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Letzte Aktualisierung 26.12.2011
 

 

Stella & Antares

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STELLA, geboren am 24. März 1999, und ANTARES, geboren am 28. November 1999

Die beiden Collies kamen im Oktober 2009 aus Bayern zu uns. Wir waren von einem Tier-heim um Hilfe für die aus übelster Haltung beschlagnahmten Collies gebeten worden. Der Pflegezustand war schon eine Katastrophe, aber noch schlimmer war bei beiden Hunden der gesundheitliche Zustand.

Stellas Zähne waren dermaßen verfault, dass ihr in zwei OP's die 12 schlimmsten entfernt werden mussten. Die Sanierung des restlichen Gebisses hat offensichtlich einen dauerhaften Erfolg gebracht, bisher war kein weiterer Eingriff notwendig.

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Vorher                                               Nachher   

Wochen später, nach vielen Stunden Einsatz von Kamm und Schere, hatte sich Stella vom hässlichen Entlein zu einem (fast!!) schönen Schwan gemausert. Ihre chronische Blasenentzündung musste ihr ebenfalls böse Schmerzen verursacht haben. Als die Behandlung angeschlagen hatte, wurde Stella von Tag zu Tag fröhlicher und munterer!

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Vorher                                                   Nachher   

Im Februar, beim Besuch unserer "CiN-Fotografin" Gabi, war Stella im Vergleich zum Oktober kaum noch zu erkennen. Noch deutlicher ist der Fortschritt auf den Fotos zu sehen, die Gabi im letzten Monat gemacht hat.

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Diese Colliedame strahlt eine unglaubliche Lebensfreude aus. Was macht es, dass sie nicht mehr so besonders gut hört, dafür reagiert sie sofort auf Handzeichen.

Stella liebt es, bei gutem Wetter im Gras zu liegen und sich eine Weile die Sonne auf den Pelz brennen zu lassen. Genaus so gern kuschelt sie aber auch zusammen mit Antares im weichen Bettchen oder auf dem Sofa.

Der Zustand von Antares bei seiner Ankunft war noch weitaus dramatischer als der von Stella. Als er im Tierheim gewogen wurde, brachte er unglaubliche 56 kg auf die Waage!! Sein Fell bestand nur noch aus stinkenden, im hinteren Bereich widerlich verkoteten Knubbeln.

Seine Nase war links angeschwollen, ständig versuchte er zu niesen, um Luft zu bekommen. Dabei schlug er mit der Nase auf den Boden auf, bekam heftiges Nasenbluten, der Hund war ein Bild des Jammers.

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Eine Biopsie bestätigte den Verdacht unserer Tierärzte, Antares leidet an einem hoch aggressiven Krebs in der Nase, nicht operabel und mit einer sehr schlechten Prognose.

In intensiven Beratungsgesprächen war auch schon davon die Rede, Antares zu erlösen. Aber irgend etwas ließ uns zögern, wir wollten versuchen, dem armen Kerl die Schmerzen zu nehmen und ihm wenigstens ein paar schöne Wochen zu schenken.

Er bekam einen nicht unproblematischen Medikamentencocktail, aber es gab nur diese eine Möglichkeit - und sie war erfolgreich!!

Nach ca. vier Wochen war zu merken, dass Antares weniger nieste und die Blutungen immer seltener wurden. Die Schwellung der Nase ging zurück und er konnte wieder atmen.

Da er bei jedem Versuch ihn zu kämmen hysterisch wurde und schrie wie am Spieß, hatten wir ihn in der Narkose, die für die Biopsie gemacht worden war, rundum "schön" gemacht.

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Seit mehreren Monaten hat es nun keinen einzigen Nieser mehr gegeben, kein Tropfen Blut ist mehr geflossen, aus unserem ehemaligen Dicken ist ein verspielter, um gut zwanzig Kilo leichterer, alberner Colliebub geworden.

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Ball spielen ist seine größte Leidenschaft, dabei schafft er es immer wieder mal, einen übermütig in den Hintern zu kneifen, wenn man nicht aufgepasst hat. Über den Erfolg seiner liebevoll gemeinten Aktion kann er übers ganze Gesicht grinsen!!!

Die Medikamente muss er auf Dauer nehmen, zum Glück verträgt er sie ziemlich problemlos, nur ab und zu müssen wir einen leichten Durchfall behandeln.

Der achte Juni war für uns und die beiden Collies ein Freudentag:

Nach acht Monaten war endlich vom Gericht entschieden worden, dass Stella und Antares nicht mehr in ihr altes Umfeld zurück müssen. Hier hatte ein Amtstierarzt einmal engagierten Einsatz für die Tiere gezeigt, ihm können wir nur unseren Dank aussprechen!

Wir würden es den beiden Schätzen von Herzen gönnen, wenn sie noch von Collieliebhabern adoptiert würden. Aber - sie können nicht getrennt werden!

Sie sind so liebenswert und geben ihren Menschen alles vielfach zurück, was man ihnen Gutes tut! Selbstverständlich können sie auch hier bleiben.

Da die medizinische Versorgung der beiden Collies (und sie sind nicht die einzige große Belastung für die Vereinskasse!) schon hohe Kosten verursacht hat und auch weiter verursachen wird, brauchen wir dringend Patenschaften.

Kontakt:

Collie in Not
Tel: 04961-66301, werktags

Eingestellt 18.07.2010

pfeil back

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