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Cico

Happy End für Cico

Nun sitze ich hier und schreibe das nächste Happy End. Für dich: STREUNERHerz Cico.

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Nachdem unser Pflegehund Mio (STREUNERHerz Franchino/jetzt Paco), mit dem du in der LIDA auch in einem Gehege warst, am 23.11.2018 in sein Forever-Home gezogen ist, wurden wir gefragt, ob wir beim nächsten Landtransport am 22.12.2018 wieder ein STREUNERHerz in Pflege nehmen könnten und ob wir uns vorstellen könnten dich, Cico, zu nehmen.

Du kamst am 18.05.2015 mit deiner Schwester Cica in die LIDA Olbia auf Sardinien.
Da ward ihr beide gut ein Jahr alt.

Cica hatte die Ohren voller Zecken. Auf die Frage was das an Cica´s Ohren wäre hat euer Mensch geantwortet, dass er das gar nicht gesehen hätte. Euer Mensch hatte sich nicht um euch gekümmert und hat euch mit der Begründung „Euch nicht mehr versorgen zu können" in die LIDA gebracht.

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Am 26.05.2016 konnte Cica in ihr Zuhause ziehen. Du, Cico, bliebst zurück.
Noch 2½ Jahre musstest du darauf warten die LIDA verlassen zu können. Niemand wollte dir eine Chance geben. Weder auf ein Forever-Home noch auf eine Pflegestelle.

Ehrlich gesagt, du warst nicht unsere erste Wahl. Ein Rüde, der nur als Einzelprinz oder zu einer netten Hündin sollte. Hm, keine einfache Entscheidung.

Wir haben nochmals bei unserer Vermittlerin nachgefragt und uns noch Infos geben lassen.
Die Info war, dass du absolut lieb bist und verträglich mit Rüden und Hündinnen. Und das du es sowas von verdient hättest, endlich in ein Zuhause zu ziehen, oder auf eine Pflegestelle.

Da war klar, dass du kommst.
Die Freude bei den STREUNERHerzen war groß, als wir gesagt haben, dass du zu uns kommst. (Wir konnten uns wie immer auf die Info von STREUNERHerzen verlassen)

Gut 4 Wochen musstest du noch warten. Dann war es endlich soweit. Du konntest die LIDA nach 3½ Jahren endlich hinter dir lassen.

Am 22.12.2018 kamst du nach einer langen Reise am Nachmittag in Pulheim an.

In deiner Box warst du total aufgeregt und wolltest raus, aber als du aus der Box konntest hast du dich ganz klein gemacht.

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Nachdem du dein Sicherheitsgeschirr an hattest, wollte ich ein paar Schritte mit dir gehen. Aber du wars sowas von unsicher. Hast dich sofort auf den Boden gerollt und bist keinen Schritt mehr gegangen. Ich habe mich dann erst mal mit dir hingesetzt und dich gestreichelt. Nach einiger Zeit bist du dann doch ein paar Schritte gegangen, hast geschnüffelt und dich gelöst.

Dann ging es irgendwann ab nach Hause. Du warst erst wieder ein bisschen unruhig. Hast dich dann aber hingelegt und eingerollt. Deine erste weiche Decke.

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Zuhause angekommen haben wir erst mal die Box in den Garten gestellt und haben dann nach und nach Lupo, Ketty und Junas (unsere Hunde) raus geholt. Die drei haben neugierig an deiner Box geschnüffelt und dich freudig begrüßt.

Als wir dich angeleint haben konntest du auch aus der Box. Hast erst unsere drei Strolche begrüßt und dann ging es erst mal eine Runde durch den Garten. Unsere drei haben auch dich freundlich aufgenommen.

Du konntest Gras unter deinen Pfoten spüren. Überall riechen und schnuppern. Alles war neu für dich. Gras unter den Pfoten. Bäume. Sträucher.

Im Haus hast du deine Erkundungstour fortgesetzt.
Und dann hast du deine erste Portion Futter ganz für dich alleine bekommen. Kein Kampf mehr für dich um das Futter, damit du auch satt wirst. Du hast ganz in Ruhe deine Schale leer gemacht. Du hast es richtig genossen.

Du warst die ersten Tage noch sehr unsicher.
Dinge, Situationen haben dich verunsichert. Auch wenn man auf dich zugegangen ist, bist du erst zurück gegangen.

Alles war neu!
Du kanntest ja nichts!

Du bist unruhig im Haus rumgelaufen. Hast gezittert. Hast stark gehechelt. Hast gefiept und:
Ins Haus gepinkelt!

Spaziergänge fandest du von Anfang an toll. Da du aber mit Bäumen und Sträuchern nichts anzufangen wusstest, hast du nicht gepinkelt. Ich in gefühlt an jedem Grashalm, Strauch, Baum usw mit dir stehen geblieben. In der Hoffnung, dass du dein Bein hebst.

Hast du auch. Du hast gewartet bis wir Zuhause waren und hast dann an die Türrahmen gepinkelt.

Drei Wochen haben wir gebraucht bist du stubenrein warst.
Ich hatte nur noch einen Lappen in der Hand, war uns aber egal. Für uns war wichtig, dass du erst mal in Ruhe ankommen kannst. (Wie alle unsere Pflegehunde)

Ich glaube ja, dass du die ersten Spaziergänge einfach nur genossen hast.

Die Weite.
Kein eingesperrt mehr sein.

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Nach der ersten Dusche kam ein wunderschöner weißer Hund zum Vorschein. Mit leichten creme- farbenen Flecken. Duschen fandest du absolut nicht toll, aber das abrubbeln.

Was du sofort noch an deinem Ankunftstag raus hattest war wo die Leckerlis stehen. Die Dose stand auf der Küchenzeile und du bist sofort hoch.

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Am zweiten Tag bist du schon von ganz alleine die Treppe nach oben gelaufen. Ich habe dir wohl zu lange gebraucht.

14 Tage hast du gebraucht, um das Herz unserer Ketty ganz zu erobern.

Sie zickt die ersten Tage immer ein bisschen, wenn ein neuer Pflegehund kommt. Das gibt sich aber nach 2 – 3 Tagen. Nur dich hat sie länger zappeln lassen.
Am 2. Weihnachtstag durftest dich aber schon eng an unsere Queen Ketty legen.

Als ich wieder arbeiten musste, hast du geheult wie ein Wolf, wenn ich gegangen bin. Obwohl wir das Alleinebleiben geübt hatten.

So war es auch überhaupt kein Problem, nur wenn ich zur Arbeit musste. Du hast es vom ersten Arbeitstag an gemacht, als wen du wüsstest, dass ich länger als üblich weg bin. Das hat sich aber zum Glück nach kurzer Zeit gegeben.

Du bist total lieb.
Zurückhaltend. Abwartend. Überhaupt nicht fordernd.
Drängst dich nicht in den Vordergrund.

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Kuscheln und Streicheleinheiten abholen ist deine absolute Lieblingsbeschäftigung. Du liegst dann ganz ruhig da. Machst die Augen zu. Genießt einfach nur.

Mit Detlef, meinem Man, hattest du anfangs ein Problem. Du hast ihn oft angeknurrt, wenn er in deine Nähe kam. Hast aber nie geschnappt. Er hat dann mit dir gearbeitet. Du hast das Futter von ihm bekommen. Er hat die Spaziergänge mit dir gemacht, usw. Es wurde besser, aber richtige Freunde wurdet ihr in der Zeit, in der du bei uns warst, nicht.

Ansonsten wurdest du jeden Tag ruhiger und gelassener. Im Haus und im Garten.

Spielaufforderungen von Ketty und Junas konntest du nicht zuordnen. Manchmal wolltest du mitmachen, aber wen Ketty im Spiel gebellt hat, hast du dich sofort zurück gezogen. Ab und an hast du aber im Garten doch mal richtig Gas gegeben und bist grinsend durch den Garten gerannt.

Das ist für uns immer der schönste Moment, wenn ihr STREUNERHerzen euch fallen lassen könnt und einfach genießt und grinsend durch den Garten rennt. Dann haben wir wirklich Tränen in den Augen.

Jeden Abend, bevor wir schlafen gegangen sind, hast du deine Stirn gegen meine gedrückt. Du hast einfach irgendwann damit angefangen. Es war ein Ritual für dich. Schlafenszeit.

Spaziergänge genießt du.
Du liebst es durch den Bach zu laufen oder im See zu schwimmen (Obwohl du duschen hasst).

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Da du manche Hunde einfach doof fandest, fingst du nach ca. 3 Wochen an an der Leine zu pöbeln.
Ich hatte eine Hundeschule gefunden, in der ich zwar keinen Kurs mit dir machen konnte, aber ich konnte 2 x in der Woche mit dir dorthin in den Freilauf, damit du merkst, dass anderen Hunde nicht doof sind, und du konntest vor allem frei laufen.

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Mit einem anderen Trainer, der uns von STREUNERHerzen empfohlen wurde, haben wir dann an deiner Leinenpöbelei gearbeitet, denn so war an eine Vermittlung überhaupt nicht zu denken. Und das Konzept zeigte schon nach kurzer Zeit Wirkung.

Du warst „schon" 3 ½ Monate bei uns und Anfragenmäßig tat sich so überhaupt nichts für dich. Absolut nichts. Dabei bist du ein absolut toller Kerl.

Aber dann! Dann kam DIE Anfrage für dich!
Und schon hatte ich wieder Magenschmerzen (Wie immer, wenn es eine Anfrage für unsere Pflegehunde gibt) und Tränen in den Augen. Deine Familie hat eine so liebevolle Mail an deine Vermittlerin geschrieben, die sie sofort an uns weitergeleitet hat.

Es war Mitte März 2019. „Problem" war, dass sie dich erst Ende Mai zu sich nehmen könnten.

Wir haben einen Besuchstermin vereinbart, an dem die beiden dich kennenlernen sollten und du sie. Wenn die Menschen live so sympathisch sind wie am Telefon und in der Mail, dann hättest du den Jackpot überhaupt.

M und R kamen zu uns und:

Du kamst. Sahst. Und siegtest!

Es hat von allen Seiten her gepasst.
Sie haben dir einen kleinen Teddy mitgebracht. Und Leckerlis für alle.
Diesen Teddy hast du von da an nicht mehr hergegeben. Ab dem nächsten Tag war er dein ständiger Begleiter.

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ABER:

Jetzt, nachdem sie dich kennengelernt hatten, konnten und wollten sie nicht bis Ende Mai warten. Du solltest so schnell wie möglich in dein Forever–Home ziehen.

Nach der positiven Vorkontrolle (Haben wir auch nicht anders erwartet) bist du schon eine Woche später am 07.04.2019 in dein Forever – Home zu M und R gezogen.

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Du holst jetzt alles nach, was du in den ersten 4 ½ Jahren deines Lebens verpasst hast.

Lange Spaziergänge. Kuscheln und schmusen mit M und R. Schwimmen im See. Urlaub (Ja, du warst das erste Mal in deinem Leben im Urlaub.) Wobei dein ganzes Leben eigentlich nur noch aus Urlaub besteht.

Wir vermissen:
Dein tiefes, zufriedenes Brummen.
Ich vermisse dein Abendritual (Deinen Kopf an meine Stirn zu drücken)

Wir vermissen dich!

Von M habe ich erfahren, dass du deinen Teddy jeden Abend mit ins Bett nimmst (Und noch 2 weitere Kuscheltiere). Und jeden Morgen, wenn ihr aufsteht, nimmst du deine drei Kuscheltiere wieder mit runter. Legst sie alle schön zusammen und hütest sie wie deinen Augapfel. Und das als gestandener Sarde mit 5 Jahren!

Es macht uns unendlich traurig, dass du 4 1/2 Jahre verloren hast.
Das dich niemand wollte. Weder eine Familie noch eine PS.

Wir haben STREUNERHerzen vertraut, als sie uns eine "Beschreibung" von dir gegeben haben. Und sie haben Recht. Es hat alles gepasst.

Du bist ein Traum von einem Hund und genießt jetzt einfach nur DEIN Leben.

Machs gut Cicolino.

Wir wissen dich in den allerbesten Händen.

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Und unser Abenteuer Pflegestelle geht weiter. Am 25.05.2019 kam STREUNERHerz Antoine zu uns.

04.12.2019

06.12.2019


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Oder einen Gutschein über einen Tierheimbesuch im neuen Jahr!

Niemals ein Tier verschenken, ohne zuvor gefragt zu haben, ob es erwünscht ist!!
Eltern sollten sich immer bewußt sein, daß SIE die letztendliche Verantwortung für ein Tier haben und nicht das Kind - Egal ob Hund, Katze oder Meerschweinchen und egal, was man vorher sagt!!

Alles für Euer Tier! 

  

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