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Aldo Tenero

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Geboren: ca. 17.08.2020
Rasse: Mischlingshund
Geschlecht: männlich
Schulterhöhe: ca. 56-59 cm
Gewicht: -

Kastriert: nein
Geimpft: ja
Gechippt: ja
Farbe: schwarz

Mittelmeerkrankheiten: folgt nach Einreise
Krankheiten: keine bekannt

Katzenverträglich: unbekannt
Hundeverträglich: ja
Kinder: unbekannt

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Aufenthalt: Canile Comunale Tortoli, Sardinien
Zuhause: ja
Pflegestelle: ja

Geeignet für: erfahrene Hundehalter
Garten: ja
Zweithund: ja, souveräner Ersthund
Hundeschule: ja
Jagdtrieb: unbekannt

Die Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt - so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind immer möglich.

Videolink: https://www.youtube.com/watch?v=kkpBotxcURk

Von Geburt an vergessen - 5 Jahre Gefängnis, kein einziger Tag Freiheit

Ich bin Aldo.

Ich wurde nie gesehen.
Vielleicht erinnert sich noch nicht einmal mehr jemand daran, wie ich ins Canile Tortoli kam.

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Ich war damals erst wenige Wochen alt – noch nicht einmal wirklich bereit, von meiner Mutter getrennt zu sein.

Seitdem?

Beton. Gitter. Dreck. Enge.
Keine Spaziergänge, keine Spiele, kein weiches Bett. Mein ganzes bisheriges Leben: fünf Minuten am Tag draußen, während mein Zwinger gesäubert wird. Fünf Minuten für Bewegung. 23 Stunden und 55 Minuten für Angst.

So wurde ich erwachsen. So wurde ich unsichtbar.

Ich habe nie die Chance bekommen, etwas anderes zu erleben.

Ich habe nie gelernt, zu vertrauen.
Und irgendwann habe ich aufgehört, es überhaupt zu versuchen.

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Ich lebe noch immer in diesem Canile auf Sardinien. Mein Gefängnis, seit sich meine Augen geöffnet haben. Lärm, Stress, Enge. Keine Sicherheit. Keine Bezugsperson. Kein Zuhause. Nur ein Ort, an dem Hunde langsam verschwinden. Erst aus den Gedanken, dann aus den Herzen, irgendwann aus der Welt.

Aber jetzt – jetzt habt ihr mich gesehen. Zum ersten Mal.

Mein Bruder Poi ist schon in Deutschland auf einer Pflegestelle und hat sich super entwickelt.

Ich bin schwarz. Langbeinig. Hochgewachsen. Wunderschön, sagen die Menschen, die mich gesehen haben. Nur ich kann es selbst noch nicht glauben.

Als man mich besuchte, wollte ich verschwinden. Ich habe mich weggedreht. Geduckt. Gezittert. Ich wollte nur eines: Unsichtbar bleiben, um nicht verletzt zu werden.

Aber: Ich habe mich berühren lassen.
Ich habe nicht geschnappt. Ich habe alles einfach über mich ergehen lassen – weil ich keinen anderen Ausweg kenne.

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Ich bin kein aggressiver Hund. Ich bin kein Hund, der „schwierig“ ist.
Ich bin einfach ein Hund, der niemals gelernt hat, was Vertrauen bedeutet.

Mit anderen Hunden verstehe ich mich gut – ich brauche sie.
Ein souveräner Ersthund – idealerweise eine Hündin – wird mir helfen, meinen Weg ins Leben zu finden.

Welche Rasse?

Keine Ahnung, ein Mischling aus allem, aber dafür einzigartig.

Ich suche nicht einfach ein Zuhause. Ich suche meinen Rettungsanker.

Ich suche Menschen, die wissen, was sie tun. Menschen, die verstehen, dass Hunde wie ich nicht einfach „ankommen“ und dann fröhlich durchs Wohnzimmer tollen.

Ich suche Menschen, die wissen, dass Bindung entsteht, wenn man Verantwortung übernimmt. Dass Führung nicht Härte bedeutet, sondern Klarheit.

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Ich suche:

  • Menschen mit Erfahrung in der Arbeit mit Angsthunden. Keine gut gemeinte Tierliebe allein, sondern echtes Wissen.
  • Einen ruhigen Haushalt in ländlicher Lage, mit sicher eingezäuntem Garten, in dem ich wochenlang erst einmal nur beobachten darf.
  • Einen souveränen Ersthund, der mir zeigt, dass die Welt draußen nicht bedrohlich ist.
  • Menschen, die mich nicht sofort in die Welt „schicken“, sondern erst mein Vertrauen gewinnen. Keine langen Spaziergänge in den ersten Tagen. Erst Sicherheit. Erst Bindung. Erst Beziehung. Dann kommt der Rest.
  • Menschen, die ihre eigenen Erwartungen zurückstellen können, um meinen Rhythmus zu respektieren.

Ich bin nicht kaputt. Ich bin nicht verloren. Ich bin einfach noch nicht angeleitet worden.

Ich kann lernen. Ich kann vertrauen. Aber ich brauche euch.

Wir vermitteln bundesweit.
Die Koffer sind gepackt und Aldo kann nach Deutschland ausreisen.

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Bitte melde dich nur, wenn du bereit bist, diesen besonderen Weg gemeinsam mit ihm zu gehen.

Dein Ansprechpartner:

STREUNERHerzen e.V.
Stefanie Richter
Telefon: (0177) 32 68 50 9
E-Mail: stefanie.richter@streunerherzen.com

Eingestellt 14.07.2025

pfeil back

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