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Neri

Hat man eine Freundin in der Toscana sitzen, die sich tierschutzmäßig engagiert, hat man als Hunde- liebhaber eigentlich schon gelitten.

Zu unseren eigenen drei Vierbeinern hatten wir von ihr ja schon den Dreierpack Paula, Lucie und Ugio übernommen, drei ganz alte Kandidaten. Insgesamt hatten wir für ein paar Wochen also sechs Hunde. Paula ist leider nach drei Monaten verstorben, Luzy hat uns nach ungefähr einem Jahr verlassen und wir nahmen dann die alte Mina zu uns.

Dann kam eine Nachricht von unsrer lieben Freundin, mit einem Bild von zwei Hunden:
"Kuckt mal, die beiden." Was nichts anderes hieß wie, könntet ihr vielleicht...?

Noch mal zwei dazu, das war uns jetzt irgendwie zuviel. Außerdem hätten wir gerne mal einen kleineren Vierbeiner gehabt. Aber natürlich konnte uns unsere Freundin auch damit aushelfen!

Da ist so eine kleine, schwarze Angsthündin, die leider auch beisst, die hat hier überhaupt keine Chance, schrieb sie uns.

Na gut, lange Rede kurzer Sinn, wir entschlossen uns das schwarze, bissige Teil mit dem Namen  Neri zu uns nehmen, obwohl sie für uns, die wir eigentlich nur alte Hunde nehmen zu jung war, sechs Jahre ungefähr sollte sie alt sein. Aber egal, man kann ja auch mal einen jüngeren Hund nehmen.

Am 11 Juli 2016  kam ein Häufchen Elend bei uns an.

Wir trugen sie aus Michaels Auto samt Box in unser Schlafzimmer, wo sie die meiste Ruhe hatte. Nun meint man es ja gut mit so einem armen Wurschtel, deswegen hatten wir uns überlegt, sie in Mina's Transportbox umzusiedeln, die ja viel größer und eigentlich auch bequemer war.

Ganz verkehrt!!!

Kaum hatten wir sie umgesetzt - sie hat nicht gebissen, wahrscheinlich vor lauter Schock - sprang sie wieder aus der Box, verschwand im Gästezimmer und "versteckte" sich unter einem Fußbänkchen. Was allerdings nicht viel nützte, das einzige, was man von ihr nicht sah war ihr Kopf, der unter der Bank lag.

Wir haben sie erst mal in Ruhe gelassen, aber nachdem sie den ganzen nächsten Tag immer noch so da lag, machte ich mir schon meine Gedanken.

Das Tier muss doch auch mal pieseln und so weiter. Deswegen dachte ich, ich trage sie mal raus in den Hof, vielleicht reagiert sie ganz anders wie gedacht und kann sich auch endlich mal lösen.

Ich habe sie mit zwei Leinen angeleint und auf den Hof getragen - Ich bin heil davon gekommen, kein Beissen oder oder auch nur Zähne fletschen, aber... wieder verkehrt !

Sie hat sich sofort und auf der Stelle unter das Auto verkrochen und nicht mehr gerührt. Auch, als ich sie  in den Garten hinter dem Haus auf die Wiese setzte, lag sie einfach nur unbeweglich da.

So weit, so gut, das bringt nichts, habe ich mir gedacht und sie wieder ins Haus getragen. Aber dieses Mal ins Schlafzimmer.

Ich habe sie vor ihre eigene kleine Box gesetzt, und schwups, war sie drin! Über die Box haben wir eine Decke gehängt, so dass man sie nicht sehen konnte und sie eine richtige kleine Höhle hatte.

Ein Stück Wurst, das ich in ihre Höhle gelegt habe, hat sie aber dann doch gefuttert. Einen Tag später habe ich dann eine neue Decke in ihre Höhle gelegt, weil sie die alte vollgepieselt hatte, sie hat sich einfach nicht getraut aus ihrem sicheren Versteck zu kommen. Dazu musste ich sie natürlich aus ihrer Höhle heben, ging auch gut, kein schnappen, nichts.

Dann haben wir erst mal alles "Nerisicher" gemacht.

Da wir keine Tür im Wohnzimmer haben, hat Michael eine Fliegengittertür dort angebracht, damit wir die  Terrassentür aufmachen konnten. Die Mühe hätten wir uns gar nicht machen müssen, denn Neri ist nicht mal in den Flur gekommen, immer hat sie in ihrer Höhle gelegen.

Aber bei einem Angsthund kann man nicht vorsichtig genug sein, hundert mal haben wir uns umgesehen, bevor wir die Haustür aufgemacht haben; ich glaube, wenn sie einmal in den Garten entwischt wäre, hätten wir sie niemals wieder einfangen können.

Gebissen hat sie mich kein einziges Mal.
Ganz am Anfang hat sie mal nach mir geschnappt, als ich versucht habe, sie zu streicheln. Also habe ich das erst mal gelassen, aber ein paar Wochen später habe ich ihr nach dem Füttern einen kleinen Nasenstupser gegeben und es ist nichts passiert.

Das war am 16. Juli, und da habe ich es noch mal versucht, und ich konnte sie wirklich das erste mal vorsichtig streicheln.

Unsere Mina war natürlich immer dabei, wenn ich zu Neri gegangen bin, und ohne unser Minchen hätte das alles viel länger gedauert. So hat Neri gesehen, dass man dem Zweibeiner vielleicht doch trauen kann, der da so oft vor ihrer Höhle sitzt.

In dieser Zeit habe ich unzählige Male vor ihrer Höhle gesessen und erzählt, dass sie keine Angst haben muss. Wenn mir nichts mehr zu erzählen eingefallen ist, habe ich ihr leise etwas vorgesungen, immer mit Mina an meiner Seite. Angesehen habe ich sie gar nicht, und auch immer seitlich von ihr gesessen, wenn ich sie gestreichelt habe.

Das war auch die Zeit, in der ich, wenn ich eine halbe oder dreiviertel Stunde bei Neri gesessen, oder besser gesagt: gekniet hatte, nicht mehr laufen konnte. Mit total eingeschlafenen Beine, von denen ich nichts mehr, aber auch gar nichts mehr gefühlt habe, bin ich in diesem Sommer öfters wie Quasimodo durch die Wohnung gehumpelt.

Eigentlich wollte ich ja nur mal kucken und sie kurz streicheln, aber wenn dieses Tier dann seinen Kopf vertrauensvoll in meine Hand legt und einschläft, was will man da machen? Da kann man doch nicht aufstehen!

Als sie das das erste Mal gemacht hat, war ich total gerührt und konnte es gar nicht fassen, und da humpelt man doch gerne mal durchs Haus.

Wir haben uns natürlich Gedanken gemacht, weil sie ja immer in ihrer Höhle saß, sie hatte ja keine Bewegung. Zum Pieseln und zum Erledigen größerer Geschäfte kam sie zwar inzwischen aus ihrer Höhle; das wurde auf einem Handtuch erledigt, das wir vor ihrer Höhle gelegt hatten, aber sonst war sie immer in ihrem Käfig - Dachten wir jedenfalls.

Deswegen hat Michael dann eine Kamera im Schlafzimmer aufgebaut, um zu sehen was sie macht, wenn niemand da ist. Ich hatte ihr die Leine mittlerweile abgemacht, weil sie ja eh nur im Schlafzimmer war, und, "ordentlich" wie ich bin, die Leine auf dem Fußboden liegen lassen.

Sobald Neri sicher war, dass kein Zweibeiner in ihrer Nähe war, hat sie sich der Leine angenommen und in ihre Höhle geschleppt. Ein ordentliches Hundemädchen!

Da hat sich dann auch  herausgestellt, dass Neri sehr gerne umdekoriert und klaut wie ein Weltmeister. Weil es so heiß war, hatte ich Mina im Schlafzimmer eine kühles Betttuch auf ihren Platz gelegt, als ich etwas später ins Schlafzimmer kam, war die Decke verschwunden.

"Ja, was ist das denn, ich hatte doch..." Da fängt man doch an an sich zu zweifeln. Überall habe ich nachgesehen, keine Betttuch im Schlafzimmer. Sehr merkwürdig!!!

Irgendwann fällt mein Blick auf Neri's Höhle, was sehe ich, ein Zipfel dieses Bettuchs. Da hat sie sich das große Tuch gekrallt und in ihre Höhle befördert. nd damit fing es dann an - Erst war keine Decke vor ihr sicher, dann nahm sie sich meiner Sachen an; Jogginghosen, Socken, Pullover, nichts war vor ihr sicher.

Manchmal hatte sie auch Sachen in ihrer Höhle, von denen ich gar nicht wußte, dass ich sie besitze, einen Schal zum Beispiel! Ich weiß bis heute nicht, wo sie den her hatte!

Das allerdings fanden wir trotzdem etwas übertrieben, ein Läufer musste dran glauben!

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Die Decke, die über ihrem Käfig hing, hat sie umdekoriert zu einem Sichtschutz, hat so lange daran herumgezogen, bis man nicht mehr in ihren Käfig sehen konnte. Und wenn sie der Ansicht war, dass die Sachen, die sie eingesammelt hat mal gewaschen werden müssten, hat sie sie wieder aus ihrem Käfig geschmissen.

Mitte August ist sie mir manchmal nachgekommen in den Flur, wenn ich bei ihr gewesen war, aber weiter hat sie sich nicht getraut.

Das Geschirr hatte ich ihr mittlerweile auch abgemacht, weil das nicht mehr richtig saß. Dazu musste ich sie natürlich aus dem Käfig holen und festhalten, und dachte, jetzt hat sie bestimmt erst mal die Nase voll von dir, aber nein, sie hat sich benommen wie immer.

Ungefähr um diese Zeit hat sie auch angefangen zu wedeln, wenn ich ins Zimmer kam. Erst wußte ich gar nicht was das für ein Geräusch ist, bis ich merkte dass Neri's Schwänzchen auf den Käfigboden klopfte. Klopf, klopf, klopf.

Na, da ist aber jemand das Herzi aufgegangen!!!

Von Anfang an habe ich sie mit der Hand gefüttert. Bröckchen für Bröckchen wurde vor ihre Schnute gelegt. Allerdings hat sie erst gefuttert, wenn Mina, die natürlich wie immer dabei war, auch einen Brocken aus der Futterschüssel gefuttert hat. Mina war sozusagen die Vorkosterin.

Wenn Neri lange genug eingesammelt hatte, mistete sie natürlich auch mal aus.

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Und öfters wurde dann auch mal was zerfetzt, wenn ihr der Sinn danach stand, aber irgendwie musste sie sich ja auch mal austoben.

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Als Modedesignerin versuchte sie sich auch; diese Kopfbedeckung war einer ihrer ersten Versuche, kann man doch nichts dagegen sagen, oder? Ist natürlich kein echtes Fell, da hätte sie mit Frauchen Ärger bekommen!

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Mitte Oktober hat mir Neri das erste Mal über die Hand geschleckt, und angefangen zu jammern, wenn ich sie ihrer Meinung nach zu kurz gekrault hatte, ist ja klar, dass man da noch mal zurück geht!  Und sie kam auch öfters aus ihrem Käfig, obwohl ich im Zimmer war.

Mitte November kam sie nach dem Füttern aus ihrer Behausung, wollte gestreichelt werden und verteilte sogar Küßchen.

Anfang Dezember hat sie sich auch endlich richtig Knuddeln lassen, und sie ist zum ersten Mal in den Garten. Wie ein kleiner schwarzer Blitz, flitz in den Garten, flitz wieder zurück! Das war's, aber immerhin!

Von diesem Tag an ist sie jeden Morgen in den Garten gelaufen. Leider ist nach ein paar Tagen ein kleines Unglück passiert, ich war nicht schnelll genug, die Terrassentür war noch zu und sie ist gegen die Scheibe gedonnert.

Ich bin zu ihr hin, um zu sehen ob alles in Ordnung ist mit ihr. Sie hat aufgeschrien wie am Spieß, als ich sie berührt habe, so erschrocken war sie. Ich dachte schon wieder, so das war's erstmal, aber nein, den Schock hat sie zum Glück gut weg gesteckt. Nach wie vor ist sie morgens nach dem Füttern zu mir gekommen um sich streicheln zu lassen.

Silvester haben wir mit einer empört bellenden Neri verbracht; alle Sorgen wegen der Sylvesterballerei waren also umsonst. Dann fing sie an auch Decken aus dem Wohnzimmer zu klauen. zum Beispiel Minas Decke, aus Minas Korb! Dass ich auch im Zimmer war hat sie gar nicht gestört.

Ab Januar konnte man sie sogar im Garten fotografieren, natürlich wie immer mit Teleobjektiv.

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Allerdings musste ich zu meinem Leidwesen erkennen, dass Neri der absolute Frühaufsteher war, ganz im Gegensatz zum Rest der Familie!

Halb fünf Uhr in der Früh war für sie gar nix. Für mich schon!!!

Schlaftrunken habe ich mich dann zu dieser unmenschlichen Uhrzeit, nachdem ich ihr Getrappel im Schlafzimmer gehört hatte, aus dem Bett gequält, bin in Richtung Terrassentür getaumelt und habe diesen Frühaufsteherhund in den Garten gelassen. Gähn!!!

Das hat sich jetzt aber zum Glück gegeben und sie hat sich dem Rest der Familie angepasst.

Allerdings ist sie anfangs immer nur morgens in den Garten, das hat sich aber dann im April geändert und sie war auch tagsüber über längere Zeiträume draussen.

Anfang Mai habe ich ihr dann das Sicherheitsgeschirr angezogen, das wir für sie gekauft hatten. Was ein Drama, sie ist genauso in sich zusammengefallen wie damals die Mina, als ich der das Geschirr angezogen hatte. Kaum hatte ich mich einen halben Meter von ihr entfernt, ist sie abgedüst in ihre sichere Höhle, und das hat sie mir auch übel genommen.

Nix mehr mit Schmusen nach dem Futtern! Einen großen Bogen hat sie um mich gemacht.

Nach einiger Zeit war das aber dann auch vergessen, und im Juni hat sie sich zum allerersten mal auf die Terrasse in die Sonne gelegt.

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Und von da an war der Garten ihr Revier.

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Mittlerweile hatten wir noch mal vierbeinigen Zuwachs bekommen, nachdem der alte Ugio, der letzte von den drei Italienern gestorben war.

Die Emma.
In die Emma hatte ich mich sofort verknallt, nachdem ich ihr Bild auf Facebook gesehen hatte. Eine ehemalige Vermehrerhündin, deren Interessenten abgesprungen waren, weil sie einen Herzfehler hat.

Und mit dieser Emma rannte Neri jetzt im Juli am Gartenzaun entlang und kläffte die Leute an, was ein Fortschritt! Über was man sich so alles freuen kann, nicht wahr?

Anfang August habe ich früh morgens den ersten Spaziergang mit Neri gewagt. Mit zwei gut befestigten Schleppleinen stand ich startbereit mit ihr in unserem Hof.

Allerdings war Neri alles andere als startbereit, sie weigerte sich, sich auch nur einen Zentimeter zu bewegen, und durch das unheimliche Gartentor wollte sie auf keinen Fall gehen, niemals!!! Also habe ich sie hochgenommen und auf die Grasfläche neben die Strasse gesetzt.

Da saß sie dann und ich wartete mit Mina zusammen, dass sie sich vielleicht doch noch bewegt, was sie dann auch nach ein paar Minuten gemacht hat.

Aber in den Feldweg, der nach ein paar Metern kommt, wollte sie dann auch nicht einbiegen und ist stur sitzen geblieben. Also habe ich sie wieder auf den Arm genommen und ein Stückchen getragen. Und von da an ging die Post ab, denn da ist eine große Wiese und Neri war total begeistert.In einem Affenzahn schoss sie vor mir her und machte sich überhaupt keine Gedanken darüber, dass Mina und ich vielleicht nicht ganz so schnell waren.

Es kam, wie es kommen mußte: Irgendwann ist auch die längste Schleppleine zu Ende und es gibt einen Ruck. Neri ließ sich sofort ins Gras fallen vor Schreck. Hat sich aber von mir beruhigen lassen und wir sind weiter gelaufen.

Nach ungefähr einer Viertelstunde haben wir wieder den Heimweg angetreten. Für den Anfang war das schon ganz ordentlich, allerdings musste ich sie wieder durch das Gartentor tragen.

Beim zweiten Spaziergang ist sie mutig durch das Tor spaziert.

Beim dritten Spaziergang hatten wir etwas Pech, ein Auto kam, das ging gar nicht, da musste ich sie auch erst mal beruhigen. Als ich sie dann soweit hatte, dass sie weiter lief, kam doch tatsächlich zu dieser frühen Stunde, wir waren noch gar nicht weit gekommen, eine Nachbarin aus dem Haus. Aus war's, da ging gar nix mehr, und ich musste sie nach Hause tragen!

Wir haben es dann erst mal dabei gelassen. Im Garten kann sie sich auch austoben, und sie liebt es einfach, morgens als erstes einen Gartenrundgang zu machen. Jetzt, Mitte November, denke ich allerdings über einen neuen Versuch nach, allerdings muss das Wetter mitspielen, seit Tagen regnet es bei uns von morgens bis abends.

Im September hat sich Neri zum ersten Mal in ein Hundebett im Wohnzimmer gelegt, und laute Geräusche sind, auch wenn sie im Garten ist, kein Problem mehr für sie. Neben unserem Grundstück wird gerade gebaut und zu Neri's Aufgaben gehört es, ihrer Meinung nach jedenfalls, die Arbeiter jeden Morgen anzubellen, und das mit dem größten Vergnügen.

Zu dieser Zeit kam sie auch ins Wohnzimmer, wenn wir Besuch hatten, was ein riesengroßer Fortschritt war. Und vor ein paar Tagen hatten wir Besuch von einem Freund, während er unsere Tre streichelte, kam Neri doch tatsächlich angeschlichen und hat an seinem Rücken geschnuppert!

Am 3. Oktober konnte Michael zum ersten mal ein Bild von Neri und mir machen, ohne, dass sie gleich geflüchtet ist; vielleicht hat es geholfen, dass Emma auf meinem Schoß saß.

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Mit dem Fotografieren war das so eine Sache bei Neri; die Kamera war, und ist ihr immer noch etwas unheimlich.

Jetzt, während ich das schreibe, liegt sie zusammen mit den anderen Hunden bei mir im Wohnzimmer, seit ungefähr drei Tagen macht sie das.

Seit Juli 2016 ist sie jetzt bei uns, und sie hat sich wirklich gut gemacht, vor allem ist sie total verschmust geworden.

Natürlich gab es einige Leute die sagten, also die muss doch jetzt mal langsam aus ihrer Höhle kommen, oder aus dem Schlafzimmer. Ich habe immer geantwortet, das ist kein ängstlicher Hund, sondern ein Angsthund, das dauert eben.

Bestimmt hätte man das auch mit ein paar "Tricks" etwas beschleunigen können, aber wir dachten, das ist ein junger Hund, wir haben alle Zeit der Welt, und deswegen haben wir uns einfach ihrem Tempo angepasst. Geduld muss man natürlich haben in so einem Fall!

Und die Geduld hat sich wirklich gelohnt.
Aus dem Häufchen Angst, das zu uns kam, ist eine lustige, lebensfrohe, aufgeweckte Hündin geworden. Und das mit den Spaziergängen bekommen wir auch noch hin!

11.12.2017

13.12.2017


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Oder einen Gutschein über einen Tierheimbesuch im neuen Jahr!

Niemals ein Tier verschenken, ohne zuvor gefragt zu haben, ob es erwünscht ist!!
Eltern sollten sich immer bewußt sein, daß SIE die letztendliche Verantwortung für ein Tier haben und nicht das Kind - Egal ob Hund, Katze oder Meerschweinchen und egal, was man vorher sagt!!

 

 

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