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Yasira & Laika

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Wenn ich neben meiner Tochter Laika im Zwinger liege und mich die Langeweile übermannt, schließe ich die Augen und lasse manchmal meine Gedanken schweifen:

Zurück zu meinen Vorfahren in den hohen Norden, die alle eine Aufgabe hatten, sehr viel Bewegung erhielten und in guten Zeiten Fisch und Rentier satt zu fressen bekamen. Sie rannten johlend durch den Schnee, liefen mit vielen anderen Huskies ihre Strecke, kamen unendlich erschöpft wieder zu ihrer Hütte und waren zufrieden...

Wie schade, dass diese Zeit für uns beide vorbei ist.

Wir haben hier in der Pension einen geregelten Ablauf, kommen nach der Nachtruhe aus unserer Box im Haus in den Außenzwinger und können dort alle anderen Hunde, die an uns vorbeigeführt werden, mit einem Wuff begrüßen oder auch ignorieren (ganz wie wir möchten).

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Diese Prozedur machen wir nun schon so lange mit und sie ist nicht aufregend.
Meist legen wir uns dann in eine Ecke des Zwingers und dösen vor uns hin. Am Nachmittag werden wir zu einem Spaziergang geholt, danach Fressen und dann geht es weiter wie immer – jeden Tag...

Nicht dass Sie mich falsch verstehen:
Ich beklage mich nicht, aber ich würde so gerne einmal mit meiner Tochter auf einem großen, sicher eingezäunten Grundstück leben und ganz für uns allein ein nettes Menschenrudel haben, das uns streichelt, bürstet, mit uns redet, verwöhnt und uns gerne zu Spaziergängen mitnimmt.

Aber dieser Traum scheint sich wohl niemals zu erfüllen.
Und dabei haben wir zwei überhaupt keinen Unfug getrieben, niemanden gejagt oder sonst etwas Böses. Wir sind sozusagen grundlos hier gelandet.

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Es begann damit, dass unser früheres Menschenrudel immer hektischer und rastloser wurde und Laika und ich merkten, dass sich etwas verändern würde. Und richtig: unsere Menschen, die wir beide so sehr mochten, zogen aus. Und zwar ohne uns! Sie vergaßen uns wohl aus Versehen. Wir warteten.

Zu Beginn dachten wir nur an einen kleinen Scherz, aber nachdem wir Hunger hatten und tagelang niemand kam, um uns zu füttern, bekamen wir Angst. Wir stimmten Klagegesänge an, in der Hoffnung, dass unser Rudel uns hören würde und schnell zurückkäme, uns herzen würde, gut füttern und alles wäre wieder in Ordnung.

Stattdessen kamen fremde Leute und wir zogen in ein Tierheim um - in einen winzigen Zwinger. Das Gebell der anderen Hunde verschaffte uns unruhige Nächte und wir hatten bald keinen Appetit mehr.

Dann wurde beschlossen, dass wir lieber auf dem Land leben sollten, um uns und unsere Seele zu entspannen.
Und so kamen wir an unseren jetzigen Platz.

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Wir warten auch hier schon lange auf unsere ehemaligen Leute und ich habe Laika nun vorsichtig erklärt, dass diese Menschen uns nicht geliebt haben und niemals wieder- kommen werden.

Meine tapfere Tochter hat es sich traurig angehört und tröstet sich nun damit, dass es doch sicher irgendwo liebe Menschen gibt, die uns mögen und uns endlich in ein eigenes Zuhause abzuholen.
 
Die Besucher, die hier vor Ort einen Hund adoptieren möchten, bleiben oft bei uns vor dem Zwinger stehen und bewundern uns sehr. Es macht uns so traurig, denn jedes Mal keimt wieder Hoffnung in uns auf.  Aber alle Leute, die auf uns angesprochen werden und die unsere Geschichte hören, schütteln den Kopf und sagen: Ach, die Armen, aber nein, wir möchten keinesfalls zwei Hunde!

Das ist sehr, sehr schade, denn wenn wir umziehen dürfen und zu zweit in eine andere Umgebung kommen, hat keine von uns Angst. Wir haben uns ja gegenseitig.

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Und wenn das neue Rudel gerne einmal ausgeht, dann ist das nicht schlimm für uns:
Wir sind ja zu zweit und bleiben entspannt zurück und müssen auch nicht weinen.

Und ich würde im Falle einer Adoption sogar versprechen, dass ich sehr darauf achten würde, dass ich nicht zu viel fressen würde. Dann merkt es ja kaum jemand, dass wir zu zweit sind.

Ich möchte mich aber einmal vorstellen:
Mein Name ist Yasira und ich bin die rot-weiße Husky-Hündin. Geboren wurde ich im März 2008 in Italien.

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Dummerweise haben mich irgendwelche Mücken gestochen und deshalb bekam ich Leishmaniose. Das ist zum Glück nicht sehr schlimm, denn ich habe einen sehr niedrigen Titer.

Ich reagiere auf die meisten Trockenfutter allergisch, aber wenn wir gebarft würden (Rohfleisch-Fütterung mit Gemüse) oder ich mein Allergiker-Trockenfutter bekomme, ist alles bestens. Ich habe etwas Angst, dass ich schuld bin, dass wir keine neue Familie finden, aber ist es denn so schlimm, mich zu füttern?

Aber zu meiner schönen Tochter Laika:
Sie wurde im Juni 2014 geboren und wir lieben uns sehr.

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Sie ist Leishmaniose-frei und mag jedes Futter.

Ich hoffe inständig, dass wir niemals mehr in unserem Leben getrennt werden und glücklich bis zu meinem Ende zusammenleben können.

Wir sind sehr unkomplizierte Hunde und wären überglücklich, wenn nach der langen Zeit des Wartens endlich tierfreundliche Menschen kämen, uns verliebt anschauen würden und sagen würden:

Diese zwei Schönheiten und keine anderen möchten wir adoptieren.

Aber ich denke, ich träume schon wieder vor mich hin...

**************

Wenn SIE vielleicht ein hundeloses Grundstück und ein Faible für die Nordischen haben, außerdem schon länger an eigene Hunde denken, dann wäre es sehr nett, wenn Sie sich per mail bei mir für Yasira und Laika bewerben würden.

info@hundshuus.de

Text: Birgit Schmidt
Fotos: Andrea Mortschin

Eingestellt 09.12.2018

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