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Sandy & Hershey

(Englischer Originaltext im Anschluss)

Sandy, der Beagle, trat 2012 in unser Leben.

Eine Kollegin meines Mannes, der regelmäßig in einem Tierheim aushalf, beschwörte uns, einem Beagle der Leben zu retten, der am folgenden Tag eingeschläfert werden sollte.
(Leider immer noch landesweit üblich in den USA)

Sie wußte, dass wir schon einen Beagle hatten und dachte sich, daß wir eine Schwäche für diese Rasse haben müssen.

Mein Mann kam mit einer schlechten Kopie einer schlechten Kopie eines schlechten Bildes nach Hause, die uns den unglücklichsten Hund der Welt zeigte.

Ansonsten sagte man uns nur:
Vom Vorbesitzer abgegeben, sie hatte Herzwürmer und Darmparasiten und war vermutllich um die 11 Jahre alt

Die jämmerliche Traurigkeit dieses Hundes hat uns so sehr bewegt, dass wir sofort das Tierheim anriefen, um unser Interesse zu bekunden.

“Zu spät”, hieß es - Die örtliche Beagle-Hilfe war uns zuvorgekommen und hatte den Hund vor der bevorstehnden Tötung gerettet. Aber es war kein dauerhaftes Zuhause, nur vorübergehend.

Also haben wir die Beagle Rescue kontaktiert.
Sie waren schon dabei, Sandy gegen ihre verschiedenen Krankheiten zu behandeln, aber wir durften uns gern um sie bewerben. Das haben wir getan, und ebenfalls zugestimmt, ihre Behandlungen zu bezahlen.

Zwei Monate später durfte ich sie auf ihrer Pflegestelle abholen und zu uns nach Hause bringen.

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Das erste, was ich bemerkte, war, dass Sandy viel jünger war, als uns erzählt worden war - Eher fünf als elf Jahre alt. Sie war ziemlich plump und schwerer als die meisten Beagle - Wir gaben ihr daher den Spitznamen “Lumpy”!

Aber sie war so süß und wollte nur geliebt werden.
Sandy ist so anhänglich und dankbar für jegliche Zuwendung. Sie sieht immer so glücklich aus, mit einem breiten, dümmlichen Grinsen.

Ihre Badezimmer-Manieren waren vom ersten Tag an makellos, obwohl sie häufig Angst zu haben schien, vom Bürgersteig auf das Gras zu treten. (Vielleicht aufgrund der früheren Vernachlässigung oder gar Misshandlung?)

Im Gegensatz zu unserem früheren Beagle mochte sie nicht gern laufen. Sie ließ sich nur bis zum Bürgersteig führen, wo sie dann prompt anhielt und sich hinsetzte. Sie isst halt gern.

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Sie ist jetzt seit 5 Jahren bei uns und hoffentlich noch viele mehr, auch wenn sie mittlerweile an Arthrose leidet und aufgrund der früheren Vernachlässigung schlechte Zähne hat.

Einzelkind war Sandy für ungefähr 18 Monate nach dem Tod von Mandy, unserer ersten Beagle-Hündin, aber ich dachte, dass sie vielleicht lebhafter wäre mit einem weiteren Hund im Haus. Also habe ich mir bei der örtlichen Beagle and Hound Rescue die Bilder und Beschreibungen von Hunden angeschaut, die ein Zuhause suchten. Hershey’s edles Gesicht hat mich sofort fasziniert.

Die Tierschutzorganisation konnte mir nur sagen, dass sie bereits zwei mal vermittelt worden war und jedes Mal zurück kam; Sie wußten aber nichts über irgendwelche speziellen Verhaltensprobleme. Sie war 8 Jahre alt und sie hatten mittlerweile fast nicht mehr damit gerechnet, dass sie noch adoptiert werden würde, sondern dass sie ihr restliches Leben in Pflegefamilien verbringen würde.

Sie hatte eine Menge Unruhe in ihrem Leben und mußte sogar noch ihre Pflegestelle wechseln, weil die erste Stelle krank wurde und sie vernachlässigte. Also haben wir Hershey an einem verregneten Tag abgeholt und mit uns nach Hause genommen.

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Schnell lernten wir einige Dinge über Hershey:

- Sandy war ihr größtenteils gleichgültig, aber sie zeigte ein leicht dominantes Verhalten ihr gegenüber.
- Sie wollte auf den Möbeln sitzen (Der Kampf der ersten Nacht!)
- Sie bellt. Viel.
- Sie lässt sich keinen Unsinn gefallen, von niemandem!

Hershey ist jetzt seit 1,5 Jahren bei uns und wir haben mittlerweile festgestellt, daß sie sehr anhänglich sein kann (allerdings mit der Zurückhaltung, die Tierschutzhund zu haben scheinen).
Sie liebt Bauchkraulen.

Sie scheint es hier zu mögen, wo Sie zweimal täglich Gassi geht, gut gefüttert wird und jederzeit aus der Hintertür in den Garten laufen kann, um den Nachbarhund hinter dem Zaun anzubellen. (Wir haben kürzlich eine Hundeklappe für sie installiert.)

Leider hat Hershey schon einige Untaten begangen:
Sie mag keine Fremden sowie laute Geräusche, und sie tatsächlich zwei für sie fremde Männer gebissen, allerdings nicht ernsthaft; die Haut blieb intakt. Natürlich beobachten wir sie nun sehr genau in Gegenwart anderer Leute.

Zudem hat ihre Begeisterung fürs Bellen und eine Verwarnung der Nachbarschafts- vereinigung eingebracht, daher haben wir ihren Gartenzugang auf bestimmte Stunden beschränkt.

Wir müssen sie aber immer noch von den Möbeln jagen.

Das Schlimmste, was sie getan hat, war aber, dass Sie Sandy gebissen hat.
Sandy ist ein Essensdieb. Am Anfang hat sie versucht, etwas von Hersh’s Futter zu klauen und Hersh hat sie ins Ohr gebissen. Die Wunde hat ein wenig geblutet, schien aber nicht weiter schlimm zu sein.

Ein paar Wochen später hat Hershey beim Spielen dasselbe Ohr gebissen.
Ein Woche danach haben wir bemerkt, dass das ganze Fell am Ohr ausging - Der Tierarzt sagte, es sei eine Entzündung und die Behandlung hat uns ungefähr 200 $ gekostet.

Näher war Hershey nie an einer Rückgabe - Nicht wegen des Geldes sondern weil meine einzige Bedingung an den neuen Hund war, dass er mit Sandy würde auskommen müssen.

Aber wir schaffen es - Ich füttere die Hunde nun separat und sie leben nebeneinander her.
Sandy fügt sich normalerweise und Hersh will in der Regel führen, so funktioniert es. (Und ich bin immer in der Nähe so dass Sandy nicht geärgert wird.

Das Fazit der Geschichte ist, dass Hershey ein Zuhause braucht und sie hat eins.
Sie war (und ist manchmal immer noch) ein Problemhund, aber sie kann auch anhänglich sein und scheint die Stabilität eines schönen Zuhauses zu schätzen.

______________

Our beagle Sandy lived as an "only child" for about 18 months after the death of Mandy- the-First-Beagle, but I thought Sandy might be livelier with another dog in the house. So I went to the local Beagle and Hound Rescue organization and looked through the pictures and descriptions of dogs who needed homes. I was immediately struck by Hershey's noble face.

The rescue organization could only tell me that she had been adopted a couple of times and returned each time; they were unaware of any specific behavioral problems; she was 8 years old and they had pretty much given up the idea that she would ever be adopted, and that she would be forced to live out her life in foster homes.

She had a lot of upheaval in her life, and had even been shunted between foster homes when the first rescuer became medically incapacitated and neglected Hershey.

So, we collected Hershey on a very rainy day and brought her home with us.

We quickly learned several things about Hershey:

- She was mostly indifferent to Sandy, but exhibited some minor dominating behavior
- She expected to sit on furniture (the first night's battle!)
- She barks. A lot.
- She takes "no guff" from anyone!

We've had Hersh about a year and a half now, and we've also learned that she can be very affectionate (although with the reserve that rescue dogs always seem to have).  She loves belly rubs.  She seems to like it here, where she is walked twice a day and fed well and can run out the backdoor anytime she wants to bark at the neighbor dogs behind the fence. (We installed a doggy-door recently, largely for her convenience.)

Unfortunately, Hershey has had some "misdemeanors" along the way:  she reacts badly to stressors like strangers and loud noises, and she has actually bitten two men (both strangers to her) although not seriously (didn't break the skin).  As a result, we closely monitor her around other people.

Additionally, her zeal in barking resulted in us getting a warning letter from the neighborhood association, so we have restricted her access to her doggy door to certain hours of the day.  We still have to chase her off the furniture.

The worst behavioral incident with Hershey, however, was biting Sandy. Sandy is a "food thief" and early in the relationship evidently tried to sneak a bite of Hersh's chow and Hersh bit her ear. The wound drew blood but didn't seem serious.

A few weeks later, during some play, Hershey bit the same ear.
A week after that, we noticed all the fur was falling off Sandy's ear--the vet said it was an infection and it cost about $200 to get it under control. That was the closest Hershey came to being sent back to where she came from -not because of the money but because my only criteria in selecting another dog was that it would have to "get along" with Sandy.

But we manage - I feed the dogs separately now and they co-exist. 
Sandy usually defers and Hersh usually insists on being the leader, so it works out. (And I am always around to make sure Sandy is not being ill-treated!)

The conclusion of the story is that Hershey needed a home and she has one.
She has been (and sometimes still is) a problem dog, but she can also be affectionate and appears to appreciate the stability of a good home.

10.12.2017

12.12.2017


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Oder einen Gutschein über einen Tierheimbesuch im neuen Jahr!

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