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Struppi

Eine Lumpenpuppe erobert die „Man Eating Beast Force“

Vor einigen Wochen wurde der 17-jährige Struppi auf Couch gesucht eingestellt, der sein Leben an der Kette verbracht hatte.

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Gott sei Dank mußte er nicht allzu lange auf sein neues Zuhause warten:

24.05.2008

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Wir sind heute morgen Richtung Giessen gefahren, um den Kleinen Struppi kennen zu lernen.

Vorab mussten Moses und Johnny im Auto warten, weil wir erst einmal in Ruhe schauen wollten, wer denn Struppi überhaupt ist (schließlich kannte man sich nur vom Foto). Auf dem Tierheimgelände kam uns dann ein furchtbar zauseliges Etwas entgegen - mehr mottenzerfressenes altes Tuch denn Hund - und das war er dann!

Zur Einstimmung mussten Johnny und Moses beweisen, das sie - wenn es darauf ankommt - verträgliche und wohl erzogene Hunde sind. Und siehe da: Nicht einer von beiden hat geknurrt oder sich sonst wie unsozial gegenüber dem kleinen Oppa verhalten! MEINE Jungs!

Ich habe es ja gewusst.

Wir sind dann gemeinsam spazieren gegangen und alles klappte wunderbar. Kein Geknurre, kein Gezanke und kein Gebelle (nein - auch von Johnny aus nicht *gg*). Der Oppa ist noch recht rüstig und gut zu Fuss - wenn auch auf X-beinigen und steifen Hinterbeinchen.

Natürlich durfte er dann mit nach Hause kommen - es war ja alles wunderbar (und der Oppa ist echt sowas von goldig!).

Am Auto stellte sich dann das erste Problemchen ein: Struppi kann nicht alleine ins Auto einsteigen (er sollte vorne im Fussraum sitzen), weil er mit der Hinterhand keinen Schwung mehr holen kann (er ist ziemlich steif und staksig). Also dachte ich mir, das es keine schlechte Idee wäre, den Fussel einfach ins Auto zu heben.

Ne - denkste! Kaum angehoben hatte ich Struppis Zähne im Arm (ich muss aber fairerweise sagen, das er mich vorgewarnt hat) - aber das half ja alles nix ... Also: Zähne zusammen gebissen und Struppi hinten angeschoben. Ergebnis: Hund im Auto, ich mit getackerten Händen.

Auf dem Weg nach Hause haben wir dann an einem Baumarkt gehalten und ein Brett und eine noppierte Gummimatte gekauft, damit der Herr in Zukunft mit Hilfe einer Rampe das Auto besteigen kann ...

Da Joel keinen Tacker zuhause hat (um die Gummimatte am Brett zu befestigen), mussten wir dann noch den Umweg über Joels Eltern nehmen, wo Struppi dann gleich in den Gartenteich gefallen ist und gerettet werden musste ...

Es reicht also für heute !!!

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Struppi düst nun hier durch die Wohnung - von einer Ecke in die andere - und weiß nicht so recht, wohin mit sich. Ich hoffe sehr, das er sich gleich ein wenig hinlegt und sich von den Strapazen des heutigen Tages erholt. Zwischendurch kommt er zu mir (ich sitze mit Absicht auf dem Boden), um sich ein paar Streicheleinheiten zu holen und vorhin hat er mir schon ganz zart über die Hand geleckt. Ich denke, das wird!

Vom Pflegezustand her ist Struppis Fell eine kleine Katastrophe (die "Brustlöckchen" sind bissl verfilzt, das Fell ist dünn und struppelig und schuppig).

Er hat zwei große Tumore (eine an der Seite - dieser ist etwa so groß wie meine Hand Innenfläche und einen an der Brust - etwa Wallnuss groß). Seine Zähne sind frisch saniert - trotzdem stinkt er ziemlich aus dem Maul und ich denke, das er im Hüftbereich Arthrosen hat (er läuft sehr steif, ist hinten X-Beinig und "hüppelt" bissl merkwürdig, wenn er schneller läuft).

Aber: Sehr süß!

25.05.2008

Neues nach der erfolgreich überstandenen, ersten Nacht:

Das erste und wichtigste: Ich habe Herrn Neureuther heute morgen als erstes eine Email geschrieben, das er den "Probezeit-Zusatz" im Vertrag vergessen kann. Der Oppa bleibt! Aber das war ja so wie so klar.

Johnny und Herbert sind sehr friedlich Struppi gegenüber. Bisher gab es keinen einzigen bösen Blick (na gut - ein bisschen vielleicht), kein Lefzen hochziehen, kein Geknurre - rein gar nichts! Johnny ist ein bissl eifersüchtig und verfolgt Joel und mich nun auf Schritt und Tritt, damit er JA NICHT vernachlässigt wird (der arme Kleine *g*) - aber er zeigt dies ausschließlich mit vermehrter Anhänglichkeit.

Herbert heißt wieder MiMoses. Er ist ja bissl pingelig, was alte, stinkende Hunde angeht und geht in großen Bögen um Struppi herum. Zwischendurch wirft er ihm angeekelte Blicke ala "Ihhhhhhhhh ... was muffst Du!" entgegen - aber zu mehr hat er sich nicht hinreissen lassen (mehr wird auch nicht kommen. Diesen Blick und dieses Gehabe kenne ich schon). Das wird schon. Er wird sich an Struppis Anwesenheit gewöhnen und: Eine gewisse Ignoranz aber Akzeptanz ist ja auch sehr viel besser, als wenn er die Lumpenpuppe nicht dulden würde.

Struppi ist ein verschrobener, verpeilter alter Herr - genau so, wie man sich einen alten Hund vorstellt. Die meiste Zeit liegt er zusammengekugelt in seinem Körbchen und schläft. Aber wenn man mit der Leine ankommt - huuuuuuuuuu! Dann fängt das Schwänzchen an zu wackeln!

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Struppi geht sehr gerne spazieren und scheint auch noch recht gut zu Fuss (sehr viel besser als Johnny - zumindest von der Kondition her.

Das Wetter macht dem Walker ganz schön zu schaffen) und er läuft und läuft und läuft ... Nicht immer in die richtige Richtung und manchmal scheint er sich zu fragen, wie es denn nun weitergeht (er steht dann mit verklärtem Blick vor z.B. einem Baum und scheint nicht zu wissen, wie er denn nun daran vorbei kommt).

Schwänzchen und Ohren wippen und wackeln dabei im Tackt, die Haarflusen wehen im Wind - Herrlich!

Leider pinkelt und kackt Struppi, wo er gerade geht und steht. Zum Glück habe ich so wie so immer Kackebeutel dabei (geht ja in der Stadt auch gar nicht anders) - aber einen "mitten auf die Strasse kacker" habe ich schon lange nicht mehr gehabt... Egal. Dann wird das Häufchen eben entsorgt, dann kann sich auch niemand beschweren.

Bisher waren wir nur bei Joel und noch nicht bei mir zuhause. Die Tatsache, das Struppi weder Treppen läuft noch sich tragen lässt (danach habe ich extra gefragt im Tierheim - aber, nun denn...), stellen mich vor das bisher ungelöste Problem, das ich nicht weiß, wie ich ihn zu mir hoch bekommen soll (ich wohne in der 2ten Etage)... Was nun?

Johnnys Tragetasche ist zu klein (Struppi müsste sich hinlegen - und das tut er nicht. "Nachhelfen" will ich aber auch nicht - wegen der maroden und vielleicht schmerzenden Knochen) und wir haben schon die größte gekauft, die wir finden konnten. Vielleicht tut es eine Reisetasche oder so. Ich werde weiter berichten.

Struppi ist übrigens nicht inkontinent!!! *yepphieee* Gestern und heute blieb alles trocken - bis auf das kleine Malheur gestern abend (das war aber nix inkontinentes, sondern reines und gewolltes Pinkeln). Gestern Abend waren wir um ca. 23h das letzte Mal draussen, dann heute morgen um 7h wieder, dann wieder um 12h - bisher gab es keine Probleme mit Pinkelei in der Wohnung.

Ich denke, das Struppi nicht inkontinent ist und/oder keine Blasenschwäche hat (vielleicht kann er nur nicht so lange einhalten, weil er schon so alt ist), sondern schlicht und ergreifend nie gelernt hat, stubenrein zu sein!

Super, oder?

Keine Windeln, keine Inkontinenzauflagen - einfach nur regelmäßig raus gehen. Ich hoffe, dass das so bleibt *auf holz klopf*

Was Struppi zu hauf braucht, sind Decken! In seinem Körbchen liegt derzeit nur eine - vieeeel zu wenig - und die tritt und verschiebt und richtet er schnaufend und grunzend und mit einer Ausdauer - es ist zum schießen komisch! Da wird gescharrt und sich gewendet und gedreht und noch mal gescharrt ...

Überhaupt grunzt Struppi sehr viel. Wenn man ihn am Poppes krault, fängt er an, mit den Hinterbeinen zu "tanzen" und sich zu winden - begleitet von verschiedenen Schnauf-, und Grunzlauten. Die Lumpenpuppe ist echt der Hit!

26.05.2008

Das Mottek ist frisch geduscht, bissl entflust, allgemein entsifft und schlummert schon wieder in seinem Körbchen.

Nach dem Duschen ist er auf einmal ganz "wild" geworden: Raste durch die Wohnung, versuchte sich das Schnäuzchen am Teppich trocken zu rubbeln und zu wälzen (das war eher so ein wanna be wälzen. Der Hintern wollte einfach nicht so weit runter *gg*) und hat sich, genüsslich grunzend, das Bäuchlein trocken schrubbeln lassen.

Anschließend musste das Körbchen dran glauben: Die Decken wurden wieder zerwühlt und hin und her geschoben, bis sie - gemütlich knubbelig - in der richtigen Position lagen.

Ganz entzückend.

27.05.2008

Neues von heute:

Mottek hat wieder brav durchgeschlafen und nicht in die Wohnung gepischert. Ich denke, das Thema "Stubenreinheit" können wir abhaken. Da soll noch mal einer sagen, alte Hunde wären nicht lernfähig.

Heute Nachmittag waren Mottek, Herbert und ich schön spazieren. Mottek ist sehr an seiner Umwelt interessiert - genauer: An jedem einzelnen Grashalm - was den Gang entsprechend langsam und beschaulich werden ließ. Damit es Herbert nicht zu langweilig wurde, habe ich ihn - während Mottek minutenlang an ein und der selben Stelle schnüffelte - Leckerchen suchen und rennen lassen. Das funktionierte ganz gut und so waren beide zufrieden.

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Über kurz oder lang freue ich mich aber auf den Hundebuggy - denn mit Mottek UND Johnny kommt man sonst gar nicht mehr von der Stelle.

Mottek ist wirklich zu jedem fremden Hund freundlich gewesen - faszinierend, wenn man bedenkt, das er ja ziemlich isoliert gehalten wurde - und das sein Leben lang.

Wenn er nicht gerade schläft, teckelt er in der Wohnung hinter mir her und sucht - ganz vorsichtig - Körperkontakt. Heute durfte ich ihn auch schon ein kleines bisschen bürsten und die ein oder andere Filzlocke entfernen. Bis er ein wirklich "brauchbares" Fell hat, wird aber wohl noch einige Zeit vergehen.

Das Senior von "Bestes Futter" findet Mottek übrigens doof ... (Johnny auch. Wird also nicht mehr gekauft). Herberts "Fenrier" ist ok - also wird er das in Zukunft bekommen.

Jetzt schläft er wieder.

28.05.2008

Ich glaube, Mottek erkennt uns so langsam. Wenn wir weg waren und wieder kommen, dackelt er mit den anderen zur Tür und wedelt ganz zart. Mittlerweile kennt er auch schon die "Standartwege" aus dem Haus heraus (und die Behindertenrampe runter), den Weg zum Auto und den in Richtung "Pinkelgrünstreifen für zwischendurch". Heute hat er mir flüchtig auf die Backe geküsst - das war ganz toll!

Er ist übrigens weiterhin stubenrein!

29.05.2008

Ich muss Euch was etwas tolles erzählen:

Heute waren Mottek, Herbert und ich das erste Mal seit Samstag bei mir zuhause. Wie ich ja schon mal geschrieben habe, wohne ich in der zweiten Etage - der Strupp muss sich also tragen lassen.

Er lässt sich tragen!

Bissl steif, grunzend und strampelnd - aber immerhin! Bis in die zweite Etage hinauf!

Das war aber noch nicht das Tolle.

Das Mottek - ohne Schwierigkeiten zu machen - alleine zuhause bleibt, hat er mir ja schon bewiesen. Heute aber musste er in einer fremden Umgebung alleine bleiben (mit Herbert natürlich), weil ich arbeiten musste. Natürlich habe ich sein Kuschelkörbchen mitgenommen, da er dieses bereits als "seinen Platz" beansprucht - bissl nervös war ich dennoch ...

Als ich von der Arbeit nach Hause kam, fragte mich ein Mitbewohner, wo denn die Hunde seien.

Ich muss ihn sehr verständnislos angesehen haben - schließlich waren sie in meinem Zimmer! Das konnte er gar nicht glauben, weil er die ganze Zeit über keinen Mucks gehört hatte und deshalb davon ausging, das ich sie mitgenommen habe.

Als ich meine Zimmertür aufschloss, erwartete mich dahinter nicht nur ein - wie üblich - freudiger Herbert - nein! Mottek stand wild wedelnd hinter ihm, überschlug sich fast vor Freude (im wahrsten Sinne des Wortes ... ich habe Laminat Boden und Motteks Stand ist dann doch bissl unsicher ...) und "tanzte" bellend (!) um mich herum!

Was für ein Erlebnis!

Gut. Er ist auch dreimal gegen den großen Standspiegel gelaufen (ich glaube, er versteht nicht, das ein Spiegel den Raum ausschließlich optisch in die Tiefe gehen lässt...) - aber so isser halt ... Bissl verpeilt ;-)

Mottek erkennt mich. Mottek wedelt. Mottek freut sich. Mottek bellt (sehr heiser *g*). Mottek tanzt durch das Zimmer.

Ich war so gerührt von diesem kleinen, stinkenden Oppa - ohne Worte!

Die Entscheidung, die Lumpenpuppe aufzunehmen, war sowas von richtig!

Ich bereue nicht. Ich zweifle nicht. Mottek ist mein Hund!

Das war er von dem Moment an, als ich sein Foto sah. Ich liebe dieses stinkende und demente Häuflein ungepflegtes Fell jetzt schon so sehr, als wäre es das Normalste von der Welt, als könnte es gar nicht anders sein und als wäre es nie anders gewesen.

Mottek ist seit 5 Tagen hier und tut so, als wäre er niemals wo anders gewesen. Er ist einfach da, alles ist ihm recht so wie es ist, niemand muss sich deswegen verbiegen.

Gefühlsduselei. Ich gebe es zu. Das macht es aber nicht unwahr.

So - Schluss mit den schmalzigen Worten - wir gehen jetzt schlafen.

03.06.2008

Heute war der Strupp sehr guter Dinge und Laune.

Nach einem ausgiebigen Mittagsschläfchen von mehreren Stunden, wollte ich ihm und Herbert eine kleine Runde auf der Wiese kredenzen. Klein deshalb, weil ich davon ausging, das Oppa Mottek bei dem Wetter sicher keine Lust auf lange Wege hat.

Weit gefehlt!

Mit wehenden Haaren und wippenden Ohren machte er sich an die Minirunde - und als diese beendet war, wollte er unter keinen Umständen schon wieder ins Auto einsteigen! Na gut - also weiter ... Wir waren dann bestimmt 45 Minuten lang unterwegs (was Herbert sehr gnädig stimmte - der hätte sonst nämlich noch bissl auf seine Extra-Runde warten müssen) - im Oppatempo natürlich, aber für diese Verhältnisse doch recht flott.

Fremde Hunde wurden - wie immer - interessiert begrüsst und ein all zu aufdringlicher roter Cocker Spaniel musste erleben, was passiert, wenn man einem Stinkeoppa zu lang und intensiv am Hintern schnüffelt: Erhobenen Hauptes posierend, hat ihm Mottek entrüstet grunzend in die Nase gehackt!

Keine Sorge: Hund und Herrchen ist nix passiert. Die waren beide nur genauso baff wie ich über diese "blitzschnelle" Reaktion (O-Ton Cocker-Herrchen: "Ja wie ... Ich dachte, der wäre schon so alt???").

Von "Alter" konnte heute gar keine Rede sein. Kaum zuhause und - wie ich fälschlicherweise annahm - müde von bestandenen Abenteuern, fing Mottek auf einmal an, mit mir zu "zocken". Fast ebenso verhalten wie Johnny am Anfang (und noch ein bisschen wackeliger hintenrum) - und doch eindeutig: Der Oppa SPIELT mit mir!!! Poppes runter (soweit die steife Hüfte es zulässt), Mäulchen auf, grunzen und ... Attacke!

Herrlich!

09.06.2008


Struppi ist heute nicht so richtig gut beieinander.

Er braucht ja morgens immer eine gewisse Anlaufphase, um "ins Rollen" zu kommen - ebenso nach jedem Schläfchen tagsüber - aber heute scheint er mir doch langsamer und unkoordinierter zu sein, als sonst.

Es mag am Wetter liegen - dieses ist für alte Oppas mit Herzleiden ja die reinste Qual - und noch mache ich mir nicht all zu große Sorgen, aber der Unterschied ist schon auffällig.

Der Strupp ist nicht nur körperlich schlapper und ungelenker (vor allem an der Hinterhand: Er kommt teilweise kaum mit der Kiste aus dem Körbchen, wenn er länger gelegen hat und braucht hin und wieder gar Unterstützung beim Aufstehen) - sondern auch mental. Er ist heute extrem verpeilt, kaum ansprechbar und scheint insgesamt irgendwie "einen neben sich herlaufen" zu haben.

Hinzu kommt, das er sich gestern Nacht eine Warze aufgebissen hat.

Es ist nichts entündet und blutet nicht - aber ich hoffe doch sehr, das er sich das nun nicht angewöhnt - denn Warzen hat er jede Menge (auf dem ganzen Körper verteilt), also genug "Stoff" zum aufbeissen ...

Können Warzen jucken?

Gefressen hat die Lumpenpuppe aber normal, auch wenn ich seine Schüssel auf den Teppich stellen musste, weil er ansonsten keinen Gripp zum gerade stehen hatte und immer mit der Hinterhand weg gerutscht ist.

D
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rückt meinem kleinen Oppa mal die Daumen, das er schnell wieder auf dem Damm ist.

15.06.2008

Struppek war heute wieder bissl verwirrt. Nachdem er minutenlang versucht hat die richtige Schlafposition zu finden, hat er dann irgendwann einfach an Stelle X abgebrochen (hatte wohl die Schnauze voll vom "herumdrehen und scharren") und ist an Ort und Stelle liegen geblieben. Aber schaut selbst ...

P.S.: In dieser Position hat Struppek etwa 1 Stunde lang tief und fest geschlafen ...

22.06.2008

Neues von der Mottek-Front:

Nachdem das Wetter insgesamt wieder kühler geworden ist, geht es den Oppa-Knochen auch sehr viel besser.

Das Struppelchen ist guter Dinge, genießt seine täglichen kleinen Spaziergänge und erfreut sich "bester Gesundheit".

Ich stelle immer wieder fest, wie schön es - gerade für die Seniorenhunde - wäre, einen eigenen Garten zu haben, denn ausgiebig schnuffeln, graben, in der Sonne stehen und kleine modrige Stöckchen zerkauen sind doch die Lieblingsbeschäftigungen von Zauseloppas. Da ich nun leider keinen Garten bieten kann, sind unsere Spaziergänge langsam und beschaulich geworden, damit auch genügend Zeit für die wichtigen Dinge des Hundelebens bleibt.

In der Wohnung ist der Struppel nach wie vor ein ruhiger und angenehmer Hausgast - es sei denn, er bekommt seine "wilden 5 Minuten"! Oh ja - auch ein Seniorhund kann dann und wann noch ordentlich "aufdrehen" und sich "gebären" - vor allem dann, wenn es um herrlich stinkende Leckerchen (z.B. die Schweinekrusten von Patentante Büffel) geht, die Mottek laut schnaufend und wahnsinnig umständlich verspeist. Am liebsten auf den Teppich krümelnd, versteht sich.

Update 05.10.2008

Es gibt ein tolles Video von Struppi mit genau der richtigen Musik für den Opi - Also Lautsprecher an! ;-)

Video

Eingestellt:22.06.2008

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