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Notfälle der Woche

Die Notfälle der Woche sind - wie der Name schon sagt - nur 1 Woche auf dieser Unterseite online.
Bis zur Vermittlung sind sie dann aber immer in der regulären Tiervermittlung zu finden!

Diese Woche: 5 Tiere
Dazu 6 Dauernotfälle, die hier noch einmal eine Extra-Chance bekommen sollen (6 Hunde & 1 Katze)
Alle diese Tiere sind aber nur eine kleine Auswahl an Notfällen in der regulären Tiervermittlung!

Aylan

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Rasse: Mischling
Geb.: 17.11.2016
Geschlecht: männlich, kastriert
Farbe: hellbraun-beige
Größe: ca. 43 cm

Verträglichkeit: mit Rüden und Hündinnen

Charakter: freundlich, verspielt und liebevoll

Aylan wurde mit seinen Geschwistern als kleine Welpen von der Tierschutzorganisation Ayandena gerettet. Alle wurden vor Ort vermittelt. Nur hatte Aylan nicht so viel Glück wie seine Geschwister.

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Er wurde von einem Pfarrer adoptiert.
Diesem fiel erst auf, dass Aylans Rute schwer verletzt war, als dieser bereits fieberte und nicht mehr aus seinem Körbchen kam. Doch anstatt dem kranken Hund zu helfen und ihn in eine Tierklinik zu bringen, rief der Besitzer Ayandena an und ließ den armen Hund wieder abholen. Geld wollte er keins für Aylan ausgeben.

Leider war die Entzündung am offenen Bruch der Route soweit fortgeschritten, dass man sie nicht mehr retten konnte und sie amputiert werden musste.

Durch die Entzündung wurde der Schließmuskel in Mitleidenschaft gezogen und Aylan kann den Kotabsatz nicht kontrollieren.

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Seit dieser Zeit wartet Aylan nun darauf, dass er endlich ein neues Zuhause findet, wo er nicht wieder abgeschoben wird

Aylan braucht sicherlich noch etwas Erziehung, denn er ist fast sein ganzes Leben im Tierheim und er muss auch noch vieles lernen, aber wir sind sicher, dass er sich gut entwickeln wird.

Für Aylan suchen wir eine liebe Familie, die ihm die Zuwendung und Zeit schenken kann, die ihm bislang so gefehlt hat. Liebe Kinder sind in der Familie natürlich ebenfalls herzlich willkommen.

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Ein ausbruchsicherer Garten zum Toben und Spielen wäre wünschenswert, ist aber kein Muss.

Aylan wird geimpft, gechipt und entwurmt vermittelt.

Wir vermitteln deutschlandweit nach Abschluss eines Schutzvertrages und einem Kontakt- besuch.

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Kontakt:

Tierhilfe-Anubis e.V.
mzimmermann1503@icloud.com
 

Felix

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SK039/21

Rasse: EKH
Farbe: schwarz
Geschlecht: männlich / kastriert
Geboren: 01.07.2013

Ataxiekater sucht verständnisvollen Päppelplatz

Felix wurde zusammen mit 5 weiteren Katzen im Januar 2021 seiner Besitzerin durch die Behörden entzogen.

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Als er zu uns kam, war er nicht mehr stehfähig, völlig ausgetrocknet und verhungert. Zum Glück konnten wir den lieben Kater wieder aufpäppeln. Leider erfuhren wir nichts über seine Vorgeschichte.

Felix ist eine Katze mit Ataxie. Die Ursache konnten wir nicht herausfinden.

Das heißt, Felix kann sich nicht normal bewegen, wie eine gesunde Katze. Auch ist er beim Füttern und Tränken teilweise auf menschliche Hilfe angewiesen, wobei er bei uns inzwischen schon recht gut wieder selbstständig Futter- und Wasser aufnimmt.
Auch findet er inzwischen sein Katzenklo wieder.

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Der unheimlich liebe, sehr verkuschelte und gutmütige Kater wünscht sich nun ein ge- duldiges, liebevolles und erfahrenes Zuhause.

Er kann nur in reine Wohnungshaltung vermittelt werden; auch kann er derzeit nicht irgendwo hochspringen.

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Kontakt:

Tierschutzliga-Dorf
Ausbau Kirschberg 15
03058 Groß Döbbern
Telefon: 035608 - 40 124
tägl. 7:30 - 16:00 Uhr, auch Sonntags, außer an Feiertagen
info@tierschutzligadorf.de
 

Leo

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Leo ist ein etwa 3 Jahre junger Mischlingsrüde.

Bis vor wenigen Wochen hat er fast sein bisheriges Leben in einem rumänischen Tierheim verbracht. Dort saß er isoliert in einem kleinen Zwinger und stand in seinen eigenen Exkrementen.

Vor lauter Stress hat Leo sich dort massiv seine Hinterläufe aufgebissen, so dass er auch nach Ankunft bei uns in Deutschland erst einmal wieder isoliert in einem kleinen Innenzwinger sitzen und wenig oder kaum laufen durfte, damit die Wunden an den Hinterpfoten nicht immer wieder bluteten.

Jetzt sind fast 3 Wochen seit seiner Ankunft vergangen und die körperlichen Wunden fast verheilt. Die seelischen werden wohl noch etwas bleiben... Ab und an dreht er sich immer noch kurz im Kreis und versucht sich selbst zu verletzen.

Leo geht jetzt 3 mal täglich kleine Runden und fängt langsam an Vertrauen zu fassen.

Er ist sehr neugierig und verschmust, wenn er die Menschen kennt; braucht aber trotzdem eine klare Führung.

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Für Leo suchen wir Menschen ohne Kinder und ohne weitere Tiere. Ausnahme könnte hier eine souveräne Hündin sein, die Leo auch mal Grenzen aufzeigt.

Leo´s neue Menschen sollten Geduld mitbringen und vorzugsweise einen eingezäunten Garten haben.

Leo freut sich auf Euch!

Kontakt:

Tierheim Limburg
Im Staffeler Wald
65556 Limburg-Staffel 

Telefon: 06432 - 801 455
tierheim.limburg@gmx.de
 

Alissa

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Neugieriges, soziales Dreibeinchen sucht ganz viel Liebe!

- Geburtsdatum: 2018
- Rasse: EHK
- Geschlecht: weiblich
- kastriert: ja
- Fell, Farbe und Zeichnung: Kurzhaar, weiß mit schwarz gefleckt
- Herkunft: griechische Straße

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- Kennzeichnung: Transponderchip
- Impfungen: Katzenschnupfen, -seuche, Tollwut
- Tests: FeLV negativ, FIV negativ, Giardien negativ
- Handicaps: linkes Vorderbein amputiert

- Charakter: neugierig, teilweise noch scheu dem Menschen gegenüber, sozial und Nähe suchend Artgenossen gegenüber, selbstbewusst, fröhlich

- Haltung (mindestens):
‘Wohnung mit gesicherten Fenstern/Balkon
- Haltung (höchstens):
Freigang in gesichertem Garten/gesicherter Terrasse

- katzenverträglich: ja
- hundeverträglich: unbekannt
- familientauglich: mit älteren Kindern ja
- Katzenerfahrung:
nicht zwingend notwendig, aber Geduld und Feingefühl für die Eingewöhnung müssen vor- handen sein

- Aufenthaltsort: Pflegestelle in Rostock

- Vermittlung:
bundesweit (Transport kann organisiert werden, Selbstabholung ist aber auch möglich)
- Abgabebedingungen:
nach einem positiven Vorbesuch, mit Schutzvertrag und Schutzgebühr

Alissa (oder Ally, wie sie auf unserer Pflegestelle genannt wird) war eine der vielen Streunerkatzen auf Andros und dort nicht zu übersehen:

Mitten auf der Straße sitzend, ängstlich, mit einem seltsam abgewinkelten linken Vorder- bein.

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Natürlich wurde sie sofort aufgesammelt.
Es schien, als wäre das Bein mehrfach gebrochen gewesen und schief wieder zusammengewachsen. Es war steif und nur noch in der Schulter beweglich. Somit stand fest, dass sie auf eine Pflegestelle in Deutschland kommen, operiert und wieder aufgepäppelt werden musste.

Nun hüpft sie auf drei Beinchen durch die Welt. Und wie sie hüpft!

Mit anderen Katzen ist sie sofort supersozial – eine typische Andros-Katze eben. Sie umgarnt andere Katzen mit ihrem süßen Gurren und fordert diese zum Spielen auf. Gemeinsames Kuscheln und Putzen ist ihr besonders wichtig. Das kann es am besten rund um die Uhr geben!

Sie spielt gerne Fangen und zu einem kleinen Raufgelage kann sie sich auch mal hinreißen lassen, aber nur kurz und nicht zu heftig bitteschön. Perfekt wäre sie also in einem Haushalt aufgehoben, in dem eine vorhandene Katze einen neuen Kuschel- und Spiel- partner braucht.

Ihre Behinderung ist kein großes Problem in ihrem Alltag. Sie klettert trotzdem ihre Kratztonne hoch und spielt und rennt genauso flink auf ihren drei Beinchen durch die Gegend wie ihre vierbeinigen Freunde.

Was braucht Ally in ihrem neuen Zuhause?

Obwohl sie so sozial ist, weiß sie ihre Leckerchen und ihr Futter mit flinker Pfote zu verteidigen. Hier sollten die zukünftigen Mitkatzen also souverän sein und sich nicht ins Bockshorn jagen lassen. Sie kann sich ganz gut zur Wehr setzen, übereifrigem Geraufe hat sie aber nicht allzu viel entgegenzusetzen.

Zukünftige Mitkatzen sollten deshalb sanft und sozial sein, viel Nähe wollen und zulassen.

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Ihr zukünftiger Mensch braucht vor allem eines: Geduld!

Ally will und wird ankommen, aber sie braucht ihre Zeit, um ihre Angst zu verlieren. Mit Leckerchen und vor allem mit Hilfe von sozialen Mitkatzen kann man ihr Herz recht schnell erobern, ein wenig scheu wird sie wohl dennoch immer bleiben.

Sie ist vor allem Frauen zugetan, Männern gegenüber zeigt sie größere Angst, hier wird man noch eine Portion mehr Geduld brauchen, um sie zu knacken.

Mit dem richtigen Menschen allerdings könnte sie noch zu einer Kuschelkatze mutieren! Aber man darf es weder ungeduldig erwarten, noch erzwingen.

Auf der Pflegestelle lässt sie sich inzwischen schon gern streicheln. Das wird in ihrem neuen Zuhause sicherlich noch einmal neu zu erarbeiten sein. Wenn man ihr aber diese Chance gibt, kann man sich über ein quirliges, sehr neugieriges, verspieltes und gurrendes Katzenmädchen freuen, das gerne um einen herum ist.

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Alissa mag Rituale sehr.
Auf diesem Wege kann man sie gut erreichen und ihr Selbstvertrauen stärken, beispielsweise mit Klickertraining, mit dem die Pflegestelle schon begonnen hat.
Ally weiß inzwischen genau, dass ihre Pflegeperson sich bei einem bestimmten Zeichen extra viel Zeit zum Spielen und Kuscheln für sie nimmt und kommt nun schon ohne Angst zu ihr.

Decken findet sie ganz schlimm, die verbindet sie definitiv mit Einfangen für die Tierarztbesuche. Dafür wird ihre Angst vor Händen immer geringer.
Ally sollte somit auch in Zukunft nur mit Decke eingefangen werden, solange sie noch nicht so viel Vertrauen hat, um freiwillig in eine Transportbox zu gehen. Wie das am besten funktioniert, erklären wir auf Wunsch selbstverständlich gern.

Alissa sitzt gern am Fenster und beobachtet. Gesicherte Aussichtplätze müssen daher vorhanden sein.

Ein gesicherter Balkon wäre auch schön, aber viel wichtiger sind die passenden Mitkatzen. Ausgiebig draußen herumtoben wird sie nicht mehr. Aber wenn in ihrem neuen Zuhause ein Garten vorhanden sein sollte, dann muss dieser unbedingt gesichert sein, um sie vor Gefahren wie Straßenverkehr und anderen Tieren zu schützen.

Bei hohen Kratzbäumen oder anderen Klettermöglichkeiten sollten Abstiegshilfen vor- handen sein. Sie hüpft zwar auch so problemlos herunter, aber die Belastung des einen verbliebenen Vorderbeins ist auf Dauer nicht gesund. Auf der Pflegestelle benutzt sie die Abstiegshilfe gerne.

Wer vermisst einen lebenslustigen, dreibeinigen Quirl in seinem Haushalt und mag Alissa bei sich aufnehmen?

Kontakt:

Cats at Andros e.V.
Lavinia Nöthig
kontakt@cats-at-andros.de
https://www.cats-at-andros.de/vermittlungs-infos/anfrageformular

Fedora I.

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Geboren: ca. 12.09.2007
Rasse: Mischling
Geschlecht: weiblich
Schulterhöhe: ca. 53 cm
Gewicht: ca. 19 kg

Kastriert: ja
Geimpft: ja
Gechippt: ja
Farbe: weiß

Mittelmeercheck: Babesien positiv – symptomfrei, Rest negativ
Krankheiten: keine bekannt

Katzenverträglich: unbekannt
Hundeverträglich: bedingt
Kinder: ja, ab ca. 12 Jahre

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Aufenthalt: 97922 Lauda Königshofen
Zuhause: ja
Pflegestelle: ja

Geeignet für: alle
Garten: ja
Zweithund: nein
Hundeschule: bedingt
Jagdtrieb: unbekannt

Die  Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt - so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich.

Videolink:
https://youtu.be/C4XvQoQ0DK4
https://youtu.be/1M70NKEvU-4

Nach 12 Jahren Canile – Liebevoller Alterswohnsitz gesucht

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Fedora I. lernten wir bei unserem Besuch im Canile im Oktober 2020 kennen.

Wir standen vor ihrem Zwinger und trauten unseren Ohren nicht, als der Tierheimleiter uns berichtete, dass diese Hunde-Omi bereits 13 Jahre alt ist und seit 12 Jahren im Canile sitzt! Schüchtern und völlig verängstigt schaute Fedora uns an, sie zitterte am ganzen Körper und hätte sich am liebsten unsichtbar gemacht.

Glücklicherweise bot eine erfahrene Pflegestelle schnell einen Platz an, sodass Fedora I. im Dezember nach Deutschland reisen konnte.

Offenbar hatte sie in ihrem Köfferchen kein Platz mehr für Angst und Panik gehabt, denn die mutige Hunde-Omi, die bis dahin nichts außer Betonboden und Gitterstäbe kannte, überraschte uns vom ersten Tag an sehr.

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Fedora brachte ihrem Pflegefrauchen bedingungsloses Vertrauen entgegen und meisterte an ihrer Seite mutig alles Neue. Sowohl der Tierarztbesuch als auch die Pflege ihres sehr mitgenommen Fells bewältigte sie ohne Probleme.

Doch wie sich herausstellte, kommt sie nicht wirklich mit Artgenossen im Haus zurecht, sodass wir für unsere Omi schnell ein neues Plätzchen suchen mussten, wo sie als Einzelprinzessin die ungeteilte Aufmerksamkeit erfährt.

Eine liebe Pflegestelle ohne weitere Hunde fand sich und so packte Fedora erneut ihr Köfferchen.

Auch hier überraschte uns die alte Dame aufs Neue.

Ohne Scheu wandte sie sich an ihre neuen Bezugspersonen und vertraute ihnen. Was für einen tollen Charakter muss diese Hündin wohl haben, dass sie nach zwölf Jahren im Canile, wo streichelnde Hände und menschliche Zuneigung eher Seltenheit sind, doch noch so viel Vertrauen uns Menschen gegenüber hat. Und auch bei den Spaziergängen wurde unsere Omi immer mutiger.

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Das schönste Geschenk für Fedora sind allerdings Streicheleinheiten - diese genießt sie wirklich sehr und schmiegt ihr Köpfchen vertrauensvoll in die Hand.

Völlig überrascht von unserer Omi wollten wir für sie schnell ein tolles Zuhause finden, wo wir uns sicher waren, dass sie dort noch einen schönen Alterswohnsitz findet und liebevoll verwöhnt und umsorgt wird. Im Januar erhielten wir dann eine vielversprechende Anfrage.

Mutig ging Fedora bei der Abholung mit ihrem neuen Frauchen mit und lebte sich bei ihr gut ein. Abermals heftete sie sich an die Fersen einer neuen Bezugsperson und schenkte ihr ihr volles Vertrauen. Auf Spaziergängen ist sie noch sehr zurückhaltend, folgt lieber Schutz suchend dem anderen Ende der Leine. Entgegenkommende Menschen und Hunde beäugt sie skeptisch.

Im Haus ist Fedora ruhig und beobachtet aus ihrem weichen Körbchen heraus alles ganz genau. Auch wenn Fedora sicherlich noch durch viele neue Gegebenheiten verunsichert wird – sie hat ihre Neugier in all den trostlosen Tierheim-Jahren behalten.

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Man fing an, das Allein bleiben mit ihr zu üben, doch hier wird Fedora von starken Ver- lustängsten geplagt. Vermutlich hat dies mit ihrer Vergangenheit zu tun, doch wer mag es ihr verübeln.

Leider ist ihre Familie nun aus familiären und gesundheitlichen Gründen dazu gezwungen, Fedora für längere Zeit am Tag allein zu lassen. Dies bedeutet für die Seniorin enormen Stress. Die Familie möchte ihr dies nicht zumuten und daher müssen wir nun für unsere hübsche Hündin dringend ein neues Plätzchen finden.

Unsere Hundeomi hat hinsichtlich ihrem neuen Zuhause nur drei bescheidene Wünsche.

Sie sucht einen Platz als Einzelprinzessin, wo sie bei einem geregelten Alltag nicht allein bleiben muss und noch ganz viel Liebe erfahren darf.
Fedora dankt es im Gegenzug mit ihrem bedingungslosen Vertrauen.

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Wer möchte dieser ganz besonderen Hündin, die nicht nur durch ihren tollen Charakter, sondern auch durch ihr interessantes Aussehen und die zwei verschiedenfarbigen Augen auffällt, auf ihre alten Tage noch ein kuscheliges und sicheres Plätzchen geben?

Wir vermitteln bundesweit, wenn Sie bereit sind, Fedora I. auf ihrer Pflegestelle zu besu- chen und abzuholen.

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Ihr Ansprechpartner:

STREUNERHerzen e.V.
Tanja Beer
Telefon: (0176) 45 67 84 38
E-Mail: tanja.beer@streunerherzen.com
 

Gus

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Rüde
kastriert
Pyrenäenberghund-Mix
geb. ca. November 2019

inkontinent

verträglich mit Artgenossen
kennt keine Katzen
gerne zu standfesten Kindern

Heute möchten wir Gus vorstellen:
einen unfassbar süßen, ca. ein Jahr alten, Rüden mit einer schweren Vergangenheit.

Gus lebt auf Sizilien.
Dort wurde er überfahren und mehrere Tage einfach liegen gelassen!

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Durch einen kleinen Schutzengel musste ihm „nur“ der Schwanz amputiert werden.

Jedoch trug er von all dem ein neurologisches Trauma davon:

Durch diese Erfahrungen funktionieren seine Schließmuskeln nicht mehr so gut, sodass er inkontinent wurde. Dies könnte mit der Zeit wieder besser werden, jedoch gibt es dafür keine Garantie.

Gus versteht sich super mit seinen Artgenossen und ist nach all der Zeit immer noch menschenfreundlich.

Wir suchen für ihn ein Zuhause oder eine Pflegestelle.

Tierschutzverein Neuss e. V.
Christine Holland
Tel. (mobil): 01512 - 100 2001
info@tsv-neuss.de
www.tsv-neuss.de
 

Soli & Balu

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Nummer: V82436 & V82437

Rasse: Pointer & Terrier-Mix
Geboren: 2010 & 2006
Schulterhöhe: 50 & 40 cm
Gewicht: 17 & 12 kg
Geschlecht: Weiblich
Kastriert: Nein

Verträglich mit Hunden: Ja
Familientauglich: Nein

Im Tierheim seit: Dezember 2020
Bereich: Krankenstall

Beide sind taub

Soli und Balu sind aus schlechter Haltung zu uns ins Tierheim gekommen.

Für die beiden bezaubernden Mädchen wünschen wir uns ein gemeinsames Zuhause.
Die beiden hängen sehr aneinander und „stützen“ sich gegenseitig.

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Pointer Soli hat Blasenkrebs und wir wissen nicht wie lange ihre Lebenszeit noch ist.

Wenn sie aufgeregt ist, klappert Soli laut mit den Zähnen und zittert auch. Sie ist etwas kopfscheu, aber freundlich und schmust gerne mit den ihr vertrauten Personen.

Soli bekommt täglich ein Schmerzmittel in ihr Essen.

Balu hat eine Nierenschwäche und bekommt ein Spezialfutter, welches sie gut isst.
Die Spondylosen in der Brustwirbelsäule müssen noch nicht mit Schmerzmittel gelindert werden, aber vielleicht später.

Auch Balu ist anfangs etwas kopfscheu, aber freundlich und nach dem Kennenlernen sehr schmusig.

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Beide hatten mal eine Ohrenoperation, wobei der Gehörgang entfernt wurde. Daher hören beide nichts mehr.

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Soli und Balu harmonieren sehr gut zusammen.
Sie küssen sich und liegen auch zusammen im Korb. Es gab bis jetzt nie Ärger. Auch bei anderen Hunde reagieren sie freundlich.

Wir suchen Hundefreunde mit Haus und Garten, die wissen, dass ältere Tiere Freude, aber auch Arbeit und Trauer bringen können.

Der Garten ist sehr wichtig, da Soli durch den Blasenkrebs vermutlich öfters kleine Mengen Urin abgeben muss und beide Hunde im Alter den Urin vielleicht auch nicht mehr so halten können.

Soli und Balu sind nach regelmäßigen Gassigängen ruhig und schlafen viel.

Interessenten sollten Zeit für die beiden haben und an die evtl. anfallenden Tierarztkosten denken.

Kontakt:

Tierheim Hannover
Evershorster Str. 80
30855 Langenhagen
Tel.: 0511 / 97 33 98 - 0
info@tierheim-hannover.de

Gaga

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* 10.06.2010

Im Tierheim seit 2010

Geschlecht: weiblich
kastriert: ja
Größe: groß
gesundheitliche Einschränkungen: keine bekannt

Aufenthalt: seit 2010 im Tierheim im Rumänien

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Gaga ist eine von 6 Welpen, die im Shelter geboren wurden.

Sanda fand die Mama Guadaloupe hochträchtig und nahm sie mit ins Tierheim.

Leider kennt Gaga nichts außer Beton und Gitterstäbe. Umso dringender braucht sie endlich eine Familie, die ihr nach 10 Jahren Gefangenschaft Wärme und Geborgenheit gibt und ihr zeigt, was ein Zuhause bedeutet.

Die Hoffnung haben die sechs Geschwister aufgegeben.
Doch wir suchen weiter und sind uns sicher, dass die richtigen Menschen irgendwann kommen werden.

Die sanfte Gaga ist wie ihre Geschwister schüchtern und zurückhaltend, jedoch immer freundlich zu Menschen.

Anders als ihre Brüder, die Besuch zunächst immer mit Bellen verjagen wollen, ist sie ruhiger. Verbringt man etwas Zeit bei ihnen im Zwinger, wird Gaga neugierig und versucht, sich dem Menschen zu nähern. Doch der Mut verlässt sie schnell und sie zieht sich wieder zurück.

Gaga wird erst einmal Zeit und Geduld brauchen, um sich in einer Familie einzuleben. Leider hatte sie in ihrem Leben nur sehr selten Besuch von fremden Menschen.

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Gaga sollte zu erfahrenen Hundebesitzern, die ihr ihre Unsicherheit nehmen können und ihr zeigen möchten, wie großartig ein Hundeleben abseits von Beton und Gittern sein kann. Aber erst einmal muss eine gewisse Vertrauensbasis zwischen Menschen und ihr geschaffen werden.

Hier sollte man sich bewusst sein, dass das auch einige Zeit dauern kann.
Geduld und Einfühlungsvermögen, gepaart mit einer Portion Vertrauen in den Hund und sich selbst, all das kann zu einer tollen Mensch-Hund-Beziehung führen.

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Das Laufen an der Leine und am Geschirr kennt Gaga nicht.
Auch hier muss man einfühl- sam mit ihr trainieren. Alltagsgeräusche wie Staubsauger, Kaffeemaschine, Autofahren, all das muss sie in ihrem neuen Zuhause noch kennenlernen.

Die liebe Gaga ist verträglich mit Rüden.
Die Verträglichkeit mit Hündinnen kann bei Bedarf getestet werden.

Ein souveräner Ersthund wäre für Gaga sicherlich eine große Hilfe, sich in ihrem neuen Leben einzufinden.

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Gaga mit ihren Geschwistern im Auslauf:

https://www.facebook.com/PfotesuchtGlueck/videos/656888154860553/?t=18

Wer Gaga eine Chance geben möchte, kann sich gerne bei uns melden!

Kontakt:

Tierschutzverein Pfote sucht Glück e.V.
E-Mail: pfotesuchtglueck@gmail.de
https://www.pfotesuchtglueck.de
 

Knut

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(SH154/15)

Rasse: Harzer Fuchs-Terrier-Mischling
Farbe: braun
Geschlecht: männlich / kastriert
Geboren: 2013
Größe: 52 cm

Geeignet für: sehr Hundeerfahrene, Einzelperson, Ehepaar

Nur für Hundeprofis!

Knut kam auf Anweisung der Behörden im Sommer 2015 zu uns ins Tierschutzliga-Dorf.

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Mehrfach war der völlig unterforderte und unerzogene Rüde aus dem Grundstück seiner Familie ausgebrochen und hatte Fahrradfahrer gebissen.

Dass Knut mit Sicherheit keine schöne Kindheit hatte und sich nie ernsthaft mit ihm beschäftigt wurde, konnten wir hier schnell feststellen.

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Knut ist aufgrund seines starken und schwierigen Charakters nur ein Hund für absolute Hundeprofis.

Knut ist fremden Menschen gegenüber sehr misstrauisch und ablehnend.
Er würde auch sofort beissen, wenn jemand Fremdes einfach an ihn herantritt.

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Er ist sehr territorial und reagiert mit Jagdtrieb auf alles was sich bewegt.
Leider überwindet er problemlos auch 2 Meter hohe Zäune.

Knut lässt sich nicht unterordnen und folgt nur, wenn er jemanden vertraut und er es auch selbst möchte.

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Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Paten für Knut finden, damit er hier bei uns im Tierschutzliga-Dorf gut versorgt ist und es ihm nie an etwas mangeln muss. Ein Zuhause wäre natürlich ein Traum.

Kontakt:

Tierschutzliga-Dorf
Ausbau Kirschberg 15
03058 Groß Döbbern
Telefon: 035608 - 40 124
tägl. 7:30 - 16:00 Uhr, auch Sonntags, außer an Feiertagen
info@tierschutzligadorf.de
 

Jenny

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(SH118/18)

Deutscher Schäferhund-Mix
Farbe: grau
Geschlecht:  weiblich / kastriert
Geboren: 11.01.2014
Größe: 53 cm

Jenny sucht auch Paten

Jenny übernahmen wir von einem anderen Tierschutzverein.

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Die Hündin hat schon eine bewegte Vergangenheit, stammt wohl ursprünglich aus Rumänien von einer Müllkippe. Dann wurde Jenny nach Deutschland verkauft, entlief ihrer neuen Familie, irrte ein halbes Jahr durch Brandenburg, bis sie wieder eingefangen werden konnte und kam in ein Tierheim.

Da Jenny extrem ängstlich ist und mit Menschen nichts anfangen konnte, kam sie im Juni 2018 zu uns.

Jenny hat in der Zeit bei uns nun bereits einiges gelernt.
Sie läuft an der Leine, freut sich über Spaziergänge, lässt Berührungen zu.

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Jedoch ist Jenny bis heute ein scheuer Hund. Sie hat gelernt, ohne den Menschen zu überleben und lässt sich daher nicht auf eine Bindung mit dem Menschen ein. Lieber lebt sie unter Hunden. Sie würde jede Chance zum Entlaufen nutzen.

Jenny kann nur an absolut Angsthunde-erfahrene Menschen mit Haus und hoch und sicher eingezäunten Grundstück vermittelt werden. Sie muss mindestens als Zweithund gehalten werden.

Jenny wird nie ein Kuschelhund werden und Hunde immer dem Menschen vorziehen.

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Wir wissen, dass es sehr schwer wird, eine erfahrene und verständnisvolle Familie für Jenny zu finden. Daher bitten wir um Ihre Unterstützung in Form einer Patenschaft für Jenny.

Jenny soll es nie wieder an etwas mangeln.

Kontakt:

Tierschutzliga-Dorf
Ausbau Kirschberg 15
03058 Groß Döbbern
Telefon: 035608 - 40 124
tägl. 7:30 - 16:00 Uhr, auch Sonntags, außer an Feiertagen
info@tierschutzligadorf.de
 

Tomi

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Liebe Interessenten,

unserem Vermittlungstext möchten wir ein paar Worte voranstellen:

Wir haben überwiegend ganz besondere Fellchen in unserer Vermittlung, die chronisch krank, körper- behindert oder auf andere Weise speziell sind.
Diese Tere warten oft lange auf ihre Menschen und ihre Vermittlungen sind nicht immer einfach.

In der Vergangenheit mussten wir leider häufiger erleben, dass auch bei Tieren, die an sich unproble- matisch sind, bei Problemen jeder Art Rückgaben an uns erfolgten. Diese Rückgaben stellen uns immer vor ein großes Problem, da wir nur mit wenigen Pflegestellen zusammenarbeiten, Ihnen jedoch garantieren, dass wir unsere Tiere stets zurücknehmen.

Daher bitten wir um Verständnis, dass wir erwarten, dass nicht gleich „die Flinte ins Korn geworfen wird“, sondern auch Menschen, die diese Tiere vielleicht schon jahrelang betreuen, versuchen, Lösungen zu finden und sich selbständig Hilfe suchen, anstatt uns die Tiere ohne jeden persönlichen Einsatz wieder zurück zu geben. Es gibt immer Situationen, wo es keine andere Lösung gibt, jedoch muss man Verständnis haben, dass es uns auch nicht möglich ist, von jetzt auf gleich Tiere unterzubringen.

Daher ist es für uns selbstverständlich, dass unser Vertrag eingehalten und interessierte Menschen sich diesen bereits im Vorfeld auf unserer Homepage www.anaa-katzen.de durchlesen und sich über unseren Vermittlungsablauf informieren.

Sollten für Sie Vorkontrollen, Fahrten zwecks Abholung Ihres Tieres sowie eine lebens- lange Verantwortung ebenso selbstverständlich wie für uns sein, freuen wir uns sehr über Ihre Vermittlungsanfrage!


Tomi

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* 06/2015

Gelähmte Hinterbeine, Blase muss ausmassiert werden

Tomi wurde in Bulgarien, in Dimitrovgrad, einer Kleinstadt, ca. 200 km von Sofia entfernt, mit einem Projektil im Rücken hilflos aufgefunden.

Liebe Menschen brachten ihn dort in eine Tierklinik, die jedoch eigentlich mit solch einem Fall überfordert waren. Zwar entfernten sie das Projektil (kleine Splitterstücke sind verblieben), überließen alles andere aber Mutter Natur in der Hoffnung, es würde schon alles gut werden.

Leider traf das natürlich nicht zu. Niemand massierte die Blase aus, die so immer nur soweit entleerte, wie sie überlief.

Durch das Auslaufen des Urins hatten sich Wunden gebildet, quasi vom Urin zerfressenes Fleisch. Im Penis und auch in den Hoden waren Nekrosen , so dass zeitweilig eine Penisamputation im Raum stand. In der Blase hatte sich eine Entzündung gebildet, da die Blasenwand mit ständigem Urin konfrontiert wurde.
Unsere Kollegin Denitsa hatte von Tomi gehört und ihn nach Sofia in eine Klinik gebracht, wo all das attestiert wurde.

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Tomis Zustand war so schlimm, dass man überlegt, ob so etwas noch zumutbar ist – aber Tomi kämpfte, und er schnurrte sich in die Herzen der Menschen dort. Fortan wurde die Blase ausmassiert und die Wunden heilten auch etwas ab, durch die Käfighaltung allerdings nicht optimal, die Tatsache, dass seine Hinterbeine gelähmt sind und er immer liegen musste tat das übrige.

So kam Tomi im Januar 2016 zu mir als Pflegestelle und hat mir gezeigt hat, dass viele meiner Bedenken umsonst waren.

Er bewegt sich in unserem Haus über 3 Etagen frei und allein.
Er kommt trotz der gelähmten Hinterbeine auf Möbel und Kratzbäume, er „läuft“ Treppen rauf und runter. Wo ich Probleme sah, hat er sie einfach aus dem Weg geräumt.

Offene Treppe – na und?
Die nehm’ ich doch mit links - Aber ein ebenerdiges Zuhause wäre traumhaft.

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Er lässt sich bei mir problemlos die Blase und 1x tgl. (dann ist das erledigt) den Kot ausmassieren, das dauert kaum eine Minute. Bei fremden Menschen verspannt er sich anfangs und grummelt und meckert vor sich hin.

Für das große Geschäftchen muss man schon etwas Zeit und Geduld einplanen, ansonsten ist es dabei tatsächlich so, dass er den Kot von allein verliert, aber es nicht merkt und so schon eine Schleifspur hinter sich her ziehen kann, wenn der Kot nicht ganz fest ist. Damit ist auf jeden Fall ein leicht zu reinigender Bodenbelag angezeigt. Allerdings sollten auch Liegemöglichkeiten und kleine Teppiche vorhanden sein, da Tomi sonst schnell eine Blasenentzündung auf Grund des kalten Bodens bekommt.

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Bei regelmäßiger Blasenentleerung alle 7-8 Stunden und einem gut und schnell zu reinigendem Boden und dem Verständnis, dass er niemanden ärgern will, wenn er Kot verliert, ist das alles recht einfach zu bewältigen.

Tomi verliert in Stresssituationen allerdings Urin, z.B. wenn er in andere Umgebung kommt, bei Tierarztbesuchen oder wenn es tatsächlich mal Stress mit anderen Katzen gibt. Wenn man das akzeptiert, bekommt man dafür einen kleinen Mann, der absolut liebenswert ist und in aller Regel unkompliziert mit anderen Katzen und auch mit Hunden.

Für ihn wäre es wichtig, dass er endlich ein festes Zuhause bekommt, in dem er auf Grund von Ferienzeiten oder Berufseinsätzen nicht häufig woanders untergebracht werden muss.

Wichtig ist es, strikt nur das eine Futter zu füttern, welches er verträgt und das ist aktuell das Royal Canin gastro intestinal. Sobald er auch nur einen Krümel anderes Futter bekommt, reagiert er mit schlimmstem Durchfall, der dann auch blutig wird.

Tomi konnte 2x (erfolglos) vermittelt werden. Die erste große Chance ist leider fehlgeschlagen, da der vorhandene Kater Tomi auflauerte und ihn auch attackierte. Auf Grund seiner gelähmten Hinterbeine kann er sich nicht wehren und hat mit den bekannten Stress-Symptomen reagiert. Zurück in seiner Pflegestellen hat er sich die Blase ausmassieren lassen, die ständig überlief, hat die anderen Katzen mit Köpfchen geben und putzen begrüßt und alles war wieder in Ordnung.

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Bei der 2. Vermittlung sollte Tomi Gesellschaft für einen ebenfalls schwer behinderten Kater sein. Dieser hat sich leider vor Tomi so gefürchtet, dass er seine Toiletten nicht mehr benutzte, so musste Tomi wieder ausziehen.

Im Dezember 2017 zog der kleine Juanje (05/2017) als Kater, dem ebenfalls manuell die Blase entleert werden muss, ein. Mein Plan war, diese beiden zusammen bei einer Kollegin vor Ort unter zu bringen, damit ich weiterhin meine beruflichen Tätigkeit an Wochenenden in Form von deutschlandweiten Messen und Ausstellungen ausüben kann.

Leider ist dieser Plan nicht aufgegangen:
Juanje ist völlig fasziniert von Tomis gelähmten Hinterbeinen und Schwanz und findet es toll, das Fell dort büschelweise auszuzupfen.

Zudem ist er ein kleiner total verspielter Bursche, der seine Kraft leider nicht einschätzen kann. Tomi ist – kurz gesagt – völlig überfordert mit ihm.

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Auch möchte die Kollegin während meiner Messeeinsätze diese Katzen nicht mehr aufnehmen, da Tomi in Stress-Situationen ausläuft, und das Zimmer schon kurz nach seiner Ankunft nach Urin riecht.
Ich möchte ausdrücklich nochmals betonen, dass er das hier nicht tut, sondern nur, wenn er gestresst ist wie oben beschrieben. Da es dort aber dann nach Urin riecht, gehen die eigenen Kater hin und markieren drüber. Meine Messen können bis 2x im Monat sein und sie bekommt das Zimmer nicht wieder sauber.

Da ich jedoch finanziell darauf angewiesen bin, diese Messen mitzuarbeiten und das nicht- ausüben sich bereits bemerkbar macht, suche ich jetzt mit Hochdruck für beide Kater getrennt nach einem neuen Zuhause.

Für Tomi sollte es am besten ebenerdig sein, mit Teppich belegte Stufen wären möglich, sind für ihn machbar aber natürlich auch anstrengend.

Seine Familie sollte nette Katzen haben, einen pflegeleichten Bodenbelag und in der Lage sein, tagsüber alle 7-8 Stunden die Blase auszumassieren. Die Anleitung dazu kann jeder Tierarzt geben, der nicht die Meinung vertritt, solchen Katzen hätten keine Lebensqualität!

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Tomi ist kastriert, geimpft und natürlich gechipt.
Stets im Auge behaltern werden muss der Punkt Blaseninfektion, die leider häufiger auftritt und auch mit Struvitkristallen einhergehen kann. Da das dafür geeignetes Spezialfutter nicht vertragen wird, bekommt Tomi tgl. eine Guardacid-Tablette (Kostenpunkt: 1000 Stck. um die 75 Euro), die den PH-Wert senkt und damit Struvitkristallen vorbeugt.

Tomi ist eine Katze mit tollem Charakter.
Zu Menschen ist er immer freundlich, andere Katzen findet er meistens klasse.

Hunde sind nach kurzer Anlaufphase o.k., jedoch sollte man bedenken, dass ein Hund von ihm durchaus verunsichert sein könnte und in Tomi keine Katze sieht sondern eine Beute. Und obwohl Tomi unglaublich schnell ist, hätte er dann vermutlich keine Chance.

Diese 2 Videos zeigen, wie sehr Tomi andere Katzen mag:

www.youtube.com/watch?v=sONDz_FMaBo

www.youtube.com/watch?v=-PNBuvMIR5g

Im vergangenen Sommer hat er auch das Außengehege kennen gelernt und er liebt es.
Sofern ein entsprechender Weg für ihn präpariert ist, schafft er es alleine über Treppen/ Kratzbäume hinaus und hinein; darum wäre ein gesicherter Balkon traumhaft.

Tomi lebt in 32457 Porta Westfalica auf einer Pflegestelle und wartet jetzt auf seine Menschen.

Menschen, die ihn so mögen wie er ist, die bereits sind, seine Futteranforderungen strikt einzuhalten, Urin auszumassieren und evtl. Kot weg zu putzen.

Dafür bekommt man einen Traumkater!

Weitere Bilder von Tomi findet man auf unserer Homepage www.anaa-katzen.de

Wir würden uns sehr freuen, wenn es nun auch endlich einmal für Tomi klappen würde, DEN einen Menschen für ihn zu finden, der ihm ein gesichertes Zuhause bietet mit allem was er benötigt.

Kontakt:

K. Ridder
05751 - 982 797
kerstin@anaa-katzen.de

Eingestellt 14.02.2016
Text- & Photo-Update 15.07.2018 (4)
 

 

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