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Notfälle der Woche
Die Notfälle der Woche sind - wie der Name schon sagt - nur 1 Woche auf dieser Unterseite online. Bis zur Vermittlung sind sie dann aber immer in der regulären Tiervermittlung zu finden!
Diese Woche: 5 Tiere Dazu im Anschluss mehrere Dauernotfälle, die hier noch einmal eine Extra-Chance bekommen sollen. Alle diese Tiere sind aber nur eine kleine Auswahl an Notfällen in der regulären Tiervermittlung!

Rasse: Thai-Siam Geb.: 26.10.2024 Farbe: tortie point Geschlecht: weiblich, kastriert
Charakter: schüchtern, zurückhaltend, sehr lieb, sensibel, brav und fügsam, sehr sozial
Vela wurde aus dem Motorraum eines Autos gerettet. Sie hatte sich dort versteckt, und als der Besitzer den Motor startete, hörte er ein schreckliches Geräusch. Er machte den Motor sofort wieder aus - doch es war bereits zu spät.
Vela hatte die gesamte Haut an ihrem rechten Hinterbein und an einem Teil ihres Bauches verloren. Der Antriebsriemen des Autos hatte sich in ihrem Fell verfangen und ihr die Haut aufgerissen.
Sie wurde schnell ins Tierheim gebracht, und glücklicherweise hatte sie keine Knochen- brüche. Aber sie hatte schwere Verbrennungen und Stellen, an denen die Haut vollständig fehlte, sodass der Muskel teilweise frei lag.

Vela musste lange Zeit behandelt werden, und erst nach Monaten begann sich ihre Haut zu regenerieren. Nach und nach heilten die Wunden, und schließlich wuchs auch das Fell wieder nach. Sie hat einige Narben auf der Haut, die jedoch von ihrem Fell verdeckt werden.
Vela ist eine Katze, die eine sehr schwere Zeit hinter sich hat. Sie ist Fremden gegenüber noch etwas misstrauisch, aber sobald sie merkt, dass man es gut mit ihr meint und sie sich geliebt fühlt, lässt sie sich streicheln. Sie genießt es dann auch innig.
Aber man muss es langsam angehen. Man darf Vela nicht überfordern - man muss ihr Zeit und Geduld schenken.
Vela ist eine sehr liebe und sensible Katze. Sie braucht einfach nur Liebe und Zuneigung und sie muss Vertrauen aufbauen.

Sie ist brav und fügsam, unterwürfig gegenüber anderen Katzen und genießt es, mit ihnen zusammen zu sein. Sie ist sehr sozial. Allerdings sollten keine dominanten Katzen in der Gruppe sein.
Sie braucht ein Zuhause, in dem es eher ruhig zugeht und man sich die Zeit und Geduld nehmen will, um ihr zu helfen, das Vertrauen zum Menschen aufzubauen. Sie hat dafür die besten charakterlichen Voraussetzungen.
Liebe Kinder sind herzlich willkommen, allerdings sollten diese schon etwas größer sein. Vor Hunden hat sie Angst.
Vela wird nicht als reine Wohnungskatze vermittelt. Sie soll Freigang in katzensicherer und ruhiger Umgebung bekommen. Es soll ein Haushalt sein, in dem eine Katzenklappe vorhanden ist oder noch installiert wird.

Vela wird auch nicht als Einzelkatze vermittelt. Sie passt gut in eine kleine, friedliche Katzengesellschaft. Sollte noch keine Katze in ihrem Alter in der Familie leben, vermitteln wir sie gerne mit mit einer Katzenfreundin aus ihrer jetzigen Gruppe.
Vela wird auf FIV und Leukose getestet, gegen Tollwut, Schnupfen und Seuche geimpft sowie entwurmt, gechippt und kastriert abgegeben.
Wir vermitteln deutschlandweit nach Abschluss eines Schutzvertrages und einem Kontakt- besuch.

Kontakt:
Tierhilfe Anubis e.V. Daniela van Rickeln daniela.vanrickeln@gmail.com

Rasse: Mischling Geschlecht: weiblich Geburtsdatum: 04/2023 Größe: ca. 54 cm
Die etwa 3 Jahre alte Hündin wurde als Welpe von der Smeura, dem größten Tierheim der Welt, aufgenommen.

Otilia wurde dort von den Pflegern freundlich und kontaktfreudig beschrieben.
Am 30.04.2026 kam sie zu uns nach Heilbronn. Am linken Auge hat sie eine Veränderung und wurde nach ihrer Ankunft zeitnah einem Augentierarzt vorgestellt.
Die Untersuchung ergab, dass der Augendruck im linken Auge so hoch war, dass ihr das Auge entfernt werden musste. Am 11.05.2026 hatte Otilia ihren OP-Termin.

Ihr wurde außerdem ein Teil ihrer Rute amputiert.
Die nette Hündin hat die Operation gut überstanden, erholt sich aktuell und wartet noch auf iOthr passendes Zuhause.

Kontakt:
Tierschutzverein Heilbronn und Umgebung e.V. 74078 Heilbronn Telefon: (0 71 31) 22 8 22 E-Mail: tierheim@heilbronner-tierschutz.de

Geboren: ca. 01.01.2025 Rasse: Europäisch Kurzhaar Geschlecht: weiblich Kastriert: ja
Geimpft: Katzenschnupfen / Katzenseuche, Tollwut Gechippt: ja Farbe: rot
Katzenaids (FIV): negativ Leukose (FeLV): negativ Krankheiten: keine bekannt Handicap: Ataxie
Katzenverträglichkeit: ja Hundeverträglichkeit: unbekannt Kinder: unbekannt

Aufenthaltsort: L.I.D.A., Sardinien Zuhause: ja Pflegestelle: ja Paten: ja
Freigang: gesicherter Freigang Geeignet für: Anfänger und erfahrene Katzenhalter
Alle Angaben zu Katzen, die sich noch auf Sardinien befinden, sind Informationen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Teilweise werden die Katzen von den Vermittlern besucht und auch beurteilt, so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter und Größenangabe können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern, Hunden und manchmal Artgenossen machen, wenn hier "unbekannt" angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich. Es handelt sich hier zumeist um Tiere, die von der Straße kommen, ausgesetzt wurden und bis zur Auffindung keine tierärztliche oder menschliche Fürsorge erhalten haben. Bei einigen dieser Tiere hinterlässt ein Trauma oder ein Unfall psychische Spuren und/oder körperliche Defizite.
Videolink: https://www.youtube.com/watch?v=h5Sn5bEhTW0
Schmusekatze mit Ataxie
Über meine Vergangenheit ist nichts bekannt. Als ich ins Tierheim kam dachte man, ich wäre noch ein Kitten, weil ich so klein war. Dabei war ich damals bereits etwa ein Jahr alt.

Seitdem warte ich in einem Käfig darauf, dass es jemanden gibt, der sein Herz für eine Handicap-Katze wie mich öffnen kann.
Ich befinde mich in unserem Kooperationstierheim, der L.I.D.A. auf Sardinien. Um mein Handicap lindern zu können ist es aber sehr wichtig, dass ich Physiotherapie und genug Bewegung bekomme, damit ich Muskeln aufbauen kann. Deshalb brauche ich dringend eine Pflegestelle oder ein Zuhause.
Manche sagen, ich wäre lustig.
Manche finden, ich wäre niedlich.
Andere wiederum denken, dass man mich lieber einschläfern sollte, weil ich angeblich keine Lebensqualität hätte.
Habe ich kein Recht auf Leben und Liebe?

Ja, ich bin anders als andere. Aber anders heißt nicht schlechter. Ich habe viel Liebe zu geben und träume davon, dass ich jemanden finde, der mich zurückliebt. Denn kuscheln finde ich ganz toll.
Damit du besser verstehen kannst, was mich so besonders macht, möchte ich dir erzählen, wie sich Ataxie für mich anfühlt:
Ich möchte so gern flink laufen wie andere Katzen. In meinem Kopf weiß ich genau, wohin ich gehen möchte. Aber meine Beine hören nicht auf mich.
Manchmal wackle ich beim Laufen, als wäre der Boden ganz weich.
Wenn ich um eine Ecke flitze, stolpere ich oder falle einfach um. Das erschreckt mich manchmal.
Wenn ich auf einen Stuhl springen möchte, schaffe ich es nicht immer. Ich springe zu kurz oder lande etwas schief.
Das liegt nicht daran, dass ich faul oder ungeschickt bin. Mein Körper hat einfach Schwierigkeiten, meine Bewegungen genau zu steuern.

Ich habe keine Ataxie, weil ich etwas falsch gemacht habe. Mein Gehirn und meine Nerven schicken die Nachrichten an meine Muskeln nicht ganz so gut weiter wie bei anderen Katzen. Das kann viele Ursachen haben, doch oft findet man nicht heraus, was der Auslöser ist.
Trotzdem bin ich eine ganz normale fröhliche kleine Katze. Ich fresse alleine und benutze brav das Katzenklo.
Ich habe viel Interesse an Menschen und will spielen. Ich brauche nur etwas mehr Zeit und manchmal Hilfe, damit ich sicher unterwegs bin.
Wo ich jetzt lebe kann sich meine Ataxie nicht verbessern. Ich kann in meinem kleinen Käfig keine Muskeln aufbauen und niemand geht mit mir zur Physiotherapie. Wenn du mir die Chance auf ein neues Leben geben willst wirst du sehen, dass ich jeden Tag mein Bestes gebe – und mit deiner Liebe kann ich ein glückliches Katzenleben führen.

Ich suche Menschen, die sich gerne mit mir beschäftigen und sich die Zeit nehmen, mit mir zur Physiotherapie zu gehen und mich zu fordern. Meine Ataxie kann sich mit der richtigen Pflege deutlich verbessern, sodass ich fast wie eine normale Katze laufen kann. Aber auch wenn sich meine Ataxie nicht verbessert, kann ich ein langes und glückliches Leben führen.
Ich möchte Liebe erfahren und viel kuscheln. Ein ausbruchsicherer Garten wäre für mich ein Traum, jedoch freue ich mich auch über einen eingenetzten Balkon.
Wichtig ist, dass die Wohnung keine Gefahrenquellen wie zum Beispiel offene Treppen birgt und dass ich barrierefreien Zugang zu Futter und Katzenklo bekomme.
Da der Kontakt zu Artgenossen für soziale Katzen sehr wichtig ist, werde ich nicht in Einzelhaltung vermittelt.
Ich bin gechippt, kastriert, gegen Katzenschnupfen / Katzenseuche und Tollwut geimpft und negativ auf Leukose und Katzenaids getestet. Vor meiner Ausreise erhalte ich außerdem eine vollständige Parasitenprophylaxe.
Wenn du mir ein Zuhause schenken möchtest, freue ich mich auf deinen Anruf oder deine Nachricht.

Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und ich kann nach Deutschland ausreisen.
Dein Ansprechpartner: STREUNERHerzen e.V. Nadine Zettlmeißl Tel. 0163-401 4461 nadine.zettlmeissl@streunerherzen.com

Rottweiler männlich * 14.10.2023
Ich bin Lio, ein stattlicher Rottweiler und komme ursprünglich aus dem Tierheim Gießen.
Dort wurde von meine Besitzern “freiwillig” abgegeben, bevor mich die Behörde aufgrund von fehlender Haltegenehmigung sicherstellen wollte. In Hessen falle ich nämlich unter die Listenhunde.
Ich wurde dort leider fast nur im Hof gehalten ohne jegliche Außenreize.
Ich gehöre nicht zur Kategorie “einfacher Hund”, das sage ich gleich vorweg.
Als Rottweiler liegt es mir natürlich im Blut, arbeiten zu wollen, und da bin ich auch sehr motiviert mit meinen Menschen und orientiere mich an meiner Bezugsperson.
Aaaaber: Ich habe einen starken Jagdtrieb und neige bei Frust (und meine Zündschnur ist aktuell recht kurz) zu Übersprungshandlungen gegen den Menschen, der mich davon abhalten möchte - und da mache ich auch keinen Unterschied ob das gerade mein Lieblingsmensch ist oder nicht, da gehen einfach die Rolläden runter und ich eskaliere.
Ressourcen sind ein großes Thema, egal ob Futter, Spielzeug ein “wichtiges" Erdloch oder sonstige Dinge, wo ich denke, dass die mir gerade heilig sind. Alles wird verteidigt (Rolladen runter und so).

Bis ich eine gute Bindung habe und ein ordentliches Training Erfolge zeigt, ist ein Maulkorb ein absolutes Muss im Alltag, sonst könnte das unter Umständen auch zu Verletzungen bei euch Zweibeinern führen. In diesem Gemütszustand würde ich auch keinen Wesenstest in einem Bundesland bestehen, in dem ich gelistet bin.
Mit Hündinnen scheine ich kein Problem zu haben, aber vermittelt werde ich momentan und bevorzugt nur als Einzelhund bei absolut hundeerfahrenen Menschen, die sich der Problematik bewusst sind, das nicht kleinreden und mit mir weiterhin mit einem guten Hundetrainer arbeiten werden.
Traut sich das jemand zu?
Videos von mir findet ihr hier, hier, hier und hier
Kontakt:
Tierschutzverein Worms Stadt und Land e.V. Tel. 06241 230 66 tierheim.worms@gmx.de

Rasse: Thai-Siam-Mix Geb.: 01.07.2020 Farbe: redpoint Geschlecht: männlich, kastriert
Charakter: extrem freundlich und anhänglich, verschmust, devot, sehr menschenbezogen, lieb und unkompliziert, eher ruhig, ausgeglichen
Bobby hat sich schon als Jugendlicher bei Simone herumgetrieben. Dann hat er aber beschlossen, sich bei bei der Nachbarin einzuquartieren. Simone ließ ihn aber noch kastrieren und impfen, auch gegen Leukose. Die Nachbarin zog dann weg, und mit ihr war Bobby auch nicht mehr zugegen.
Zwei Jahre später tauchte er wieder kurz auf. Simone konnte ihm die Wurm- und Flohbehandlung ins Futter mischen, dann war er wieder bis Herbst 25 verschwunden. Seit Ende April 26 kam er dann wieder öfter zu ihr, ausgehungert, und so konnte Simone ihn endlich einfangen. Erstaunlicherweise wirkte er fast erleichtert.

Nur leider waren jetzt 4 Jahre seit den letzten Impfungen vergangen und das war Bobbys Verhängnis. Als nun erneut Blut abgenommen wurde, wurde er positiv auf Leukose und FIV getestet.
Beim Tierarzt war er so unkompliziert, dass Simone es kaum glauben konnte. Blutabnehmen war ein Kinderspiel, in der Box benahm er sich gut, das war schon recht außergewöhnlich.
Er ist total entspannt, nicht mehr so gehetzt wir vor einigen Jahren, freundlich und anhänglich, und er wirkt fast zufrieden.
Er zeigte Simones Katzen gegenüber ein eher unterwürfiges Verhalten. Es ist anzunehmen, dass er oft zum Fressen zu ihr kam und die Katzen sich daher kannten.
Seine Zähne sind spektakulär gut, er hat nicht mal Zahnstein. Das Zahnfleisch ist perfekt, es gibt keine rote Linie, er ist allgemein in guter Verfassung.

Er ist eher ruhig, nicht besonders verspielt, aber unter anderen Umständen ist er vielleicht etwas lebhafter. Simone sagt, er komme ihr vor wie ein Soldat, der von der Front kommt. Er genießt den vollen Teller und das weiche Bett. :-)
Da Bobby derzeit ganz allein in einem Käfig sein muss, wäre es super, wenn dieser tolle Katermann schnell ein Zuhause finden würde. Wir suchen für ihn eine Familie, bei der er festes Familienmitglied sein darf.
Da er auch mit Katzenkumpels gut klar kommt, wäre er in einer kleinen Katzengruppe genau richtig.
Ein kleiner katzensicher eingezäunter Garten oder ein Gehege ist erwünscht.

Liebe Kinder sind sehr gerne gesehen. Wie er mit Hunden klar kommt, wissen wir nicht.
Bobby wird auf FIV und Leukose getestet, gegen Tollwut, Schnupfen und Seuche geimpft sowie entwurmt, gechipt und kastriert abgegeben.
Videos von Bobby vom 26.05.2026:
https://youtu.be/TgsEIPiNcyk https://youtu.be/jUO7zWzfwlk https://youtu.be/7iOYjXFGjFE
Wir vermitteln deutschlandweit nach Abschluss eines Schutzvertrages und einem Kontakt- besuch.

Kontakt:
Tierhilfe Anubis e.V. Daniela van Rickeln daniela.vanrickeln@gmail.com

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Europäisch Kurzhaar Farbe: braun Geschlecht: Männlich Kastriert: Ja * ca. 2015
Sorgentier Nur für erfahrene Halter
Unser Europäisch Kurzhaar-Kater Wallace wurde im Juni 2013 geboren und ist kastriert.
Der grundsätzlich sehr lustige, aufgeschlossene und freundliche Kater ist nicht nur äußerst anhänglich, er bringt auch einige sehr schwierige Charakterzüge mit sich.
Er kam am 2. Januar 2017 in unser Tierheim, weil er seine Besitzerin attackiert und sehr schwer verletzt hat. Leider sind auch die darauffolgenden Vermittlungen gescheitert, da er immer wieder stark angegriffen hat.

Wallace ist unberechenbar, da seine Stimmung plötzlich in Sekundenschnelle umschlagen kann. Er ist zwar stets sehr nervös und auf Habachtstellung, aber dennoch immer und überall gerne mit dabei. Durch dieses widersprüchliche Verhalten sind seine massiven Umschwünge zu einer Attacke noch sehr viel schwieriger einzuschätzen.
Wallace vergisst sich, wenn er sich erschreckt oder in eine für ihn unbekannte Situation gebracht wird. Außerdem hat er auch sehr viele unterschiedliche Trigger wie beispiels- weise Umweltreize (Gewitter, Hupen, Sirenen, etc.).
Wir suchen für den Kater absolute Katzenliebhaber, die bereits Erfahrung mit schwierigen, aggressiven, bzw. unberechenbaren Tieren mitbringen und ihm viel Geduld und Verständnis entgegenbringen. Auch sollten die Halter mit seinen sehr schwierigen Eigenheiten umgehen und leben können.

Das neue Zuhause ohne Kinder sollte unbedingt viel Platz bieten und einen vernetzten Balkon besitzen.
Vermittlung über:
Tierheim München 81829 München
Katzenhaus EG 089 - 921 000 - 250 (13:00 - 16:00 Uhr) info@tierheim-muenchen.de
weiblich kastriert Husky geb. 2013 60 cm
Luna – Oder wieviel Pech kann ein Hund haben?
Ganz ohne Zweifel ist Luna einer der ärmsten Hunde, die wir jemals in unserem Tierheim beherbergt haben. Aber urteilen Sie selbst…
Wir lernten Luna im Juli letzten Jahres kennen. Damals erreichte uns ein Anruf unserer Amtstierärztin mit der Bitte, sofort eine Huskyhündin abzuholen, die in der prallen Sonne ohne Schatten und Wasser vor einem Haus an- gebunden sei.
Bei unserem Eintreffen stellte sich überdies heraus, dass Luna, die offensichtlich blind zu sein schien, sehr abgemagert und ungepflegt war und vor lauter Durst mehrere Näpfe Wasser, die wir ihr anboten, nacheinander und in einem Zug austrank. Sie wollte gar nicht mehr aufhören!
Auch das angebotene Futter nahm sie mit Heißhunger an.
Selbstverständlich ließen wir Luna am nächsten Tag beim Tierarzt gründlich untersuchen. Hierbei stellte sich heraus, dass Luna Diabetes hat und dadurch erblindet ist.

Es folgte nun ein sehr langwieriger Prozess von etlichen Blutuntersuchungen und mehreren stationären Aufenthalten in der Tierklinik, bis Lunas Blutzucker halbwegs gut eingestellt war. Dies war ein Leidensweg, der sich über Monate hinzog, und wir mussten mit verschiedenen Dosierungen, Präparaten, Futtersorten und -zeiten jonglieren. Einmal hatte Luna einen richtigen Kollaps und wäre fast gestorben.
Der Tierklinik Stadtsteinach ist es zu verdanken, dass sie wieder aufgepäppelt werden konnte (an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an die Mitarbeiter der Tierklinik Stadtsteinach, die uns großartig unterstützt haben - weitaus mehr als es ihre Pflicht gewesen wäre!).
Auch mussten wir Luna kastrieren lassen, da die Sexualhormone den Zuckerstoffwechsel beeinflussen und dieser sonst noch schwerer zu normalisieren gewesen wäre.
Inzwischen bekommt Luna zweimal täglich Insulin gespritzt, und zwar immer exakt zur selben Zeit. Auch das Futter (immer dieselbe Sorte und Menge) muss konsequent zur selben Zeit gegeben werden. Damit fährt sie im Moment sehr gut, sie hat sehr schön zugenommen, ist fit und munter und auch der extreme Durst ist zurückgegangen.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass dies für immer so bleibt... Im Gegenteil, regelmäßige Blutkontrollen sind auch in Zukunft erforderlich, so dass man Lunas Blutzuckerwert überwachen und gegebenenfalls die Medikation anpassen kann.

Halten wir fest:
Luna ist blind, sie hat Diabetes und muss zweimal täglich exakt zur selben Zeit eine Spritze bekommen – weitere Tierarztkosten in Zukunft sehr wahrscheinlich… Nicht gerade die besten Voraussetzungen, um ein neues Zuhause zu finden…
Doch es kommt noch schlimmer!
Bei der Verteilung von Krankheit und Leid muss Luna wirklich ganz laut „HIER“ gebellt haben…
Schon relativ kurz nach ihrer Ankunft im Tierheim bemerkten wir, dass Luna immer wieder aus dem rechten Ohr blutete. In der Tierklinik wurde ein Tumor im Gehörgang diagnostiziert, der schließlich mitsamt dem Gehörgang operativ entfernt wurde.
Vermutlich aufgrund der Diabetes heilte die Wunde sehr schlecht und langsam, sie eiterte immer wieder und musste mehrmals nachoperiert und gründlich versorgt und gepflegt werden. Wie froh waren wir, als das endlich überstanden war!
Freilich – als Folge der OP war Luna nun auf dem rechten Ohr fast taub...
Aber sie hatte ja immer noch das linke Ohr...
Hatte sie das tatsächlich...?
 
Stellen Sie sich unseren Schrecken vor, als Luna nach einiger Zeit begann, auch aus dem linken Ohr zu bluten! Der schlimmste Albtraum war Realität geworden: auch der linke Gehörgang war von einem Tumor durchzogen!
Wir versuchten, die OP so lange wie möglich hinauszuzögern, wohl wissend, dass Luna danach ganz taub sein würde.. Aber schließlich hatten wir keine andere Wahl mehr: Operieren oder Einschläfern – mehr Optionen gab es nicht.
Und Luna einzuschläfern nach allem, was sie und wir schon mitgemacht und überstanden hatten, das brachten wir einfach nicht übers Herz, zumal sie zwar nicht mehr jung, aber dennoch lebensfroh und ansonsten gesund ist.
Also wurde auch die zweite Ohren-OP in Angriff genommen und dank der Tierklinik Stadtsteinach, die Luna in der heiklen Zeit nach dem Eingriff stationär versorgt hat, hat sie auch diesen prima überstanden. Inzwischen ist sie wieder fit, fröhlich und verfressen wie eh und je.
Leider ist Luna nun nicht nur blind, sondern auch fast taub. Laut Tierarzt hört sie laute Geräusche noch sehr dumpf, was wir bestätigen können, denn sie reagiert, wenn man sie sehr laut ruft. Normales Sprechen in üblicher Lautstärke scheint sie aber nicht mehr wahrnehmen zu können.
Was soll man sagen?
Blind, taub, Diabetes – wenn es einen Preis für den größten Pechvogel gäbe, hätte Luna sicher gute Chancen auf den 1. Platz.

Und tatsächlich haben wir so gut wie keine Hoffnung, jemals ein liebevolles Zuhause für unser Sorgenkind zu finden. Vermutlich wird Luna ihr Leben lang im Tierheim bleiben. Und dennoch… unversucht möchten wir es dennoch nicht lassen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!
Daher möchten wir unsere Luna, die nach über einem Jahr Tierheimaufenthalt endlich soweit aufgepäppelt und wiederhergestellt ist, dass wir sie guten Gewissens abgeben könnten, hier zur Vermittlung vorstellen!
Charakterlich ist Luna nämlich eine ganz liebe Maus, die ein supertolles Zuhause mehr als verdient hätte, zumal ihre Vorgeschichte ja auch nicht gerade rosig war.
Luna ist freundlich zu allen Menschen, erschrickt nicht, wenn man sie anfasst und hat auch mit größeren und vernünftigen Kindern keine Probleme. Natürlich müssen die Kinder aber alt genug sein, um ihre doppelte Behinderung zu verstehen und darauf Rücksicht zu nehmen.
Bei tierärztlichen Behandlungen kann sie manchmal etwas ungnädig reagieren (aber nie wirklich aggressiv!), was bei ihrem Leidensweg ja auch wirklich verständlich ist. Sie lässt sich aber ohne Probleme einen Maulkorb aufsetzen und erträgt dann tapfer alles, was man mit ihr anstellt.
Luna schmust sehr gerne und genießt es, wenn man sich Zeit für sie nimmt und sie streichelt. Wie fast alle Huskys ist sie aber auch sehr unabhängig und muss nicht ununterbrochen „betüddelt“ oder bespaßt werden. Sie ist sehr ruhig und brav und gibt sich auch damit zufrieden, in ihrem Körbchen zu schlafen oder im Garten ein paar Runden zu drehen.
Apropos Runden drehen:
Obwohl Luna nichts sieht und nur wenig hört, ist es erstaunlich, wie gut sie zurechtkommt.
Natürlich stößt sie immer wieder irgendwo an, aber das scheint ihr nichts auszumachen, denn sie tastet sich mutig überall voran und hat keine Angst, ihre Umgebung zu erforschen.
In ihrem Zwinger und im eingezäunten Hundeauslauf kennt sie sich natürlich bestens aus und bewegt sich sicher. Aber auch beim Spazierengehen sind wir immer ganz baff, wie forsch sie voranstürmt! Teilweise muss man natürlich für sie mitdenken, damit sie nicht gegen einen Baum läuft oder in einen Graben fällt. Aber Luna ist wirklich furchtlos und lässt sich dadurch nicht vom Gassigehen abhalten. Sie ist eben eine echte Kämpferin und lässt sich nicht unterkriegen!
Dass man einen Hund, der blind und taub ist, nur mit Leine Gassi führen kann, ist natürlich selbstverständlich.
Autofahren liebt Luna übrigens und springt sogar selbst ins Auto, wenn sie begriffen hat, dass und wo sie hinein soll.
Übrigens ist Luna trotz ihrer Blindheit stubenrein Zumindest im Innenbereich ihres Zwingers ist sie absolut sauber und auch im Außenbereich verrichtet sie ihr Geschäft nur, wenn sie nicht rechtzeitig in den Garten kommt. Wir sind davon überzeugt, dass sie sich auch in einem Menschenhaushalt benehmen kann.
Auch Alleinbleiben sollte kein Problem sein. Zwar hören wir Luna ganz nach Huskyart ab und zu auch mal heulen, aber tatsächlich eher selten.
Leider versteht sich Luna nicht mit anderen Hunden, was vermutlich mit ihrer Blindheit zusammenhängt. Sie kann daher nur als Einzelhund vermittelt werden.
Luna bräuchte ganz besondere Tierfreunde, die sich weder an ihren Behinderungen oder an den Tierarztkosten stören noch vor dem zweimal täglichen Insulin-Spritzen zurück- schrecken.
Das klappt übrigens wunderbar, da wir das immer beim Fressen machen. So konzentriert sich Luna auf ihr Futter und wir können solange in aller Seelenruhe die Spritze verabreichen. Sie hält dabei brav still und auch wenn uns das Stechen jedes Mal Überwindung kostet, geht es wirklich ganz einfach und ist kein Hexenwerk.
Da es täglich zur selben Uhrzeit erfolgen muss, ist allerdings ein sehr regelmäßiger Tagesplan erforderlich.
Wir geben es ja zu: Besonders attraktiv für einen Hundebesitzer in spe hört sich das alles nicht an… Und so haben wir auch nur wenig Hoffnung, jemanden für Luna zu finden. Dennoch wollen wir ihr die Chance dieser Veröffentlichung geben. Manchmal gibt es ja auch Wunder…
Sehr freuen würden wir uns übrigens auch über eine kleine Spende für Luna. Denn ihre Behandlung und die verschiedenen OPs haben inzwischen schon über 5000 Euro verschlungen. Auch ein paar Paten für unser Sorgenkind wären einfach super, um die laufenden Kosten (Insulin, regelmäßige Blutkontrolle) decken zu können.
Welche netten Menschen könnten unserer Luna in irgendeiner Form helfen?
Luna stammt aus Deutschland und ist geimpft, entwurmt und kastriert.
Kontakt:
Tierschutzverein Kronach Ottenhof 2 96317 Kronach
tsvkc@gmx.de 09261 / 20 111 www.tierheim-kronach.de

(SH154/15)
Rasse: Harzer Fuchs-Terrier-Mischling Farbe: braun Geschlecht: männlich / kastriert Geboren: 2013 Größe: 52 cm
Geeignet für: sehr Hundeerfahrene, Einzelperson, Ehepaar
Nur für Hundeprofis!
Knut kam auf Anweisung der Behörden im Sommer 2015 zu uns ins Tierschutzliga-Dorf.

Mehrfach war der völlig unterforderte und unerzogene Rüde aus dem Grundstück seiner Familie ausgebrochen und hatte Fahrradfahrer gebissen.
Dass Knut mit Sicherheit keine schöne Kindheit hatte und sich nie ernsthaft mit ihm beschäftigt wurde, konnten wir hier schnell feststellen.

Knut ist aufgrund seines starken und schwierigen Charakters nur ein Hund für absolute Hundeprofis.
Knut ist fremden Menschen gegenüber sehr misstrauisch und ablehnend. Er würde auch sofort beissen, wenn jemand Fremdes einfach an ihn herantritt.

Er ist sehr territorial und reagiert mit Jagdtrieb auf alles was sich bewegt. Leider überwindet er problemlos auch 2 Meter hohe Zäune.
Knut lässt sich nicht unterordnen und folgt nur, wenn er jemanden vertraut und er es auch selbst möchte.

Wir würden uns auch sehr freuen, wenn wir Paten für Knut finden, damit er hier bei uns im Tierschutzliga-Dorf gut versorgt ist und es ihm nie an etwas mangeln muss.
Ein Zuhause wäre natürlich ein Traum.
Update 21.09.2025

Wir wissen, dass es sehr schwer werden wird, für Knut ein neues Zuhause zu finden. Daher würden wir uns so sehr freuen, wenn sich liebe Paten für Knut finden, die uns helfen die Kosten für seine Unterbringung und Versorgung zu tragen.
Sie finden unseren Knut daher auch unter unseren Patenhunden.

Kontakt:
Tierschutzliga-Dorf Ausbau Kirschberg 15 03058 Groß Döbbern Telefon: 035608 - 40 124 tägl. 7:30 - 16:00 Uhr, auch Sonntags, außer an Feiertagen info@tierschutzligadorf.de
Photo-Update 21.09.2025 (2)

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