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Notfälle der Woche

Die Notfälle der Woche sind - wie der Name schon sagt - nur 1 Woche auf dieser Unterseite online.
Bis zur Vermittlung sind sie dann aber immer in der regulären Tiervermittlung zu finden!

Diese Woche: 5 Tiere (3 Hunde & 2 Katzen)
Dazu 7 Dauernotfälle (6 Hunde & 2 Katzen)

Streunerherzen

Der Verein Streunerherzen e.V. sucht dringend Hilfe!

Tätig auf Sardinien muss die Zusammenarbeit mit dem Canile "Tortoli" zum 30.06.2018 eingestellt werden.

Ein Canile ist eine Tierauffangstation, dessen Betreiber für jeden dort einsitzenden Hund monatlich Geld bekommen - Es besteht also keinerlei Interesse, die Tiere zu vermitteln oder medizinisch zu versorgen, ebenso ist die Futtersituation i.d.R. ein Disaster.

Streunerherzen hat nun die Erlaubnis erhalten, die bislang auf der Homepage vorgestellten Tiere noch dort heraus zu holen, allerdings nur bis zum 30.06.

Es werden daher händeringend Pflege- und natürlich Endstellen gesucht!
Nähere Informationen und eine Vorstellung der entsprechenden Hunde findet Ihr unter dem untenstehenden Link.

Betroffen sind unter anderem (!!):

Manuelito_mi10_strn_thumbRino_mi15_str_thumbPasta_hue14_str_thumbObinda_mi_str_thumbPiu_marm14_str_thumb

Ich habe selber meinen zweiten Hund von diesem Verein, darunter ein Pflegehund, und kann nur sagen, daß hier meiner Erfahrung nach absolut seriös und zuverlässig gearbeitet wird.

Bitte schaut Euch auf der Seite um und überlegt, ob Ihr vielleicht noch einen Platz frei habt - gegebenenfalls auch auf Zeit!

http://www.streunerherzen.com/Tierheime/Aufruf/Tortoli.html

Lilly

Hündin, kastriert,
geb. 2010
Staffordshire-Mix

Scheidungsopfer
Listenhund
Diabetes
blind (Augen entfernt)

Lilly_st_bueck

Ein besonders tragischer und dringender Notfall ist die Staffordshire Mischlingshündin Lilly aus dem Tierheim Bückeburg.

Staffordshirehündin Lilly braucht ganz dringend Hilfe!

Scheidungsopfer Lilly, hat Diabetes - Hund in Not

Hallo,

Welt da draußen, ich bin Lilly und ich hab da ein Problem..., bzw. mehr als eines.

Ich bin im Tierheim gelandet, weil meine Hundeeltern sich nicht mehr mochten und ich bei keinem von ihnen bleiben konnte. Weil ich ein sogenannter Listenhund bin, ist es schwer, für mich ein Zuhause zu finden, dabei gibt es in Niedersachsen gar keine Rasseliste mehr!

Was die ganze Sache noch schlimmer macht:
Ich habe Diabetes und muss regelmäßig gespritzt werden.
Das finde ich aber gar nicht schlimm und halte dabei immer ganz still, weil ich merke, dass es mir dann wieder besser geht.

Nun hat mir diese Krankheit aber mein Augenlicht genommen, und beide Augen mussten mir entnommen werden. Aber ich komme schon sehr gut damit klar und lerne mittlerweile z. B. das Kommando „Vorsicht“ von meiner Gassigängerin Jacky, das klappt ganz gut. Derzeit ist alles gut am Abheilen!!!

Lilly_st_bueck_2

Wenn alles richtig verheilt ist, dann muss ich aber nochmal operiert werden, ich habe nämlich auch noch zwei Gesäugetumore, die unbedingt entfernt werden müssen.

Wie Ihr seht, meint es das Leben gerade nicht so nett mit mir, aber ich kämpfe mich ganz tapfer da durch!!!

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Meine Leute versorgen mich hier mit ganz viel Zuneigung und Pflege, aber sie haben mir gesagt, dass es für mich viel schöner wäre, in einem eigenen Zuhause wieder gesund zu werden. Sie hätten gerne eine Pflegestelle für mich, was heißt, dass alle Kosten vom Tierheim gezahlt werden und mein Zuhause sich ganz darauf konzentrieren kann, mich einfach nur lieb zu haben.

Meine einzige Bedingung wäre nur:
Ich möchte eine Einzelprinzessin sein!

Andere Hunde und auch Katzen etc. finde ich nämlich nicht doll...
In der Gruppe gehe ich auch mit anderen Hunden zusammen spazieren, dabei entscheidet aber die Sympathie wen ich mag und wen nicht.

Kleine Kinder sollten auch aufgrund der Blindheit nicht in meinem neuen Zuhause sein.

Ich spiele gerne, gebe Spielzeug/Stöckchen aber nur bedingt wieder her. Auch an Nasenarbeit habe ich sehr viel Spaß und bin dann ganz konzentriert bei der Sache.

Hast Du vielleicht ein Plätzchen für mich frei auf Deinem Sofa??

Hoffnungsvolle Grüße,

die Lilly

Kontakt:

Tierheim Bückeburg
Telefon: 05722 - 5220

Herr Müller

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Kater
*ca. 16/02/2014

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Einzelprinz mit Freigang
mag keine Hunde oder Katzen in seinem Zuhause haben

Aufenthaltsort: 86381 Krumbach

Herr Müller möchte Einzelprinz sein...

Gemütlicher Kater sucht neue Dosenöffner!

Herr Müller lebt zur Zeit in einem Haushalt mit einem Hund und Freigang.
Herr Müller ist aber leider mittlerweile der Auffassung, dass der Hund blöd ist und greift ihn an, wenn ihm danach ist.

Der Hund ist zum Glück Katzen gewöhnt und geht ihm aus dem Weg, ist aber natürlich über das Verhalten des Katers frustriert, weil er sich wieder eine Katze zum Spielen und Schmusen gewünscht hat, wie die Katze, die vorher mit ihm in seinem Zuhause gelebt hat. Herr Müller hat aber nichts besseres zu tun als den lieben Hund immer anzugreifen. Er möchte sich sein Heim leider weder mit einem Hund, noch mit einer anderen Katze teilen. Er möchte Einzelprinz sein.

Es bleibt uns somit leider nur dieser schwere Weg, ein neues, passendes Zuhause ohne andere Katzen und Hunde für Herrn Müller zu finden. Seine Besitzerin ist sehr traurig über diese Entwicklung, aber es ist so kein Leben mehr für den Hund.

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Herr Muller ist ein sehr menschenbezogener Kater, er geht sogar mit seinem Frauchen und dem Hund spazieren.

Er ist sehr charakterstark und zeigt immer sehr deutlich was er möchte.

Er hat Angst vor Höhe was recht katzenuntypisch ist und mag somit keine hohen Kratzbäume und auch keine Katzenleiter.

Er liebt seinen Freigang, wenn er jederzeit wieder rein kann, war aber bisher auch öfters mal auf dem Balkon und ist dann sehr glücklich, wenn er dort ein schönes sicheres Plätzchen hat.

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Herr Müller ist stubenrein und kann auch stundenweise alleine gelassen werden, er ist dabei sehr brav.

Herr Müller sollte nicht in eine Familie mit Kindern, da er vor diesen Angst hat.
Er ist auch kein Kater für Katzenanfänger.

Man kann ihn nur festhalten wenn er dies möchte, er ist keine typische Schmusekatze. Er ist ein kleiner Prinz und möchte alles bestimmen können wie es ihm gerade passt.

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Den Tierarzt findet er grausam und führt sich auch dementsprechend auf dort.

Zecken entfernen, etc. ist bei ihm auch nicht ohne weiteres möglich. Wer weiß, was er in seinem kurzen Leben als Straßenkatze in Spanien alles erlebt hat.

Herr Müller ist ein beeindruckender Kater mit wunderschönen grünen Augen. Vielleicht verlieben Sie sich ja in unseren kleinen Prinz mit den tollen Augen?

Gerne beantworten wir Ihnen weitere Fragen.

Herr Müller wird geimpft, gechipt, kastriert und negativ auf Fiv und Felv getestet über- geben.

Kontakt:

Tierschutzverein Albolote/Granada
Ansprechpartner (in Deutschland): Carmen Dreher
Telefon: 0170 - 885 5007
E-Mail: tierheim-albolote@gmx.de

Flemma

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NOTFALL
Durch Einstellung der Zusammenarbeit mit dem italienischen Canile
muss Flemma bis spätestens 30.06.2018 ein Zuhause oder eine Pflegestelle
finden, sonst wird sie niemals dort rauskommen!
(S. auch Notfall der Woche ganz oben für mehr Informationen)

Geboren: ca. 10.04.2008
Rasse: Mischling
Geschlecht: weiblich
Schulterhöhe: ca.35 cm
Gewicht: ---
Kastriert: folgt
Geimpft: ja
Gechippt: ja
Farbe: braun
Mittelmeercheck: nach Einreise
Krankheiten: keine bekannt

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Katzenverträglich: unbekannt
Hundeverträglich: ja
Kinder: unbekannt
Handicap: nein

Aufenthalt: Canile Comunale Tortoli, Sardinien
Zuhause: ja
Pflegestelle: ja
Geeignet für: erfahrene Hundehalter

Garten: gerne
Zweithund: ja
Hundeschule: bedingt
Jagdtrieb: unbekannt

Die  Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt - so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich.

Videolink: https://www.youtube.com/watch?v=T_LA7yGbMus

Wer schenkt ihr endlich ein würdevolles Leben?

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Flemma ist eine Hundeomi, die im April 2018 zehn Jahre alt geworden ist.

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Ihr Leben ist schnell erzählt – zehn Jahre können wir traurigerweise kurz in einem Satz zusammenfassen, denn sie hat beinahe jeden Tag ihres Lebens hinter Gittern verbracht!

Das ist die traurige Realität – denn das Schicksal hat es bisher nicht gut gemeint mit Flemma.

Als Welpe wurde sie ins Canile Tortoli gebracht, wahrscheinlich war sie damals ein fröhlicher, junger Hund, voller Lebensfreude und Tatendrang – neugierig, die Welt zu erkunden und zu erfahren, was das Leben sonst noch so zu bieten hat, außer den endlos langweiligen Tagen in einem nackten Zwinger mit kaltem Betonboden. Keine Aufmerksamkeit, kein Spielzeug, keine Freude mehr. Und so machte sich irgendwann die Einsamkeit in ihrem Herzen breit. Aus den trostlosen Tagen wurden Wochen, Monate und Jahre.

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Nun ist Flemma eine Hundeomi – sie hat die Hoffnung aufgegeben und auch den Glauben daran, dass es ein Leben außerhalb der Tierheimmauern für sie gibt.

Bei unseren Besuchen ist Flemma dankbar für die wenigen Minuten, in denen sie ihren Zwinger verlassen kann und sich im Auslauf frei bewegen und schnüffeln darf. Sie läuft wedelnd an den anderen Zwingern vorbei, begrüßt ihre Artgenossen, die das gleiche Schicksal teilen müssen und zeigt sich ihnen gegenüber sehr freundlich.

Uns hingegen ignorierte sie und legte sich einige Meter entfernt in die Sonne und genoss die Wärme und den Hauch von Freiheit, den sie in diesem Moment zu spüren schien. Als wir uns ihr näherten, verschwand sie sofort und suchte Schutz in ihrem kleinen Gefängnis.

Flemma hat nichts verbrochen und kann nichts dafür, dass sie geboren wurde. Wir können ihr die Jahre nicht zurückgeben, die sie als einsamer und sicherlich auch verzweifelter Hund im Canile leben musste, aber wir können ihr Schicksal nun in die Hand nehmen und ihr Freude schenken.

Ein kuscheliges Körbchen, ein warmes Plätzchen, an dem sie sich ausruhen darf und geborgen fühlen wird. Verständnisvolle Menschen, die keine hohe Erwartungen an Flemma haben, sondern sie geduldig und liebevoll in das ihr unbekannte Leben begleiten.

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Möglicherweise wird Flemma viel Zeit benötigen, sich in ihrem neuen Leben zurechtzufinden. Der Mensch ist ihr im Laufe der Jahre suspekt geworden und sie hat das Leben in einem Haus nie kennengelernt. All die neuen Eindrücke werden sie zunächst sehr verunsichern und ein souveräner Hundekumpel im Haushalt wird ihr helfen, die Unsicherheiten abzulegen.

Wenn Sie der liebenswerten Omi die nötige Zeit geben möchten, sie geduldig und liebevoll auf die Sonnenseite des Lebens zu begleiten und wenn Sie sich mit ihr gemeinsam über noch so kleine Fortschritte in ihrer Entwicklung freuen werden, nehmen Sie bitte Kontakt zu mir auf.

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Wir vermitteln bundesweit.
Die Koffer sind gepackt und Flemma kann nach Deutschland ausreisen.

Ihr Ansprechpartner:
STREUNERHerzen e.V.
Beate Roeder
(02181) 49 53 52 1 oder (0172) 92 37 39 4
beate.roeder@streunerherzen.com

Gizmo

Mops
geb. 2008, Rüde, nicht kastriert

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Der kleine Gizmo kam als Abgabehund zu uns.

Eigentlich wussten wir schon nach einem Blick auf das Foto, welches uns vorher zugesendet wurde, dass uns eine „Baustelle“ erwarten würde. Obwohl er nicht in unseren Zuständigkeitsbereich fiel, nahmen wir den Kleinen auf.

Gizmo hatte das Glück auf einer Pflegestelle in 66440 Blieskastel landen zu können, wo er mit anderen Hunden und Besuchskindern problemlos zusammen wohnt.

Natürlich haben wir den ziemlich haarlosen Buben gleich dem Tierarzt vorgestellt und aktuell haben wir leider die Diagnose „Cushing-Syndrom“. Es würde den Rahmen sprengen diese Krankheit hier zu erklären. Google hilft da vielleicht am Besten.

Da Gizmo sehr schlecht Luft bekommt, werden wir ihn noch näher untersuchen lassen, um abzuklären ob man ihm hier noch etwas Gutes tun kann.

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Jedenfalls suchen wir für Gizmo ein Zuhause, welches sich bewusst ist, dass Gizmo kein gesunder Hund ist und es auch nicht mehr werden wird. Allerdings gehen wir davon aus, dass er schon noch eine Weile ein gutes Leben führen kann. Aber ja, es könnte natürlich auch sein, dass man in diesen Hund noch ein paar Euro investieren muss, wir wollen da ganz ehrlich sein.

Aber: Gizmo wird es mit Haut und Haar (ein paar sind ja noch übrig ;-)) danken. Er ist ein unkomplizierter Mitbewohner, der sich sehr schnell eingelebt hat.

Da Gizmo nicht im Tierheim ist, wenden Sie sich bitte vorab per Mail an uns, damit wir ein Kennenlernen organisieren können.

Kontakt:

Tierheim Zweibrücken
Ernstweilertalstr. 97
66482 Zweibrücken (Rheinland-Pfalz)
Tel.: 06332 - 764 60 oder 0172 - 652 2342
Öffnungszeiten: Mo,Di,Do: 14 bis 17 Uhr; Sa 13 bis 16 Uhr
email: info@tierheimzweibruecken.de
www.tierheimzweibruecken.de

Rico

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Der hübsche Kerl ist im Sommer 2017 geboren.

Leider ist er FIV-positiv und kann deshalb nur als reine Wohnungskatze zu einer anderen FIV-positiven Katze vermittelt werden.

Er mag Katzengesellschaft sehr, uns Menschen weicht er noch aus, vermutlich ist er ohne Menschenkontakt aufgewachsen. Seine Strategie ist aber nicht Fauchen, Spucken und Attacke - er versucht eher sich unsichtbar zu machen. Damit kann man sich gut arrangieren und er nimmt einer anderen Katzen nicht den Platz auf dem Schoß weg.

Er ist ein zuverlässiger Katzenkumpel und könnte sich nach und nach abgucken, dass wir Menschen gar so gruselig nicht sind...

Rico ist zuverlässig stubenrein.

Näheres auf dem

Terra Mater Hof Warpe
Fam. Christof
Tel.: 05022/260, bitte auch den Anrufbeantworter nutzen

Cappu & Gipsy

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Tierbuch-Nr.: H0195-16 / H0196-16
Rasse: Schäferhund-Mix & Schäferhund-Pinscher-Mix
Geschlecht: weiblich, kastriert
Geboren: 12.06.2004 & 15.11.2005
Geschichte: 19,3 kg & 17,3 kg

Update 07.04.18

Wir kamen leider zurück!

Der vorhandene Hund hat unsere Anwesenheit nicht verkraftet.
Sehr schade! Nun sind wir wieder auf der Suche nach einem liebevollen Zuhause!

Original-Vermittlungstext

Neues Jahr, neues Glück.
Frei nach diesem Motto wollen wir unser Glück nun versuchen und uns beide Euch Menschen vorstellen.

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Wir sind Mutter und Tochter und würden auch in der Zukunft gerne weiterhin zu- sammenbleiben. Natürlich wissen wir dass das einem Sechser im Lotto gleicht, aber probieren wollen wir es trotzdem. Es soll ja so was wie Wunder geben. Und das nicht nur zu Weihnachten.

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Mit unserem Frauchen zusammen haben wir unser ganzes Leben auf der Straße gelebt und meine Tochter Cappu habe ich dort sogar zur Welt gebracht. Dass es uns dabei nicht immer gut ging und wir zusätzlich einen ausgeprägten Beschützerinstinkt entwickelt haben, ist doch klar.

Ich wäre sogar beinahe gestorben, da ich an Diabetes erkrankt bin und unser Frauchen zum Schluss mich gar nicht mehr richtig versorgen konnte. Aufgrund dieser mangelhaften Versorgung bin ich fast vollständig erblindet. Wenn meine trüben Augen mich nicht verraten würden, würde es kaum Jemandem auffallen.

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Habe ich mich erst einmal irgendwo eingelebt und man stellt nicht alle paar Tage etwas um oder mir in den Weg, komme ich so gut zurecht, dass man es mir nicht wirklich anmerkt.

Natürlich brauche ich täglich mein Insulin, da sind wir Hunde nicht anders als Ihr Menschen, aber das ist kein Problem. Ich bin die Spritzerei schon so gewohnt, dass man mich einfach während des Fressens spritzt kann.

Leider sind wir beide auch noch taub.

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Wer uns einmal kennengelernt und ins Herz geschlossen hat, den lassen wir so schnell nicht wieder los, versprochen.

Wir sind zwei so zauberhafte, verschmuste Wesen, dass wir in jeder Mittagspause Besuch von unserer Auszubildenden bekommen. Sie geht dann auch mit uns spazieren, so fern wir es noch nicht waren und wir machen anschließend eine ausgiebige Schmuserunde zusammen.

Ich würde gerne mit meiner Tochter für den Rest unseres Lebens zusammenbleiben, da wir natürlicherweise SEHR aneinander hängen!

Aber wir würden es auch verstehen, wenn das so nicht klappen sollte und wir einzeln in ein liebevolles zuverlässiges Zuhause einziehen sollen. Wäre auf jeden Fall besser als für immer hier im Tierheim bleiben zu müssen. Sollte das Tierheim doch immer nur ein Übergang sein.

Vermutlich würde der Tierschutzverein Stuttgart auch die laufenden Kosten für das Insulin und die regelmäßig notwendigen Blutabnahmen übernehmen.

Beeilt Euch bitte, denn wir wollen nach unserem langen Leben auf der Strasse nicht hier im Tierheim sterben.

Wir freuen uns schon auf Euch und Eure Streicheleinheiten.

Eure Gipsy und Cappu

Kontakt:

Tierschutzverein Stuttgart
Frau Marion Wünn
Leitung Tierheim
Tel.: 0711 / 65 67 74 - 0
thl@stuttgart-tierheim.de

Mara

Notfall aus einem deutschen Tierheim!

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Nur EINMAL in den Genuss einer eigenen Familie kommen und im warmen Körbchen liegen. Mara ist fast 16 Jahre alt, 12 davon hat sie im Tierheim zugebracht.

Kurzer Clip von Mara und Teri: https://youtu.be/ZIh46IPYaKo

Die ca. 2002/2003 geborene Mara kam 2006 zusammen mit ihrer Mutter ziemlich verängstigt ins Tierheim. Als ihre Mutter starb, zog sich Mara weiter zurück.

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Mittlerweile hat sie sich positiv entwickelt, was auch ihrem ehemaligen Lebensgefährten Flatcher zu verdanken ist. Beide gingen durch dick und dünn, stützten sich sehr untereinander und versüßten sich das Leben.

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Mara öffnet sich Menschen trotzdem noch behutsam und schleckt hin und wieder auch weniger vertrauten Personen die Hand, wenn diese sie an ihrem Zwinger besuchen. Auf ihre vertrauten Menschen geht sie fröhlich zu und genießt ganz entspannt die mittlerweile sehr kurzen Spaziergänge in Tierheimnähe. Außerdem lässt sie sich unglaublich gern bürsten und ausgiebig beschmusen.

Mara hatte einen Kreuzbandriss, der nicht mehr operiert werden kann. Mit ihren Schmerztabletten kommt sie aber ohne weiteres durch den Tag.

Anderen Hunden gegenüber verhält sie sich freundlich bis neutral und läuft sowohl neben Rüden als auch neben Hündinnen ruhig mit.

Maras Freund Flatcher musste im Januar 2018 erlöst werden.
Mara trägt es den Umständen entsprechend mit Fassung. Sie hat ihren Hunger nicht verloren und lässt auch Menschen weiterhin an sich heran, nur etwas zurückhaltender ist sie.

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Mara sucht ein geeignetes Zuhause, welches über Haus und Grundstück verfügt, eben- erdig ist und mit sehr geduldigen, einfühlsamen und auch hundeerfahrenen Menschen ausgestattet ist.

Interessenten sollten sich auf mehrere Besuche einstellen, bevor Mara bereit ist Vertrauen zu fassen.

Sie ist kastriert und hat eine Schulterhöhe von etwa 53 Zentimeter.

Mara_mi_af_10

Kontakt:

Altmärkischer Tierschutzverein Kreis Stendal e.V.
Tierheim "Edith Vogel" Stendal-Borstel
Eichstedter Weg 10
39576 Stendal
SACHSEN ANHALT

Tel.: 03931 - 216 363
Fax: 03931 - 218 869

Eingestellt 22.12.2013
Photo-Update 20.07.2014 (4)
Photo-Update 19.06.2016 (1)
Text- & Photo-Update 04.03.2018 (1)

DSV

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Geb. 2000
Größe: groß
nicht kastriert
Gesundheitliche Probleme: altersbedinger Zähneverschleiß

Seit 2000 im Tierheim in Rumänien

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DSV wird in diesem Jahr 18 Jahre alt und saß genau diese Zeit im Tierheim in Rumänien.Ein immer gut gelaunter Opa, der Menschen liebt und immer lächelt. Natürlich fragt man sich, kann man ihn überhaupt noch reisen lassen, ja man kann.

Dsv ist so außergwöhnlich wie sein Name. 2000 rettete ein Tierarzt DSV von der Straße. Er bat Sanda ihn aufzunehmen und das tat sie.
Seit 2000 wartet er nun also schon auf ein Zuhause!

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Er ist ein wunderschöner Kerl mit 17 Jahren Er ist agiler als die meisten anderen Hunde seines Alters.

DSV liebt Menschen und mag Streicheleinheiten. Seine Freude ist sehr groß, wenn jemand in seinen Zwinger kommt und es ist außergewöhnlich, aber er hat die Hoffnung noch nicht verloren. Seine Augen leuchten wenn man ihn anschaut. Er mag Hündinnen, mit Rüden und Katzen könnte er getestet werden.

Gebt DSV bitte eine Chance!!!

Update 01.05.2018

DSV wird in diesem Jahr 18 Jahre alt und saß genau diese Zeit im Tierheim in Rumänien. Ein immer gut gelaunter Opa, der Menschen liebt und immer lächelt. Natürlich fragt man sich, kann man ihn überhaupt noch reisen lassen, ja man kann.

DSV ist so außergwöhnlich wie sein Name.

2000 rettete ein Tierarzt DSV von der Straße. Er bat Sanda ihn aufzunehmen und das tat sie. Seit 2000 wartet er nun auf ein Zuhause.

Er ist ein wunderschöner Kerl mit 17 Jahren. Er ist agiler als die meisten anderen Hunde seines Alters.

DSV liebt Menschen und mag Streicheleinheiten. Seine Freude ist sehr groß, wenn jemand in seinen Zwinger kommt und es ist außergewöhnlich, aber er hat die Hoffnung noch nicht verloren. Seine Augen leuchten wenn man ihn anschaut.

Er mag Hündinnen, mit Rüden und mit Katzen könnte er getestet werden.

Hier ein Video von DSV:
https://www.youtube.com/watch?v=v9CoPQLjn_Y&feature=youtu.be

Unsere Hunde werden nur nach positiver Vorkontrolle, gegen eine Schutzgebühr, mit Schutzvertrag vermittelt.

Die Schutzgebühr enthält:
Transport (nur mit Traces), Impfung, Chip, EU-Tierpass, Entwurmung, Entflohung (und Kastration, wenn Alter entsprechend).

Wir lassen den SNAP® 4Dx testen, dieser beinhaltet Test auf Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Dirofilariose. Weitere Test, wie z.B. auf Leishmaniose oder Hepatozoon können gerne auf Anfrage gegen Mehrpreis vorgenommen werden.

Kontakt:
Tierschutzverein Pfote sucht Glück e.V.
E-Mail: pfotesuchtglueck@gmail.com

Eingestellt 25.03.2018

Luna

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Lunas letzte Chance – Ein (Pflege-)platz in einem ruhigen Zuhause mit Garten!

Luna befindet sich zurzeit in einer Tierpension und leidet sehr.

- Körperlich durch ihre IBD ( tierärztlich diagnostizierte chronische Darmentzündung) und Pankreassekretschwäche

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- Geistig durch Unterforderung

- Seelisch durch Vereinsamung und Stress

Luna ist 4 Jahre alt und eine aufgeschlossene und liebenswürdige DSH, die aus einer Arbeitslinie stammt. Sie benötigt Menschen, die sich mit ihr beschäftigen und viel Zeit für sie haben.

Durch ihre Erkrankung und den dadurch bedingten häufigen Kotabsatz wäre ein Zuhause im Erdgeschoss mit Garten wünschenswert.

Wir sind zuversichtlich, dass sich ihr körperlicher Zustand bessert, sobald sie Ruhe findet und geistig gefordert wird.

Vielleicht bist du ein Schäferhundliebhaber mit medizinischen Vorkenntnissen und kannst dieser wunderbaren Hündin einen Pflegeplatz anbieten. Wir kommen für sämtliche Kosten auf.

Luna_dsh_eh

Wir suchen bereits seit langer Zeit nach einem Zuhause für Luna.
Wenn sich kein Pflegeplatz findet, müssen wir Luna schwersten Herzens erlösen, denn ihr Leben in der jetzigen Umgebung ist in ihrem Zustand nicht mehr lebenswert.

Bitte teile und verbreite unseren Aufruf! Vielen Dank!

Update 19.03.2018

Die unendliche Geschichte der Schäferhündin Luna

Sie will leben und sie kämpft um ihr Leben. Sie hat sich gesundheitlich erholt, aber sie hat noch keinen familiären Platz gefunden. Deshalb wird Luna so lange veröffentlicht, bis dass sich jemand findet, der sie privat aufnimmt.

Aber… Es hat sich eine VERBESSERUNG für Luna ergeben:

Sie wurde in einer anderen Hundepension untergebracht, in der sie geistig gefördert wird. Wenn wir dadurch einen zufriedenen, ausgeglichenen Hund bekommen, wird das eine Vermittlung leichter machen.

Wir gehen mit Luna gemeinsam diesen schwierigen Weg. Seit Okt. 2016 bezahlen wir alle Kosten, wie Hundepension, Spezialfutter und Tierarztkosten, mehrere tausend Euros kamen zusammen.

Doch wer sagt diesem „lachenden Hund“ dass er sterben muss, wegen Geld?
Wir nicht!!!

Weitere Infos beim

Tierschutzverein Marsberg e.V.
Telefon 02994 – 908 372 oder 0151 - 191 117 17
e-mail: e_heinemann@gmx.de
www.tierschutz-marsberg.de

Bounty

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Die kastrierte kleine Jack Russell-Chihuahua-Mixhündin wurde am 29.11.2011 geboren.

In ihrem Leben gab es ein paar unschöne Hürden, die sie nicht alle problemlos genommen hat.

Im Sommer 2015 wohnte sie noch bei ihrer Menschenfamilie in Braunschweig und war mit ihren Welpen im Vorgarten, als der Briefträger, ein bekennender Hundehasser, mit der Post kam.

Sie hat sein Erscheinen gemeldet, woraufhin er Hund und Halter angeschrien hat, der Köter solle da verschwinden. Der Halter hat ihn gebeten kurz zu warten, damit er sie anleinen kann, der Briefträger hat den Vorgarten aber sofort betreten und nach der inzwischen aufgebracht bellenden Hündin getreten. Daraufhin hat sie ihn gebissen.

Der Halter und eine anwesende Nachbarin sagen, sie habe nur ein Hosenbein geschnappt, der Briefträger sagt, sie habe ihn ins Bein gebissen.

Damit nahm das Elend seinen Lauf.

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Es kam zur Anzeige und der Briefträger hat alle diesbezügliche Amtspost verschwinden lassen. Das konnte zwar bewiesen werden, sagt die Halterin; er wurde dafür sogar seines Amtes enthoben, aber auf das Verfahren gegen Bounty hatte es leider keinen Einfluss.

Ganz im Gegenteil, den Haltern lief die Zeit davon und Bounty musste recht unvorbereitet zum Wesenstest antreten, den sie dann leider nicht bestanden hat. Ganz schlecht war er aber auch nicht.

Die Tierärztin, die den Wesenstest abgenommen hat, hätte sich in verschiedenen Bereichen ein Training und dann einen Nachtest gewünscht.
Manche Punkte konnten z.B. nicht geprüft werden, weil Bounty zuvor kein Maulkorb- training absolviert hatte und in den Situationen, die mit Maulkorb gesichert werden sollten, gar kein Verhalten mehr gezeigt hat sondern nur noch mit dem Maulkorb befasst war. Auch mangelnde Hund-Halter-Bindung war ein Kritikpunkt.

Da das NHundG in allen Landkreisen etwas unterschiedlich ausgelegt wird, wurde Bounty aber ein Wiederholungstest in ihrem Heimatort (und auch in unserem Landkreis) nicht zugestanden.

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Im Moment sieht es so aus, dass Bounty in Niedersachsen nur noch in Tierheimen oder tierheimähnlichen Einrichtungen mit Sachkundenachweis nach §11 des Tierschutzgesetzes gehalten werden und nur von sachkundigen Person mit Leine und Maulkorb geführt werden darf.

Hier auf dem Geißblatthof zeigt Bounty ein stetig sich verbesserndes und sichereres Verhalten, vor allem hat sie gelernt, dass Gehorsam sich für sie lohnt und wir alle Situationen für sie abklären und sie sich entspannt zurück lehnen kann. Darauf kann sie immer mehr vertrauen und umso entspannter sie wird, umso fröhlicher wird auch ihr ganzes Wesen.

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Laut Vorbesitzerin ist Bounty kinderlieb, gut verträglich mit anderen Hunden, lebhaft und verschmust. Sie kann gut allein bleiben, ist eine tolle Begleiterin beim Joggen und Radfahren, schwimmt gerne und zeigt kaum Jagdtrieb.
Soweit wir dazu eigene Beobachtungen machen konnten, können wir jeden Punkt be- stätigen.

Ihre größte Chance besteht darin, ein Zuhause außerhalb Niedersachsens zu finden, in dem das NHundG, das Niedersächsische Hundegesetz, keine Gültigkeit hat und nicht durch ein ganz ähnliches Gesetz ersetzt wird. Das wäre vor einer Vermittlung abzuklären.

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Für Halter mit einer höchstens mittelmäßigen Portion Hundeverstand ist Bounty, obwohl sie ja nun für gefährlich erklärt wurde, ein wirklich gut zu führender Hund und ein echter Sonnenschein.

Näheres auf dem

Terra Mater Hof Warpe
Fam. Christof
Tel.: 05022  - 260, bitte auch den Anrufbeantworter nutzen

Tomi

* 06/2015

Gelähmte Hinterbeine, Blase muss ausmassiert werden

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Tomi wurde in Bulgarien, in Dimitrovgrad, einer Kleinstadt, ca. 200 km von Sofia entfernt, mit einem Projektil im Rücken hilflos aufgefunden.

Liebe Menschen brachten ihn dort in eine Tierklinik, die jedoch eigentlich mit solch einem Fall überfordert waren. Zwar entfernten sie das Projektil (kleine Splitterstücke sind verblieben), überließen alles andere aber Mutter Natur in der Hoffnung, es würde schon alles gut werden.

Leider traf das natürlich nicht zu. Niemand massierte die Blase aus, die so immer nur soweit entleerte, wie sie überlief.

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Durch das Auslaufen des Urins hatten sich Wunden gebildet, quasi vom Urin zerfressenes Fleisch. Im Penis und auch in den Hoden waren Nekrosen , so dass zeitweilig eine Penisamputation im Raum stand. In der Blase hatte sich eine Entzündung gebildet, da die Blasenwand mit ständigem Urin konfrontiert wurde.
Unsere Kollegin Denitsa hatte von Tomi gehört und ihn nach Sofia in eine Klinik gebracht, wo all das attestiert wurde.

Tomis Zustand war so schlimm, dass man überlegt, ob so etwas noch zumutbar ist – aber Tomi kämpfte, und er schnurrte sich in die Herzen der Menschen dort. Fortan wurde die Blase ausmassiert und die Wunden heilten auch etwas ab, durch die Käfighaltung allerdings nicht optimal.

Tomi hatte dann in Bulgarien die Zusage einer Pflegestelle, die leider wieder absprang und in Deutschland eine Interessentin, der dann die Aufnahme einer weiteren Katze vom Vermieter untersagt wurde. Und so wurde überlegt, wo er hin könnte, um aus der Transportbox „befreit“ zu werden. Tomi bekam dann die Chance auf Ausreise und ich als Pflegestelle möchte sagen, Tomi ist eine Erfahrung, die ich nicht vermissen möchte.

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Er ist ein absolut zauberhafter und verschmuster kleiner Kerl, der mir mal wieder gezeigt hat, dass viele meiner Bedenken umsonst waren. Wahrscheinlich nicht ganz, aber wo ich Probleme sah, hat er sie einfach aus dem Weg geräumt.

Offene Treppe – na und? Die nehm’ ich doch mit links und so zieht er sich tgl. mehrmals mit Energie und Ausdauer von der unteren Etage in die obere. Wieder runter – aber klar. Mir tut es jedes Mal weh, wenn seine Hinterbeine mit lautem Gepolter Stufe um Stufe nach unter aufschlagen, aber er muss das nicht tun, denn er würde ja getragen, offenbar ist es für ihn nicht so schlimm wie für mich, aber ein ebenerdiges Zuhause wäre traumhaft.

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Blase ausmassieren – ist in max. zwei Minuten abgehandelt und manchmal die große Toilette dann gleich mit. Für das große Geschäftchen muss man schon etwas Zeit und Geduld einplanen, ansonsten ist es dabei tatsächlich so, dass er den Kot von allein verliert, aber es nicht merkt und so schon eine Schleifspur hinter sich her ziehen kann, wenn der Kot nicht ganz fest ist. Damit ist auf jeden Fall ein leicht zu reinigender Bodenbelag angezeigt.

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Allerdings sollten auch Liegemöglichkeiten und kleine Teppiche vorhanden sein, da Tomi sonst schnell eine Blasenentzündung auf Grund des kalten Bodens bekommt.

Bei mir hat Tomi bei regelmäßiger Entleerung der Blase, ca. alle 5-6 Stunden, noch niemals Urin verloren und einem gut und schnell zu reinigendem Boden und dem Ver- ständnis, dass er niemanden ärgern will, wenn er Kot verliert, ist das alles recht einfach zu bewältigen.

Man bekommt dafür einen kleinen Mann, der sofort den Motor anschmeißt, wenn er gekrault wird, der absolut liebenswert ist und unkompliziert mit anderen Katzen und auch mit Hunden.

Wichtig ist es, strikt nur das eine Futter zu füttern, welches er verträgt und das ist aktuell das 'Royal Canin gastro intestinal'. Sobald er auch nur einen Krümel anderes Futter bekommt, reagiert er mit schlimmstem Durchfall, der dann auch blutig wird.
Aktuell haben wir einen Termin für einen Ultraschall vereinbart, um überprüfen zu lassen, ob nicht doch irgendwelche anderen Ursachen für den Durchfall verantwortlich sind.

Ebenfalls ist es so, dass er in für ihn stressigen Situationen sehr viel trinkt und dann auch tatsächlich Urin verliert. Diese Situationen sind bisher nur bei Unterbringung in Ferienzeit auf anderer Pflegestelle und bei einer Vermittlung aufgetreten. Diese bisher eine große Chance für Tomi ist leider fehlgeschlagen, da der vorhandene Kater Tomi auflauerte und ihn auch attackierte.

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Auf Grund seiner gelähmten Hinterbeine kann er sich nicht wehren und hat mit den bekannten Stress-Symptomen reagiert. Zurück in seiner Pflegestellen hat er sich die Blase ausmassieren lassen, die ständig überlief, hat die anderen Katzen mit Köpfchen geben und putzen begrüßt und alles war wieder in Ordnung.

Für diesen kleinen Mann suchen wir nun DAS Zuhause.
Es sollte am besten ebenerdig sein, mit Teppich belegte Stufen wären möglich, bieten aber eigentlich nicht die notwendige Hygiene.

Seine Familie sollte nette Katzen haben, einen pflegeleichten Bodenbelag und in der Lage sein, tagsüber alle 5-6 Stunden die Blase auszumassieren. Die Anleitung dazu kann jeder Tierarzt geben, der nicht die Meinung vertritt, solchen Katzen hätten keine Lebensqualität!

Tomi ist kastriert, geimpft und natürlich gechipt.

Stets im Auge behaltern werden muss der Punkt Blaseninfektion, die leider häufiger auftritt und auch mit Struvitkristallen einher geht. Leider ist eine Behandlung hiergegen z.Zt. nicht möglich. Das Spezialfutter ebenso wie der Versuch mit alternativen Möglichkeiten lösen sofort Durchfall aus.

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Tomi ist eine Katze mit tollem Charakter.
Zu Menschen ist er immer freundlich, andere Katzen findet er meistens klasse, selbst fremde werden völlig unbefangen angegurrt und von seiner Seite Kontakt geknüpft.

Hunde sind nach kurzer Anlaufphase o.k., jedoch sollte man bedenken, dass ein Hund von ihm durchaus verunsichert sein könnte und in Tomi keine Katze sieht sondern eine Beute. Und obwohl Tomi unglaublich schnell ist, hätte er dann vermutlich keine Chance.

Diese 2 Videos zeigen, wie sehr Tomi andere Katzen mag:

www.youtube.com/watch?v=sONDz_FMaBo

www.youtube.com/watch?v=-PNBuvMIR5g

Im vergangenen Sommer hat er auch das Außengehege kennen gelernt und er liebt es.
Zuerst war er dort sehr ängstlich, jetzt sitzt er jedoch oft unten vor dem entsprechenden Fenster und würde gern hinaus – was auf Grund seiner Blaseninfektionen aber in der kalten Jahreszeit nicht möglich ist. Sofern ein entsprechender Weg für ihn präpariert ist, schafft er es alleine über Treppen/Kratzbäume hinaus und hinein.

Tomi lebt in 32457 Porta Westfalica auf einer Pflegestelle und wartet jetzt auf seine Menschen.

Menschen, die ihn so mögen wie er ist, die bereits sind, seine Futteranforderungen strikt einzuhalten, Urin auszumassieren und Kot weg zu putzen.

Dafür bekommt man einen Traumkater!

Kontakt:

K. Ridder
05751 - 409 9461
kerstin@anaa-katzen.de

Eingestellt 14.02.2016
Text- & Photo-Update 04.12.2016 (4)

Allisa

Allisa_kn_mw_2

Allisa_kn_mw_3
Tierbuch-Nr.: K0081-05
Rasse: EKH
Geschlecht: weiblich, kastriert
Geboren: ca. 2003

Oh je, nun sitze ich schon seit 2005 im Tierheim!!
Ich war im Mai 2015 endlich vermittelt und bin nach kurzer Zeit leider wieder zurückgekommen ins Tierheim.

Leute, über 10 Jahre sind eine viel zu lange Zeit!!!

Ok, ich bin nicht stubenrein, mein Schließmuskel funktioniert nicht richtig und ich verliere immer wieder ein bisschen Kot und Urin. Ich verstehe ja dass dies für viele von euch Menschen nicht gerade angenehm ist.

Aber mir deshalb kein Zuhause zu gönnen ist auch nicht einfach - FÜR MICH - !

I
Allisa_kn_mw
ch habe mich mit dem Leben im Tierheim zwar arrangiert und darf im Katzenhaus auch überall rumlaufen, aber ein Zuhause ersetzt das natürlich nicht. Ich suche eine Familie die sich nicht ekelt meine Hinterlassenschaften wegzuputzen!
Am besten ihr habt ein Haus mit Fliesen- oder PVC- Boden.

Wenn ich dann noch Freigänger werden dürfte wäre das SPITZE!

Es muss da draußen doch Menschen geben die über mein Handicap hinwegsehen können???

In hoffnungsvoller Erwartung...

Eure Allisa

Kontakt:

Tierschutzverein Stuttgart
Frau Marion Wünn
Leitung Tierheim
Tel.: 0711 / 65 67 74 - 0
thl@stuttgart-tierheim.de
 

pfeil back
 

 

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