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Uriel Bianco

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Geboren: ca. 10.09.2020
Rasse: Maremmano-Mischling
Geschlecht: männlich
Schulterhöhe: ca. 56 cm
Gewicht: ca. 28 kg

Kastriert: ja
Geimpft: ja
Gechippt ja
Farbe: weiß

Mittelmeercheck: nach Einreise
Krankheiten: keine bekannt

Katzenverträglich: unbekannt
Hundeverträglich: ja
Kinder: unbekannt

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Aufenthalt: Hundepension, Sardinien
Zuhause: ja
Pflegestelle: ja

Geeignet für: erfahrene Hundehalter
Garten: ja
Zweithund: ja, souveräner Ersthund
Hundeschule: bedingt
Jagdtrieb: unbekannt

Die Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt - so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich.

Videolink: https://youtu.be/GHlCpm4KTbg

Eine Nuss zum Knacken!

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In der Nähe von Berchiddedu hat uns ein Schäfer und Schweinezüchter um Hilfe gebeten. Seine Hündin hat Nachwuchs, kann und will diesen nicht behalten.

Als wir vor Ort ankamen, trafen wir auf eine sardische Idylle.
Land, Natur, Schafe, Schweine, Katzen und Herdenschutzhunde. Die Schafe grasten auf der Weide, die Ferkelchen saugten an der Mutter.

Der Mann hat in der Familie ein Restaurant, wo man das berühmte „porcetto al brace“ essen kann. Man spürte den Respekt gegenüber dem Leben und dem Tier. Die Tiere werden in Freiheit, mit viel Zuwendung gehalten. Von Massentierhaltung oder Käfighaltung keine Spur.

Natürlich leben auch die Hunde in dieser Freiheit, die in Sardinien für sie vorgesehen ist.
Herdenschutzhunde leben mit dem Vieh. Sie haben wenig bis kaum menschliche Zu- wendung, damit sie bei der Herde bleiben und diese beschützen.
 
Seine beiden Herdenschutzhündinnen sind wie üblich trächtig geworden; leider ist es ihm dieses Mal nicht gelungen, auch nur einen der Welpen zu verschenken. In der Regel werden die Hunde ausgesucht und untereinander getauscht, die eigenständig, unabhängig und misstrauisch gegenüber fremden Menschen sind. Das sind die geeigneten Kandidaten für die Herde.

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Herdenschutzhunde sind sich tagelang selbst überlassen. Ihre Aufgabe ist es, bei der Herde zu bleiben, diese zu schützen, egal was kommen mag. Diese DNA der Hunde ist über Jahrhunderte verankert. Die Hündinnen lehren die Welpen, was sie selbst kennen. 
 
Daher ist es in der Regel auch nicht möglich, einen fremden Herdenschutzhund mit Leckerbissen zu überzeugen, denn dazu müsste er sich von seiner Herde entfernen und sich dem Menschen, den er nicht kennt, nähern. So war es nicht verwunderlich, dass wir acht Welpen antrafen, die weder schwanzwedelnd auf uns zu gerannt kamen noch mit köstlich riechenden Leckereien zu überzeugen waren. Alle acht Welpen waren sich selbst überlassen, nicht ihrem Schicksal, aber ihrer Bestimmung. 
 
Wir holten alle Junghunde zu uns und brachten sie zu einer privaten Tierschützerin in ihr privates Rifugio. Dort suchten wir nacheinander einen Hund aus, brachten ihn in unsere Kooperationspension Olimpo auf Sardinien. Dort wird mit den Tieren gearbeitet, sie werden an den Menschen gewöhnt, lernen am Geschirr und an der Leine zu laufen.

Ugo und Usha waren die ersten beiden Geschwister, mit denen die Sozialisierung ein Stück weit gelang und die beide heute in Deutschland ein tolles Leben führen!

Nun haben wir die Geschwister vor einigen Wochen in eine Pension umgesiedelt, wo mit ihnen trainiert wird.

Uriel ist der Ängstlichste der Viererbande. Er möchte weglaufen, Distanz halten und alles beobachten. Er braucht viel mehr Zeit als die anderen, um sich an neue Situationen zu gewöhnen.

Er lässt sich zwar das Halsband anlegen, ist aber im Freilauf auf Distanz und geht nicht zu anderen Hunden.

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Im Haus ist er gar nicht glücklich, alles zu ungewohnt und befremdlich für ihn.
In manchen Situationen gerät er noch in Panik und möchte weg.

Natürlich wird auch mit ihm auf Sardinien gearbeitet - Auto fahren, Hundebegegnungen, Hausbesuche, etc. - aber natürlich kann er nicht die Aufmerksamkeit erhalten, die er in Deutschland erhalten würde.

Für Uriel suchen wir Menschen mit viel Zeit und Geduld.

Ein großes Grundstück, hoch umzäunt, wo er ankommen darf und nicht vielen weiteren Umweltreizen ausgesetzt wird, bevor er zu seinen Bezugspersonen Vertrauen aufgebaut hat.

Die ersten Lernstunden finden im Haus und im Garten statt und erst wenn das gefestigt ist, kann er zu weiteren Abenteuern aufbrechen mit Hilfe und Unterstützung seiner Menschen.

Das neue Zuhause sollte wie folgt aussehen:

  • Möglichst freistehendes Haus mit großzügigem Gartengrundstück, sicher und hoch eingezäunt.
  • Klare Menschen, die in ihrer Kommunikation mit dem Hund konsequent und eindeutig sind.
  • Hundeerfahrene Menschen.
  • Menschen, die keine Befehlsempfänger suchen, sondern einen Hund, der sehr selbstständig denkt und handelt.
  • Menschen, die Vertrauen gegen Vertrauen setzen, um eine intensive Bindung mit dem Herdenschutzhund einzugehen.
  • tägliche Spaziergänge
  • ländliche Umgebung
  • souveräner Ersthund

Gerne berate ich Sie zu der Rasse und zu Uriel direkt.
Hier können Sie auch noch mehr über den Herdenschutzhund erfahren:
http://www.streunerherzen.com/Infos/Hunde/Rassen/Maremmano.html

Wir vermitteln bundesweit.
Die Koffer sind gepackt und Uriel kann nach Deutschland ausreisen.

Ihr Ansprechpartner:
 
STREUNERHerzen e.V.
Stefanie Richter
Tel. 0177 - 326 8509
stefanie.richter@streunerherzen.com

Eingestellt 31.10.2022

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