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Notfälle der Woche

Die Notfälle der Woche sind - wie der Name schon sagt - nur 1 Woche auf dieser Unterseite online.
Bis zur Vermittlung sind sie dann aber immer in der regulären Tiervermittlung zu finden!

Diese Woche: 6 Tiere
Dazu im Anschluss mehrere Dauernotfälle, die hier noch einmal eine Extra-Chance bekommen sollen. Alle diese Tiere sind aber nur eine kleine Auswahl an Notfällen in der regulären Tiervermittlung!
 

Ginger

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Ginger sucht ein Zuhause

Geburtsdatum: Mai 2023
Größe: 65 cm
Gewicht: 30 kg
Geschlecht: weiblich
kastriert, gechippt und geimpft

Standort: Lützow

Dreibeinig

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Ginger wurde angefahren und dann einfach hilflos und verletzt an einer Mülltonne ihrem Schicksal überlassen.

Damit ist es aber nicht genug, ihr wurden auch die Ohren abgeschnitten, und ich möchte gar nicht darüber nachdenken, was der jungen, anhänglichen und freundlichen Hündin noch alles angetan wurde.

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Leider konnten wir ihr stark verletztes Vorderbein nicht retten und es musste amputiert werden.

Sie liebt Artgenossen und hat auch kein Problem mit Katzen.

Ich wünsche mir für Ginger ein liebevolles, ebenerdiges Zuhause mit eingezäunten Garten in ländlicher Gegend.

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Kontakt:

Sabrina Klüßendorf
Telefon: 0160 - 968 559 36
Email: sabrina@tieraerztepool.de
 

Mielee

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Nummer: V87672

Rasse: Hauskatze
Geboren: 21.04.2021
Geschlecht: Weiblich
Kastriert: Ja

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Verträglich mit Kindern: Nein
Verträglich mit Katzen: Nein

Im Tierheim seit: August 2023
Bereich: Krankenstall

Haltungsform: Freigänger

Mielee ist ein ganz besonderer „Fall“ von Katze.

Sie ist zu uns ins Tierheim gekommen, da sie mehrmals ihre Halterin attackiert hat und nicht mehr in die Wohnung reinlassen wollte.

Die Geschichte von Mielee ist die:

Mielee wurde von Welpe an bis zuletzt als Einzelkatze in der Wohnung gehalten.
Die Halterin selbst war 12 Stunden ausser Haus, da sie ja berufstätig ist.

Aber Mielee saß den ganzen Tag alleine zu Hause und wurde depressiv. Irgendwann hat sie dann ihre Halterin aus Frust angegriffen.

Gesundheitlich gibt es bei Mielee keine Probleme.
Sie wurde von Kopf bis Fuß untersucht, auch ein MRT hat nichts gefunden.

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Im Tierheim war Mielee sehr gestresst und hat versucht, mit Scheinattacken aus der Situation rauszukommen. Sie hat eine zeitlang Antidepressiva bekommen. So konnten wir ihr zeigen, dass wir nichts Böses möchten und haben viele Beschäftigunsspiele, soweit es möglich war, mit ihr gemacht.

Es wurde immer besser und wir haben uns mit den Medikamenten ausgeschlichen.
Es ist aber noch viel Arbeit nötig, um aus ihr eine soziale Katze zu machen. Das geht aber nicht im Tierheim.

Nun suchen wir für Mielee ein neues Zuhause mit uneingeschränkten Freigang.
Die Gegend sollte verkehrsarm, am besten nahe am Wald, Feld und Flur sein.

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Die Halter sollten Erfahrung und auch Lust zu weiteren Therapiestunden mit Mielee haben. Und es kann auch wieder zu Rückfällen kommen.

Im Tierheim hat Mielee aber nie eine Pflegerin verletzt oder angegriffen, aber sie hat Drohattacken gemacht, die sehr gruselig waren.

Man muss Katzen „lesen“ können und keine Angst haben.

Mehrmaliges Kennenlernen ist auf jeden Fall sehr wichtig und Voraussetzung.

Wenn Sie interessiert sind, dann mailen Sie uns bitte zuerst diese Selbstauskunft zu:

https://www.tierheim-hannover.de/selbstauskunft-katze/

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Kontakt:

Tierheim Hannover
Evershorster Str. 80
30855 Langenhagen
Tel.: 0511 / 97 33 98 - 0
info@tierheim-hannover.de
 

Pablo

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Listenhund 2 (u.a. in Bayern)

Rottweiler
Farbe: schwarz-braun
Geschlecht: Männlich
Kastriert: Ja
Geburtstag: 01.01.2018

Nur für erfahrene Halter

Der kastrierte Rüde Pablo kam zu uns, weil sich sein Besitzer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr um ihn kümmern konnte.

Er wurde Mitte 2018 geboren, wiegt 50 kg und hat eine Schulterhöhe von 65 cm.

Hier bei uns im Tierheim ist Pablo Menschen gegenüber sehr distanziert.
Er braucht lange, um Vertrauen aufzubauen, und auch dann lässt er sich nur bedingt gerne anfassen.

Fremde, die er auf der Straße trifft, behandelt er neutral, auch in unmittelbarer Nähe.

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Mit Hündinnen kommt er gut klar, Rüden sind eher nicht so sein Fall.
Er akzeptiert sie in seiner Nähe, solange sie nichts weiter von ihm wollen.

In der Umwelt bewegt sich Pablo stabil.
Er hat keine Probleme mit Autos, Fahrradfahrern oder Joggern. Er schaut sich immer gerne Neues an, geht dann aber entspannt weiter.

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Wie er sich anderen Tieren gegenüber verhält, wissen wir nicht.

Pablo kennt die gängigen Grundkommandos.
Er befolgt Sitz, Platz, den Rückruf und die Leinenführung ohne Probleme.

Auch in Reizsituationen zeigt der Rüde eine gute Orien- tierung am Hundeführer.

Wenn Pablo aber nicht weiß wie er sich Verhalten soll und überfordert ist, oder er sich nicht wohl fühlt in einer Situation, überlegt der Rüde nicht lange und zeigt seinen Unmut sehr deutlich, indem er zubeißt.

Für Pablo wünschen wir uns ein hundeerfahrenes Zuhause, in dem er so sein kann, wie er ist. Er braucht einen Menschen, der ihn respektiert und ihm seinen Rückzugsraum lässt, damit er ankommen und Vertrauen aufbauen kann.

Kinder oder andere Tiere sollten nicht ein seinem neuen Zuhause leben.

Pablo ist an der Autoimmunkrankheit "Morbus-Addison" erkrankt und benötigt täglich Medikamente.

Da der Rüde in Bayern als Listenhund der Kategorie II eingestuft wird, sollte sich der neue Besitzer im Vorfeld bei seiner Gemeinde über die Haltungsbedingungen für diese Rasse informieren.

Vermittlung über:

Tierheim München
81829 München

Hundequarantäne
089 - 921 000 - 43   (13:00 - 16:00 Uhr)
info@tierheim-muenchen.de
 

Egon

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(SK037/24)

Rasse: EKH
Farbe: getigert
Geschlecht: männlich / kastriert
Geboren: 2017

Noch scheuer FIV-Kater

Egon kam als Fundkater zu uns ins Tierheim.

Leider stellte sich bei uns heraus das Egon FIV hat; eine Vermittlung mit Freigang ist daher nicht mehr möglich, um andere Katzen nicht zu gefährden.

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Bei uns im FIV-Zimmer kommt er gut zurecht und ist gerne in der Nähe von den anderen Katzen, aber er meidet uns Menschen noch komplett. Sein Lieblingsplatz ist aktuell draußen in der Hütte. Erst wenn es Abend wird kommt er rein. um zu fressen.

Egon will nichts von uns wissen und lässt sich freiwillig nicht von uns anfassen.

Eine Haltung als Wohnungskatze mit komplett vernetztem Balkon oder der Möglichkeit auf kontrollierten Freigang mit ebenfalls FIV-positiven Katzen wäre super.

Kontakt:

Tierschutzliga-Dorf
Ausbau Kirschberg 15
03058 Groß Döbbern
Telefon: 035608 - 40 124
tägl. 7:30 - 16:00 Uhr, auch sonntags, außer an Feiertagen
tierschutzligadorf@tierschutzliga.de
 

Rosi

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Nummer: V89663

Rasse: Hauskatze
Geboren: 2008
Geschlecht: Weiblich
Kastriert: Ja

Verträglich mit Kindern: ja, ab 14 Jahren
Verträglich mit Katzen: Nein

Im Tierheim seit: Dezember 2023
Bereich: Katzenhaus OG

Haltungsform: Wohnungskatze

Video: https://youtu.be/hKRS9umRwow?t=1528

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Rosi ist eine sehr liebe und zauberhafte alte Katzendame.

Leider ist sie altersbedingt etwas schwerhörig und miaut daher ab und an sehr laut. Nachbarn sollten daher vielleicht ebenfalls schwerhörig sein oder es sollte keine geben.

Rosi hat eine Verschattung auf der Lunge; sie hat aber im Moment keine Symtome oder Beschwerden.

Da sie eine beginnende Nierenschwäche hat, bekommt sie ein Spezielfutter zur Entlastung der Nieren.

Wir suchen für die überaus freundliche Rosi ein ruhiges neues Zuhause bei Katzenfreunden mit viel Zeit.

Rosi hat bei ihrem Halter mit dem Hund Thalia, ebenfalls bei uns im Tierheim, zusammen gelebt. Die beiden haben sich sehr gerne und sogar zusammen in einem Korb gekuschelt.

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Auch ihre Menschen möchte Rosi immer bei sich haben.

Wenn Sie interessiert sind, dann mailen Sie uns bitte zuerst diese Selbstauskunft zu:

https://www.tierheim-hannover.de/selbstauskunft-katze/

Kontakt:

Tierheim Hannover
Evershorster Str. 80
30855 Langenhagen
Tel.: 0511 / 97 33 98 - 0
info@tierheim-hannover.de
 

Charlie

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männlich, kastriert
Mischling
geb. 03.05.2009
30 cm

Hundeopi sucht kuscheligen Altersruhesitz

Soviel Pech kann man doch gar nicht haben!

Im Abstand von nur wenigen Monaten sind sowohl Charlies Frauchen, als auch sein Herrchen verstorben. Und nun musste auch noch sein neues Frauchen, bei dem er die letzten eineinhalb Jahre leben durfte, vor kurzem ins Pflegeheim!

Was für eine schreckliche Tragödie für Mensch und Tier!

Den armen Charlie warf diese so plötzliche und radikale Veränderung seines Lebensumfelds erst einmal völlig aus der Bahn. Ist die Umgewöhnung ans Tierheimleben schon für jüngere Hunde oftmals sehr schwer zu verkraften, um wie viel schlimmer mag es für einen Senior sein, der seinen täglichen Rhythmus kennt und sich in der vertrauten Umgebung seiner Familie geborgen und sicher fühlt?

Nun muss der arme Kerl auf seine alten Tage einmal mehr einen kompletten Neuanfang wagen.

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Die Frage ist jedoch, ob Charlie überhaupt eine Chance auf diesen Neuanfang bekommen wird...  Denn leider ist es so, dass es nur sehr wenige Menschen gibt, die einem alten Hund diese Chance geben möchten.

Klar, kleine Hunde sind beliebt und werden gesucht, und vom Aussehen her würde Charlie vielen Interessenten durchaus gefallen. Aber wenn wir dann sein Alter erwähnen, ist die Begeisterung mit einem Schlag erloschen.
„Nein, so einen alten Hund möchten wir nicht adoptieren, wir haben ja gerade erst unseren Hund verloren.“

„Den haben wir ja dann nicht mehr lange.“

„Das wird für die Kinder zu traurig, wenn er bald stirbt.“ oder

„Der arme Kerl, er tut uns sehr leid, aber für uns kommt so ein alter Hund nicht in Frage“

Diese und ähnliche Sätze haben wir schon hundertfach gehört.
Und natürlich haben die Leute recht, wir können sie durchaus verstehen. Und dennoch...

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Charlie ist eben keine Maschine, kein Spielzeug, das man in einen Schrank räumt. Er ist ein fühlendes Wesen und genau wie wir Menschen hat er das Bedürfnis nach Geborgenheit, nach Liebe, nach Sicherheit, nach einem Platz im Leben, an dem man sich einfach wohl und aufgehoben fühlen kann – und gerade im Alter ist das umso wichtiger.

Ohne eigene Familie ist das leider nicht möglich, so sehr wir uns auch bemühen. Aus diesem Grund konnten wir den Hundeopi vorübergehend wenigstens in einer Pflegestelle unterbringen, doch eine Dauerlösung ist das nicht.

Im Moment ist Charlie absolut fit, hat aber dennoch ein paar kleine Alters-Wehwehchen.
So ist der Senior nierenkrank und darf daher nur Nieren-Diät-Futter fressen.

Auch sein Herz ist altersbedingt nicht mehr das Allerbeste, und so bekommt er täglich seine Herztablette, die er aber ohne Probleme nimmt.

Auch ist Charlie inzwischen taub.
Die Verständigung funktioniert aber problemlos durch Berührung und durch Winken.

Charlie geht noch sehr gern spazieren und wir finden ihn für sein Alter sehr sportlich. Trotzdem schafft er natürlich keine langen Wanderungen mehr, aber auf seine täglichen Gassirunden möchte er auf keinen Fall verzichten.

Charakterlich ist Charlie sehr auf seine Bezugspersonen bezogen. Bei fremden Menschen kann er anfangs etwas  etwas vorsichtig und misstrauisch sein.

Für Kinder ist Charlie nicht geeignet.

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Charlie ist ein fröhlicher Sonnenschein, der aber durchaus seine Meinung durchsetzen will.
Er ist zum Beispiel recht futterneidisch und mag sich Essbares nicht wegnehmen lassen. Auch beim Tierarzt ist ein Maulkorb sicherheitshalber zu empfehlen. Hier zeigt sich halt sein Alters-Starrsinn. Ansonsten ist er aber ein goldiger kleiner Gnom, der sehr anhänglich ist und gerne gestreichelt wird.

Mit anderen Hunden ist Charlie übrigens bestens verträglich und könnte daher auch gut als Zweithund leben. Er ist überhaupt nicht dominant und geht jedem Streit aus dem Weg. Wir vermuten, dass er auch mit Katzen gut auskäme.

Im Haus ist Charlie sehr brav und ruhig, wenn Frauchen oder Herrchen anwesend sind.
Er macht nichts kaputt und ist ganz sicher ein angenehmer und problemloser Hausgenosse. Allerdings sind seine Verlustängste verständlicherweise sehr groß, was er durch seine „Bellfreudigkeit“ zeigt, wenn er alleine gelassen wird.

Charlie wäre ideal für ein älteres Ehepaar geeignet, das gerne spazieren geht und einfach einen anhänglichen und dankbaren Kumpel an der Seite haben möchte.

Charlie möchte sooo gern geliebt und etwas verwöhnt werden!
Er möchte seinen Ruhestand in liebevoller Atmosphäre genießen können und nicht vergessen werden.

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Vielleicht hat ja doch jemand ein Herz für unseren Hundeopi und erfüllt ihm seinen größten Wunsch?

Bei Interesse bitte unbedingt telefonisch einen Besuchstermin  ausmachen.

Charlie stammte ursprünglich aus Spanien (vor vielen Jahren) und ist geimpft, entwurmt, gechipt und kastriert. Sein Mittelmeer-Check war und ist negativ.

Kontakt:

Tierschutzverein Kronach
Ottenhof 2
96317 Kronach

09261 / 20111
tsvkc@gmx.de
www.tierheim-kronach.de
 

Aaron Junior

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Vermittlungsnummer 22/2399

männlich
Shar Pei
mittel
Geburtsdatum: 27.04.2014

Im Tierheim seit 12.07.2022

Mit Hunden verträglich

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Aaron Junior wurde sichergestellt.
Er lebte bisher nur auf einem Bauernhof und ist leider kein einfacher Kandidat, da er schon mehrfach gebissen hat.

Unser Aaron hasst generell Berührungen. Selbst von Bezugspersonen lässt er sich nicht anfassen. Wir wissen nicht, was da passiert ist – aber es hatte offenbar nachhaltige Auswirkungen auf ihn.

Am liebsten würde er einfach nur im Alltag mitlaufen, ohne groß beachtet zu werden.

Aaron verteidigt Futter und Spielzeug. Mit anderen Hunden kommt er gut aus und ist gern in ihrer Gesellschaft – er kann also auch gut als Zweithund oder in ein funktio- nierendes kleines Rudel vermittelt werden.

Seine Haltung ist nur in einer tierheimähnlichen Situation möglich. Er eignet sich nicht für einen privaten Familienhaushalt.

Für Aaron Junior suchen wir leider die Nadel im Heuhaufen:

Ein passendes Zuhause in einer ruhigen Umgebung, das Erfahrung mit schwierigeren Hunden hat und Aaron so leben lässt, wie er möchte – selbstbestimmt und ohne zu viel menschliche Nähe. Kinder sollten selbstredend nicht im neuen Zuhause leben.

Am besten wäre ein hundesicher eingezäuntes Grundstück, auf dem er sich frei bewegen kann.

Aufgrund seiner Vorgeschichte wurde er vom Veterinäramt als gefährlicher Hund eingestuft und hat daher Maulkorb- und Leinenzwang, und für seine Haltung müssen gewisse Auflagen erfüllt werden, bei denen wir Sie aber gerne unterstützen werden.

Wenn Sie als Zuhause in Frage kommen, schreiben Sie uns bitte.

Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören!

Kontakt:

Tierheim Berlin
Tel: (030) 76 888-264
tiervermittlung@tierschutz-berlin.de
(Bitte eine Telefonnummer für unseren Rückruf angeben)

Luna

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weiblich
kastriert
Husky
geb. 2013
60 cm

Luna – Oder wieviel Pech kann ein Hund haben?

Ganz ohne Zweifel ist Luna einer der ärmsten Hunde, die wir jemals in unserem Tierheim beherbergt haben. Aber urteilen Sie selbst…

Wir lernten Luna im Juli letzten Jahres kennen.
Damals erreichte uns ein Anruf unserer Amtstierärztin mit der Bitte, sofort eine Huskyhündin abzuholen, die in der prallen Sonne ohne Schatten und Wasser vor einem Haus an- gebunden sei.

Bei unserem Eintreffen stellte sich überdies heraus, dass Luna, die offensichtlich blind zu sein schien, sehr abgemagert und ungepflegt war und vor lauter Durst mehrere Näpfe Wasser, die wir ihr anboten, nacheinander und in einem Zug austrank. Sie wollte gar nicht mehr aufhören!

Auch das angebotene Futter nahm sie mit Heißhunger an.

Selbstverständlich ließen wir Luna am nächsten Tag beim Tierarzt gründlich untersuchen. Hierbei stellte sich heraus, dass Luna Diabetes hat und dadurch erblindet ist.

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Es folgte nun ein sehr langwieriger Prozess von etlichen Blutuntersuchungen und mehreren stationären Aufenthalten in der Tierklinik, bis Lunas Blutzucker halbwegs gut eingestellt war. Dies war ein Leidensweg, der sich über Monate hinzog, und wir mussten mit verschiedenen Dosierungen, Präparaten, Futtersorten und -zeiten jonglieren. Einmal hatte Luna einen richtigen Kollaps und wäre fast gestorben.

Der Tierklinik Stadtsteinach ist es zu verdanken, dass sie wieder aufgepäppelt werden konnte (an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an die Mitarbeiter der Tierklinik Stadtsteinach, die uns großartig unterstützt haben - weitaus mehr als es ihre Pflicht gewesen wäre!).

Auch mussten wir Luna kastrieren lassen, da die Sexualhormone den Zuckerstoffwechsel beeinflussen und dieser sonst noch schwerer zu normalisieren gewesen wäre.

Inzwischen bekommt Luna zweimal täglich Insulin gespritzt, und zwar immer exakt zur selben Zeit. Auch das Futter (immer dieselbe Sorte und Menge) muss konsequent zur selben Zeit gegeben werden. Damit fährt sie im Moment sehr gut, sie hat sehr schön zugenommen, ist fit und munter und auch der extreme Durst ist zurückgegangen.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass dies für immer so bleibt...
Im Gegenteil, regelmäßige Blutkontrollen sind auch in Zukunft erforderlich, so dass man Lunas Blutzuckerwert überwachen und gegebenenfalls die Medikation anpassen kann.

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Halten wir fest:

Luna ist blind, sie hat Diabetes und muss zweimal täglich exakt zur selben Zeit eine Spritze bekommen – weitere Tierarztkosten in Zukunft sehr wahrscheinlich… Nicht gerade die besten Voraussetzungen, um ein neues Zuhause zu finden…

Doch es kommt noch schlimmer!

Bei der Verteilung von Krankheit und Leid muss Luna wirklich ganz laut „HIER“ gebellt haben…

Schon relativ kurz nach ihrer Ankunft im Tierheim bemerkten wir, dass Luna immer wieder aus dem rechten Ohr blutete. In der Tierklinik wurde ein Tumor im Gehörgang diagnostiziert, der schließlich mitsamt dem Gehörgang operativ entfernt wurde.

Vermutlich aufgrund der Diabetes heilte die Wunde sehr schlecht und langsam, sie eiterte immer wieder und musste mehrmals nachoperiert und gründlich versorgt und gepflegt werden. Wie froh waren wir, als das endlich überstanden war!

Freilich – als Folge der OP war Luna nun auf dem rechten Ohr fast taub...

Aber sie hatte ja immer noch das linke Ohr...

Hatte sie das tatsächlich..?

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Stellen Sie sich unseren Schrecken vor, als Luna nach einiger Zeit begann, auch aus dem linken Ohr zu bluten! Der schlimmste Albtraum war Realität geworden: auch der linke Gehörgang war von einem Tumor durchzogen!

Wir versuchten, die OP so lange wie möglich hinauszuzögern, wohl wissend, dass Luna danach ganz taub sein würde.. Aber schließlich hatten wir keine andere Wahl mehr: Operieren oder Einschläfern – mehr Optionen gab es nicht.

Und Luna einzuschläfern nach allem, was sie und wir schon mitgemacht und überstanden hatten, das brachten wir einfach nicht übers Herz, zumal sie zwar nicht mehr jung, aber dennoch lebensfroh und ansonsten gesund ist.

Also wurde auch die zweite Ohren-OP in Angriff genommen und dank der Tierklinik Stadtsteinach, die Luna in der heiklen Zeit nach dem Eingriff stationär versorgt hat, hat sie auch diesen prima überstanden. Inzwischen ist sie wieder fit, fröhlich und verfressen wie eh und je.

Leider ist Luna nun nicht nur blind, sondern auch fast taub.
Laut Tierarzt hört sie laute Geräusche noch sehr dumpf, was wir bestätigen können, denn sie reagiert, wenn man sie sehr laut ruft. Normales Sprechen in üblicher Lautstärke scheint sie aber nicht mehr wahrnehmen zu können.

Was soll man sagen?

Blind, taub, Diabetes – wenn es einen Preis für den größten Pechvogel gäbe, hätte Luna sicher gute Chancen auf den 1. Platz.

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Und tatsächlich haben wir so gut wie keine Hoffnung, jemals ein liebevolles Zuhause für unser Sorgenkind zu finden. Vermutlich wird Luna ihr Leben lang im Tierheim bleiben. Und dennoch… unversucht möchten wir es dennoch nicht lassen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Daher möchten wir unsere Luna, die nach über einem Jahr Tierheimaufenthalt endlich soweit aufgepäppelt und wiederhergestellt ist, dass wir sie guten Gewissens abgeben könnten, hier zur Vermittlung vorstellen!

Charakterlich ist Luna nämlich eine ganz liebe Maus, die ein supertolles Zuhause mehr als verdient hätte, zumal ihre Vorgeschichte ja auch nicht gerade rosig war.

Luna ist freundlich zu allen Menschen, erschrickt nicht, wenn man sie anfasst und hat auch mit größeren und vernünftigen Kindern keine Probleme. Natürlich müssen die Kinder aber alt genug sein, um ihre doppelte Behinderung zu verstehen und darauf Rücksicht zu nehmen.

Bei tierärztlichen Behandlungen kann sie manchmal etwas ungnädig reagieren (aber nie wirklich aggressiv!), was bei ihrem Leidensweg ja auch wirklich verständlich ist. Sie lässt sich aber ohne Probleme einen Maulkorb aufsetzen und erträgt dann tapfer alles, was man mit ihr anstellt.

Luna schmust sehr gerne und genießt es, wenn man sich Zeit für sie nimmt und sie streichelt. Wie fast alle Huskys ist sie aber auch sehr unabhängig und muss nicht ununterbrochen „betüddelt“ oder bespaßt werden. Sie ist sehr ruhig und brav und gibt sich auch damit zufrieden, in ihrem Körbchen zu schlafen oder im Garten ein paar Runden zu drehen.

Apropos Runden drehen:

Obwohl Luna nichts sieht und nur wenig hört, ist es erstaunlich, wie gut sie zurechtkommt.

Natürlich stößt sie immer wieder irgendwo an, aber das scheint ihr nichts auszumachen, denn sie tastet sich mutig überall voran und hat keine Angst, ihre Umgebung zu erforschen.

In ihrem Zwinger und im eingezäunten Hundeauslauf kennt sie sich natürlich bestens aus und bewegt sich sicher. Aber auch beim Spazierengehen sind wir immer ganz baff, wie forsch sie voranstürmt! Teilweise muss man natürlich für sie mitdenken, damit sie nicht gegen einen Baum läuft oder in einen Graben fällt.
Aber Luna ist wirklich furchtlos und lässt sich dadurch nicht vom Gassigehen abhalten.
Sie ist eben eine echte Kämpferin und lässt sich nicht unterkriegen!

Dass man einen Hund, der blind und taub ist, nur mit Leine Gassi führen kann, ist natürlich selbstverständlich.

Autofahren liebt Luna übrigens und springt sogar selbst ins Auto, wenn sie begriffen hat, dass und wo sie hinein soll.

Übrigens ist Luna trotz ihrer Blindheit stubenrein
 Zumindest im Innenbereich ihres Zwingers ist sie absolut sauber und auch im Außenbereich verrichtet sie ihr Geschäft nur, wenn sie nicht rechtzeitig in den Garten kommt. Wir sind davon überzeugt, dass sie sich auch in einem Menschenhaushalt benehmen kann.

Auch Alleinbleiben sollte kein Problem sein. Zwar hören wir Luna ganz nach Huskyart ab und zu auch mal heulen, aber tatsächlich eher selten.

Leider versteht sich Luna nicht mit anderen Hunden, was vermutlich mit ihrer Blindheit zusammenhängt. Sie kann daher nur als Einzelhund vermittelt werden.

Luna bräuchte ganz besondere Tierfreunde, die sich weder an ihren Behinderungen oder an den Tierarztkosten stören noch vor dem zweimal täglichen Insulin-Spritzen zurück- schrecken.

Das klappt übrigens wunderbar, da wir das immer beim Fressen machen.
So konzentriert sich Luna auf ihr Futter und wir können solange in aller Seelenruhe die Spritze verabreichen. Sie hält dabei brav still und auch wenn uns das Stechen jedes Mal Überwindung kostet, geht es wirklich ganz einfach und ist kein Hexenwerk.

Da es täglich zur selben Uhrzeit erfolgen muss, ist allerdings ein sehr regelmäßiger Tagesplan erforderlich.

Wir geben es ja zu:
Besonders attraktiv für einen Hundebesitzer in spe hört sich das alles nicht an… Und so haben wir auch nur wenig Hoffnung, jemanden für Luna zu finden. Dennoch wollen wir ihr die Chance dieser Veröffentlichung geben. Manchmal gibt es ja auch Wunder…

Sehr freuen würden wir uns übrigens auch über eine kleine Spende für Luna. Denn ihre Behandlung und die verschiedenen OPs haben inzwischen schon über 5000 Euro verschlungen. Auch ein paar Paten für unser Sorgenkind wären einfach super, um die laufenden Kosten (Insulin, regelmäßige Blutkontrolle) decken zu können.

Welche netten Menschen könnten unserer Luna in irgendeiner Form helfen?

Luna stammt aus Deutschland und ist geimpft, entwurmt und kastriert.

Kontakt:

Tierschutzverein Kronach
Ottenhof 2
96317 Kronach

tsvkc@gmx.de
09261 / 20 111
www.tierheim-kronach.de

Angie

Tier des Monats November 2019

Zu vermitteln seit 31.05.2011

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(SH169/70)

Rasse: Viszla-Mix
Farbe: braun
Geschlecht: weiblich / kastriert
Geboren: 05.2010
Größe: 48 cm

Geeignet für: Angsthunde-erfahrene Menschen

Tierheim-Unikat sucht Hundegruppe

Angie wurde zusammen mit ihren Welpen im April 2011 aus einer ungarischen Tötungs- station gerettet und nach Deutschland gebracht.

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Angie wurde zusammen mit ihren Welpen im April 2011 aus einer ungarischen Tötungs- station gerettet und nach Deutschland gebracht. Die Welpen fanden erwartungsgemäß schnell neue Familie, mit einer damals fast wilden Hündin kamen die Tierschützer nicht zurecht, so kam sie in unser Tierschutzligadorf

 Seit Anfang Mai 2011 lebt Angie nun bei uns und ist unser längster Langzeitinsasse.

Die hübsche Hündin hat sich bei uns in den vielen Jahren sehr gut entwickelt.
Angie ist einer der beliebtesten Gassi-Geh-Hunde und erweist sich als unkompliziert und prima leinenführig. Sie lässt sich von uns problemlos anleinen, ein Geschirr anziehen oder sogar bürsten.

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Im Hundehaus lebte sie schon mit einigen Hunden zusammen; mittlerweile ist sie selbst- bewusst und kann mit jedem Hund gut vergesellschaftet werden.

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Angie hat es nie kennengelernt, mit ihm Auto zu fahren oder aktiv mit dem Menschen zu `arbeiten`; weniger ist einfach mehr.

Außerdem hat sie bereits einen Schlaganfall überstanden und bekommt bei uns Medikamente für Epilepsie und Inkontinenz, diese verträgt sie gut und hat auch keine Anfälle mehr.

Wer also einen Mitläufer oder einfach nur einen Platz frei hat in einer netten Hundegruppe wäre für Angie gut geeignet.

Kinder sollten mindestens 16 Jahre alt sein.
Gern können auch andere Tiere vorhanden sein, mindestens 1 Hund ist absolut notwendig.

Für uns kommt nur ein Mehrhundehaushalt ohne große Ansprüche in Frage.

Außerdem sollte ein überschaubares, reizarmes Grundstück zur Verfügung stehen.

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Zudem sollte ihr neues Zuhause nach Möglichkeit Zuhause nicht weiter als ca. 50 km entfernt liegen und Erfahrung mit Tierschutzhunden mitbringen.

Alternativ sollten Sie bereit sein, einige Zeit zu investieren, um Angie vor einem Umzug kennenzulernen. 2 - 3 Besuche reichen hier nicht aus!

Wir möchten Angie gern einmal die Chance auf ein neues Zuhause geben, in dem sie zur Ruhe kommen kann und die schönen Seiten des Menschen kennenlernen kann.

Bis zur Vermittlung würde Angie sich auch über Paten freuen.

Kontakt:

Tierschutzliga-Dorf
Ausbau Kirschberg 15
03058 Groß Döbbern
Telefon: 035608 40124
tägl. 7:30 - 16:00 Uhr, auch Sonntags, außer an Feiertagen
tierschutzligadorf@tierschutzliga.de

Eingestellt 24.06.2012
Text- Photo-Update 10.11.2019 (3)
Photo-Update 22.01.2023 (4)
Photo-Update 29 05.2023 (1)
Text-Update 25 06.2023
 

Suzy

Suzy_mi14_de

* ca. 2014
Rasse: Mischling
Geschlecht: weiblich
SH: ca. 55 cm
Kastriert: ja

Gesundheitliche Einschränkungen:
SNAPDX4-Test negativ
Sie hat viele Narben im Gesicht und kam mit einer tiefen Rückenwunde, die verheilt ist.

Aufenthalt: seit dem 05.10.2022 im Tierheim in Rumänien

Suzy war eine von vielen unscheinbaren Hunden im Maolandshelter.
Sie wurde nie gesehen und hatte leider nie eine Chance auf Vermittlung.

Als sie zu Sanda kam hatte sie eine tiefe Rückenwunde, die aber wieder verheilt ist.
Sie hat so etwas ähnliches wie Narben im Gesicht, wo wir noch nicht wissen, ob es Bisswunden sind oder eine Hauterkrankung vorliegt.

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Suzy ist sehr scheu und lässt sich leider nicht anfassen, daher sind Tierarztbesuche sehr schwierig.

Sie braucht einen Platz, wo sie ankommen kann, wo sie so akzeptiert wird, wie sie erst einmal ist. Eine Hündin, die isoliert gelebt hat und alles Neue in kleinen Abschnitten und mit aller Zeit der Welt, kennenlernen sollte.

Viele werden jetzt fragen, warum lässt man sie nicht da, wo sie ist?

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Ja, oft ist es einfacher, aber wir haben schon Wunder erlebt, und vielleicht erleben wir auch eines für die stille, zurückhaltende Suzy.

Suzy hat auch eine lange Zeit im Maoland-Shelter verbracht.
Die liebe Seele musste genau wie die anderen vielen Hunde innerhalb von wenigen Wochen einen Platz finden.

Suzy haben wir zusammen mit Pepe übernommen und suchen nun auch für Suzy ein warmes Plätzchen.

Suzy_mi14_de_6Suzy_mi14_de_5

Kontakt:

Tierschutzverein Pfote sucht Glück e.V.
E-Mail: pfotesuchtglueck@gmail.de
https://www.pfotesuchtglueck.de

200 Hunde

Im Tierheim Danyflor in Rumänien werden 200 Hunde getötet - ohne Narkose - weil das Tierheim zu voll ist.

Wir möchten zumindest versuchen, so vielen dieser Hunde zu helfen, wie möglich - Auch Pflegestellen würden helfen!

Wichtig:
Wir wissen nichts über diese Hunde.

Sie leben bis zu 10 Hunde auf 10-15 qm, ohne jemals aus dem Zwinger raus zu dürfen.

Hier eine kleine Auswahl der Hunde, die dringend einen Platz suchen; weitere Infos s.u.

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Gaby
* ca. 2020/21
Größe: mittelgroß
Geschlecht: weiblich
kastriert
ca. 50 cm

ds_Fips

Fips
Alter: ca.2-3 Jahre
Größe: ca. 35-40 cm
Geschlecht: männlich
kastriert

https://www.youtube.com/watch?v=NXzGZnnGZvY

ds_Husky

Husky
Alter: ca.4-5 Jahre
Größe: groß
Geschlecht: männlich
kastriert

https://www.youtube.com/watch?v=gz2vVCgs1Kg

ds_Emma

Emma
Alter: unbekannt
Größe: mittelgroß
Geschlecht: weiblich
kastriert

ds_Lordy

Lordy (links)
Wurfdatum: 12.06.2021
Größe: klein, ca. 12 kg
Geschlecht: männlich
wird kastriert vor der Vermittlung

https://youtu.be/NuZXLJhAKUY

ds_Luky

Luky (rechts)
Wurfdatum: 12.06.2021
Größe: klein
Geschlecht: männlich
kastriert

Luky ist ein sehr sozialer Rüde, der zu jedem freundlich ist.

https://youtu.be/NuZXLJhAKUY

Bilder und Beschreibungen der Hunde sind leider nicht sehr ausführlich, das liegt daran, dass hierfür kein Personal vorhanden ist. Unsere Tierschützerin vor Ort muss all das alleine erledigen, weil dem vorhandenen Personal in der Tötung/dem Tierheim sehr wenig daran liegt, die Hunde zu vermitteln.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir daher für Angaben, die wir aus Rumänien erhalten, keinerlei Garantie geben können. Vielen Dank.

Natürlich wird der Hund auf dem offiziellem Weg nach Deutschland kommen (über die Veterinärämter) und hat alle notwendigen Impfungen und Papiere.

Bitte gebt dem Hund aus dem Tierschutz eine Chance.

Da wir ihre Eltern nicht kennen, können keinerlei Aussagen über mögliche Rassen- kombinationen getroffen werden. Es ist ein Hund aus dem Tierschutz. Auch über die Vergangenheit des Hundes, vor dem Tierheim haben wir keinerlei Informationen.
Die Verträglichkeit mit Kindern kann in dem Tierheim leider nicht getestet werden.

Die Vermittlung erfolgt nach einer Platzkontrolle mit Schutzvertrag und einer Schutzgebühr von 380,- €. Diese beinhaltet Impfungen, Mikrochip, EU-Impfpass, Gesundheitsprüfung, Kastration, Entwurmung, Entflöhen, Transportkosten nach Deutschland.

Interesse an einem dieser Hunde?

Kontakt:

Tierschutzverein “befreite-Hunde e.V.”
Delia Sander
09443 - 925 725
info@befreite-hunde.de
 

Polly

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   Europäisch Kurzhaar
   Farbe: schwarz
   Geschlecht: Weiblich
   Kastriert: Ja
   Geburtstag: 25.04.2013

Ataxie
fast blind und taub

Unsere Europäische Kurzhaar-Dame Polly ist am 25.04.2013 geboren und kastriert.
Sie kam zu uns ins Tierheim, da der vorherige Besitzer sich nicht mehr um sie kümmern konnte.

Zu Beginn zeigt sich Polly ängstlich, taut dann aber auf und entpuppt sich als menschen bezogen, verschmust und zutraulich.

Die auch temperamentvolle und verspielte Samtpfote ist mit männlichen Artgenossen weitestgehend verträglich, wobei sie hier auch nach Sympathie entscheidet.

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Polly zeigt deutlich, wenn ihr etwas missfällt.
Auch kann sie nicht lange alleine bleiben und ist deswegen teils unsauber.

Wir wünschen uns für unsere Samtpfote eine große, für ihre Bedürfnisse eingerichtete Wohnung mit vernetztem Balkon, in einem ruhigen Zuhause ohne Kinder.

Polly hat Ataxie; zudem ist sie fast blind und taub.

Gerne beraten und informieren Sie unsere Pfleger zu Pollys Bedürfnissen und Erkrankungen.

Vermittlung über:

Tierheim München
81829 München

Katzenhaus EG
089 - 921 000 - 825
info@tierheim-muenchen.de

Valentin

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* 14.03.2022

Kurzbeschreibung:

sehr verschmust, verspielt, sozial, mag Hunde
Verletzung Rückenmark, Oberschenkelfraktur, Harn- und Stuhl -Inkontinenz
Bewegungseinschränkung Hinterbeine

* 14.03.2022

Valentin wurde glücklicherweise auf der Straße gefunden und zu ANAA gebracht, nachdem der Arme angefahren wurde.

In der Tierklinik stellte sich heraus, dass Valentin sich durch den Unfall eine Fraktur im linken Oberschenkelknochen zugezogen hatte. Er humpelte und konnte seine Hinterbeine nicht richtig benutzen.

Die spanischen Tierärzte operierten den Bruch, indem sie ihn mit einem Nagel fixierten und das Bein versuchten ruhigzustellten. Der Oberschenkelknochen ist mittlerweile gut verheilt und der Nagel konnte wieder entfernt werden.

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Leider wurde auf dem Röntgenbild auch eine Verletzung auf Höhe des Kreuzbeines gefunden. Hierbei wurden leider auch Nerven verletzt, was zu einer Propriozeptions- und Sensibilitätsstörung des rechten Hinterbeines sowie zu Harn- und Stuhlinkontinenz führte.

Valentin kann also leider als Folge des Unfalles sein rechtes Bein nicht so gut bewegen und seinen Kot- und Harnabsatz nicht mehr kontrollieren. Seine Harnblase muss daher unbedingt zwei bis drei Mal täglich sanft ausmassiert werden, da sie sonst irgendwann überlaufen würde, was wiederum Infektionen zur Folge hätte.
Es sollte jedoch nicht zu viel Druck auf die Harnblase ausgeübt werden, da der Harn sonst wieder Richtung Niere zurücklaufen und so eine Nierenentzündung begünstigen würde.

Mit gezieltem, leichtem Druck kann man ebenfalls Valentins Darm entleeren.
Er bekommt momentan ein leichtes Abführmittel, um die Darmentleerung zu erleichtern. Manchmal wird der Stuhlgang auch während des Ausmassierens der Blase direkt mit erledigt. So verhindert man, dass Valentin auf dem Boden oder auf Möbeln Kot verliert.

Seine Pflegestelle hat erzählt, dass Valentin es mittlerweile gewohnt ist, dass seine Blase ausmassiert wird. Wenn der Kleine erst einmal Vertrauen zu Ihnen aufgebaut hat und sie geübt darin sind, wird das ganze also vermutlich recht unkompliziert verlaufen und sollte normalerweise innerhalb von 5 Minuten erledigt sein.

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Manchmal massieren sie seine Blase auch direkt im Katzenklo und er verscharrt es danach ganz artig. So kann Valentin auch weiterhin seinem Instinkt nachgehen.

Sollten Sie noch keine Erfahrungen damit haben, dann sollten Sie sich unbedingt bei dem Tierarzt Ihres Vertrauens zeigen lassen, wie das Ausmassieren von Harnblase und Darm geht.

Seine Pflegestelle hat eine Routine eingeführt, die es ihnen erheblich erleichtert mit Valentin´s Handicap umzugehen. Sie füttern ihn zwei Mal am Tag, immer zur gleichen Zeit, sodass jeden Tag etwa zur gleichen Zeit die Blase und der Darm ausmassiert werden kann. So kommt es kaum zu kleinen Missgeschicken und die Wohnung bleibt überwiegend sauber. Natürlich gibt es aber auch vereinzelt Tage, an denen mal was daneben geht.

Nachts muss der Süße aber leider in einem anderen Raum schlafen, da er sich im Schlaf manchmal so sehr entspannt, dass er im Bett etwas Urin verliert.

Valentin bekam über einige Monate hinweg regelmäßig eine Akkupunkturbehandlung. Momentan wird diese jedoch pausiert, da er sich gerade mitten in der Pubertät befindet und es deswegen sehr schwierig ist, ihn ruhigzuhalten. Sobald es wieder möglich ist, soll die Akupunkturbehandlung jedoch fortgesetzt werden.

Wenn Sie Valentin adoptieren möchten, sollten sie die empfohlene Behandlung auf jeden Fall fortführen. Suchen Sie sich am besten vorher schon eine Tierarztpraxis bzw. Tierphysiotherapie-Praxis, in der diese Behandlung angeboten wird und lassen sich hierzu beraten. Auch über die ungefähren Therapiekosten kann man sich in der Regel schon vorab informieren.

Zusätzlich bekommt Valentin Futter und Vitamine, die sein Nervensystem bei der Regeneration unterstützen sollen, auch diese sollten in seinem neuen Zuhause weiterhin gegeben werden.

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Die Bewegungsfähigkeit seiner Hinterbeine hat sich durch die bisherige Therapie schon verbessert, die Inkontinenz aber bis jetzt nur minimal.

Die spanischen Tierärzte können momentan leider noch nicht einschätzen, ob Valentin jemals wieder Harn und Kot vollständig halten kann. Auf Grund seines jungen Alters hoffen sie jedoch, dass die Therapie gut anschlägt und er vielleicht eines Tages wieder die Schließmuskel kontrollieren kann.

Eine Garantie hierfür gibt es aber nicht. Es kann auch sein, dass Harnblase und Darm sein ganzes Leben lang ausmassiert werden müssen.

Zu beachten ist auch, dass Katzen, die ihren Urin nicht selbstständig absetzen können, leider dazu neigen können, Blasenentzündungen und Struvit zu entwickeln. Sie sollten sich also darauf einstellen, dass sein Urin regelmäßig untersucht werden muss. Mit speziellen Urinteststreifen aus der Apotheke kann man das aber auch problemlos von zu Hause aus selbst machen und muss nicht jedes Mal eine Urinprobe zum Tierarzt bringen.

Valentins Harnblase und Hinterbeine müssen trotzdem zunächst regelmäßig vom Tierarzt kontrolliert werden, auch um eventuelle Fortschritte zu erfassen und den Therapieplan ggf. anzupassen. Eine weitere Operation ist jedoch nicht geplant.

Valentin lebte in seinen jungen Jahren bereits auf mehreren Pflegestellen und auch eine Zeit lang in der Tierklinik und keiner kann etwas Negatives über den süßen Katermann sagen. Er zeigte sich stets von seiner besten Seite.

Von seiner vorherigen Pflegestelle wird Valentin als Engel beschrieben, der es liebt in der Nähe seiner Menschen zu sein und vor nichts Angst hat.

Er ist sehr verschmust und zeigt mit zufriedenem Schnurren, wie sehr er es genießt gestreichelt zu werden. Valentin mag es ebenfalls auf dem Arm getragen zu werden und macht es sich gerne mal auf dem Schoss gemütlich.

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Hier sehen Sie Valentin beim Schmusen:

https://youtube.com/shorts/b0SO-FeSw7w?feature=share

https://youtube.com/shorts/7U0TYo6cgDM?feature=share

https://youtube.com/shorts/Bc9phjRrTFM?feature=share

Der kleine Tiger ist altersentsprechend sehr aktiv und verspielt. Die Zeit, welche er in der Tierklinik verbringen musste und sich wegen dem Oberschenkelknochenbruch nicht viel bewegen konnte, holt er jetzt nach und genießt es in vollen Zügen rumzutoben und rumzuspringen. Hier finden Sie zwei Videos, die Valentin beim Spielen zeigen:

https://youtube.com/shorts/n7W8Jn0JWec?feature=share

https://youtube.com/shorts/YEV6zi8-jhU?feature=share

Valentin ist außerdem sehr vorbildlich und kratzt nur am Kratzbaum und nicht an Möbeln oder Tapeten.

Die katzentypische Neugierde darf bei Valentin selbstverständlich auch nicht fehlen und so beobachtet er ganz gespannt, was um ihn herum geschieht und wo das nächste Abenteuer auf ihn warten könnte.

Seine jetzige Pflegestelle beschreibt Valentin als unkomplizierten und lieben Kater, der sich sofort an die neue Wohnsituation angepasst hat. Die Katzen der Pflegestelle haben den Kleinen angefaucht, aber anstatt auch zu fauchen, ist er einfach zur anderen Seite des Raumes gelaufen und hat weitergespielt.

Wenn Valentin mit seinen Menschen spielt, ist er ganz vorsichtig und krallt niemals in die Hände.

Valentin wünscht sich in seinem neuen Zuhause geduldige und einfühlsame Menschen, die ihm nicht böse sind, wenn er versehentlich mal Urin oder Kot auf den Böden oder Möbeln verliert. Sie sollten sich vorab genau überlegen, ob das für sie wirklich in Ordnung wäre.

Natürlich macht es auch mehr Aufwand dann die Böden etc. zu reinigen, das sollte Ihnen bewusst sein. Leicht zu reinigende Bodenbeläge wären hier sicherlich angebracht.
Wird die Harnblase jedoch regelmäßig ausmassiert, sollte das eher selten passieren.

Bitte überlegen Sie sich vorab auch genaustens, ob Sie die nötige Zeit haben, um Valentins Darm und Harnblase regelmäßig zu entleeren und die notwendigen Tierarzt- besuche durchzuführen.

Natürlich müssen auch alle Haushaltsmitglieder mit der Adoption dieses besonderen Schatzes einverstanden sein.

Da Valentin einen so unkomplizierten, lieben Charakter besitzt, ist er generell auch für einen Haushalt mit Kindern geeignet. Diesen sollte aber selbstverständlich bewusst sein, dass Valentin ein Lebewesen und kein Spielzeug ist.

Valentin ist ein sehr sozialer Kater, deswegen wünscht er sich in seinem neuen Zuhause mindestens einen weiteren Katzenfreund zum Spielen, Schmusen und gegenseitigem Putzen. Dieser sollte idealerweise etwa im gleichen Alter sein.

Auch in einer größeren, sozialen Katzengruppe würde Valentin sich wohlfühlen.

Er kennt und liebt ebenfalls Hunde, sodass ein katzenerfahrener Hund kein Problem darstellen sollte. In dem folgenden Video seht Ihr Valentin zusammen mit dem Hund der Pflegestelle:

https://youtube.com/shorts/4XyQwi5iVME?feature=share

Valentin wird ausschließlich in reine Wohnungshaltung vermittelt. Ein gesichertes, weit zu öffnendes Fenster sollte jedoch vorhanden sein, damit der Hübsche die spannende Außenwelt beobachten kann. Noch besser, jedoch kein Muss, wäre natürlich ein gut gesicherter Balkon.

Valentin ist FeLV und FIV negativ getestet, kastriert, gechipt, entwurmt und geimpft.

Wir wünschen uns von ganzem Herzen, dass es jemanden gibt, der über Valentins Behinderung hinwegsehen kann und diesem absolut liebenswerten Kater ein liebevolles Zuhause geben möchte. Sollten Sie dieser Mensch sein, melden Sie sich bitte bei:

Kontakt:

U. Gersema
0152 - 292 585 61 oder 05751 - 75 701
ute@anaa-katzen.de
 

Knut

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(SH154/15)

Rasse: Harzer Fuchs-Terrier-Mischling
Farbe: braun
Geschlecht: männlich / kastriert
Geboren: 2013
Größe: 52 cm

Geeignet für: sehr Hundeerfahrene, Einzelperson, Ehepaar

Nur für Hundeprofis!

Knut kam auf Anweisung der Behörden im Sommer 2015 zu uns ins Tierschutzliga-Dorf.

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Mehrfach war der völlig unterforderte und unerzogene Rüde aus dem Grundstück seiner Familie ausgebrochen und hatte Fahrradfahrer gebissen.

Dass Knut mit Sicherheit keine schöne Kindheit hatte und sich nie ernsthaft mit ihm beschäftigt wurde, konnten wir hier schnell feststellen.

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Knut ist aufgrund seines starken und schwierigen Charakters nur ein Hund für absolute Hundeprofis.

Knut ist fremden Menschen gegenüber sehr misstrauisch und ablehnend.
Er würde auch sofort beissen, wenn jemand Fremdes einfach an ihn herantritt.

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Er ist sehr territorial und reagiert mit Jagdtrieb auf alles was sich bewegt.
Leider überwindet er problemlos auch 2 Meter hohe Zäune.

Knut lässt sich nicht unterordnen und folgt nur, wenn er jemanden vertraut und er es auch selbst möchte.

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Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Paten für Knut finden, damit er hier bei uns im Tierschutzliga-Dorf gut versorgt ist und es ihm nie an etwas mangeln muss.

Ein Zuhause wäre natürlich ein Traum.

Kontakt:

Tierschutzliga-Dorf
Ausbau Kirschberg 15
03058 Groß Döbbern
Telefon: 035608 - 40 124
tägl. 7:30 - 16:00 Uhr, auch Sonntags, außer an Feiertagen
info@tierschutzligadorf.de
 

pfeil back

© 2003 - 2024 Couch gesucht 

Couch gesucht kann keine Informationen zu den vorgestellten Tieren geben!!
Bei jedem Tier ist der Kontakt des jeweiligen Vermittlers angegeben!

Achtung, Interessenten:
Bei Anrufen in das Mobilfunknetz oder ins Ausland entstehen höhere Telefongebühren als in das deutsche Festnetz.
Bitte beachten Sie, dass viele den Tierschutz ehrenamtlich neben ihrem Beruf betreiben und es daher durchaus etwas dauern kann, bis Sie eine Antwort erhalten. Im Zweifelsfall schicken Sie noch einmal eine E-Mail und/oder rufen an
 

Ein Söckchen für ein armes Tröpfchen!!

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