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männlich, kastriert Galgo 2,5 Jahre (geb. 20.08.09) 60-65 cm
Fermin wurde in einem Ort bei Granada/Spanien ge- funden. Er lief herrenlos herum und wußte offensichtlich nicht, wohin. Tierschützer fingen ihn ein (was nicht schwierig war, denn Fermin wollte sich nur zu gern helfen lassen) und brachten ihn in unser Partner- Tierheim Sierra Nevada.
Bei der obligatorischen Eingangsuntersuchung wurde dann auch gleich festgestellt, dass eine Zehe an einem Vorderbein früher einmal gebrochen war, was Fermin jedoch überhaupt nicht behindert. Er humpelt auch nicht. Dennoch war er seinen Besitzern aufgrund dieser Verletzung vermutlich nicht mehr schnell genug für die Jagd oder das Rennen. Und was das bedeutet, liegt auf der Hand:
Fermin ist nichts mehr wert, also ex und hopp, hinaus auf die Straße mit dem unnützen Fresser! Es ist schrecklich, aber alltäglicher Umgang mit Hunden in Spanien…. :-(
Für uns Tierfreunde ist das natürlich absolut unverständlich, zumal Fermin wirklich nicht behindert ist! Er kann immer noch schnell rennen, ist agil und munter und freut sich seines Lebens. Gerne würde er regelmäßig spazieren gehen, wenn es in Spanien nur genügend ehrenamtliche Helfer gäbe, die mit den Hunden auch mal Gassi gehen. Aber die wenigen Tierpfleger sind schon mit Fütterung, Saubermachen und Tierarzt mehr als ausgelastet.
Fermin ist ein sehr freundlicher Hund, gutmütig und absolut problemlos im Umgang. Gerne lässt er sich streicheln und sucht immer wieder die Nähe seiner Bezugspersonen. Ob er schon einmal Kontakt mit Kindern hatte, wissen wir nicht, aber zumindest mit größeren Kindern dürfte es eigentlich keine Probleme geben. Auch mit anderen Hunden versteht er sich gut – nur beim Fressen kann er etwas futterneidisch sein.
Insgesamt ist Fermin ein eher ruhiger Hund. Er ist weder aufgedreht noch übernervös, sondern von sehr angenehmen Wesen. Er liebt es, in der Sonne zu liegen oder kuschelt sich auch gerne in ein bequemes Körbchen oder auf ein Sofa. Er sehnt sich sehr nach Geborgenheit und hat es gerne gemütlich. Trotzdem darf natürlich die Bewegung – besonders wichtig für einen Windhund – nicht vergessen werden!
Auch etwas Erziehung ist sicherlich noch nötig, wobei man gerade bei Windhunden sehr ruhig und liebevoll vorgehen muss. Windhunde sind sehr sensibel, bei denen man mit lautem Geschrei und Zwang überhaupt nicht weiterkommt. Auch muss man bedenken, dass Windhunde immer ihren eigenen Kopf behalten und niemals so perfekt „dressierbar“ sind wie zum Beispiel ein Schäferhund.
Leider ist Fermin leishmaniose-positiv, aber nur mit einem geringen Titer. Er hat auch keinerlei Symptome. Trotzdem bekommt er nun sicherheitshalber seine Tabletten (nicht teuer, maximal 10 Euro pro Monat), damit diese Krankheit erst gar nicht ausbricht. Da sein Titer so niedrig ist, ist anzunehmen, dass man die Behandlung nach etwa einem Jahr einstellen kann. Natürlich muss noch ein Bluttest zur Kontrolle durchgeführt werden.
Nun suchen wir echte Windhundfreunde, die unseren Fermin ins Herz schließen, ihm engen Familienanschluss und Geborgenheit schenken und ihm ein glückliches Hundeleben bereiten möchten!
Fermin ist geimpft, entwurmt, kastriert und gechipt und wurde positiv auf Leishmaniose getestet.
Aufenthalt: Tierheim Sierra Nevada / Spanien.
Kontakt:
Katrin Meserth Tierschutzverein Kronach Ottenhof 2 96317 Kronach Tel.: 09261/20111 e-mail: tsvkc@gmx.de www.tierheim-kronach.de
Eingestellt 05.02.2012

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