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Notfall der Woche

Die Notfälle der Woche sind - wie der Name schon sagt - nur 1 Woche auf dieser Unterseite online.
Bis zur Vermittlung sind sie dann aber immer in der regulären Tiervermittlung zu finden!

Diese Woche: 5 Tiere (4 Hunde & 1 Katze)
Dazu 8 Dauernotfälle, die hier noch einmal eine Extra-Chance bekommen sollen (5 Hunde & 2 Katzen)
Alle diese Tiere sind nur eine kleine Auswahl an Notfällen in der Tiervermittlung!

Rolly

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Geboren: ca. 01.02.2009
Rasse: Laufhund-Mischling
Geschlecht: männlich
Schulterhöhe: ca. 50 cm
Gewicht: unbekannt

Kastriert: nein
Geimpft: ja
Gechippt: ja
Farbe:tricolor

Mittelmeercheck: erfolgt nach Einreise
Krankheiten: keine bekannt
Handicap: Schwäche Hinterläufe, evtl. Arthrose

Katzenverträglich: ja
Hundeverträglich: ja
Kinder: ja, ab ca. 10 Jahren

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Aufenthalt: L.I.D.A. Olbia, Sardinien
Zuhause: ja
Pflegestelle: ja

Geeignet für: alle
Garten: gerne
Zweithund: gerne
Hundeschule: ja
Jagdtrieb: unbekannt

Die  Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt - so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich.

Videolink: https://youtu.be/KIII2nRa4xk

Deine Zeit rinnt mir durch die Finger

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Rolly wurde von der Polizei in unser Kooperationstierheim, die L.I.D.A. in Olbia, gebracht.

Man hat herausgefunden, welchem Jäger Rolly gehörte. Als ihn die Tierheimleitung anrief, sagte er nur, dass sie mit ihm machen könnten, was sie wollten, er könne ihn nicht mehr gebrauchen. Wie schäbig ist das nur!

Wie bei den meisten Jägern auf Sardinien hatte auch Rolly kein gutes Leben.
Sie werden oft ganz fürchterlich gehalten, in viel zu kleinen Verschlägen, werden mit ein bisschen Wasser und Brot bei Laune gehalten, müssen funktionieren und kennen keine nette Hand.

Rolly ist in einem erbärmlichen Zustand und ich würde ihn lieber heute als morgen bei uns hier in Deutschland auf einer Pflegestelle sehen. Ein Hilferuf erreicht uns aus der LIDA für ihn.

Rolly muss, bedingt durch seinen Zustand, in einer kleinen Box sitzen. Er kann nicht zu den anderen Hunden ins Gehege, zu groß wäre die Gefahr, dass ihm hier etwas passieren würde, dass man seine Schwäche ausnutzen würde.

Als man Rolly aus der Box holte, konnte er sich kaum auf den Beinen halten.
Seine Hinterbeine sind zu schwach, um sein Gewicht zu halten.

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Ob das daran liegt, dass er Arthrose und damit verbunden Schmerzen in den Hinterbeinen hat, oder ob es daran liegt, dass er schon bei dem Jäger z.B. nur an einer kurzen Leine gehalten wurde, das können wir nicht sagen.

Wir sind uns auch nicht 100% sicher, ob Rolly inkontinent ist, all das muss in Deutschland geprüft werden.

Für Rolly suchen wir einen Gnadenbrotplatz.

Da Rolly so schlecht zu Fuß ist und wegen der evtl. Inkontinenz sollten Sie im Bestfall ein ebenerdiges Haus, aber auch vor allem einen Garten haben.

Wie lange er noch leben wird, wissen wir nicht. Vielleicht erholt er sich in Deutschland auf einer Pflegestelle wieder und kann so noch ein paar schöne Monate genießen.

Rolly ist ein netter Kerl und wie man auf dem Video sehen kann, scheinen auch Katzen kein Problem zu sein.

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Ich bin mir sicher, dass Rolly nichts in seinem Leben kennengelernt hat als die harte Hand seines Jägers. Schenken Sie ihm ein paar nette Worte, Streicheleinheiten, Wärme und Geborgenheit.

Er soll nur gute Erinnerungen an uns haben, wenn es soweit ist für ihn, zu gehen.

Wir vermitteln bundesweit.
Die Koffer sind gepackt und Rolly kann nach Deutschland ausreisen.

Ihr Ansprechpartner:

STREUNERHerzen e.V.
Alexandra Sieber
(Tel.) 07144/86 10 22 oder 0170/ 99 41 956
Email: alexandra.sieber@streunerherzen.com
 

Rino

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Das Schicksal hat mit voller Wucht zugeschlagen
 
Geburtsdatum: 10/2017
Rasse: Mischling
Geschlecht: männlich
Schulterhöhe: ca. 45 cm
Kastriert/sterilisiert: noch nicht
Chip: noch nicht
Handicap: gelähmt (s.u.)
 
Katzenverträglichkeit: unbekannt
Jagdtrieb: unbekannt
 
Mittelmeercheck: nach Einreise
Impfstatus: Grundimmunisierung

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In der Nacht auf den 04. Oktober 2019 sollte sich das Leben des wunderschönen Setter-(Mischlings) RINO dramatisch verändern. Er wurde angefahren.

Dank den Carabinieri wurden unsere Kollegen im rifugio auf den schlimmen Unfall auf- merksam gemacht. Rino wurde dann sofort auf deren Initiative hin in die Klinik gebracht. Die ersten Bilder und Informationen waren schockierend.
 
Eine schwere Verletzung im Gesicht und die Unfähigkeit, die Hinterbeine zu bewegen (bei fehlendem Schmerzempfinden) waren die gravierenden Diagnosen.

Bei den weiteren Untersuchungen wurde festgestellt, dass der 13. Brust- und der 1. Lendenwirbelkörper gebrochen waren.

Rino wird nie wieder laufen können.

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Da Rino immer wieder eine Bewegung der Hinterbeine zeigte, wurde er auch dem Neurologen vorgestellt. Schnell wurde klar, dass sich die niederschmetternde Diagnose nie mehr ändern wird.
 
Bei der Bewegung der Beine handelt es sich leider nur um eine Restaktivität der Nerven, die vom Hirn nicht mehr gesteuert und/oder umgesetzt werden können. Auch eine Operation kann diesen Zustand leider nicht mehr verändern. Nun bleibt abzuwarten, ob sich in den kommenden Wochen der Bruch der Wirbelsäule soweit selbst stabilisieren wird, so dass kein Eingriff nötig sein wird.

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Sobald sich sein Allgemeinzustand stabilisiert hat, wird auch die Rekonstruktionsoperation der Nase in Angriff genommen werden können.
 
Rino verzaubert das ganze rifugio mit seiner Setter- typischen Freundlichkeit. Nichts und niemand macht ihm Angst, sein Vertrauen in den Menschen ist ungebrochen.

In den kommenden Wochen wird noch Einiges auf den einfach bezaubernden Rüden zukommen.

Sobald die Bruchstellen „verheilt“ sind, werden wir auch Maß nehmen und hoffen, dass Rino dann auch bald mit einem eigens für ihn angefertigten Rolli umherbrausen kann.
 
Er ist in den letzten Wochen zum Liebling aller im rifugio geworden.

Viele Termine bei verschiedenen Spezialisten liegen hinter ihm und momentan sieht es ganz danach aus, als dass kein Eingriff geplant werden muss.

Rino befindet sich immer noch im ambulatorio, wo er sich auch möglichst ruhig verhalten soll. Über der Bruchstelle der Wirbelsäule wird sich Kallus bilden, der dann die notwendige Stabilität bringen wird, damit Rino später auch mit einem Wägelchen unterwegs sein kann.
 
Hier ist jetzt einfach mal Geduld notwendig, um die bestmögliche Basis für die Zukunft zu schaffen. Die schlimme Verletzung der Nase hat sich zwischenzeitlich auch auf natürlichem Weg zu 90% geschlossen. Einzig der Nasenspiegel ist derzeit noch nicht wieder intakt.

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Auch hier bekommt Rino noch Zeit zur Heilung und in ein paar Monaten kann dann entschieden werden, ob evtl. noch ein kosmetischer Eingriff nötig sein wird.
 
Wir machen uns nun auf die Suche nach einer Familie für unseren RINO, die ihn trotz seines Schicksals ein Leben bei sich schenken möchte. Selbstverständlich werden wir als Verein diese wunderbaren Menschen dann auch weiterhin begleiten.
 
Wenn Sie RINO einen Platz als Familienmitglied auf einer Pflegestelle oder Endstelle anbieten möchten, melden Sie sich bitte bei:

Sardinienhunde e.V.
Telefon: 0170 - 238 8654
E-Mail: kontakt@sardinienhunde.org

Nikita

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Katze
kastriert, braucht aber einen Hormonchip
blind und einäugig
Angora-Mix
geb. ca. 2017

liebt andere Katzen
kennt Hunde
Kinder kennt sie nicht
lebt aktuell zur Pflege in Korschenbroich

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Das ist Nikita.

Sie war Straßenkatze in Spanien, konnte aber nicht an ihrer Futterstelle bleiben.

Ihr linkes Auge war an einem Glaukom erkrankt und musste entfernt werden, und ihr rechtes Auge war sowieso schon erblindet. Also wurde sie in Spanien medizinisch versorgt, kastriert und lebte beim Tierarzt erstmal im Käfig.

Anfang des Jahres 2019 durfte sie dann aus dem Käfig in eine Pflegestelle vom Tierschutzverein Neuss e.V. ziehen.

Nikita ist eine ängstliche Katze, läßt sich kaum anfassen, ist aber toll verträglich mit anderen Katzen, spielt auch mit ihnen und kennt auch Hunde.

Nikita sucht ein ruhiges Zuhause mit geduldigen und verständnisvollen Menschen und Katzengesellschaft. Auf jeden Fall muss ein gut gesicherter Balkon oder Terrasse vorhanden sein, denn sie hält sich fast den ganzen Tag draußen auf und liebt die Sonne.

Nikita ist zwar kastriert, aber sie hat noch unauffindbares Hormongewebe im Bauch.
Daher wird sie trotzdem rollig, bzw war dauerrollig und hat deswegen einen Hormonchip bekommen. Dieser hält etwa 2 Jahre, dann würde sie wieder rollig werden, was ihr und ihrem Umfeld viel Streß verursacht.
Also wird sie ihr Leben lang Hormonchips brauchen.

Tierschutzverein Neuss e. V.
Astrid Weitz-Schneider
02182 - 833 9561
astrid.weitz-schneider@tsv-neuss.de
 

Martin Timido

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Geboren: ca. 13.06.2018
Rasse: Mischling
Geschlecht: männlich
Schulterhöhe: ca. 46 cm
Gewicht: ---

Kastriert: nein
Geimpft: ja
Gechippt: ja
Farbe: schwarz/braun

Mittelmeercheck: nach Einreise
Krankheiten: keine bekannt
Handicap: nein

Katzenverträglich: unbekannt
Hundeverträglich: ja
Kinder: unbekannt

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Aufenthalt: Canile, Sardinien
Zuhause: ja
Pflegestelle: ja

Geeignet für: erfahrene Hundehalter
Garten: ja
Zweithund: ja
Hundeschule: ja
Jagdtrieb: unbekannt

Die Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt - so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich.

Videolink: https://youtu.be/Jv9_MP2DTAw

Angst essen Seele auf

Martin Timido lernten wir bei unserem Besuch im Oktober 2019 im Canile auf Sardinien eher zufällig kennen, denn freiwillig hat er sich nicht blicken lassen.

Während die anderen Hunde größtenteils hocherfreut über unsere Anwesenheit waren und sofort fröhlich im Auslauf umhersprangen, als wir deren Zwinger öffneten, verweilte Martin Timido im hinteren Teil des Zwingers, wo man ihn nicht sehen konnte. Vermutlich hoffte er, dass wir ihn nicht entdecken würden.

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Ich betrat den Zwinger, wagte einen Blick durch die Tür in den hinteren Teil seiner spärlichen Bleibe und traute meinen Augen kaum. Martin Timido lag zusammengekauert auf einer Palette, schaute mich mit panischem Blick an und machte aus Angst vor mir unter sich.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich ihm nicht einmal genähert, geschweige denn ihn angefasst. Dieser Anblick trieb mir sofort die Tränen in die Augen – Was hat man ihm nur angetan in seinem jungen Leben, dass er schon jetzt bei der Begegnung mit Menschen so voller Panik steckt?

Behutsam näherte ich mich dem jungen Rüden und setzte mich zu ihm auf die Palette.
Ich hielt ihm meine Hand hin, damit er sie beschnüffeln konnte – aber das tat er nicht. Zu groß war seine Furcht, zu tief die seelischen Wunden, die er davongetragen hat.

Sein Gesicht ist übersät mit kleinen Narben, die hoffentlich irgendwann genauso heilen werden wie seine verletze Seele.

Als ich Martin Timido sanft berührte, erstarrte er und begann am ganzen Körper zu zittern. Ich streichelte ihn und redete ihm gut zu und versprach ihm, dass er irgendwann seine Angst verlieren und ein schönes Zuhause in einer verständnisvollen Familie finden würde. Menschen, die ihn auf seinem steinigen Weg begleiten und ihm Sicherheit geben werden.

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Wir wünschen uns für Martin Menschen, die bereits Erfahrung mit Angsthunden gesammelt haben und ihn geduldig, liebevoll und konsequent auf seinem Weg begleiten. Eine Familie, die nach seiner Ankunft keine hohe Erwartung an ihn hat, sondern sich mit ihm gemeinsam über jeden kleinen Fortschritt freut.

Ein souveräner Ersthund im neuen Zuhause wird ihm helfen, sich in seinem neuen Leben zurechtzufinden und ist Bedingung für seine Vermittlung.

Das Leben im Haus, Stubenreinheit, Leinenführigkeit, Alleinbleiben, Autofahren – all diese selbstverständlichen Dinge werden neu für den eingeschüchterten Hundemann sein, und er wird mit ziemlicher Sicherheit zu Beginn sehr ängstlich auf Menschen und auf alle Umweltreize reagieren.

Martin wird viel Zeit benötigen, bis er Vertrauen aufbauen und sein neues Leben an der Seite seiner Menschen genießen kann.

Wenn Martins Schicksal Sie berührt hat, Sie die Bedingungen für seine Vermittlung erfüllen und ihm ein liebevolles Zuhause schenken möchten, freue ich mich auf Ihren Kontakt.

Wir vermitteln bundesweit.
Die Koffer sind gepackt und Martin Timido kann nach Deutschland ausreisen.

Ihr Ansprechpartner:
 
STREUNERHerzen e.V.
Beate Roeder
(02181) 49 53 52 1 oder (0172) 92 37 39 4
beate.roeder@streunerherzen.com

Montina-Heidi

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Was für ein Kampf!

Geburtsdatum: 01.11.2015
Rasse: Mischling
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Geschlecht: weiblich
Schulterhöhe: knapp 50 cm
Kastriert/sterilisiert: ja (sterilisiert)
Chip: ja
Handicap: Autoimmunerkrankung
 
Katzenverträglichkeit: unbekannt
Jagdtrieb: unbekannt
 
Mittelmeercheck: nach Einreise
Impfstatus: Grundimmunisierung

Die Hunde aus Monti haben die Hölle überlebt!

Die Geschichte dieser Hunde ist so unfassbar traurig.

Sie hatten ein Dach über dem Kopf und eine Besitzer, der sich gut um sie gekümmert hat. Bis zu dem Tag als dieser in seinem Haus starb und es niemand gleich bemerkte. Nach 15 Tagen wurde das Haus von der Polizei geöffnet und was die Beamten vorfanden war ein Bild des Grauens. Die Hunde waren panisch und konnten gar nicht sofort alle mitgenommen werden.
 
15 Tage ohne Futter und ohne Wasser hatte seine Spuren hinterlassen.
Die Hunde wurden in der LIDA aufgenommen, allerdings wurden sie durch den Tod des Besitzers beschlagnahmt und nun begann die lange Zeit des Wartens, bis alle Formalitäten geklärt und alle Angehörigen befragt wurden.

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Die Hunde wurden letztendlich der Comune Olbia übertragen und wir dürfen uns nun auf die Suche nach lieben Menschen, für diese armen Geschöpfe machen. Keine leichte Aufgabe...

Dulcinea, Nebbia & Montina haben bereits liebevolle Familien gefunden, Clara befindet sich auf einer PS in Deutschland.
 
Bei Montina-Heidi kamen erschwerend massive gesundheitliche Probleme dazu.
Seit einiger Zeit ist sie nun stabil und gut eingestellt und so können wir nun auch SIE endlich vorstellen.

Ihre Krankengeschichte begann im Juni 17 mit hohem Fieber und einem Atemwegsinfekt. Montina-Heidi wurde in die Klinik gebracht, Röntgen Thorax und EKG waren ohne Befund. Viele Gespräche mit Spezialisten folgten und letztlich war die Diagnose, dass eine entzündliche Autoimmunerkrankung vorliegt.

Ein Behandlungsplan wurde erarbeitet und mit der Gabe von Kortison war das Mädel nach 12 Stunden fieberfrei. Dies wurde für weitere 3 Wochen weiter und gleichzeitig Cyclosporin für die Autoimmunerkrankung verabreicht. Danach wurde langsam damit begonnen, Kortison auf die halbe Dosis zu reduzieren (Mo/Mi/Sa 2mg/kg Kg, Di und Do 1mg/kg/Kg).

Durch diese Reduktion wurde dann die Dosis erreicht, die bis heute gegeben wird und auch lebenslang weiter verabreicht werden muss: 10 mg in Summe an den geraden Tagen, 2,5 mg an der ungeraden Tagen.
 
In 2018 wurde eine erneute Reduktion versucht und Montina-Heidi hatte einen Rückfall. Es schien, als ob wir sie verlieren würden. Die Therapie wurde wieder von Anfang an begonnen und die o.g. Dosierung wieder erreicht. Seitdem geht es ihr gut und es wurde nichts mehr verändert.

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Montina-Heidi ist wie alle ihre Geschwister ganz speziell. Sie konnten aufgrund ihres ängstlichen Verhaltens erst nach und nach in die Vermittlung aufgenommen werden.

Die Geschwister sind noch immer sehr ängstlich, es ist aber schon sehr viel besser geworden und sie lassen sich zwischenzeitlich auch anfassen.

In ihnen stecken Herdenschutzhundgene.

Wir suchen nun also spezielle Menschen für spezielle Hunde, die schon einmal durch die Hölle gegangen sind.
 
Wenn Sie MONTINA-HEIDI einen Platz als Familienmitglied auf einer Pflegestelle oder Endstelle anbieten möchten, melden Sie sich bitte bei:

Sardinienhunde e.V.
Telefon: 0170 - 238 8654
E-Mail: kontakt@sardinienhunde.org
 

Blacky

‼️ DRINGEND: Notfellchen Blacky sucht ein Zuhause für seinen Lebensabend ‼️

* 1999

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Mein Name ist Blacky und ich bin 20 Jahre alt.

Ich war ganz lange bei meinem Frauchen, doch leider musste Sie mich nun abgeben, weil sie in ein Pflegeheim kam.

Dort, wo ich anschliessend hin kam, gefiel es mir überhaupt nicht, denn da lebte auch noch ein Schäferhund und mein Herrchen war fast nie zu Hause. Vor dem Schäferhund hatte ich große Angst und somit habe ich die letzten 4 Monate eigentlich nur in dem Badezimmer gelebt und bekam kaum Zuwendung.

Mein jetziges Pflegefrauchen hat mich jetzt gerettet, nach Limburg gebracht und sorgt für mich. Leider kann sie mir aber kein Zuhause geben für die Zeit, die mir noch bleibt. Sie sorgt sich aber mit aller Liebe und Hingabe um mich und sucht ein passendes und dauerhaftes Zuhause für mich.

Ich bin durch das, was mit in letzter Zeit widerfahren ist, etwas durcheinander und ängstlich.

Außerdem hat der Tierarzt nun festgestellt, dass ich Medikamente nehmen muss, weil ich eine Schilddrüsenüberfunktion habe. Aber gib mir etwas Zeit und ich werde Dir zeigen, was ich für ein toller Kater bin.
Ein Zuhause ohne Kinder wäre mir am liebsten. Wenn Du dann noch ganz viel mit mir schmusen und kuscheln könntest, wäre das absolut perfekt - Ich liebe Schmusen nämlich über alles.

Falls du glaubst, du bist der passende Mensch für mich, setz dich doch über das Tierheim mit meinem Pflegefrauchen in Kontakt.

Kontakt:

Tierheim Limburg
Im Staffeler Wald
65556 Limburg-Staffel 

Telefon: 06432 - 801 455
tierheim.limburg@gmx.de

Lilly

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Zuckermaus!

Hündin, kastriert,
geb. 2010
Staffordshire-Mix

Scheidungsopfer
Listenhund
Diabetes
blind (Augen entfernt)

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Ein besonders tragischer und dringender Notfall ist die Staffordshire Mischlingshündin Lilly aus dem Tierheim Bückeburg.

Staffordshirehündin Lilly braucht ganz dringend Hilfe!

Scheidungsopfer Lilly, hat Diabetes - Hund in Not

Hi, ich bin die Lilly!

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Mein Herrchen und mein Frauchen haben sich nur noch gestritten und dann packte Frauchen ihre Koffer. Ich blieb bei Herrchen, doch der musste arbeiten und zwar den ganzen Tag und manchmal über Nacht.

Er leinte mich an und fuhr mit mir zum Tierheim Bückeburg. Dort gab er mich weinend ab und nun sitze ich hier. Mein Leben ist gerade so richtig schei...

Vor lauter Kummer habe ich nicht mehr gefressen und die Tierheimmitarbeiter brachten mich zum Arzt. Der piekste mich ganz feste und dann stellte sich raus, ich habe Diabetes. Als wenn alles andere nicht schon schlimm genug wäre?

In jedem Fall habe ich extrem abgenommen und kriege nun Insulin.
Ich bin gut eingestellt, aber Insulin und Spezialfutter muss ich wohl nun immer bekommen. Das Spritzen finde ich aber gar nicht schlimm und halte dabei immer ganz still, weil ich merke, dass es mir dann wieder besser geht.

Leider hat mir diese Krankheit aber mein Augenlicht genommen, und beide Augen mussten mir entnommen werden. Aber ich komme schon sehr gut damit klar und lernte z. B. das Kommando „Vorsicht“ von meiner Gassigängerin Jacky, das klappt ganz gut.

Jetzt sitze ich hier, wer nimmt mich denn noch?

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Ich bin krank und ich darf wegen meiner Rasse nicht überall gehalten werden, ich werde wohl auf ewig im Tierheim bleiben...

Die Tierheimmitarbeiter haben gesagt, sie versuchen mich so vielen Menschen wie möglich zu zeigen, vielleicht gibt es ja da draußen jemanden, der mich trotzdem nimmt.

Ich bin einsam und traurig hier und im Moment brauche ich Paten, die für meine Tierheim-/Tierarztkosten aufkommen. Jemand der meine Versorgung – auch teilweise – garantiert.

Für unsere Lilly-Maus suchen wir DRINGEND auch eine Dauer- pflegestelle, damit sie, trotz ihrer Krankheit, noch ein schönes Hundeleben leben kann!!
Alle Kosten würden vom Tierheim gezahlt werden, und mein Zuhause kann sich ganz darauf konzentrieren, mich einfach nur lieb zu haben.

Meine Leute versorgen mich hier mit ganz viel Zuneigung und Pflege, aber sie haben mir gesagt, dass es für mich viel schöner wäre, in einem eigenen Zuhause wieder gesund zu werden.

Meine einzige Bedingung wäre nur:
Ich möchte eine Einzelprinzessin sein!
Andere Hunde und auch Katzen etc. finde ich nämlich nicht doll...

In der Gruppe gehe ich auch mit anderen Hunden zusammen spazieren, dabei entscheidet aber die Sympathie wen ich mag und wen nicht.

Kleine Kinder sollten auch aufgrund der Blindheit nicht in meinem neuen Zuhause sein.

Ich spiele gerne, gebe Spielzeug/Stöckchen aber nur bedingt wieder her.
Auch an Nasenarbeit habe ich sehr viel Spaß und bin dann ganz konzentriert bei der Sache.

Hast Du vielleicht ein Plätzchen für mich frei auf Deinem Sofa??

Hoffnungsvolle Grüße,

die Lilly

Kontakt:

Tierheim Bückeburg
Telefon: 05722 -5220
E-Mail: tierheim-bückeburg@tierschutzliga.de

Eingestellt 06.05.2018
Text- & Photo-Update 10.11.2019 (3)
 

Gioia

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   Hund, Mix
   Farben: schwarz, braun
   Geschlecht: Weiblich
   Kastriert: Nein
   Geburtstag: 01-01-13
   Größe: Mittel

Mischlingshündin Gioia kam am 07. Oktober 2019 wegen Überforderung des Besitzers zu uns ins Tierheim.

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Gioia wurde 2013 geboren und ist nicht kastriert.

Die Hündin ist aufgrund eines Bandscheibenschadens stark behindert.

Gioias Bandscheibenschaden wurde leider nicht behandelt.
Nun ist die Behinderung der Bewegungsapparate in den Hinterläufen soweit eingeschränkt, dass sie nur mehr in einem Wägelchen spazieren gefahren werden kann bzw. mit Spezialgeschirren Gassi geführt werden kann.

Wir wissen, dass die Haltung von behinderten Tieren für den Besitzer äußerst strapaziös ist und auch mit hohen Kosten verbunden ist.

Bekommt Sie dennoch eine Chance?

Vermittlung über:

Tierheim München
Riemer Straße 270
81829 München
089 - 921 000-43
info@tierheim-muenchen.de

Besuchszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 13 bis 16 Uhr
 

Noa

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Die Bewegende

Geburtsdatum: 01.11.2018
Rasse: Mischling (Maremmano)
Geschlecht: weiblich
Schulterhöhe: ca. 65 cm
Kastriert/sterilisiert: ja
Chip: ja
Handicap: Wasserkopf
 
Katzenverträglichkeit: ja sehr
Jagdtrieb: unbekannt

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Mittelmeercheck: nach Einreise
Impfstatus: Grundimmunisierung
 
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Wie der Name schon sagt hat die kleine Noa und ihr Schicksal sehr viele Menschen berührt.

Der sie damals behandelnde Tierarzt hatte die Familie an unser Kooperationstierheim der LIDA verwiesen, denn die Tochter der schon älteren Besitzer hatte sofort bemerkt, dass mit Noa etwas nicht stimmt und brachte sie zur Untersuchung in die Klinik

 Der Familie wurde schnell klar, dass man weder der schwierigen Situation gewachsen sein, noch über die finanziellen Mittel verfüge, um Noa bestmöglich behandeln zu können.
 
Für Noa ist es Normalität, uns zerreißt es beim Anblick der kleinen Maus das Herz:

Noa hat neurologische Ausfälle – dennoch verbringt sie den Tag voller Freude und spielend mit ihren Hundekumpels. Erste Untersuchungen und ein CT hatten ergeben, dass NOA einen Hydrocephalus, also einen Wasserkopf hat.
 
Die mit Liquor gefüllten Flüssigkeitsräume des Gehirns sind erweitert, so steigt der Druck an, drückt auf Gefäße und Nerven und verursacht Schäden am Gehirn. Ein Spezialist wurde kontaktiert - die Zeit drängte. Die einsetzenden Athrophie des Gewebes stellte ein hohes Risiko für weitere mögliche Komplikationen dar.

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Noa trat die Reise aufs Festland zu Spezialisten in Rom für einen chirurgischen Eingriff an.
 
Zwischenzeitlich ist einige Zeit vergangen - sie wächst und gedeiht, entwickelt sich trotz ihrer Behinderung prächtig. Es ist unglaublich wie NOA sich entwickelt hat.

Sie ist nun bald 1 Jahr alt und eine richtig stattliche Junghündin geworden.

Ihre Behinderung hat sie inzwischen ganz gut im Griff und bewegt sich etwas sicherer... Manchmal stolziert sie richtig majestätisch daher und freut sich wie immer über Streicheleinheiten.

Sie ersteigt sogar allein die Treppe!!!!
 
Ein aktuelles Video ist unserer Webseite unter
https://www.sardinienhunde.org/2-chance/huendinnen/noa/ zu entnehmen.

NOA liebt nicht nur Menschen, sondern kümmert sich ganz lieb um ihren Schicksals- kameraden Salvo. Sie ist mit Katzen aufgewachsen und hatte zu den frechsten Kitten Dauerkontakt; daher ist sie mit ziemlicher Sicherheit katzenverträglich!
 
Wir wünschen uns von ganzem Herzen, dass am Ende dieses langen Kampfes eine liebevolle Familie die tapfere Maus mit offenen Armen empfangen wird!

Wenn Sie NOA einen Platz als Familienmitglied auf einer Pflegestelle oder Endstelle anbieten möchten, melden Sie sich bitte bei:

Sardinienhunde e.V.
E-Mail: kontakt@sardinienhunde.org
Telefon: 0170 - 238 8654

Elisa

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Geburtsdatum: 01.06.2018
Rasse: -
Geschlecht: weiblich
Schulterhöhe: ca. 50 cm
Kastriert/sterilisiert: noch nicht
Chip: ja
Handicap: blind

Katzenverträglichkeit: unbekannt
Jagdtrieb: unbekannt

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Mittelmeercheck: nach Einreise
Impfstatus: Grundimmunisierung

Unsere Elisa ist leider zum NOTFALL geworden.

Als im Sommer 2018 George Clooney lange Zeit auf Sardinien verbrachte um seinen neuen Film zu drehen, hat dies für viel Aufsehen bei der Bevölkerung gesorgt. Ganz „besondere“ Menschen nutzten dies auch gleich aus und so wurde ein ganzer Wurf Welpen am Drehort ausgesetzt.

Alle Geschwister wurden in unserem Kooperationstierheim der LIDA in Olbia aufgenommen. Bis auf unsere ELISA haben bereits alle Geschwister ihr Glück und ein liebevolles Zuhause gefunden.

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Es zeichnete sich ab, dass Elisa Probleme mit dem Auge hat - Der Augapfel wuchs nicht so richtig mit.

Zu Beginn konnte sie jedoch auf diesem Auge noch sehen.
Inzwischen ist es leider traurige Gewissheit, dass Elisa nicht nur auf dem kranken Auge komplett blind ist, sondern auch auf dem anderen Auge gar nicht oder nur Schatten sehen kann.

Dies macht ihr das Leben im Rifugio zur Hölle.

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Sie kann nicht in ein Rudel integriert werden; zu groß wäre die Gefahr, dass sie von den anderen Hunden aufgrund ihres Handicaps angegriffen wird.

Sie ist eine sehr liebe und sanfte Hündin, die sich über jede Ansprache und Aufmerk- samkeit freut und dann auch mit ganzem Herzen bei der Sache ist.

Sie möchte gefallen, sucht die Nähe des Menschen.

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Für die ca. 50 cm große Elisa suchen wir einen Platz bei Menschen die IHR Sicherheit geben. Dann wird ELISA ein nahezu normales Hundeleben führen können.

Wenn Sie ELISA einen Platz als Familienmitglied auf einer Pflegestelle oder Endstelle anbieten möchten, melden Sie sich bitte bei:

Sardinienhunde e.V.
E-Mail: kontakt@sardinienhunde.org
Telefon: 0170 - 238 8654
 

Jenny

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(SH118/18)

Deutscher Schäferhund-Mix
Farbe: grau
Geschlecht:  weiblich / kastriert
Geboren: 11.01.2014
Größe: 53 cm

Jenny sucht auch Paten

Jenny übernahmen wir von einem anderen Tierschutzverein.

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Die Hündin hat schon eine bewegte Vergangenheit, stammt wohl ursprünglich aus Rumänien von einer Müllkippe. Dann wurde Jenny nach Deutschland verkauft, entlief ihrer neuen Familie, irrte ein halbes Jahr durch Brandenburg, bis sie wieder eingefangen werden konnte und kam in ein Tierheim.

Da Jenny extrem ängstlich ist und mit Menschen nichts anfangen kam, kam sie im Juni 2018 zu uns.

Jenny hat in der Zeit bei uns nun bereits einiges gelernt.
Sie läuft an der Leine, freut sich über Spaziergänge, lässt Berührungen zu.

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Jedoch ist Jenny bis heute ein scheuer Hund. Sie hat gelernt, ohne den Menschen zu überleben und lässt sich daher nicht auf eine Bindung mit dem Menschen ein. Lieber lebt sie unter Hunden. Sie würde jede Chance zum Entlaufen nutzen.

Jenny kann nur an absolut Angsthunde-erfahrene Menschen mit Haus und hoch und sicher eingezäunten Grundstück vermittelt werden. Sie muss mindestens als Zweithund gehalten werden.

Jenny wird nie ein Kuschelhund werden und Hunde immer dem Menschen vorziehen.

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Wir wissen, dass es sehr schwer wird, eine erfahrene und verständnisvolle Familie für Jenny zu finden. Daher bitten wir um Ihre Unterstützung in Form einer Patenschaft für Jenny.

Jenny soll es nie wieder an etwas mangeln.

Kontakt:

Tierschutzliga-Dorf
Ausbau Kirschberg 15
03058 Groß Döbbern
Telefon: 035608 - 40 124
tägl. 7:30 - 16:00 Uhr, auch Sonntags, außer an Feiertagen
info@tierschutzligadorf.de
 

Tomi

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Liebe/r Interessent/in,

wir freuen uns, dass Sie sich für eine unserer Katzen interessieren.

Leider müssen wir aus aktuellem Anlass auf zwei Punkte besonders hinweisen, die eigentlich selbstverständlich sein sollten:

Wenn Sie einen Vertrag unterschreiben, halten sich natürlich auch alle Vertragspartner an die Vertragsbedingungen. Dies erfordert auch, dass Sie sich unsere Verträge im Vorfeld aufmerksam durchlesen. Unsere Verträge sind alle von unserer Rechtsanwaltskanzlei ausgearbeitet worden und dienen einzig dem Schutz unserer Tiere, deswegen sind sie grundsätzlich nicht verhandelbar. Sollten Sie mit unseren Bedingungen nicht einverstanden sein, sehen Sie bitte von einer Anfrage ab!

Seien Sie sich bewusst, dass Sie mit der Übernahme eines Tieres die Verantwortung für ein ganzes Katzenleben übernehmen und wir erwarten von Ihnen, dass Sie diese auch wahrnehmen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Katzen bei auftauchenden Problemen viel zu leichtfertig an uns zurückgegeben werden.

Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren Vermittlungs- ablauf sowie den Übernahmevertrag auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR Anfrage durch; einige Fragen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme vermieden werden.

Wir vermitteln unsere Tiere deutschlandweit und erwarten von unseren Übernehmern, dass sie bereit sind für die Abholung des Tieres, welches oftmals selber schon eine lange Reise hinter sich hat, auch weite Strecken zurückzulegen.

Tomi

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* 06/2015

Gelähmte Hinterbeine, Blase muss ausmassiert werden

Tomi wurde in Bulgarien, in Dimitrovgrad, einer Kleinstadt, ca. 200 km von Sofia entfernt, mit einem Projektil im Rücken hilflos aufgefunden.

Liebe Menschen brachten ihn dort in eine Tierklinik, die jedoch eigentlich mit solch einem Fall überfordert waren. Zwar entfernten sie das Projektil (kleine Splitterstücke sind verblieben), überließen alles andere aber Mutter Natur in der Hoffnung, es würde schon alles gut werden.

Leider traf das natürlich nicht zu. Niemand massierte die Blase aus, die so immer nur soweit entleerte, wie sie überlief.

Durch das Auslaufen des Urins hatten sich Wunden gebildet, quasi vom Urin zerfressenes Fleisch. Im Penis und auch in den Hoden waren Nekrosen , so dass zeitweilig eine Penisamputation im Raum stand. In der Blase hatte sich eine Entzündung gebildet, da die Blasenwand mit ständigem Urin konfrontiert wurde.
Unsere Kollegin Denitsa hatte von Tomi gehört und ihn nach Sofia in eine Klinik gebracht, wo all das attestiert wurde.

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Tomis Zustand war so schlimm, dass man überlegt, ob so etwas noch zumutbar ist – aber Tomi kämpfte, und er schnurrte sich in die Herzen der Menschen dort. Fortan wurde die Blase ausmassiert und die Wunden heilten auch etwas ab, durch die Käfighaltung allerdings nicht optimal, die Tatsache, dass seine Hinterbeine gelähmt sind und er immer liegen musste tat das übrige.

So kam Tomi im Januar 2016 zu mir als Pflegestelle und hat mir gezeigt hat, dass viele meiner Bedenken umsonst waren.

Er bewegt sich in unserem Haus über 3 Etagen frei und allein.
Er kommt trotz der gelähmten Hinterbeine auf Möbel und Kratzbäume, er „läuft“ Treppen rauf und runter. Wo ich Probleme sah, hat er sie einfach aus dem Weg geräumt.

Offene Treppe – na und?
Die nehm’ ich doch mit links - Aber ein ebenerdiges Zuhause wäre traumhaft.

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Er lässt sich bei mir problemlos die Blase und 1x tgl. (dann ist das erledigt) den Kot ausmassieren, das dauert kaum eine Minute. Bei fremden Menschen verspannt er sich anfangs und grummelt und meckert vor sich hin.

Für das große Geschäftchen muss man schon etwas Zeit und Geduld einplanen, ansonsten ist es dabei tatsächlich so, dass er den Kot von allein verliert, aber es nicht merkt und so schon eine Schleifspur hinter sich her ziehen kann, wenn der Kot nicht ganz fest ist. Damit ist auf jeden Fall ein leicht zu reinigender Bodenbelag angezeigt. Allerdings sollten auch Liegemöglichkeiten und kleine Teppiche vorhanden sein, da Tomi sonst schnell eine Blasenentzündung auf Grund des kalten Bodens bekommt.

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Bei regelmäßiger Blasenentleerung alle 7-8 Stunden und einem gut und schnell zu reinigendem Boden und dem Verständnis, dass er niemanden ärgern will, wenn er Kot verliert, ist das alles recht einfach zu bewältigen.

Tomi verliert in Stresssituationen allerdings Urin, z.B. wenn er in andere Umgebung kommt, bei Tierarztbesuchen oder wenn es tatsächlich mal Stress mit anderen Katzen gibt. Wenn man das akzeptiert, bekommt man dafür einen kleinen Mann, der absolut liebenswert ist und in aller Regel unkompliziert mit anderen Katzen und auch mit Hunden.

Für ihn wäre es wichtig, dass er endlich ein festes Zuhause bekommt, in dem er auf Grund von Ferienzeiten oder Berufseinsätzen nicht häufig woanders untergebracht werden muss.

Wichtig ist es, strikt nur das eine Futter zu füttern, welches er verträgt und das ist aktuell das Royal Canin gastro intestinal. Sobald er auch nur einen Krümel anderes Futter bekommt, reagiert er mit schlimmstem Durchfall, der dann auch blutig wird.

Tomi konnte 2x (erfolglos) vermittelt werden. Die erste große Chance ist leider fehlgeschlagen, da der vorhandene Kater Tomi auflauerte und ihn auch attackierte. Auf Grund seiner gelähmten Hinterbeine kann er sich nicht wehren und hat mit den bekannten Stress-Symptomen reagiert. Zurück in seiner Pflegestellen hat er sich die Blase ausmassieren lassen, die ständig überlief, hat die anderen Katzen mit Köpfchen geben und putzen begrüßt und alles war wieder in Ordnung.

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Bei der 2. Vermittlung sollte Tomi Gesellschaft für einen ebenfalls schwer behinderten Kater sein. Dieser hat sich leider vor Tomi so gefürchtet, dass er seine Toiletten nicht mehr benutzte, so musste Tomi wieder ausziehen.

Im Dezember 2017 zog der kleine Juanje (05/2017) als Kater, dem ebenfalls manuell die Blase entleert werden muss, ein. Mein Plan war, diese beiden zusammen bei einer Kollegin vor Ort unter zu bringen, damit ich weiterhin meine beruflichen Tätigkeit an Wochenenden in Form von deutschlandweiten Messen und Ausstellungen ausüben kann.

Leider ist dieser Plan nicht aufgegangen:
Juanje ist völlig fasziniert von Tomis gelähmten Hinterbeinen und Schwanz und findet es toll, das Fell dort büschelweise auszuzupfen.

Zudem ist er ein kleiner total verspielter Bursche, der seine Kraft leider nicht einschätzen kann. Tomi ist – kurz gesagt – völlig überfordert mit ihm.

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Auch möchte die Kollegin während meiner Messeeinsätze diese Katzen nicht mehr aufnehmen, da Tomi in Stress-Situationen ausläuft, und das Zimmer schon kurz nach seiner Ankunft nach Urin riecht.
Ich möchte ausdrücklich nochmals betonen, dass er das hier nicht tut, sondern nur, wenn er gestresst ist wie oben beschrieben. Da es dort aber dann nach Urin riecht, gehen die eigenen Kater hin und markieren drüber. Meine Messen können bis 2x im Monat sein und sie bekommt das Zimmer nicht wieder sauber.

Da ich jedoch finanziell darauf angewiesen bin, diese Messen mitzuarbeiten und das nicht- ausüben sich bereits bemerkbar macht, suche ich jetzt mit Hochdruck für beide Kater getrennt nach einem neuen Zuhause.

Für Tomi sollte es am besten ebenerdig sein, mit Teppich belegte Stufen wären möglich, sind für ihn machbar aber natürlich auch anstrengend.

Seine Familie sollte nette Katzen haben, einen pflegeleichten Bodenbelag und in der Lage sein, tagsüber alle 7-8 Stunden die Blase auszumassieren. Die Anleitung dazu kann jeder Tierarzt geben, der nicht die Meinung vertritt, solchen Katzen hätten keine Lebensqualität!

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Tomi ist kastriert, geimpft und natürlich gechipt.
Stets im Auge behaltern werden muss der Punkt Blaseninfektion, die leider häufiger auftritt und auch mit Struvitkristallen einhergehen kann. Da das dafür geeignetes Spezialfutter nicht vertragen wird, bekommt Tomi tgl. eine Guardacid-Tablette (Kostenpunkt: 1000 Stck. um die 75 Euro), die den PH-Wert senkt und damit Struvitkristallen vorbeugt.

Tomi ist eine Katze mit tollem Charakter.
Zu Menschen ist er immer freundlich, andere Katzen findet er meistens klasse.

Hunde sind nach kurzer Anlaufphase o.k., jedoch sollte man bedenken, dass ein Hund von ihm durchaus verunsichert sein könnte und in Tomi keine Katze sieht sondern eine Beute. Und obwohl Tomi unglaublich schnell ist, hätte er dann vermutlich keine Chance.

Diese 2 Videos zeigen, wie sehr Tomi andere Katzen mag:

www.youtube.com/watch?v=sONDz_FMaBo

www.youtube.com/watch?v=-PNBuvMIR5g

Im vergangenen Sommer hat er auch das Außengehege kennen gelernt und er liebt es.
Sofern ein entsprechender Weg für ihn präpariert ist, schafft er es alleine über Treppen/ Kratzbäume hinaus und hinein; darum wäre ein gesicherter Balkon traumhaft.

Tomi lebt in 32457 Porta Westfalica auf einer Pflegestelle und wartet jetzt auf seine Menschen.

Menschen, die ihn so mögen wie er ist, die bereits sind, seine Futteranforderungen strikt einzuhalten, Urin auszumassieren und evtl. Kot weg zu putzen.

Dafür bekommt man einen Traumkater!

Weitere Bilder von Tomi findet man auf unserer Homepage www.anaa-katzen.de

Wir würden uns sehr freuen, wenn es nun auch endlich einmal für Tomi klappen würde, DEN einen Menschen für ihn zu finden, der ihm ein gesichertes Zuhause bietet mit allem was er benötigt.

Kontakt:

K. Ridder
05751 - 982 797
kerstin@anaa-katzen.de

Eingestellt 14.02.2016
Text- & Photo-Update 15.07.2018 (4)
 

 

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