. Wo sie wieder Ansprache bekommt und einfach da sein und Katze sein darf.

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Wer hat ein ganz großes Herz für diese sehr alte Miez und gibt ihr Platz, wo sie geliebt und umsorgt mit viel Freiheit alt werden darf?

Kontakt:

Tierschutzliga-Dorf
Ausbau Kirschberg 15
03058 Groß Döbbern
Telefon: 035608 - 40 124
tägl. 7:30 - 16:00 Uhr, auch Sonntags, außer an Feiertagen
info@tierschutzligadorf.de
 

Fiorello

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Geboren: ca. 08.08.2010
Rasse: Mischling
Geschlecht: männlich
Schulterhöhe: ca. 48 cm
Gewicht: unbekannt
Kastriert: ja
Geimpft: ja
Gechippt: ja
Farbe: braun

Mittelmeercheck: erfolgt nach Einreise
Krankheiten: keine bekannt

Katzenverträglich: unbekannt
Hundeverträglich: ja

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Kinder: unbekannt
Handicap: -

Aufenthalt: L.I.D.A. Olbia, Sardinien
Zuhause: ja
Pflegestelle: ja

Geeignet für: hundeerfahrene Menschen
Garten: gerne
Zweithund: gerne
Hundeschule: ja
Jagdtrieb: unbekannt

Die  Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt - so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich.

Videolink: https://youtu.be/xm8Sl6oA5j4

Selbst wenn man wollte, würde man dich in deinem Gehege nicht sehen

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Wir waren Anfang April wieder in der L.I.D.A., unserem Partnertierheim in Olbia auf Sardinien.
Ein jährliches Ereignis, wo wir unsere verbliebenen Hunde, die es nicht in ein Zuhause geschafft haben, besuchen können, neue Bilder machen usw.
Aber auch, um dann neue Hunde aufzunehmen, sie zu bewerten, sie zu beobachten.

Wir wollten Fiorello und Flower besuchen. Dazu führte uns Marco, einer der Pfleger, in ein Gehege. Dieses mussten wir erstmal durchqueren, um dann an ein weiteres Gehege zu kommen. Dort fanden wir Fiorello und seinen Kumpel Flower vor.

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Durch die wirklich blöde Lage dieses Geheges hat man als Besucher wirklich keine Chance, an die beiden ranzukommen. Dadurch wird ihr Menschenkontakt auf ein Minimum reduziert. Das wiederum wirkt sich auf das Vertrauen bzw. Misstrauen zu uns Menschen aus.

Fiorello ist genauso wie sein Kumpel Flower anfangs sehr, sehr schüchtern. Sie flüchteten direkt hinter ihre Hütte, als wir das Gehege betraten. Marco holte sie nach vorne und setzte sie vor sich ab. Natürlich kann man nicht von einer entspannten Situation sprechen. Aber Fiorello war zumindest einigermaßen zugänglich, er war offener als sein Kumpel Flower.

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Fiorello sieht man sein Alter schon ein bisschen an. Er ist ein Grauschnäuzchen, aber zuckersüß.

Wir brauchen auch für Fiorello hundeerfahrene Menschen, die ihn selbstsicher und souverän aus der Unsicherheit herausführen. Seine Unsicherheiten werden sich auch höchstwahrscheinlich in einem Zuhause nochmals verstärken, da ihm das Leben in einer Familie gänzlich unbekannt ist. 

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Fiorello wird nicht stubenrein sein und auch alltägliche Dinge in einem Zuhause nicht kennen. Ich wünsche mir für ihn so sehr, dass er schnell ein Zuhause oder eine Pflegestelle findet und er nicht irgendwann mal zu den vergessenen Hunden der L.I.D.A. gehört.

Möchten Sie Fiorello bei sich auf dem Sofa verwöhnen, ihm seinen Bauch kraulen und ihm seinen letzten Lebensabschnitt versüßen, dann freue ich mich über Ihren Anruf oder Ihre Mail.

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Wir vermitteln bundesweit.
Die Koffer sind gepackt und Fiorello kann nach Deutschland ausreisen.

Ihr Ansprechpartner:

STREUNERHerzen e.V.
Alexandra Sieber
Tel. 07144 - 861 022 oder 0170 - 994 1956
alexandra.sieber@streunerherzen.com
 

Tommy

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Geschlecht: Rüde
Geboren am: 2011
Rasse: Terrier – Mischling

Im Tierheim seit: 27.02.2018

   immer gut gelaunt und sehr aktiv
   gelehrig und motiviert Neues zu lernen
   nicht zu Katzen oder Kleintieren
   muss noch lernen alleine zu bleiben
   fährt brav im Auto mit
   mit Hündinnen verträglich
   muss noch erzogen werden
   Hundeerfahrung sollte vorhanden sein

Wir glauben, dass unser kleiner Tommy schon als kleiner Hundewelpe eigentlich gerne Polizist geworden wäre. Nicht so ein Theoretiker hinter dem Schreibtisch, sondern immer im Einsatz, stets mittendrin im Geschehen, um die Welt zu retten und Bösewichte in den Hintern zu beißen. :-)

Tommy gehört zu den Hunden, die die Aufregung im Tierheim spannend finden und es sich zur Aufgabe machen, alles im Blick zu behalten, aufzupassen und denen kein Besucher entgeht.

Unser Tommy gehört zwar eher zu den kleineren Bewohnern des Tierheims, aber das hält ihn nicht davon ab mit seiner sehr eindringlichen Terrier-Stimme auf sich aufmerksam zu machen. Er hat auch kein Problem damit sich mit anderen Hundejungs anzulegen. Auch wenn diese etwa das Achtfache von ihm wiegen.

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Tommy wäre ganz vorne mit dabei, wenn es eine Schlacht zu gewinnen gibt und wir sind uns sicher, dass ihm sein Heldendrang irgendwann seinen süßen, kleinen Kopf kosten würde, wenn da nicht ein vernünftiger Mensch in seiner Nähe wäre, der Tommy ab und an auf den Boden der Tatsachen zurück bringen würde. ;-)

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Terriertypisch leidet Tommy ziemlich oft an Selbstüberschätzung und ist dabei sehr aufgedreht, laut, frech und unkontrolliert. Böse Zungen behaupten, er könne auch echt nervig sein. Aber was kann er denn dafür, wenn es ihm nie jemand anders erklärt hat?

Eigentlich ist Tommy nämlich ein sehr pfiffiges, schlaues Kerlchen, das schnell lernt und hochmotiviert ist neue Dinge gezeigt zu bekommen.

Tommy freut sich über lange Ausflüge und viele Abenteuer mit seinem Menschen und wir sind uns sicher, dass er mit ein bisschen Training zu einem tollen Kumpel wird, der immerhin fragt, bevor er andere Hunde verhaut. ;-)

Für Tommy ist es wichtig, dass er lernt sich am Menschen zu orientieren, vor allem unter Ablenkung. Es fällt ihm oft schwer sich zu konzentrieren und im Eifer des Gefechts neigt er dazu, selber Entscheidungen zu treffen, die in der Vergangenheit nicht immer die Besten waren. So hat Tommy bei seiner vorherigen Pflegestelle Besucher gebissen, weil er seine Bezugsperson abschirmen wollte und wir denken, dass er sich generell oft in der Zuständigkeit sieht irgendetwas regeln und beschützen zu müssen, was ihn dann wiederum überfordert.

Hier sind hundeerfahrene Menschen gefragt, die dem kleinen Helden erklären, dass nicht pauschal alles sein Job ist und er sich auf seine Leute verlassen kann.

Tommys Wunsch alles im Griff zu haben äußert sich leider auch sehr massiv beim Alleinebleiben. Und das ist aus unserer Sicht gerade Tommys größte Baustelle. Er kann absolut nicht eingesperrt sein.

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Im Tierheim ist er leider unweigerlich alleine und da ist auch ok für ihn, aber in einem Raum eingesperrt sein, sorgt bei ihm für regelrechte Panikattacken. Er reagiert sehr gestresst, hechelt, zittert, jault und versucht sich durch Türen und Fenster zu beißen.

Dieses Verhalten hat nichts mit „dem ist langweilig“ oder „der will lieber draußen spielen“ zu tun. Sondern Tommy hat ein echtes Problem, wenn er alleine gelassen wird.

An dieser Baustelle muss dringend mit ihm gearbeitet werden, denn aktuell sieht es so aus, dass Tommy im Tierheim nicht einmal im Innenbereich seines Zwingers schlafen kann, sondern auch bei Minusgraden draußen bleiben will und lieber friert, statt sich drinnen einsperren zu lassen. Wir denken allerdings, dass er sich in einer Wohnung, wenn er bei seiner Bezugsperson ist, nach anfänglicher Eingewöhnung entspannen wird.

Er kennt das Leben im Haus und früher gab es auch nie Probleme mit Räumlichkeiten an sich. Allerdings wird er wahrscheinlich ein Problem damit haben, wenn seine Menschen ihn alleine lassen. Deshalb suchen wir für Tommy ein Zuhause, wo er die ersten Wochen nicht alleine sein muss, bis er gelernt hat auch bei Abwesenheit seiner Besitzer zur Ruhe zu kommen.

Bei seinem verstorbenen Vorbesitzer durfte er einfach überall mit hin, lief toll am Fahrrad und kennt es auch im Fahrradanhänger mitzufahren und musste nie alleine bleiben.

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Wenn Tommy nicht gerade draußen in seiner Hütte liegt oder den anderen Hunden am Zaun das Strafgesetzbuch entgegen bellt, freut er sich über spannende Unternehmungen.

Er fährt sehr gut im Auto mit und läuft auch gut in einer großen Gruppe mit anderen Hunden zusammen. Vorausgesetzt er darf vorne laufen – ansonsten wird es laut. ;-)

Andere Hunde im neuen Zuhause wären vielleicht ok, allerdings gibt es bislang wenige Artgenossen, die Tommy wirklich in seiner Nähe haben mag. Eine nette, zurückhaltende, aber souveräne Hündin wäre vielleicht geeignet.

Zu Katzen möchten wir Tommy aufgrund seines doch recht ausgeprägten Jagdtriebes nicht vermitteln.

Ein Haushalt mit Kindern kommt leider nicht in Frage, da wir denken, dass Tommy sich in einer turbulenten Umgebung mit mehreren Personen im Haushalt viel zu zuständig fühlen würde.

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Wir wünschen uns für unseren kleinen „Sheriff“ ein interessantes Zuhause, wo Tommy einerseits etwas erlebt, beschäftigt wird, Abenteuer geboten bekommt. Und auf der anderen Seite lernt zur Ruhe zu kommen, Regeln anzunehmen und auch – so schwer es ihm fällt – mal die Kontrolle abzugeben.

Da Tommys Grundgehorsam eher dürftig ist, wäre gewiss auch der Besuch einer kompetenten, gewaltfreien Hundeschule sinnvoll. Wir könnten uns Tommy gut bei diversen Hundesportarten vorstellen – vielleicht Agility oder Dogdance.
Auch wenn Klein-Tommy oft sehr ernst und wachsam wirkt, so kann er den Schalk im Nacken und die zarte Seele im Herzen nicht leugnen. ❤

Es lohnt sich bei diesem Hund auf jeden Fall einen zweiten und vielleicht auch dritten Blick zu wagen. In ihm steckt wahrscheinlich der treuste Kumpel, den man sich wünschen kann.

Kontakt:

Tierschutzverein Lübbecke und Umgebung e. V.
32312 Lübbecke

Telefon: 05741-7472
E-Mail: post@tierheim-luebbecke.de
 

Sandokan

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Mischlingsrüde Sandokan kam Ende Februar 2016 in unser Tierheim, weil sein Besitzer mit ihm überfordert war. Er wurde im August 2000 geboren und ist nicht kastriert.

Nachdem seine Vermittlungschancen aufgrund seines hohen Alters und seines extrem schwierigen Verhaltens in unserem Tierheim gering sind, kam Sandokan am 23. September 2016 auf unseren Gnadenhof nach Kirchasch.

Der Mischling ist für sein Alter noch sehr fitt. Er fährt gerne mit dem Auto mit und bleibt, nach einem ausgiebigen Spaziergang, ein paar Stunden alleine.

Sandokan ist nur für Personen mit Hundeerfahrung geeignet. Eine Vermittlung an ein neues Zuhause sehen wir als problematisch. Sollte aber eine ernsthafte Chance bestehen, sind wir gerne bereit, darauf einzugehen

Wenn Sie ihn persönlich kennenlernen möchten, dann bitte melden Sie sich zu unseren Besuchszeiten von Mittwoch bis Sonntag von 14.00 bis 16.00 Uhr auf unserem Gnadenhof in Kirchasch. Telefonische Auskünfte erhalten Sie unter den folgenden Nummern.

Kontakt:

Tierheim München - Gnadenhof Kirchasch
Tel. 08122 - 14 351, bzw. 089 921 000 25
Mobil unter 0175 - 257 3482
info@tierheim-muenchen.de
 

Streunerherzen

Auch Pflegestellen gesucht

Update 11.11.2018

Wie unten beschrieben wurde die Zusammenarbeit von seiten des Tierheims aufgekündigt und die Frist, die uns gegeben wurde, um Marianna, Simon und Piu zu vermitteln, ist abgelaufen. Ebenso eine Verlängerung, die uns noch einmal bis Mitte September eingeräumt wurde.

Es wurde uns jedoch versprochen, dass wir sie, sofern wir eine Pflegestelle oder ein End- zuhause für finden, doch noch dort rausholen dürfen.

Da wir nicht wissen, wie lange man sich noch an dieses Versprechen “erinnert”, suchen wir weiterhin sehr dringend Plätze für die Drei.

Update 07.08.2018 - Wir geben nicht auf!

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Marianna           Simon           Piu   

Eigentlich sollte die Kooperation mit Ende Juni beendet sein. Dies konnten wir auf den 15.09. verschieben, da die vorläufige Tierheimleitung noch bis dahin im Amt sein wird und uns erlaubt hat unsere Tiere noch bis zum 15.09. nach Deutschland zu bringen.

Vor allen Dingen handelt es sich um unsere Pechvögel Marianna, Piu und Simon. Für diese drei Kandidaten konnten wir noch keine Pflegestelle finden. Auch wenn wir einen kurzen Aufschub für die Ausreise erhalten haben, ändert es nichts an der Tatsache, dass sich noch keine passende Stelle für die drei Hunde gemeldet hat.

Aktuell konnten wir sogar noch einen kleinen Rüden in die Vermittlung aufnehmen, der bei uns auf der Warteliste stand, weil er so zurückhaltend und schüchtern ist. Doch nachdem so viele Hunde aus dem Canile Tortoli gereist sind, haben wir Mut gefasst auch diesem Rüden einen Pflegeplatz bis zum 15.09. zu suchen.

Wir möchten also hier nochmal aufrufen und Sie bitten diese vier Hunde zu teilen und uns aktiv zu helfen eine Stelle in Deutschland zu finden.

Update 01.07.2018

Die Zeit läuft uns davon!

Am 30.04.2018 haben wir darüber berichtet, dass unsere Kooperation mit dem Canile Tortoli leider zum 30.06.2018 enden wird. Unser Ziel war es, alle 41 Hunde, denen wir unser Versprechen auf ein würdiges Leben gegeben haben, nach Deutschland zu holen. Uns war bewusst, dass es nicht leicht werden würde, für so viele Hunde in so kurzer Zeit geeignete Pflegefamilien oder sogar ein End-Zuhause zu finden.

Die Hilfsbereitschaft war jedoch überwältigend, so dass wir schon nach wenigen Wochen für 35 Hunde einen Platz gefunden hatten. Die meisten von ihnen befinden sich bereits in Deutschland und haben begonnen, ihr neues Leben zu genießen.

An dieser Stelle möchten wir uns von Herzen bei all den Menschen bedanken, die uns in dieser schwierigen und traurigen Zeit in irgendeiner Form unterstützt haben. Wir haben zahlreiche Pflegestellenangebote erhalten und auch Spenden, die uns helfen, die zusätzlichen Tierarztrechnungen und die Kosten für die Ausreisen der Tiere zu stemmen. Ohne Ihre Unterstützung wäre diese Aktion in der kurzen Zeit überhaupt nicht möglich gewesen. Mit Ihrer Hilfe haben Sie dazu beigetragen, das Schicksal der vielen Hunde zum Guten zu wenden.

Wir haben unser Ziel jedoch noch nicht erreicht!
Für sechs der verbliebenen STREUNERHerzen im Canile Tortoli müssen wir weiterhin zittern und auf Rettung hoffen, denn für Fiume, Obinda, Oscina, Piu, Marianna und Simon haben wir leider noch keine geeigneten Plätze gefunden.

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Marianna           Simon           Piu   

Jeder von ihnen ist auf seine Art nicht leicht händelbar und wir können sie nur in absolut erfahrene Hände geben. Trotzdem haben sie selbstverständlich ihre Chance verdient und deshalb bitten wir Sie, sich das Profil dieser sechs Hunde anzuschauen und zu überlegen, ob Sie der Rettungsanker für einen der sechs Hunde sein können und ihn aus seiner Notlage befreien. Oder vielleicht kennen Sie jemanden, der über die nötige Erfahrung verfügt und gerne helfen möchte.

Wir haben die Zusage der Tierheimleitung, dass wir die verbliebenen Hunde noch bis Ende Juli aus dem Canile holen können und wir hoffen sehr, dass es uns gelingen wird.

Ursprünglicher Text:

Der Verein Streunerherzen e.V. sucht dringend Hilfe!

Tätig auf Sardinien muss die Zusammenarbeit mit dem Canile "Tortoli" zum 30.06.2018 eingestellt werden.

Ein Canile ist eine Tierauffangstation, dessen Betreiber für jeden dort einsitzenden Hund monatlich Geld bekommen - Es besteht also keinerlei Interesse, die Tiere zu vermitteln oder medizinisch zu versorgen, ebenso ist die Futtersituation i.d.R. ein Disaster.

Streunerherzen hat nun die Erlaubnis erhalten, die bislang auf der Homepage vorgestellten Tiere noch dort heraus zu holen, allerdings nur bis zum 30.06.

Es werden daher händeringend Pflege- und natürlich Endstellen gesucht!
Nähere Informationen und eine Vorstellung der entsprechenden Hunde findet Ihr unter dem untenstehenden Link.

Es werden noch dringend Pflegeplätze gesucht für:

Marianna_shm10_str_thumbSimon_mi15_strn_thumbPiu_marm14_str_thumb
Marianna           Simon           Piu   

Ich habe selber meinen zweiten Hund von diesem Verein, darunter ein Pflegehund, und kann nur sagen, dass hier meiner Erfahrung nach absolut seriös und zuverlässig gearbeitet wird.

Bitte schaut Euch auf der Seite um und überlegt, ob Ihr vielleicht noch einen Platz frei habt - gegebenenfalls auch auf Zeit als Pflegestelle!

http://www.streunerherzen.com/Tierheime/Aufruf/Tortoli.html
 

Tomi

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Liebe/r Interessent/in,

wir freuen uns, dass Sie sich für eine unserer Katzen interessieren.

Leider müssen wir aus aktuellem Anlass auf zwei Punkte besonders hinweisen, die eigentlich selbstverständlich sein sollten:

Wenn Sie einen Vertrag unterschreiben, halten sich natürlich auch alle Ver- tragspartner an die Vertragsbedingungen. Dies erfordert auch, dass Sie sich unsere Verträge im Vorfeld aufmerksam durchlesen. Unsere Verträge sind alle von unserer Rechtsanwaltskanzlei ausgearbeitet worden und dienen einzig dem Schutz unserer Tiere, deswegen sind sie grundsätzlich nicht verhandelbar. Sollten Sie mit unseren Bedingungen nicht einverstanden sein, sehen Sie bitte von einer Anfrage ab!

Seien Sie sich bewusst, dass Sie mit der Übernahme eines Tieres die Verantwortung für ein ganzes Katzenleben übernehmen und wir erwarten von Ihnen, dass Sie diese auch wahrnehmen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Katzen bei auftauchenden Problemen viel zu leichtfertig an uns zurückgegeben werden.

Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren Vermittlungs- ablauf sowie den Übernahmevertrag auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR Anfrage durch; einige Fragen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme vermieden werden.

Wir vermitteln unsere Tiere deutschlandweit und erwarten von unseren Übernehmern, dass sie bereit sind für die Abholung des Tieres, welches oftmals selber schon eine lange Reise hinter sich hat, auch weite Strecken zurückzulegen.

Tomi

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* 06/2015

Gelähmte Hinterbeine, Blase muss ausmassiert werden

Tomi wurde in Bulgarien, in Dimitrovgrad, einer Kleinstadt, ca. 200 km von Sofia entfernt, mit einem Projektil im Rücken hilflos aufgefunden.

Liebe Menschen brachten ihn dort in eine Tierklinik, die jedoch eigentlich mit solch einem Fall überfordert waren. Zwar entfernten sie das Projektil (kleine Splitterstücke sind verblieben), überließen alles andere aber Mutter Natur in der Hoffnung, es würde schon alles gut werden.

Leider traf das natürlich nicht zu. Niemand massierte die Blase aus, die so immer nur soweit entleerte, wie sie überlief.

Durch das Auslaufen des Urins hatten sich Wunden gebildet, quasi vom Urin zerfressenes Fleisch. Im Penis und auch in den Hoden waren Nekrosen , so dass zeitweilig eine Penisamputation im Raum stand. In der Blase hatte sich eine Entzündung gebildet, da die Blasenwand mit ständigem Urin konfrontiert wurde.
Unsere Kollegin Denitsa hatte von Tomi gehört und ihn nach Sofia in eine Klinik gebracht, wo all das attestiert wurde.

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Tomis Zustand war so schlimm, dass man überlegt, ob so etwas noch zumutbar ist – aber Tomi kämpfte, und er schnurrte sich in die Herzen der Menschen dort. Fortan wurde die Blase ausmassiert und die Wunden heilten auch etwas ab, durch die Käfighaltung allerdings nicht optimal, die Tatsache, dass seine Hinterbeine gelähmt sind und er immer liegen musste tat das übrige.

So kam Tomi im Januar 2016 zu mir als Pflegestelle und hat mir gezeigt hat, dass viele meiner Bedenken umsonst waren.

Er bewegt sich in unserem Haus über 3 Etagen frei und allein.
Er kommt trotz der gelähmten Hinterbeine auf Möbel und Kratzbäume, er „läuft“ Treppen rauf und runter. Wo ich Probleme sah, hat er sie einfach aus dem Weg geräumt.

Offene Treppe – na und?
Die nehm’ ich doch mit links - Aber ein ebenerdiges Zuhause wäre traumhaft.

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Er lässt sich bei mir problemlos die Blase und 1x tgl. (dann ist das erledigt) den Kot ausmassieren, das dauert kaum eine Minute. Bei fremden Menschen verspannt er sich anfangs und grummelt und meckert vor sich hin.

Für das große Geschäftchen muss man schon etwas Zeit und Geduld einplanen, ansonsten ist es dabei tatsächlich so, dass er den Kot von allein verliert, aber es nicht merkt und so schon eine Schleifspur hinter sich her ziehen kann, wenn der Kot nicht ganz fest ist. Damit ist auf jeden Fall ein leicht zu reinigender Bodenbelag angezeigt. Allerdings sollten auch Liegemöglichkeiten und kleine Teppiche vorhanden sein, da Tomi sonst schnell eine Blasenentzündung auf Grund des kalten Bodens bekommt.

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Bei regelmäßiger Blasenentleerung alle 7-8 Stunden und einem gut und schnell zu reinigendem Boden und dem Verständnis, dass er niemanden ärgern will, wenn er Kot verliert, ist das alles recht einfach zu bewältigen.

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Tomi verliert in Stresssituationen allerdings Urin, z.B. wenn er in andere Umgebung kommt, bei Tierarztbesuchen oder wenn es tatsächlich mal Stress mit anderen Katzen gibt. Wenn man das akzeptiert, bekommt man dafür einen kleinen Mann, der absolut liebenswert ist und in aller Regel unkompliziert mit anderen Katzen und auch mit Hunden.

Für ihn wäre es wichtig, dass er endlich ein festes Zuhause bekommt, in dem er auf Grund von Ferienzeiten oder Berufseinsätzen nicht häufig woanders untergebracht werden muss.

Wichtig ist es, strikt nur das eine Futter zu füttern, welches er verträgt und das ist aktuell das Royal Canin gastro intestinal. Sobald er auch nur einen Krümel anderes Futter bekommt, reagiert er mit schlimmstem Durchfall, der dann auch blutig wird.

Tomi konnte 2x (erfolglos) vermittelt werden. Die erste große Chance ist leider fehlgeschlagen, da der vorhandene Kater Tomi auflauerte und ihn auch attackierte. Auf Grund seiner gelähmten Hinterbeine kann er sich nicht wehren und hat mit den bekannten Stress-Symptomen reagiert. Zurück in seiner Pflegestellen hat er sich die Blase ausmassieren lassen, die ständig überlief, hat die anderen Katzen mit Köpfchen geben und putzen begrüßt und alles war wieder in Ordnung.

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Bei der 2. Vermittlung sollte Tomi Gesellschaft für einen ebenfalls schwer behinderten Kater sein. Dieser hat sich leider vor Tomi so gefürchtet, dass er seine Toiletten nicht mehr benutzte, so musste Tomi wieder ausziehen.

Im Dezember 2017 zog der kleine Juanje (05/2017) als Kater, dem ebenfalls manuell die Blase entleert werden muss, ein. Mein Plan war, diese beiden zusammen bei einer Kollegin vor Ort unter zu bringen, damit ich weiterhin meine beruflichen Tätigkeit an Wochenenden in Form von deutschlandweiten Messen und Ausstellungen ausüben kann.

Leider ist dieser Plan nicht aufgegangen:
Juanje ist völlig fasziniert von Tomis gelähmten Hinterbeinen und Schwanz und findet es toll, das Fell dort büschelweise auszuzupfen.

Zudem ist er ein kleiner total verspielter Bursche, der seine Kraft leider nicht einschätzen kann. Tomi ist – kurz gesagt – völlig überfordert mit ihm.

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Auch möchte die Kollegin während meiner Messeeinsätze diese Katzen nicht mehr aufnehmen, da Tomi in Stress-Situationen ausläuft, und das Zimmer schon kurz nach seiner Ankunft nach Urin riecht. Ich möchte ausdrücklich nochmals betonen, dass er das hier nicht tut, sondern nur, wenn er gestresst ist wie oben beschrieben. Da es dort aber dann nach Urin riecht, gehen die eigenen Kater hin und markieren drüber. Meine Messen können bis 2x im Monat sein und sie bekommt das Zimmer nicht wieder sauber.

Da ich jedoch finanziell darauf angewiesen bin, diese Messen mitzuarbeiten und das nicht-ausüben sich bereits bemerkbar macht, suche ich jetzt mit Hochdruck für beide Kater getrennt nach einem neuen Zuhause.

Für Tomi sollte es am besten ebenerdig sein, mit Teppich belegte Stufen wären möglich, sind für ihn machbar aber natürlich auch anstrengend.

Seine Familie sollte nette Katzen haben, einen pflegeleichten Bodenbelag und in der Lage sein, tagsüber alle 7-8 Stunden die Blase auszumassieren. Die Anleitung dazu kann jeder Tierarzt geben, der nicht die Meinung vertritt, solchen Katzen hätten keine Lebensqualität!

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Tomi ist kastriert, geimpft und natürlich gechipt.
Stets im Auge behaltern werden muss der Punkt Blaseninfektion, die leider häufiger auftritt und auch mit Struvitkristallen einher gehen kann. Da das dafür geeignetes Spezialfutter nicht vertragen wird, bekommt Tomi tgl. eine Guardacid-Tablette (Kostenpunkt: 1000 Stck. um die 75 Euro), die den PH-Wert senkt und damit Struvitkristallen vorbeugt.

Tomi ist eine Katze mit tollem Charakter.
Zu Menschen ist er immer freundlich, andere Katzen findet er meistens klasse. Hunde sind nach kurzer Anlaufphase o.k., jedoch sollte man bedenken, dass ein Hund von ihm durchaus verunsichert sein könnte und in Tomi keine Katze sieht sondern eine Beute. Und obwohl Tomi unglaublich schnell ist, hätte er dann vermutlich keine Chance.

Diese 2 Videos zeigen, wie sehr Tomi andere Katzen mag:

www.youtube.com/watch?v=sONDz_FMaBo

www.youtube.com/watch?v=-PNBuvMIR5g

Im vergangenen Sommer hat er auch das Außengehege kennen gelernt und er liebt es.
Sofern ein entsprechender Weg für ihn präpariert ist, schafft er es alleine über Treppen/ Kratzbäume hinaus und hinein; darum wäre ein gesicherter Balkon traumhaft.

Tomi lebt in 32457 Porta Westfalica auf einer Pflegestelle und wartet jetzt auf seine Menschen.

Menschen, die ihn so mögen wie er ist, die bereits sind, seine Futteranforderungen strikt einzuhalten, Urin auszumassieren und evtl. Kot weg zu putzen.

Dafür bekommt man einen Traumkater!

Weitere Bilder von Tomi findet man auf unserer Homepage www.anaa-katzen.de.

Wir würden uns sehr freuen, wenn es nun auch endlich einmal für Tomi klappen würde, DEN einen Menschen für ihn zu finden, der ihm ein gesichertes Zuhause bietet mit allem was er benötigt.

Kontakt:

K. Ridder
05751 - 982 797
kerstin@anaa-katzen.de

Eingestellt 14.02.2016
Text- & Photo-Update 15.07.2018 (4)
 

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